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Trading: 200 Punkte S&P 500 V–Korrektur! Wie reagieren?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-06 20:53:18 · More articles from this blog

V–Korrekturen sind für Trendfolger schwierig zu handeln. Neue Trends laufen an und brechen dann zusammen. Hier hilft nur ein striktes Risiko–Management!Man muss es einfach akzeptieren, alles andere entspricht nicht dem gesunden Menschenverstand: Niemand kann die Zukunft vorhersehen! Natürlich wird es Menschen geben, die sagen, dass sie die V–Korrektur im S&P vorhergesehen haben, aber hierbei dürfte es sich eher um Zufall handeln als um wiederholbare Vorhersagbarkeit.Ende September, Anfang Oktober dachten noch die meisten Trader es würde eine starke Korrektur kommen. In Teilen und vor allem in Europa fielen die Indizes auch ein gutes Stück. Doch dann zogen die Indizes wieder extrem scharf an, eine sog. V–Korrektur. Bei einer V–Korrektur geben die Kurse schnell um mehrere Prozent nach und ziehen danach wieder scharf an. Im Fall des S&P?wurden mehr als 100% der vorherigen Korrekturstrecke wieder gut gemacht. Das sind gut 10% oder 200 Punkte!Das Entscheidende ist jedoch vielmehr, dass man auf solche Situationen vorbereitet ist.Wie verhält man sich als trendfolgender Trader in solchen Bedingungen? Man kann nur seinem Plan folgen und etwaige Verluste in Kauf nehmen. Das Entscheidende ist jedoch vielmehr, dass man auf solche Situationen vorbereitet ist. Wie kann man darauf vorbereitet sein, wenn man nicht weiß, dass eine V–Korrektur auftritt? Ganz einfach: Ein rigoroses Risiko–Management. Als Trader muss dafür sorgen, dass mich solch eine Korrektur nicht aus der Bahn wirft.Würde ich beispielsweise am Anfang der Korrektur große Short–Positionen in Aktien oder im S&P eröffnen, kann mich solch eine V–Korrektur schnell ruinieren. Das liegt oft daran, dass ein Trailingstop noch viel zu weit entfernt ist, als dieser schnell greifen würde. Das Einzige was ich machen kann ist, keine zu großen Positionen einzugehen und im Rahmen meiner Risko–Management–Strategie zu handeln. Ich muss immer damit rechnen, dass alle Positionen auf einmal ausgestoppt werden. Wenn ich diesen möglichen Verlust ohne große Schmerzen wegstecken kann und dieser wieder aufholbar ist, habe ich ein gutes Risiko–Niveau gewählt.Eine V–Korrektur kann sich auch schnell in eine Seitwärtsrange mit großer Volatiltät entwickeln.Neben den klassischen Risiko–Management–Tools wie Stop–Loss, Positionsgröße und Gesamtportfolio–Risiko kann ich noch weitere Filter nutzen, um nicht im Rahmen einer V–Korrektur in eine erneute Falle zu laufen, falls der neue Trend nach der Korrektur nicht nachhaltig ist. Eine V–Korrektur kann sich auch schnell in eine Seitwärtsrange mit großer Volatiltät entwickeln. In dieser folgen mehrere V–Korrekturen nacheinander. Für Trendfolger sind solche Phasen nur schwer zu handeln und zu verkraften. Trends laufen an und fallen dann in sich zusammen. Weitere mögliche Filter, um Risiken aus dem Weg zu gehen, wären z.B. ein höheres Tief abzuwarten?oder?einen Volatilitätsfilter einzusetzen. Man muss sich immer eines vor Augen führen: Die Märkte haben auch morgen wieder geöffnet, man verpasst also nichts. Wenn sich ein nachhaltiger Trend entwickelt, dauert dieser oft Monate und man kann in dieser Zeit genügend davon profitieren.Ich habe oft das Gefühl, dass man solche Zeiten miterlebt haben muss. Natürlich gibt es auch viele Bücher, in denen solche Phasen beschrieben werden, aber diese gehen einem nicht in Fleisch und Blut über. Wer diese Zeiten selber erlebt, entwickelt einen inneren Leitfaden, der sich dann in seiner Strategie ausdrückt. Der Beitrag Trading: 200 Punkte S&P 500 V–Korrektur! Wie reagieren? erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: "My 12 Rules for Succeeding as a Trader"

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-06 20:10:26 · More articles from this blog

Ich bin heute auf diesen großartigen?Artikel im Blog von Darvastrader.com gestoßen. Er schreibt im Artikel über seine 12 Prinzipien zum Tradingerfolg. Ich würde in allen Punkten zustimmen.Hier könnt ihr den Artikel lesen: My 12 Rules for Succeeding as a Trader Der Beitrag Trading: “My 12 Rules for Succeeding as a Trader” erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Tradingpsychologie: Muss ein Tradingtag 14h dauern?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-01 17:02:10 · More articles from this blog

Ein Trader ist ein Unternehmer und kein Angestellter. Aufwand und Ertrag stehen hier in keinem Verhältnis.Viele Menschen,?die als Angestellte für ein Unternehmen arbeiten, haben gelernt, dass die Arbeitszeit in Beziehung zum Lohn steht. Zu diesen Menschen zähle ich auch. Wer 40 Stunden die Woche arbeitet erhält den vereinbarten Lohn. Wer weniger arbeitet, erhält entsprechend weniger usw. Oft ist es jedoch nicht so, dass, wer mehr arbeitet, auch mehr Lohn erhält. Dafür bekommt man die Sicherheit einen festen Lohn monatlich zu erhalten.Diese gelernt und gelebte Beziehung zwischen Aufwand und Ertrag läuft absolut den Gegebenheiten im Tradingeschäft entgegen. Es gibt kaum einen vergleichbaren Beruf, wie den des Traders, wo man unbegrenzte Verdienstmöglichkeiten mit so wenig wie möglichen Aufwand hat. Es ist jedoch zuerst einmal ein Problem, das gelernte Denkmuster abzuschütteln, da es hinderlich ist.Ein Trader sollte einen festen Ablauf haben und sein Trading wie im Schlaf beherrschen.Ein Trader sollte einen festen Ablauf haben und sein Trading wie im Schlaf beherrschen. Je nach Tradingstil und Recherche variiert der Aufwand hierfür. Einige Trader benötigen nur wenige Minuten täglich, andere einige Stunde. Daytrader verbringen ihren ganzen Tag mit Trading. Doch ist das vernünftig oder schlägt sich hier schon wieder das alte Denkmuster von Ertrag und Aufwand nieder?In einem normalen Job hat man Ertrag und Aufwand in einer gewissen Weise in der Hand. Arbeitet man gut, viel und bringt gute Ergebnisse, erhält man mehr Lohn, man kann im Unternehmen vielleicht sogar aufsteigen. Ganz anders bei den Märkten: Die Tradeanzahl, Stunden der Vorbereitung und Qualität der Analyse haben nur einen geringen?Einfluss auf das Ergebnis des einzelnen nächsten Trades. Erst über eine lange Strecke von Trades spiegelt sich das Ergebnis nieder. Doch dies hat wenig damit zu tun, wie viel Zeit man investiert hat. Es gibt viele erfolgreiche Trader, die automatisierte Programme fahren und täglich nur 20 Minuten benötigen und es gibt andere Trader, die vielleicht für ihre Vorbereitung 2 Stunden benötigen. Oft hält man sich vielleicht sogar wochenlang aus den Märkten fern, da sie nicht vorteilhaft für das eigene Trading sind.Der Investor oder Unternehmer will am Ende nicht wissen, wie viel gearbeitet wurde, sondern welcher Ertrag erzielt wurde.Wer oft das Gefühl hat, noch mehr recherchieren zu müssen, mehr Zeit mit den Charts zu verbringen oder einfach etwas tun zu müssen, sollte sich fragen, ob er in die Falle das Denkmusters “Aufwand=Ertrag” tappt. Es bringt wahrscheinlich mehr, sich zurückzulehnen und auf vorteilhaftere Zeiten zu warten oder die freigewordene Zeit in andere Tätigkeiten zu investieren. Das veraltete Denkmuster mag in der Angestelltenwelt zu Hause sein, jedoch ein Trader ist ein Unternehmer und nur sich selber oder einen Investoren Rechenschaft schuldig. Der Investor oder Unternehmer will am Ende nicht wissen, wie viel gearbeitet wurde, sondern welcher Ertrag erzielt wurde.Foto:?monkeyc.net Der Beitrag Tradingpsychologie: Muss ein Tradingtag 14h dauern? erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: "12 Principles that Lead To My Long Term Trading Profitability" – Steve Burns

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-26 16:34:36 · More articles from this blog

Diesen Artikel muss ich einfach posten. Er zeigt so einfach und gut zugleich, was man sieht, wenn man mit einer Erfahrung von 20 Jahren zurückschaut. Man muss sich dies immer wieder in den Kopf rufen: Trading ist nichts, was man an einem Wochenende, einer Woche, Monat oder Jahr lernen kann. Es dauert Jahre bis man im Trading erfolgreich ist. Man kann es immer nur wieder sagen: Wirst du ein Profi–Sportler über Nacht? Oder ein Rechtsanwalt? Nein! Man muss zuerst einen Schulabschluss machen, studieren, sich im Beruf beweisen usw. Nach vielleicht 20 Jahren hat man das Niveau erreicht, dass man ein sehr guter Anwalt geworden ist. Das Wichtigste dabei ist, dass der Weg dorthin Spaß macht und man auch die Pausen und Rückschläge im Nachhinein genießt.Auch, wenn z.B. Paul Tudor Jones bereits mit 32 Jahren Millionen verwaltet und verdient hatte, hatte er bereits einige Jahre an der Börse hinter sich. Er ist auch kein “geborener” Star, sondern ein gemachter. Er begann als Clerk und konnte somit einige Jahre direkt auf dem Parkett verbringen, bevor der als eigenständiger Trader arbeitete. Diese Lehrzeit muss man ebenfalls mit einbeziehen, wenn man auf einen erfolgreichen Trader schaut.Hier ist der Artikel von Steve:?http://newtraderu.com/2014/10/14/ten–priniciples–that–lead–to–my–long–term–trading–profitbaility/ Der Beitrag Trading: “12 Principles that Lead To My Long Term Trading Profitability” – Steve Burns erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading–System: Wie wichtig ist das Trading–Setup?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-24 21:54:47 · More articles from this blog

Das Setup ist nicht das Entscheidende?für den Erfolg einer Trading–Strategie.Als ich begann mich mit Trading zu beschäftigen, habe ich einem Setup nach dem nächsten hinterhergejagt. Ich habe viele Bücher mit Setups gewälzt und die Frage nach dem perfekten Einstieg hat mich lange beschäftigt. Auch heute ertappe ich mich oft dabei, meine Einstiegskriterien zu hinterfragen und mit anderen Parametern zu backtesten. Es erscheint nur zu logisch, dass der Einstieg in einen Trade maßgeblich den Gewinn bestimmt, oder??Im der realen Wirtschaft hört man doch so oft: Im Einkauf liegt der Gewinn. Auch, wenn man Charts betrachtet, sieht man so oft den “perfekten” Einstieg im Nachhinein. Eine E–Mail Diskussion mit einem Leser hat mir noch mal gezeigt, wie leicht man die Bestandteile eines Trading–Systems missverstehen kann.Was versteht man unter einem Trading–Setup? Ich verstehe darunter ein Regelwerk, welches bestimmt, wann ich einen Trade als potentiellen Tradingkandidaten betrachte. Es sind verschiedene quantitative, aber möglicherweise auch qualitative Regeln. Ein Beispiel:Eine Aktie steht kurz vor einem neuen 20 Tage Hoch,der EMA 5 liegt über dem EMA 20,der langfristige Trend im Wochenchart weißt ein höheres Tief?auf,es gibt keine Fehlausbrüche zur Oberseite,einen vorherigen Fehlausbruch zur Unterseite undder S&P 500 befindet sich über seinem EMA 200.Dieses Setup, welches nur als Beispiel dient und unvollständig ist, enthält sowohl quantitative (neues 20 Tage Hoch, EMA 5>EMA 20, S&P 500>EMA 200) als auch qualitative Kriterien (höheres Tief im Wochenchart, keine Fehlausbrüche zur Oberseite, Fehlausbruch zur Unterseite). Während quantitative Kriterien?messbar sind und somit für einen Screener eingesetzt werden können, sind qualitative Kriterien subjektiv?und müssen vom Trader selber visuell bestätigt werden. Hierin kann ein Vorteil als auch ein Nachteil liegen.Am Ende entscheidet das Risiko– und Money–Management, ob mit einem System Geld verdient wird oder nichtEs ist jedoch auch wichtig zu verstehen, dass ein Trading–Setup nur ein kleiner Teil eines Trading–Systems ist und leider ein sehr unwichtiger. Mehrere bekannte Tests, darunter auch einer von Tom Basso, haben bewiesen, dass selbst mit willkürlichen Einstiegen Geld verdient werden kann (s. z.B. http://www.automated–trading–system.com/trend–following–monkey–style/). Am Ende entscheidet nämlich das Risiko– und Money–Management, ob mit einem System Geld verdient wird oder nicht. Hierzu einige Beispiele:Was nützt einem ein Setup mit 90% Trefferquote, wenn man bei einem Trade alles verliert, weil man keinen Stop–Loss benutzt?Was nützt einem ein Setup mit 90% Trefferquote, wenn man alle gesammelten Profite wieder zurückgeben muss, weil man keine oder eine nicht passende Exit Strategie hat?Was nützt einem ein Setup mit 90% Trefferquote, wenn man nicht in der Lage ist, das Setup rechtzeitig zu einwandfrei zu identifizieren?Was nützt einem ein Setup mit 90% Trefferquote, wenn man nicht in der Lage ist, das System korrekt mit allen psychologischen Schwierigkeiten auszuführen?Was nützt einem ein Setup mit 90% Trefferquote, wenn man zu kleine oder zu große Positionen handelt und keine Gewinne erreicht oder nach wenigen Verlusten bankrott ist? Auch bei 90% Trefferquote ist eine Anzahl von mehreren Verlusten in Folge möglich. Es kommt nur auf die Stichprobengröße an. Je länger die Zeit läuft, desto?wahrscheinlicher ist solch eine Situation.Diese Liste könnte man noch weiterführen. Am Ende sind andere Dinge außerhalb des Setups bestimmend, ob man Geld verdient oder nicht. Wer erst einmal ein stabiles, robustes System gefunden hat und es ohne Probleme traden kann, der kann über Money–Management seine Ziele erreichen. Das Setup spielt dann nur noch eine unterg

Trading: Interview mit Mark Minervini

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-23 18:49:55 · More articles from this blog

Von Mark Minervini habe ich im Blog bereits einiges gepostet. Er ist Autor des Buches “Trade like a Stock Market Wizzard” und ein sehr erfolgreicher Trader.Im Interview mit Michael Covel erzählt er von seinem Trading und Werdegang. Ich finde solche Interview immer sehr wertvoll, weil man nicht oft die Gelegenheit erhält, von solch einem erfahrenen Trader etwas zu lernen.Im Interview spricht Mark Minervini auch über Paul Tudor Jones und ein Satz ist mir im Gedächtnis geblieben. Minervini sagte, dass er bei Paul Tudor Jones so faszinierend findet, dass er sich selber den bekannten Satz “Loosers average loosers” groß an seine Wand pinnen musste. Das hat ihm das Gefühl gegeben, dass selbst die erfolgreichsten Trader sich selber an solch simple Dinge erinnern müssen Hier könnt ihr das Interview ebenfalls hören:Ep. 230 Mark Minervini:?iTunes?|?Android?|?Stitcher Der Beitrag Trading: Interview mit Mark Minervini erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: Risiko im Auge behalten

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-21 20:37:39 · More articles from this blog

Die Zukunft ist ungewiss, der nächste Trade ist ungewiss Das einzige, was ich kontrollieren kann, ist mein Risiko!Ich habe schon viel im Blog zum Thema Risiko und Risikomanagement geschrieben. Ich bin ich der Meinung, dass man nicht genug zu dem Thema schreiben kann. Um dieses Thema kreisen sich mehr Gedanken von mir als zu allem anderen. Warum?Weil Risikomanagement mein Überleben als Trader sichert undweil es so schwer umsetzbar ist Viele große Trader haben immer wieder betont, wie wichtig das Management von Risiken ist. Das Jahr 2014 zeigt es sehr gut. Wer Anfang 2014 noch gute Hoffnungen hatte, dass sich der Trend von 2013 fortsetzt, wurde eines besseren belehrt. Die Märkte laufen seitwärts und einen breiten Trend im Aktienmarkt kann man aktuell nicht finden. In diesen Zeiten sind große Gewinner rar und die Wahrscheinlichkeit einen großen Gewinner an Land zu ziehen sind sehr gering. Im Gegenteil: Sobald die Märkte sich bewegen und den Anzeichen eines Trends zeigen, fallen sie zurück und man erlebt einen ausgestoppten Trade nach dem nächsten. Doch damit muss man als Trendfolger leben.Ob technische oder fundamentale Analyse: Wer behauptet die Zukunft sehen zu können, erzählt nicht die Wahrheit.Es ist unmöglich vorherzusehen, welcher Trade der nächste große Gewinner ist. Ob technische oder fundamentale Analyse: Wer behauptet die Zukunft sehen zu können, erzählt nicht die Wahrheit. Niemand kann in die Zukunft blicken und das Einzige, was wir mit Sicherheit wissen ist, dass die Märkte sich bewegen werden. Doch wann und wie stark, ist nicht vorhersehbar.?Aus diesem Grunde beruht Trading auf Wahrscheinlichkeiten. Die zentrale Frage lautet also: Wie wahrscheinlich ist es, unter den gegebenen Umständen, einen erfolgreichen Trade aus der Masse der Trades herauszuziehen? Backtesting und Erfahrungen können?Aufschluss darüber ergeben. Nur, wenn alle Wahrscheinlichkeiten in die eigene Richtung spielen, sollte man Trades eingehen. Und selbst dann ist noch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass man trotzdem in der kurzen Zeit keinen erfolgreichen Trade erwischt, denn die Betrachtungszeiträume für eine ausreichende Stichprobe für die Ermittlung der Wahrscheinlichkeit ist um ein vielfaches Größer als die aktuell betrachtete Periode. Damit sei gesagt, dass es keinen Grund zur Annahme gibt, dass man bei einer Trefferquote von 50% auch die nächsten 30 Trades mit 15 Gewinnern und 15 Verlierern abschließt. Dies kann man wahrscheinlich nur über die nächsten 200 oder mehr Trades sagen.Was ist also die Konsequenz, wenn man nichts über die Zukunft weiß und auch nicht weiß, wie die nächsten 10 Trades ausgehen werden? Das Einzige, was wir kontrollieren können ist, wie viel wir bereit sind zu verlieren. Ich versuche die Märkte immer so zu sehen: Es gibt eine Preisbewegung in einem Aktienmarkt. Meine Hypothese ist, dass sich der Preistrend fortsetzen wird. Also schiebe ich ein wenig Geld in Form von Aktientrades mit einem sehr guten CRV–Setup in den Markt und teste meine Hypothese. Stellt sich die Hypothese als richtig heraus, werde ich wahrscheinlich Geld verdienen. Ist sie falsch, verliere ich meinen Einsatz und muss auf die nächste Situation warten. Entscheidend für mich ist, wie viel ich bereit bin zu verlieren, wenn meine Hypothese falsch ist.Die Märkte können morgen schon etwas ganz anderes machen als heute.Warum ist das Umsetzen einer Risikomanagement–Strategie so schwer? Weil es gegen die menschlichen Emotionen geht. Die Gier nach etwas ist stärker als die Angst zu einem Verlust. Wenn beispielsweise die Situation aktuell nur ein Risiko von einem Verlust von maximal 3 Trades erlaubt und man geht 5 Trades ein, macht man einen Fehler. Man hat gegen seine Regeln verstoßen. Was uns dazu verleiten lässt, sind Emotionen wie z.B. ” dieser Trade wird ein Gewinner” oder “ die Märkte werden sich schon

Trading–System: Donchian Kanal Indikator, 10 Vor– und Nachteile

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-18 17:51:34 · More articles from this blog

Der größte Vorteil für mich ist, dass der Donchian Kanal eine so klare Singallage liefert.Leser dieses Blogs wissen, dass ich mich seit geraumer Zeit mit dem Donchian Kanal auseinandersetze und ihn auch für mein Trading verwende. Der Donchian Kanal (oder auch ?Donchian Channel) wurde von Richard Donchian erfunden, der wirklich Pionierarbeit auf dem Gebiet der technischen Analyse geleistet hat.Der Indikator, welcher im Grunde genommen gar keiner ist, wird von vielen Tradern eingesetzt, da er einige Vorteile bietet, die sich sonst bei anderen Indikatoren nicht finden lassen. Der Donchian Kanal gehört in die Kategorie?der Band–Indikatoren, welche immer aus zwei Begrenzungen bestehen, in denen der Kurs hin und her schwankt. Ähnliche Indikatoren wie der Donchian Kanal sind die Bollinger Bänder oder auch der Keltner Kanal.Der Indikator basiert auf dem unverfälschten Kurs eines Basiswerts und misst nur, wo sich das höchste Hoch bzw. das tiefste Tief der letzten x Tage befindet. Dieses höchste Hoch/tiefste Tief seit x Tagen wird als Widerstand bzw. Unterstützung angesehen. Viele nutzen den Donchian Kanal, um beim Bruch dieses Widerstands/der Unterstützung eine Position zu eröffnen. Da der Indikator so klare Begrenzungen bietet, eignet er sich hervorragend für automatisierte Handelssysteme. Die Periode kann je nach gewünschten Tradinghorizont gewählt werden.10 Vor– und Nachteile des Donchian Kanal IndikatorsEs gibt keinen heiligen Gral im Trading (bis auf den eigenen). Somit hat jede Technik oder jeder Indikator Vor– und Nachteile. Wichtig ist nur, dass man sie kennt und in sein Trading mit einbezieht.VorteileDer Donchian Kanal bietet sehr klare Signale. Die bedürfen keiner Interpretation. Ein neues Hoch/Tief wird sofort angezeigt und lässt sich klar definieren.Mehrere Donchian Kanäle lassen sich kombinieren, um diese in einem Trading–System zu nutzen.Mit dem Donchian Kanal lässt sich auch die Volatilität eines Wertes über einen bestimmten Zeitraum feststellen. Ähnlich dem Bollinger Band Width Indikator.Der Donchian Kanal zeigt klar den Trend des Wertes an. Ansteigende Tiefs oder tiefere Hochs lassen sich einfach anhand des Verlaufs der Begrenzungen ablesen.Der Donchian Kanal kann als natürlicher Stop–Loss verwendet werden, da er auf den letzten Kurstiefs basiert anstatt auf einer Berechnung. Oft wird der Donchian Kanal als Trailing–Stop verwendet.Es können leicht Werte in einer Konsolidierung gefunden werden. Hier verläuft der Donchian Kanal dann über eine längere Zeit seitwärts.Der Donchian Kanal?kann auch als Counter–Trend–Indikator genutzt werden, in dem bei neuen Hochs/Tiefs verkauft/gekauft wird. Oder der Bruch eines vorherigen Hochs/Tiefs wird als Signal genutzt.Es ist möglich für Long–Trading andere Einstellungen als für Short–Trading zu verwenden.Um bessere Signal mit dem Donchian Kanal zu erhalten, lassen sich Filter einsetzen: Gleitende Durchschnitte, Lage des Hochs/Tiefs?(s.?Trading: Indikator Donchian %d für ProRealtime) oder auch Charttechnik.Es lassen sich, aufgrund der klaren Signal–Lage des Donchian Kanals, einfache Screener bauen, die beim täglichen Trading unterstützen (s.?Trading–Video: Donchian Kanal Ausbruchs–Screener – Installation und Anwendung).NachteileEine kleinste Kursbewegung reicht aus, um ein minimales neues Hoch oder Tief zu bilden. Der Donchian Kanal bildet dieses sofort ab.In Seitwärtsbewegungen kommt es beim Donchian Kanal oft zu Fehlausbrüchen. Manchmal mehrere Male hintereinander.Das Handeln ist psychologisch nicht ganz einfach, da der Indikator keinerlei Spielraum bietet. Man muss akzeptieren, dass z.B. ein Wert bei einer anderen gewählten Einstellung nicht ausgestoppt worden wäre. Doch das Verändern der Periode ist deshalb nicht sinnvoll.Eine zu gering gewählte Periode führt zu vielen Fehlsignalen und z

Trading–System: Wie viel Cent kann ich pro eingesetztem Euro verdienen?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-18 10:05:54 · More articles from this blog

Diese Formel ist die Grundlage für jedes Business Trading ist wie jedes Business vom Streben nach Gewinn getrieben. Bei Unternehmungen, die ein Risiko besitzen, möchte man für dieses Risiko entlohnt werden. Der Lohn ist die Rendite, auch Gewinn genannt.Jedem Business liegt eine Strategie zugrunde, die sich am Ende an einem Erwartungswert messen lässt. Also: Wie viel Cent kann ich pro eingesetztem Euro verdienen? Beim Trading lässt sich dieser Betrag sehr einfach aus den bekannten Komponenten Trefferquote und durchschnittlichem Gewinn berechnen. An ihm kann man ablesen, ob eine Strategie erfolgreich ist oder nicht. Doch auch hier kann man sich zu schnell täuschen lassen.Vor der Bewertung einer Strategie sollte man verifizieren, ob die vorliegenden Daten ausreichend und qualitativ sind. Sind alle Trade im Rahmen dieser, fest definierten, Strategie gemacht worden? Ist eine ausreichend große Stichprobe vorhanden (z.B. 100 oder mehr Trades)?Berechnung des Erwartungswerts einer StrategieHat man eine ausreichende und qualitative Stichprobe, kann man den Erwartungswert mit folgender Formel berechnen:E = (Prozentualer Anteil Gewinner*Durchschnittlichen Gewinn in R)–(Prozentualer Anteil Verlierer*Durchschnittlichen Verlust in R)Beispiel: Nehmen wir an, wir haben eine Trefferquote von 35% bei einem durchschnittlichen Gewinn von 2,5R. Der Anteil der Verlierer beträgt somit 65%, bei einem durchschnittlichen Verlust von 0,5R. Warum ist der durchschnittliche Verlust kleiner als 1R? Wir gehen einfach davon aus, dass der Trader seine Verlierer radikal abstößt und somit klein hält.In diesem Fall wäre der Erwartungswert der Strategie: E =0,55 = (0,35*2,5)–(0,65*0,5). Dies bedeutet, dass ich pro eingesetzter Risikoeinheit 1R einen Gewinn von 0,55R erziele. Man kann dieses natürlich auch in Geld ausdrücken.?Vereinfacht kann man sagen, dass man 0,55 Cent pro eingesetztem Euro verdient. Die Strategie besitzt also einen positiven Wert.Ein anderes Beispiel: Nehmen wir an, dass wir eine Trefferquote von 65% bei einem durchschnittlichen Gewinn von 1,1R haben. Der Anteil der Verlierer beträgt somit 35%, bei einem durchschnittlichen Verlust von 0,8R. Bei dieser Strategie nehmen wir an, dass die höhere Trefferquote von einem weiter entferntem?Stop–Loss stammt. Der Erwartungswert dieser Strategie wäre: E = 0,435?= (0,65*1,1)–(0,35*0,8).Wie man der obigen Formel entnehmen kann, ist die Trefferquote nur ein Teil. Die einzelnen Komponenten beeinflussen sich entsprechen, so dass ein höherer Gewinn/niedrigerer Verlust auch eine niedrigere Trefferquote verträgt.Der Erwartungswert kann auch Rückmeldung über das eigenen Trading geben, ob es gut läuft oder eher schlecht. Es ist eine Kennzahl, die einem eine Rückmeldung gibt, ob die Strategie funktioniert oder nicht. Wenn man diese Kennzahl betrachtet und sie negativ ausfällt, muss man an seinem System arbeiten und es ggf. modifizieren, damit es wieder in den positiven Bereich kommt.Jeder sollte verstehen, dass diese Formel die Grundlage eines erfolgreichen Business ist. Aber eines sei noch gesagt: Es ist einfach ein System mit positivem Erwartungswert zu entwickeln. Es jedoch auch so zu traden, dass der positive Erwartungswert erhalten bleibt, ist umso schwieriger.Foto: Dennis Skley Der Beitrag Trading–System: Wie viel Cent kann ich pro eingesetztem Euro verdienen? erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: "22 Things I learned From the Paul Tudor Jones Interview ‘The Trader’"

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-16 21:34:17 · More articles from this blog

Die Dokumentation “The Trader” (verfügbar in meinem Youtube Kanal) ist meine absolute Lieblingsdokumentation über Trading. Sie hat mich bereits mehrmals sehr hilfreiche Dinge gelehrt.Die Dokumentation “The Trader” handelt von Paul Tudor Jones und zeigt ihn in jungen Jahren. Paul Tudor Jones ist einer der erfolgreichsten Trader in der Geschichte des Tradings. Es ist nur sehr wenig über seinen konkreten Handelsstil bekannt. Aus der Dokumentation und dem Interview in Magier der Märkte kann man ein wenig mehr erfahren, aber leider nicht genug. Dennoch bietet die Dokumentation einen grandiosen Einblick in sein Leben und?sein Trading.Auf Newtraderu.com hat Steve Burns einen Artikel veröffentlicht, in dem er 22 Dinge, die er aus der Dokumentation gelernt hat, zusammenfasst:?http://newtraderu.com/2013/05/16/twenty–things–i–learned–from–paul–tudor–jones–interview–the–trader/ Der Beitrag Trading: “22 Things I learned From the Paul Tudor Jones Interview ‘The Trader’” erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: Podcast mit Nick Radge und einem Trading–Anfänger

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-15 20:06:29 · More articles from this blog

The Master Trader Workshop Pocasts mit Thomas Dall sind einfach grandios! Das Prinzip ist einfach klasse: Thomas Dall interviewt einen?Trading–Anfänger (oder machmal auch eher ein?Fortgeschrittener) und im Anschluss gibt ein “Master”–Trader Feeback. Bei Episode 10 handelt es sich um Jemery Clifford und als Master Nick Radge.Nick Radge gibt wirklich gutes Feedback und es ist, wie immer, sehr lehrreich.Hier findet ihr den Podcast und weitere Informationen:?http://www.mastertradersworkshop.org/2013/12/09/episode–10–radge–and–clifford/ Der Beitrag Trading: Podcast mit Nick Radge und einem Trading–Anfänger erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: "Make Trading to a Performance Activity"

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-11 18:05:57 · More articles from this blog

Um wirklich etwas zu erreichen, muss man sich der Sache ganz verschreiben.Ich weiß nicht mehr woher diese Wörter im Titel des Artikels stammen, ich hatte sie mir nur notiert und seit dem geistern sie in meinem Kopf umher. Wahrscheinlich kommen sie aus dem Blog Trader Feed von Dr. Brett Steenbarger.Was bedeuten die Wörter “Make Trading to a Performance Activity”? Ich habe schon viel im Blog darüber geschrieben, wie ich?Trading betrachte und behandele, aber dieser Satz drückt es eigentlich ganz gut aus. Eine “Performance Activity” oder “Leistungstätigkeit” ist eine Tätigkeit, wo man immer nach höherer und besserer Leistung strebt. Vergleichbar mit Leistungssport oder anderen Wettbewerbstätigkeiten.Wer es mit Trading weit bringen möchte und Ziele vor Augen hat, muss sich ganz dem Trading verschreiben.Trading ist nicht irgendein “Hobby” oder eine Tätigkeit, die man nebenbei betreiben kann. Wer es mit Trading weit bringen möchte und Ziele vor Augen hat, muss sich ganz dem Trading verschreiben. Es ist leider auch nicht möglich ein Profisportler?zu werden ohne sich ganz dem Sport zu verschreiben. Da Trading so anspruchsvoll und vielfältig ist, kostet es auch entsprechend Zeit und erfordert Aufmerksamkeit, um wirklich gut darin zu werden.Wie definiert man “gut” im Trading? Dies bleibt jedem selber überlassen, aber man muss einen Messwert haben, um in eine Richtung zu steuern. Man könnte nun einfach den Gewinn/Verlust nehmen und darüber den Fortschritt im Trading messen, jedoch ist dies zu kurz gedacht. Gewinn und Verlust entsteht wie von selbst, wenn man sein Handwerk perfekt beherrscht und wenig Fehler macht. Gerade angeregt durch das Buch “Super Trader” (Rezension hier im Blog), würde ich eher die Kennzahl “Fehler” in den Mittelpunkt stellen. Vorausgesetzt, man hat ein Tradingsystem mit einem positiven Erwartungswert, ist es dem Trader überlassen, ob er dieses System erfolgreich handelt oder nicht. Je weniger Fehler man?macht, desto mehr Gewinn kann man erzielen.?Wer das Trading weitestgehend fehlerfrei beherrscht, kann dann über die Positionsgröße seinen Gewinn und Verlust regeln und finetunen.Schließlich muss ich mich auf mein Ziel konzentrieren und Ablenkung ist hinderlich.Doch was bedeutet es Trading als Leistungsaktivität zu betreiben? Für mich bedeutet es in erster Linie Verzicht. Ich gebe bestimmte andere Tätigkeiten im Leben auf oder stecke sie zurück. Schließlich muss ich mich auf mein Ziel konzentrieren und Ablenkung ist hinderlich. Daneben bedeutet es aber für mich vor allem stark an mir selber zu arbeiten. Ich muss Methoden finden, wie ich jeden Tag einen Schritt in Richtung meines Ziels mache und wie ich es messen kann, ob ich es weiter voran gebracht habe. Es ist wie beim Sport. Leistungssportler nehmen ich auch ein Teilziel vor, arbeiten dann daran und erreichen dieses schließlich. Dann folgt das nächste Teilziel. Irgendwann hat man einen großen Schritt vorwärts gemacht und man beherrscht das Zusammenspiel. Dann konzentriert man sich auf die Feinheiten, um es wirklich zu einem “olympischen Star”?zu bringen.Auch wenn ich immer wieder Interviews mit Tradern lese und mir anschaue, wird oft eines gar nicht klar: Trader sind in ihrem gesamten Leben Trader. Ich meine damit gar nicht umbedingt, dass sie pausenlos an Trading denken, sondern eher, dass ihre Grundphilosophie Trading ist. Ein Beispiel: Im Video von “Traders Millions by Minute Teil 2″ (zu finden im meinem Youtube Kanal), wird ein Mann vorgestellt, der angeblich seit 17 Jahren erfolgreich tradet. Er hat ein Haus, einen Porsche und kümmert sich liebevoll um diesen.?Doch ein Satz ist für mich ausschlaggebend. Der Mann sagte so etwas wie: “Ich mag es gerne ordentlich. Wenn nicht alles klar und ordentlich ist, ist es auch in meinem Kopf nicht klar und ordentlich. Dann kann man a

Trading: 6 Märkte in der Analyse. DAX, NASDAQ, S&P 500, Russell 2000, Stoxx600, FTSE Allshare

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-11 10:26:41 · More articles from this blog

DAX im WochenchartNASDAQ im WochenchartRussell 2000 im WochenchartStoxx 600 im WochenchartFTSE Allshare im WochenchartViele Aktienmärkte haben neue Abwärtstrends begonnen und damit wochenlange Seitwärtsranges aufgelöst.Letzte Woche war endlich der Tag, auf den ich schon so lange gewartet habe! Die Aktienmärkte haben sich vorerst für eine neue Richtung entschieden. Das Jahr 2014 war bisher relativ trendlos verlaufen. Einige engere Indizes haben neue Höchststände und klare Aufwärtstrends gezeigt, jedoch de breite Masse der Aktien ist gefallen oder seitwärts gelaufen.Jetzt kann man natürlich sagen “Dann hätte man halt andere Aktien zum Traden auswählen müssen!”, doch so läuft das Spiel leider nicht. In der Nachbetrachtung ist es immer einfach zu sagen, was funktioniert hätte und was nicht. Doch Trading ist ein Spiel der Wahrscheinlichkeiten. Wenn also die Masse der Aktien sich seitwärts bewegt oder fällt, stehen meine Chancen relativ schlecht, einen Gewinner aus der Masse herauszuziehen. Hier hilft also nur an der Seite zu stehen und auf eine klare Richtung der breiten Masse zu warten. Dies ist auch ein Punkt, an dem ich noch arbeiten muss. Ein gutes Risikomanagement schützt aber vor großen Verlusten.6 Märkte in der AnalyseHier einmal 6 Aktienmärkte in der Analyse. Die Betrachtung bezieht sich immer auf den Wochenchart. Ich versuche so objektiv wie möglich zu sein. Kursziele oder zukünftiges Verhalten kann ich nicht bestimmen, da ich leider nicht in die Zukunft schauen kann. Es kann stark abwärts gehen, weiter seitwärts, es kann ein Fehlausbruch sein oder ein Crash. Wer weiß das schon?DAX:?Seit Anfang 2014 ist Pause im DAX. Die 10.000 Punkte Marke wurde noch erreicht, jedoch seit dem folgten schnelle und stärkere Abwärtsschübe. Die große Seitwärtsrange und Volatilität ließen keine Trendfolge–Trades zu. Nun wurde diese Seitwärtsphase nach unten verlassen. Der Wochenverlauf zeigt, dass am Tief geschlossen wurde. Damit liegt ein Wochenschluss unterhalb der Range vor. Chart–Techniker könnten hier noch eine SKS–Formation sehen. Das Muster spielt aber keine Rolle. Fakt und wichtigstes Kriterium ist: Neues 20 Wochentief und Range nach unten verlassen. Somit?ist die Richtung für diesen Markt für mich: Abwärts. Weiterer interessanter Artikel zum DAX: Trading: Small Caps deutlich schwächer. DAX und SDAX im Vergleich.NASDAQ?(Composite): Ein sehr starker Markt in 2013 und auch 2014. Neue Hochs wurde mühelos erreicht, auch 2014 ging es nach einer kleinen Pause weiter aufwärts. Doch mit dem Nachgeben der anderen Märkte zieht es auch den NASDAQ nach unten. Das vorherige Hoch, welches als Unterstützung hielt, wurde nun durchbrochen. Dennoch liegt noch kein neues 20 Wochentief vor. Da jedoch das letzte Verlaufstief gebrochen wurde, ist der Markt auch erst mal vorsichtig?abwärts zu sehen.S&P 500?(abgebildet durch den ETF $SPY): Ich habe hier bewusst den ETF genommen, um einmal das Volumen mit abzubilden. Der S&P 500 hat ebenfalls noch keine neuen 20 Wochentiefs erreicht, aber der Aufwärtstrend wurde auf Wochenschlussbasis verletzt. Dennoch hält erst einmal die Unterstützung. Das Volumen im SPY zog aber deutlich an und nahm zu. Dies könnte ein Indiz für Verkäufe sein. Lass dich aber vom Volumen nicht täuschen. Volumen in solch einem hochliquiden ETF hat meiner Erfahrung nach nur eine geringere Aussagekraft, da es von so vielen Faktoren beeinfluss wird.Russel 2000?(abgebildet durch den ETF $IWM): Ein Markt, auf den ich verstärkt achte. Der Russell 2000 bildet die Small–Caps in den USA ab. Da der Index sehr breit ist (er umfasst 2000 Aktien), zeigt er ein besseres Bild als die Large–Cap Indizes Dow Jones 30 oder S&P 500 (mehr zu der Thematik hier). Der Russell bildete eine große Seitwärtsrange aus, die nun auch auf Wochen

Trading–Buch: Super Trader von Van Tharp

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-11 09:21:37 · More articles from this blog

Dieses Buch hat mir weitere, wichtige Anregungen zum Thema Performance, Selbstentwicklung und Positionsizing gegeben.Das Buch “Super Trader” von Van Tharp ist mir nicht unbekannt gewesen. Oft habe ich es in den Bücherregalen diverser Buchhandlungen gesehen und es ist ebenfalls beliebt bei anderen Tradern. Doch irgendwie habe ich es mir nie gekauft. Vielleicht hat mich der Titel “Super Trader” abgeschreckt? Klingt so nach “Ich verkauf dir das beste System von allen ”. Doch man kann sich täuschen Innerhalb weniger Tage habe ich das Buch einmal durchgelesen. Ich habe erst überlegt, ob ich es richtig durcharbeite und mir die wichtigsten Stellen notiere, wie ich es gewöhnlich mache. Da ich es aber auf Englisch gelesen habe, erschien es mir erst mal zu aufwendig. Ich wollte “Super Trader” erst einmal prüfen und schauen, ob es etwas wertvolles enthält.Das Buch “Super Trader” von Van Tharp würde ich, nach dem ich es gelesen habe, zu den wertvollsten Büchern überhaupt zählen.Das Buch “Super Trader” von Van Tharp würde ich, nach dem ich es gelesen habe, zu den wertvollsten Büchern überhaupt zählen. Es kommt vielleicht schon auf Platz 4 (Siehe Artikel:?Trading: Meine Top 3 Trading Bücher). ”Super Trader” von Van Tharp beschäftigt sich mit dem Thema Performance im Trading. Damit ist nicht gemeint, wie viel man verdient, sondern wie man zu überdurchschnittlicher Leistung gelangt. Er widmet sich im Kapitel 1 “Working on yourself”, welches den größten Teil des Buches einnimmt, dem Thema Selbstanalyse und –veränderung, um bereit für Top–Performance zu sein. Kapitel 2 von “Super Trader” widmet sich der Ausarbeitung eines Business–Plans, danach folgt die Entwicklung eines Handelssystems, Position–Sizing und die Vermeidung von Fehlern. Aber dies?sei hier noch einmal herausgestellt: Das Kapitel zur Entwicklung eines Handelssystems beschäftigt sich nicht mit Indikatoren oder Techniken, sondern damit ein passendes System für sich zu finden.Mit Positionsizing ist hier nicht einfach die Bestimmung der Positionsgröße gemeint, sondern vielmehr die ideale Positionsgröße zur Erreichung deiner Ziele.Für mich persönlich waren einige Highlights in?“Super Trader” und ich werde das Buch mit Sicherheit noch öfter lesen. Es hat mir wertvolle Denkanregungen gegeben, wie ich noch besser an mir arbeiten kann, Fehler vermeiden und zu messen und es hat mir noch mal das Konzept des Positionsizing im Zusammenhang mit einer Handelsstrategie verdeutlicht. Mit Positionsizing ist hier nicht einfach die Bestimmung der Positionsgröße gemeint, sondern vielmehr die ideale Positionsgröße zur Erreichung deiner Ziele.Ich kann das Buch “Super Trader” allen empfehlen, die bereits schon einige Trading–Erfahrung haben und auf der Suche nach Inhalten sind,?die einem Anregung zur Selbstentwicklung geben. Jedem, der “Super Trader” gelesen hat, dürfte klar sein, dass die Arbeit an einem selbst die wichtigste ist. Zudem wird klar, wie wichtig die richtige Positionsgröße zur Erreichung der eigenen Ziele ist!Mehr Informationen zum Buch:“Super Trader” beim Verlag:?https://www.m–vg.de/finanzbuchverlag/shop/article/2302–super–trader/Homepage vom Autor Van Tharp von “Super Trader”:?http://www.iitm.comInformationen zum “Super Trader Programm” von Van Tharp. Dies ist ein Betreuungsangebot für Trader von Van Tharp. Die Preise sprechen für sich:?http://www.vantharp.com/products/super–trader–program.asp Der Beitrag Trading–Buch: Super Trader von Van Tharp erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: 3 Dimensionen, die im Einklang stehen müssen

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-04 13:08:08 · More articles from this blog

Diese 3 Erfolgsfaktoren finde ich bei erfolgreichen Tradern und ihrer Entwicklung.Bei meinem ständigen Studium der Märkte, erfolgreicher Trader und Setups, stoße ich immer wieder auf die selben Punkte, die anscheinend Trading–Erfolg ausmachen. Bei mir kristallisieren sich hier drei Dimensionen heraus: Marktsituation, Setup und Trader. Das klingt nun einfach und man fragt sich “Wo ist das Erfolgsrezept Risikomanagement”, aber lasst mich erst mal erläutern 3 Dimensionen, die im Einklang stehen müssen Erfolgreiches Trading hat m.E. nichts mit Trefferquote zu tun, sondern eher mit dem Erwartungswert des Tradings und wie gut der Trader?mit seinem Tradingsystem arbeiten kann (s. Artikel: “Trading–System: Passend wie ein Maßanzug“). Deshalb sehe ich drei Faktoren als wichtig an:Marktsituation:?Jedes Tradingsystem ist für eine Marktsituation geschaffen. Es ist ähnlich einem Spezialwerkzeug, welches ebenfalls nur für eine Situation geschaffen ist. Man darf nicht erwarten, dass man ein System entwickeln kann, was immer?funktioniert. Man kann auch keinen Schweißbrenner verwenden, um Plastik zu bearbeiten.Setzt man das richtige Tradingsystem in der richtigen Marktsituation ein, steigen die Chancen, dass es erfolgreich wird.Setup:?Ein Setup besteht aus vielen Einzelkomponenten, z.B. Entry, Exit, Volumen, Preisbewegung usw. Setups können einfach oder komplex sein. Ein Trader bekommt über die Zeit ein gutes Gefühl für sein Setup. Ich beherrsche lieber wenige Setups sehr gut als viele nur mittelmäßig. Das Setup wiederum muss zur Marktsituation passen, denn nicht alle Setups funktionieren immer. Wer z.B. Ausbrüche handelt?(s. Artikel “Trading: Ausbrüche handeln! Was man über Breakouts wissen muss “)?wird feststellen, dass es Zeiten gibt, wo diese besser funktionieren und Zeiten, in denen es viele Fehlausbrüche gibt. Damit meine ich nicht nur Seitwärtsmärkte, sondern auch Bewegungen, die schon einige Zeit gelaufen sind.Trader:?Dies ist sicherlich der wichtigste Part. Der Trader muss mit der Marktsituation und dem Setup kompatibel sein. Er muss Algorithmen für Positionsgröße und Systeme für das Risikomanagement schaffen und einhalten. Dabei muss er die ganze Zeit gegen sich selber arbeiten. Das Trader–Hirn verschönt sich nur zu gern die Marktsituation oder das Setup und der Trader ist geneigt, entgegen seiner Regeln zu handeln. Doch wenn er alle Dimensionen einbezieht und Regeln hierfür definiert, die er einhält, hat er eine Chance.Woher leite ich dies ab? Mit meinen knapp 3,5?Jahren Erfahrungen bin ich zwar schon weit gekommen, aber noch nicht weit genug, um solche Rückschlüsse zu ziehen. Jedoch wenn man Märkte und erfolgreiche Trader studiert, trifft man immer wieder auf diese Punkte (s. Artikel: “Trading: Meine Top 3 Trading Bücher“). Daher denke ich, dass diese wichtig sind.Es sind auch die Dimensionen, an denen ich täglich arbeite und versuche besser zu werden. Viele meine Gedanken und Arbeiten findet ihr hier im Blog.Foto:?Chris Potter Der Beitrag Trading: 3 Dimensionen, die im Einklang stehen müssen erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading–System: Average True Range Indikator. Ein Multifunktionswerkzeug.

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-03 18:21:26 · More articles from this blog

Es erstaunt mich, wie so ein einfacher Indikator so vielfältig genutzt werden kann.Es gibt nicht viele Indikatoren, die so universell einsetzbar sind wie der Average True Range Indikator. Der Indikator wurde 1978 von Welles Wilder in seinem Buch “New Concepts in Technical Trading Systems” vorgestellt.Der?Average True Range Indikator (kurz ATR) berechnet die wahre Handelsspanne (sog. “True Range”) zwischen zwei Perioden (z.B. zwischen zwei Tagen). Die wahre Handelsspanne bezieht auch Kurslücken mit ein. Somit bildet?der Average True Range Indikator besser die Marktbewegung ab, als andere Indikatoren. Das “Average” in Average True Range kommt daher, dass über mehrere True Range Tage ein Durchschnitt gebildet wird. Dieser stellt dann die Average True Range, also die durchschnittliche wahre Handelsspanne dar. Wer mehr zur Berechnung nachlesen möchte kann das hier tun: Berechnung des Average True Range Indikators.Einsatz des Average True Range IndikatorDa der Average True Range Indikator direkt den Preis des Handelsinstrument nutzt und keinen relativen Wert wiedergibt, lässt er sich auch direkt auf den Preis anwenden. Für folgende Einsätze kann man den Average True Range Indikator nutzen:Initiales Stop–Loss Level:?Man kann die Average True Range zum Festlegen des initialen Stop–Loss Levels verwenden. Der Vorteil ist hier, dass man die Volatilität des Wertes mit einbezieht und somit die verschiedenen Werte im Portfolio gleichbehandelt. Einige Aktien sind volatiler als andere, z.B. würde eine $200?Aktie bei einem 2 Punkte Stop–Loss viel schneller ausgestoppt werden als?eine $5. Dies gilt natürlich auch, wenn man einen Stop–Loss auf Prozentbasis verwendet.Auch individuell festgelegte Stop–Loss–Level sind nicht optimal, da man nicht vorausahnen kann, wo der Preis anhält und wo das optimale Level wirklich liegt. Man kann sich diesem Problem statistisch nähern. Wie oft kommt es vor, dass meine Gewinner Trades um das x–fache der Average True Range zurückfallen oder was bedeutet es wenn auf einmal an?einem Tag der Wert sich um das x–fache der Average True Range bewegt??Wer beispielsweise weiss, dass seine Gewinner immer direkt in den Gewinn laufen und nur wenige Gewinner das Entry–Level kurzweilig unterschreiten, kann z.B. seinen Stop–Loss beim 2fachen oder 1,5fachen der Average True Range festlegen. Dafür nutzt man einfach folgende Formel: EntryPrice–Faktor, z.B. 2*Average True Range. Mit solch einer Methode kann man die Stop–Loss–Wahl vereinfachen und quantitativ betrachten. Zudem wird die Volatilität des Wertes einbezogen. Man sorgt also dafür, dass volatilere Werte nicht so schnell ausgestoppt werden.Positionsgrößenbestimmung:?Dies schließt im Prinzip direkt an den ersten Punkt an. Berechnet man seine Positionsgröße anhand des Stop–Loss?und nutzt man die Average True Range als initiales Stop–Loss Level, berechnet man die Positionsgröße von diesem Wert aus. Folgende Formel lässt sich hier anwenden: Riskiertes Kapital/(Faktor, z.B. 2*Average True Range). Der große Vorteil dieser Methode liegt darin, dass man, wie schon beim ersten Punkt, die Volatilität des Wertes mit einbezieht. D.h. je volatiler z.B. eine Aktie ist, desto kleiner ist die Positionsgröße. Es ist einfach ein Unterschied, ob sich eine Aktie durchschnittlich 5 Punkte pro Tage bewegt oder 15 Punkte. Bei Gaps, die ja bei der Average True Range mit einbezogen werden, kann es ansonsten zu größeren Verlusten kommen.Average True Range Trailing Stop:?Dies ist ein beliebter Indikator für Trendfolger. Man nutzt einfach einen nachgezogenen Stop, der sich von der Average True Range ableitet. Dafür wird folgende Formel verwendet: Schlusskurs – Faktor, z.B. 3*Average True Range. Nur wenn der berechnete Wert höher ist als der gestrige, wird der Stop nachgezogen. Ein Indikator, der genau die

Trading–System: Passend wie ein Maßanzug

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-10-02 19:45:24 · More articles from this blog

Nur, wenn das Trading–System um die eigene Persönlichkeit herum aufgebaut ist und zu den eigenen Überzeugungen passt, wird man in der Lage sein ihm zu folgen.Wer handelt schon gerne gegen seine Natur? Fragt man eine Person, wird sie wahrscheinlich sofort mit “Nein, ich nicht” antworten. Doch im Trading und bei finanziellen Entscheidungen findet man in der Realität genau das. Wer das Buch von Daniel Kahneman “Schnelles denken, langsames denken” gelesen hat, weiß wovon ich spreche.Ein Trading–System soll helfen Trading–Entscheidungen den individuellen Spielraum zu nehmen, um “bessere” Entscheidungen zu treffen. Der Anfänger mag denken, dass ein Trading–System die Antwort auf alles ist und man damit den persönlichen Faktor und dessen Unzulänglichkeiten komplett ausschalten kann. Doch dem ist nicht so Bei Interviews mit Tradern, die ein vollautomatisches Trading–System einsetzen, höre ich immer wieder, dass es sogar schwerer sein kann, solch ein Trading–System einzusetzen.Selbst Trader die ein vollmechanisches Trading–System einsetzen, dass vollautomatisch von einem Computer ausgeführt wird, können das Trading–System und damit den Erfolg sabotieren. Bei Interviews mit Tradern, die ein vollautomatisches Trading–System einsetzen, höre ich immer wieder, dass es sogar schwerer sein kann, solch ein Trading–System einzusetzen. Man muss nicht nur sich selber trauen, sondern einem “Fremdkörper”: Dem System.Doch wie viel Spielraum lässt man sich selbst bei seinem Trading–System? Jack Schwager betont bei seinen Studien erfolgreicher Trader (Buch: Magier der Märkte) immer wieder, dass die Trader ein Trading–System geschaffen haben, was ihrer Persönlichkeit entspricht. Dieses macht mich immer wieder nachdenklich und es klingt logisch. Erfolgreiche Trader bauen ein System um ihre Persönlichkeit herum und nicht zuerst das System und passen ihre Persönlichkeit darauf an. Dieser Grundgedanke folgt dem Grundsatz, dass man persönliche Stärken stärken soll und nicht Schwächen ändern.Tharp schlägt vor, dass man min. 100, besser sogar 200 oder 300 Überzeugungen sammeln soll, die man auf den Prüfstand stellt.Auch das Buch “Super Trader” von Van Tharp beschäftigt sich damit, wie man ein Trading–System zu seiner Persönlichkeit entwickelt. Tharp schlägt vor, dass man min. 100, besser sogar 200 oder 300 Überzeugungen sammeln soll, die man auf den Prüfstand stellt. So findet man heraus, was man mag, was einem liegt und was nicht. Ein Beispiel:Eine Überzeugung könnte z.B. sein: “Ich mag Aktien, die sich schnell bewegen, weil diese sofort von Anfang an zeigen, dass ich mit dem Trade auf der richtigen Seite stehe”. Ist diese Überzeugung richtig? Was sagt sie über dein Trading–System aus und findet diese Überzeugung in deinem jetzigen Trading–System Platz?Eine widersprüchliche Überzeugung könnte sein: “Nur Aktien, die niedrige KGV–Bewertung haben, sind gute Kaufkandidaten”. Wie passt solch eine Überzeugung in dein Trading–System, wenn es rein technisch aufgebaut ist? Ist diese Überzeugung wertvoll oder hindert sie dich?Eine Überzeugung könnte auch sein: “Ich weiß nicht, welches Trading–System in der jetzigen Situation am besten abschneidet. Niemand kann das wissen. Aus diesem Grund habe ich mehr als ein?Trading–System im Einsatz, die alle gleichzeitig im Markt aktiv sind.”Ich persönlich bin z.B. der Überzeugung,?dass der Markt auf meiner Seite sein muss. So verringere ich das Risiko und erhöhe meine Chancen. Zudem bin ich überzeugt, dass der Preis alle relevanten Informationen enthält und dieser in der jetzigen Sekunde Ausdruck der Bewertung aller Marktteilnehmer ist. Deshalb ist Preis die wichtigste?Information,

Trading: Geld verdienen oder Gewinnen? Worauf liegt der Fokus?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-09-27 17:28:11 · More articles from this blog

“Win or lose, everybody gets what they want out of the market. Some people seem to like to lose, so they win by losing money.” Ed Seykota.Manchmal dauert es lange, bis man den Unterschied zwischen zwei Sätzen versteht. Ist “Geld verdienen” und “Gewinnen” nicht das selbe im Trading? Es heißt doch so oft, dass man “an der Börse gewinnen” muss oder “das Spiel gewinnen”.Ein Podcast hat mich noch mal auf das entscheidende Detail aufmerksam gemacht. Der Interviewpartner sagte deutlich, was der Unterschied zwischen einem Amateur und einem Meister im Trading ist: Der Meister ist absolut darauf fixiert, Geld zu verdienen, während der Amateur (noch) nach anderen Dingen im Trading sucht.Wie schon Ed Seykota im Zitat feststellte, haben die Märkte die Eigenschaft, die wahren Beweggründe des eigenen Tradings zu bestätigen. Willst du immer Recht haben? Dann wirst du auch Recht haben, aber kein Geld verdienen. Suchst du nach Spaß und Spannung? Die wirst du bekommen, aber kein Geld verdienen. Es lassen sich noch unzählige weitere Dinge aufzählen, die man an der Börse erhalten kann.Nick Radge sagte eimal, dass er 8 Monate am Stück keinen einzigen Trade durchgeführt hat, weil seine Strategie es nicht zuließ.?Tom Basso betonte in einem Interview immer wieder, dass Trading für ihn etwas ist wie Zähneputzen.Doch am Ende geht es darum, mit einer Strategie Geld zu verdienen und dies ist leider das Komplizierteste überhaupt. Warum ist es so schwierig? Weil zum Geld verdienen gehört, sich darauf zu konzentrieren. Ich meine damit nicht, dass man die nächsten x Trades positiv abschließt oder man x Millionen damit kurzfristig verdient, sondern das man nach einer längeren Reihe von Trades Geld hinzuverdient hat. Es geht nicht um den Geldbetrag an sich, man kann genauso gut in R–Multiple denken. Doch um Geld zu verdienen, muss man sich darauf konzentrieren, seinen Vorteil der eigenen Strategie auszunutzen und sich nicht ablenken zu lassen.Es passiert oft, dass man die Konzentration auf ein Ziel aus den Augen verliert. Gerade die Märkte, mit ihren zahllosen Informationen, die auf einen einströmen, sind ein guter Mittel zur Ablenkung. Sekündlich steigen die Kurse, dann fallen sie, es gibt News usw. Doch Geld verdienen nur diejenigen, die langfristige ihre Strategie ohne Ablenkungen handeln, komme was wolle. Nick Radge sagte eimal, dass er 8 Monate am Stück keinen einzigen Trade durchgeführt hat, weil seine Strategie es nicht zuließ. Das ist ein strenges Gegenteil von?Overtrading. Tom Basso betonte in einem Interview immer wieder, dass Trading für ihn etwas ist wie Zähneputzen: Man tut es halt, es ist aber so langweilig, dass man gar nicht mehr drüber nachdenkt.Was ist der Unterschied, was tun sie anders? Sie haben gelernt sich auf das Geld verdienen zu konzentrieren.Nick Radge und Tom Basso sind beides sehr erfolgreiche Trader. Was ist der Unterschied, was tun sie anders? Sie haben gelernt sich auf das Geld verdienen zu konzentrieren. Es geht nicht um Gewinnen, Recht behalten, Spaß oder Spannung. Nein, es geht darum seinen Vorteil langfristig auszuspielen. Alle anderen Gefühle, kann man woanders befriedigen, aber nicht an der Börse. Und wenn dazugehört, dass man 8 Monate keinen Trade eingeht, dann ist es halt so!Foto:?MTSOfan Der Beitrag Trading: Geld verdienen oder Gewinnen? Worauf liegt der Fokus? erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: 5 Trainingsmethoden für Trader

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-09-27 11:03:30 · More articles from this blog

Jeder kann Trainieren. Dazu ist es nicht nötig, dass sich das Trainingsergebnis äußerlich bemerkbar macht. Innerliches Training ist für mich sogar wichtiger.Können Trader trainieren? Die meisten Disziplinen, bei denen Training als Methode für eigene Verbesserung anerkannt sind, besitzen eine äußerliche Sichtbarkeit. Ob Sportler, Schachspieler oder professioneller Redner, hierbei tritt immer eine Sichtbarkeit?nach außen auf, an dem man Fortschritt und Training ablesen?kann. Beim Trading ist dies anders: Hierbei zählt größtenteils nur das, was man innerlich sich angeeignet hat. Sieht man mal von Geschwindigkeit der Computerbedienung ab, geht es darum, bestimmte Muster zu erkennen, die Disziplin zu haben, sie auszuführen und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Alles Themen, die aus dem inneren, also unserem Gehirn, entspringen. Wie kann man dies trainieren?5 Trainingsmethoden für TraderIch habe lange darüber nachgedacht, was man wirklich aktiv machen kann, um zu trainieren und besser zu werden. Dabei denke ich jedoch, dass es individuell vom Trader abhängt, was für einen selbst das Beste ist. Hier ein paar Ideen und Methoden, die mir helfen.Charts studieren:?Man kann nicht nur Preise im Backtest mit einem Computer analysieren, sondern auch visuell. Folgt man William O’Neil, der tausende von Charts auf Muster untersucht hat, hilft dies einem persönlich ebenso weiter. Das Auge und vor allem das Gehirn prägt sich Muster ein, wenn man es darauf trainiert. Wer tausende von Charts analysiert und damit Muster testet, bekommt ein besseres Gespür für Einstiegspunkte im Chart. Aber Vorsicht: Es handelt sich immer um vergangene Preise und die Muster sehen oft vollendet aus. Dies unterscheidet sich stark, wenn man in der damaligen Situation gewesen wäre, als sich das Muster herausbildete.Während des Chart–Studiums fallen einem auch neue Muster auf, die man später testen und evtl. in sein Trading integrieren kann. Ebenso achte ich immer darauf die Beziehung von Aktie zum Index zu studieren, um herauszufinden, in welche Zeit sich damals der Gesamtmarkt befand und wie die Chancen für einen erfolgreichen Trade standen.Charts Bar–By–Bar:?Ein Tipp, um die negativen Seiten von Punkt 1 zu mildern ist es, Charts Bar–By–Bar durchzugehen. Dazu scrollt man im Chart zurück und scrollt so langsam vor, dass Kerze für Kerze eines Candlestickcharts eingeblendet werden. Einige Chartprogramme haben sogar eine spezielle Funktion hierfür. Hier bekommt man schon einen ganz anderen Eindruck, wie sich ein Muster im Chart herausbildet. Dieses ganze macht man am Besten über mehrere Zeitebenen parallel, z.B. Monats–, Wochen– und Tageschart. Somit trainiert man das Zusammenspiel der Zeitebenen und die Musterbildung.Trading Journal Analyse:?Hiermit meine ich nicht nur Tagebücher und Wochenauswertungen, sondern auch seine vergangenen Trades. Wenn man diese einige Monate später durchgeht, kann man sich noch mal die Emotionen vom Entry in den Trade abrufen. Zudem kann man schauen, ob man Fehler gemacht hat oder wo man etwas verbessern kann. Ich finde immer wieder Punkte, die ich verbessern und trainieren kann, wenn ich meine vergangenen Trades erneut in den Charts aufrufe.Szenarien und Bilder abrufen:?Jeder hat Bilder und Abläufe in seinem Gehirn verankert. Sie steuern unser Verhalten und der Vergleich mit diesen entscheidet, ob wir gerade etwas richtig oder falsch machen. Diese Bilder müssen aktiv verändert werden, um neues, gewünschtes Verhalten zu erzeugen. Ich tue dieses regelmäßig, in dem ich aktiv über ein Problem nachdenke, dieses aufschreibe, es analysiere oder innere Dialoge?hierzu führe. Nur so bekomme ich es hin, ein Verhalten zu ändern und ein neues anzunehmen. Man muss sich aktiv mit seinen inneren Bildern und Abläufen auseinandersetzen. Setz dich ruhig einmal hin und schreib alles auf, was dir an

Film: "Broke – A New American Dream" von Michael Covel

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-09-27 09:57:08 · More articles from this blog

Ich habe mich schon lange auf diesem Film gefreut und drei Monate auf die Post gewartet! Gerade Menschen, die noch nicht viel mit dem Thema Finanzkrise und Entscheidungen in Berührung gekommen sind, sollten sich diesen Film anschauen.Seit längerem habe ich schon ein Auge auf diesen Film geworfen. Ich wusste, es gibt ihn jedoch nur in den USA. Zwei Wege führten zu dem Film von Michael Covel: Amazon USA oder Amazon Instant Video USA Leider funktionierte beides nicht mit einem deutschen Amazon Account und eine amerikanische Adresse konnte ich nicht aufweisen. Also habe ich Michael Covel direkt kontaktiert, um eine Kopie von “Broke – The New American Dream” zu erhalten. Michael hatte innerhalb von wenigen Stunden geantwortet und mir eine Website gegeben, wo ich den Film, auch für internationale Kunden, bestellen konnte. Das habe ich umgehend getan Es hat ganze 3 Monate gedauert, bis die “Broke”–DVD bei mir angekommen ist. Zwischenzeitlich hatte ich noch mal bei Michael nachgefragt und er hatte den Versand überprüft. Wahrscheinlich lag die DVD beim Zoll. Sie war jedenfalls geöffnet und mit einem Zollaufkleber versehen worden. Zoll musste ich jedoch nicht bezahlen.Von “Broke – A New American Dream” versprach ich mir spannende Interviews mit Trading– oder eher Trendfolge–Legenden.Hat sich die so lange Zeit gelohnt? Ich hatte recht hohe Erwartungen an den Film. Von “Broke – A New American Dream” versprach ich mir spannende Interviews mit Trading– oder eher Trendfolge–Legenden. Ich hätte mich wahrscheinlich vorher mal ein wenig mehr mit dem Inhalt auseinander setzen sollen.“Broke – A New American Dream” von Michael Covel beschäftigt sich vor allem mit zwei Dingen: Finanzkrise und dem Treffen von Finanzentscheidungen. Der Film ist wirklich gut gemacht und bietet eine spannende, lehrreiche Unterhaltung. Für Menschen, die mit der Thematik bereits vertraut sind, bietet er keine großen neuen Erkenntnisse, aber für jeden, der gerade in die Finanz–Welt einsteigt, sollte er ein Augenöffner sein.Der Briefumschlag von Turtle Traders USA.Michael Covel reist in “Broke – A New American Dream” durch die Welt und erklärt auf unterhaltsam nachdenkliche Weise, an verschiedenen Schauplätzen, wie die Finanzkrise entstanden ist.Michael Covel reist in “Broke – A New American Dream” durch die Welt und erklärt auf unterhaltsam nachdenkliche Weise, an verschiedenen Schauplätzen, wie die Finanzkrise entstanden ist. Dies lässt sich gut nachvollziehen, wenn er durch Straßenzügen in den USA fährt, wo fast jedes Haus zu verkaufen ist oder mit Maklerinnen spricht, die offen sagen, dass Käufer, die auch mehrere Häuser kaufe, keinerlei Rücklagen haben müssen.Neben der Finanzkrise versucht Michael Covel zu erforschen, wie normale Menschen finanzielle Entscheidungen treffen. Es werden neben gewöhnlichen Menschen, die nichts mit Finanzgeschäften zu tun haben, auch berühmte Pokerspieler oder Hedgefond–Manager interviewt. Gerade letztere machen an Beispielen und Handlungsweisen klar, warum emotional getroffene Finanzentscheidungen keine guten Entscheidungen sind. Natürlich versucht der Film “Broke – A New American Dream” seiner Trendfolge–Mission gerecht zu werden: Preis ist die einzig kluge Grundlage der Entscheidung für ein Finanzgeschäft.Mich persönlich hat es fasziniert, all die bekannten Trading–Größen einmal auf einer DVD zu sehen.Mich persönlich hat es fasziniert, all die bekannten Trading–Größen einmal auf einer DVD zu sehen: Salem Abraham, Larry Hite, David Harding, Jim Rodgers u.v.m. Zudem werden einige Wissenschaftler–Stars im Interview gezeigt, u.a. Vernon Smith und Harry Markowitz! Allein hierfür hat es sich schon gelohnt. Die Einblicke und Interviews sind anders al

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