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Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-08 21:52:53 · More articles from this blog
Trading ist ein Wissensgebiet, das so vielfältig ist, dass man viele neue Anknüpfungspunkte findet und somit leichter lernt Die Schule gehörte definitiv nicht zu meinen Lieblingsorten.?Damals machte mir das schulische Lernen keinen Spaß, sondern ich wollte viel lieber den größten Teil meiner Zeit mit Dingen verbringen, die mich wirklich interessierten (z.B. Programmieren, Design, Politik etc.).Heute ist dies anders. Ich bin offen für neues Wissen und lerne sehr gerne hinzu. Dies ist auch beim Trading gar nicht anders möglich. Ich muss lernen und mir neues Wissen aneignen, um voranzukommen. Doch es kostet viel Zeit, da die Trading–Erfahrungen über einen langen Zeitraum gemacht werden müssen. Wie lange dauert es, bis man verschiedene Marktsituationen miterlebt hat und weiß, wie sein Trading–System reagiert? Diese Marktsituationen müssen erst einmal auftreten. Ein Daytrader hat hier sicherlich mehr Vorteile als ein Trader auf dem Tageschart.Warum besteht ein so großer Unterschied zwischen der schulischen Situation und der heutigen? Liegt es nur daran, dass ich heute mich mit einem Thema beschäftige, was mir Spaß macht??Beim Trading muss ich mich auch mit Themen auseinandersetzen, die mir nicht so viel Spaß machen, aber mich weiterbringen. Ich denke, dass es in der?Situation zwischen damals und heute einen Unterschied gibt: Ich weiß, wie ich das gelernte anwenden kann und es mit meinem bestehenden Wissen verknüpfe.Die bekannte Management Trainerin Vera Birkenbihl?(viele sehr gute Videos bei Youtube) beschrieb einmal, dass man nichts lernen kann, wenn man nicht bereits etwas über das zu Lernende weiß. Das?heißt, ich kann nichts lernen, wenn ich es nicht mit meinem aktuellen Wissen verknüpfen kann. Man kann sich dies gut vorstellen, als wenn man einen leeren Kopf hat und in diesen eine neue?mathematische Methode hineintut. Sie wäre zwar im Kopf, aber ich kann diese nicht verwenden, da es keine Verbindungen zu dieser gibt. Wenn man also Kindern in der Schule Wissen eintrichtert, ohne dass sie Verbindungen zu dem neuen Wissen schaffen, können sie damit auch nichts anfangen und vergessen dieses neu erlernte Wissen wieder.Da Trading als Wissensgebiet so vielfältig ist, ist es eine ideale Voraussetzung, um neue Gebiete für sich zu entdecken und zu erforschen. Wer sich z.B. mit römischer oder griechischer Philosophie beschäftigt, der wird Anknüpfungspunkte zu Trading finden. Losgelöst vom Trading wäre das Thema Alte–Philosophie wahrscheinlich sehr langweilig (für die meisten), aber mit Trading im Hintergrund wird es spannend. Der Beitrag Lernen braucht vorhandenes Wissen erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-07 22:07:47 · More articles from this blog
Ein Michael Schumacher gewinnt nur in 30% der Rennen. Ein Joe Montana hat nur eine Trefferquote von weniger als 10%! Doch sie zählen zu den Besten Ich habe einen wunderbaren Artikel bei Tradecity.com gefunden. Jeder Trader hat sich mit Sicherheit schon einmal mit dem Thema Trefferquote beschäftigt. Sollte sie lieber hoch sein oder kann man mit einer niedrigen Trefferquote leben? Ich denke, dass es nicht auf die Zahl ankommt, sondern, dass man mit den Auswirkungen leben kann. Je niedriger die Trefferquote, desto mehr wird das Durchhaltevermögen und Risikomanagement eines Traders getestet, da mehr Verlust–Trades in Folge auftreten. Doch am Ende ist die Trefferquote nicht entscheidend, sondern, dass das Tradingsystem einen positiven Erwartungswert besitzt.Das Interessante an dem Artikel von Tradeciety ist, dass er die Trefferquote von Sportlern abbildet. Wie oft gewinnt ein Michael Schumacher? 30% und er ist damit der beste Rennfahrer. Wie oft Joe Montana? Weniger als 10% und er ist einer der herausragendsten Spieler. Alle diese Sportler haben eines gemeinsam: Sie lassen sich durch niedrige Trefferquoten nicht von ihrem Ziel abbringen und frustrieren. Zudem wissen sie, dass es am Ende auf das Ergebnis ankommt und nicht auf die Trefferquote. Warum sollte dies im Trading anders sein?Hier könnt ihr den Artikel lesen: What You Can Learn From Professional Sports As A TraderFoto: Tradeciety Der Beitrag Wie hoch ist die Trefferquote eines Sportlers? erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-06 16:52:15 · More articles from this blog
Trading ist etwas, was im Kopf geschieht. Daher muss der Trader Wert darauf legen, seine mentale Kompetenz auszubauen Was trägt zu mehr Erfolg im Trading bei? Eine neue Strategie oder Indikator oder eine neue mentale Kompetenz? Ich würde ganz klar das letztere unterstreichen. Im Prinzip sind viele Indikatoren sich sehr ähnlich und übernehmen alle dieselbe Aufgabe: Sie zeigen einen Zustand an oder geben Signale. Sie übernehmen aber nicht das Trading. Trading ist etwas, was im Kopf geschieht. Der Trader muss die Entscheidungen treffen und seinen Plan ausführen.Es ist kein Wunder, dass die erfolgreichsten Trader diejenigen sind, die einen Weg gefunden haben, mental die höchste Leistung zu bringen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man ein System–Trader oder diskretionärer Trader ist. Beide Typen erfordern ein hohes Maß an mentaler Anstrengung, nur auf anderen Gebieten.Genau aus diesen Gründen heraus bin ich überzeugt, dass es am besten ist, wenn man in sich selber investiert und seine mentale Kompetenz ausbaut. Auf welchem Weg man dies macht, spielt keine große Rolle. Das Ziel muss aber immer klar?sein: Seinem Prozess zu folgen und seine Strategie fehlerfrei auszuüben, um langfristig seinen Vorteil auszunutzen. Der Beitrag Trading von innen heraus erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-05 18:16:35 · More articles from this blog
Eine Checklist hilft, das?Trading zu systematisieren und objektiv auf das Setup zu schauen Das ewige Thema als diskretionärer oder teil–diskretionärer Trader lautet: Gleichbleibende Qualität in der Ausführung des Trading–Systems. Vollmechanische Trader haben einen gewissen Vorteil, jedoch auch Nachteile.In dem Video “Trading Checklist mit EVERNOTE” zeige ich einmal, wie ich meine Setups systematisiere und jedes Kriterium anhand einer Checkliste abhake. Dabei kann man nicht nur technische Kriterien abhaken, sondern auch qualitative oder sich seine Ziele erneut ins Gedächtnis rufen. Durch eine anschließende Analyse des geschlossenen Trades, kann man so aus dem Trade lernen. Zudem hilft die systematische und objektive Vorgehensweise, sich einen klaren Prozess anzueignen.Mehr Videos gibt es auch in meinem Youtube Kanal. Der Beitrag Trading–Video: Trading Checklist mit EVERNOTE erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-04 10:46:36 · More articles from this blog
Gegen etwas zu sein ist nicht mit Kritik gleichzusetzen Seit geraumer Zeit verfolge ich die Aktivitäten der Anti–Fraktion in sozialen Netzwerk und Medien. Leider muss ich auch feststellen, dass viele der Menschen dazugehören, die meine Leidenschaft teilen: Das Trading. In sozialen Netzwerken, die einen gewissen Schutz gegen die echte verbale Auseinandersetzung und ein Herdenverhalten bieten,?kann ich beobachten, wie Anti–Inhalte geteilt werden: Anti–EU, Anti–Politik, Anti–Griechenland, Anti–Euro, Anti–TTIP, Anti–Reiche, Anti–USA usw.Wer glaubt, dass Anti–sein gleichzusetzen mit Kritik ist, der ist auf dem falschen Weg. Kritik beinhaltet, wenn sie richtig ausgestaltet ist, immer etwas progressives. Kritik üben ja, aber immer in Verbindung mit einer Lösung und Fortschritt als Ziel. Immer nur dagegen zu sein, ist ein zu einfaches Denken.In der Welt des Tradings gibt es keine Grenzen und der Trader profitiert von weniger Beschränkung als von mehr.Die Geschichte des Tradings und des Handels ist eine Geschichte der Freiheit, des Liberalismus, des Internationalismus und dem Abbau von Grenzen. Jeder Trader, der an den Börsen handeln, handelt weltweit mit Menschen jeder Hautfarbe, Geschlechts,?Nationalität, Religion und politischer Gesinnun. In der Welt des Tradings gibt es keine Grenzen und der Trader profitiert von weniger Beschränkung als von mehr. Wie kann also ein Mensch mit Leidenschaft für das Trading nach Grenzen rufen? Wahrscheinlich hat es wenig mit dem Trading zu tun als mehr mit der Unzufriedenheit oder dem Unwissen auf anderen Gebieten. Es ist leicht, plakativen Parolen hinterherzulaufen, die im eigenen sozialen Umfeld populär sind anstatt sich intensiv mit den Themen auseinanderzusetzen.Bei einigen Trading–Interessenten konnte ich sogar beobachten, dass diese offen mit Themen der Partei die Linken sympathisierten. Diese Partei würde wahrscheinlich am liebsten die Börse ganz abschaffen oder zumindest weitestgehend stark regulieren. Wie kann ein Trader daran interessiert sein? Hier zeigt sich offen die Unwissenheit. Doch auch die Sympathie für die Regulierung der Banken, wie sie?die Linke fordert, kann ich nicht nachvollziehen. Sicherlich ist das Bankensystem, gerade in Haftungsfragen, stark reformbedürftig, aber trotzdem gehört es nicht verstaatlicht und “entmachtet”. Banken sind nach wie vor Grundsteine auch des Fortschritts und der Innovation. Ohne ein funktionierendes Bankenwesen gäbe es heutzutage nicht diesen Wohlstand und Vielfalt in der Wirtschaft.Abgrenzung, Feindschaft und Ausschluss entstehen in der Regel aus Angst.Abgrenzung, Feindschaft und Ausschluss entstehen in der Regel aus Angst. Sei es die Angst vor Veränderung, die Angst vor dem Neuen oder die Angst, die daraus resultiert, dass man etwas nicht versteht. Hieraus erwächst der Populismus, den Anti–Strömungen nutzen. Das beste Gegenmittel hierzu heißt Wissen. Doch leider erkennen die meisten nicht von selbst, dass sie in diese Falle tappen und wie sie hier wieder hinaus kommen. Denn was muss dazu zuerst da sein: Das Wissen oder das Interesse an dem Wissen?Ein Trader muss frei sein, um erfolgreich zu sein. Frei von negativen Emotionen und Gedanken, da diese einen nur selber behindern. Damit meine ich keine Gleichgültigkeit gegenüber allem, aber eine positive Grundeinstellung gegenüber mir selber, der Gesellschaft, meinen Mitmenschen und Vertrauen in diese. Wenn ich mit etwas unzufrieden bin, muss ich dies für mich, im Rahmen der möglichen Mittel lösen. Man darf auch nicht vergessen, dass der Staat, in dem ich lebe, von Menschen geschaffen und geformt wird. Der Ursprung, auch unserer Demokratie, liegt in der Freiheit und nicht in der Begrenzung.Wer sich unter erfolgreichen Menschen umschaut sieht, dass diese weltoffen, liberal und international sind.Ist ein Trader nicht frei in seinen Überzeugungen, egal auf welchem Gebiet und hat keine po
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-03 20:44:19 · More articles from this blog
Das Buch Antifragilität hat mich tief beeindruckt und mein Denken nachhaltig beeinflusst. Ich halte Taleb für einen der brillantesten Denker unserer Zeit. Hier gibt es ein kurzes, 20 minütiges, Interview mit ihm, in dem er über Antifragilität spricht.Hier sein Buch: Antifragilität von Taleb Der Beitrag Trading: Nassim Nicholas Taleb Interview erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-28 15:28:36 · More articles from this blog
Das ganzheitliche Verständnis von Trading gibt mir innere Kraft und Ruhe Ich bewundere Menschen, die eine tiefgreifende Philosophie ihren Fachgebiets?besitzen. Dabei spielt das Gebiet an sich keine Rolle. Ein Mensch, der viel über sein Fachgebiet nachgedacht, Wissen angehäuft und erlernt, eigene Rückschlüsse gezogen und diese in seine Praxis eingebaut hat, ist oft ein Meister seines Fachs. Man darf sich jedoch nichts vormachen, so etwas benötigt Zeit und Konzentration.Man muss die richtigen Fragen stellen, darüber nachdenken, Wissen aufnehmen und für sich diese Fragen beantworten. Dabei ist nichts jemals fixiert. Kommen neue Fragen auf oder hinterfragt man seine Antworten, kann man zu neuen Antworten gelangen. Dies ist ein Prozess, der sich ständig wiederholt.Für mich hat sich mittlerweile ein Verständnis herauskristallisiert, wie die unterschiedlichen Ebenen im Trading zu betrachten sind und wie diese miteinander zusammenhängen:Trading–Philosophie/–psychologie:?Dies ist der Grundstein auf dem alles aufbaut. Das Wort Philosophie beziehe ich dabei eher auf die Einstellung oder inhaltliche Basis. In der Trading–Philosophie werden grundlegende Fragen geklärt: Was ist für mich Trading? Wie betrachte ich die Geschichte des Tradings? Woran glaube ich im Trading? Wie passt Trading in unsere Gesellschaft? Wie verbinde ich es mit meinen Ansichten über die Welt? Es gibt unzählige Fragen, die eher individuell als allgemein?sind. Jeder sollte darüber nachdenken und Antworten auf die eigenen Fragen haben. Denn, wenn etwas nicht in unserer Gedankenwelt verankert ist, nehmen wir es in der Praxis nicht wahr oder können damit arbeiten. Die eigene Trading–Philosophie bildet die Grundlage für die Psychologie und auch das Trading–Handwerk. Wenn jemand in seinem Kopf eine Trading–Philosophie besitzt, die nicht mit seiner Psyche und Handwerk kompatibel ist, wird er sich selber betrügen.Wie passt nun Psychologie hier hinein? Für mich ist die Philosophie?oder Einstellung etwas anderes als das, was man lebt. Man kann im Kopf etwas denken, aber die eigene Psyche stellt sich dagegen und führt ein anderes Leben. Somit geht es in der Trading–Psychologie vornehmlich darum, die eigene Philosophie innerlich zu leben und sein Gedanken, was Grundlage für das Handeln ist, anzupassen. Aber die psychologische Einstellung kann nicht erfolgen, wenn die Philosophie eine andere ist. Daher muss die Philosophie vorher da sein.Risiko– und Money–Management:?Dies ist die Schicht im Trading, die einem das langfristige Überleben sichert. Es spielt keine Rolle, was für ein Trading–System?man ausführt, wenn das Risiko– und Money–Management zerstörerisch ist. Es ist sozusagen die Kontrollschicht für das Trading–System und bestimmt, wie viel Benzin in den Motor gekippt wird.Risikomanagement bezieht sich auf das Verwalten von verschiedenen Risiken. Dabei kann es sich um übergeordnete Risiken (z.B. was passiert im Falle der Pleite meines Brokers) bis hin zu Detailrisiken (z.B. der Stop–Loss bei einer Trading–Position) handeln. Money–Management beschäftigt sich mit der Gelddisposition: Wie groß soll eine Position sein? Wie viel Margin setze ich ein? Was passiert mit nicht genutztem Kapital? Trading–System:?Dies ist die unterste Ebene und man kann sich dies?bildlich in Größen vorstellen. Das Trading–System ist das kleinste Teil und auch das unwichtigste. Denn was ist das Trading–System? Eine Reihe von Regeln, die einem Signale geben, den man folgen muss. Man kann dies vergleichen mit Alltagsregeln: Jeden morgen, wenn der Wecker klingelt, stehe ich auf. Im Trading: Wenn ein Kaufsignal ertönt, führe ich dieses aus.Das Trading–System gleicht sich an die oberen Schicht an und die oberen Schichten bilden die Grundlage in der Entwicklung eines Trading–Systems. Die Trading–Philosop
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-26 19:34:14 · More articles from this blog
In meinem Facebook Stream bin ich über einen SPIEGEL Artikel gestolpert. Ich war zuerst nicht sicher ob ich diesen poste,?da populäre Presse oft Artikel schreibt, die Trader in ein falsches Licht stellen, da sie nicht wissen, worüber sie eigentlich schreiben.?Aber dieser Artikel zeigt, dass viele Menschen, die an den Märkten handeln nicht wissen, worauf sie sich einlassen. Broker klären zwar auf, aber ein Anfänger versteht oft die Hintergründe nicht. Man muss sich immer wieder das Geschäftsziel eines Brokers ins Gedächtnis rufen. Viele?Broker verdienen nicht viel mehr Geld, wenn ein Trader erfolgreich ist, sondern wenn er viel Kommission (Gebühren) erzeugt. Dies ist auch der Hauptgrund, warum Broker so gerne mit schnellem Handel (oder sog. Scalping/Daytrading) werben und somit auch selber hohe Risiken eingehen, wie die Insolvenz einiger Broker beim EUR/CHF–Crash gezeigt hat.Ein Trader muss das Risiko im Auge haben und vor den Gewinn stellen. Wie der Truthahn–Effekt?zeigt, kann es eine zeitlang gut gehen, aber dann kommt der Tag, an dem geschlachtet wird. Aufgrund der großen Positionsgrößen im Forex–Markt steht man einem großen Risiko gegenüber. Dies kann man entsprechend absichern oder einfach den Trade auslassen, wenn er nicht den eigenen Risikoparametern entspricht (s. Trading: Ruin über Nacht! Positionsgröße als Risiko). Wer aber kein umfassendes Risiko–Management betreibt, der wird am Ende “geschlachtet”.Hier könnt ihr den SPIEGEL Artikel nachlesen:?Privatinsolvenz durch Franken–Freigabe:?2800 Euro Einsatz, 280.000 Euro Verlust Der Beitrag Risikomanagement: “Privatinsolvenz durch Franken–Freigabe” erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-26 19:13:40 · More articles from this blog
Im Blog von Steve Burns bin ich auf den Artikel aufmerksam geworden: “The Three Skills of Top Trading“. Er rezensiert das gleichnamige?Buch von Hank Pruden, listet aber auch 10 Aufgaben von Top–Tradern auf. Diese sind ähnlich den Feldern, für die ich mich interessiere und ständig an ihnen arbeite:The Ten Tasks of Top Traders:?Daily self analysis:?Successful trading is 40% risk control and 60% self–control.Daily mental rehearsal:?Practice being disciplined in your mind before you trade daily.Developing a low risk idea:?Trade with the odds on your side with a defined risk.Stalking:?Wait for the entry. Utilize patience and don’t pull the trigger to soon.Action:?Take the entry when the signal is hit.?Do not freeze up. Be?definitive.Monitoring:?Keep an eye on what is happening with your position.Abort:?Be ready to cut your losses, when you are wrong and hit your stop loss.Take profits:?Use trailing stop or profit target when one is hit. Allow the market to take you out.Daily briefing:?Think through your trading & what you did right/wrong based on your trading plan.Periodic review:?Is your trading working? Do adjustments need to be made?(Entnommen aus?The Three Skills of Top Trading?von Steve Burns) Der Beitrag Trading: “The Three Skills of Top Trading” erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-22 18:42:17 · More articles from this blog
Gleitende Durchschnitte sind vielfältig verwendbar. Aber man muss auch einiges über sie wissen Die gleitenden Durchschnitte sind einer der beliebtesten Indikatoren bei Tradern überhaupt. Zudem sind gleitende Durchschnitt auch Grundlage für viele weitere Trading–Indikatoren oder Aktien–Screener (ein Screener siehe hier im Blog). Da sie so einfach aufgebaut sind, lassen sie sich vielfältig verwenden und schnell verstehen. In den letzten 4 Jahren habe ich viel mit gleitenden Durchschnitten experimentiert und einige Dinge herausgefunden, die ich hier mit euch teilen möchte:Die Steigung ist wichtig:?Viele Anfänger?denken immer, dass die Kreuzung des gleitenden Durchschnitts mit einem Kurs wichtig ist. Doch die Steigung ist m.E. viel?wichtiger (s. auch das Buch von Stridsman). Wenn ein gleitender Durchschnitt sich erst einmal in Bewegung gesetzt hat und einen Trend bildet, ist dies ein klares Zeichen von Stärke. Gerade bei längeren Durchschnitten müssen erst einmal entsprechend viele Kursinformationen in die Richtung zeigen, um einen Durchschnitt zu bewegen und dies deutet auf einen Trend in einem Basiswert hin.Exponentielle Durchschnitte bieten Vorteile:?Bei einem simplen Durchschnitt hat die Kursinformation zweimal Einfluss auf den Durchschnitt: Wenn Sie in die Berechnung einfließt und wenn sie entfernt wird. Bei exponentiellen Durchschnitten ist der Einfluss beim Entfernen geringer, da der neuere Kurs ein höheres Gewicht hat. Somit bewegen sich exponentielle Durchschnitte auch schneller.Gleitende Durchschnitte sind nur so gut, wie die Kursinformationen:?Da gleitende Durchschnitte auf dem Preis basieren, müssen die Preisdaten korrekt sein, um einen sauberen Durchschnitt zu berechnen. Gerade, wenn Trader gleitende Durchschnitte zum Trading nutzen, z.B. das Kreuzen vom EMA 200, dann muss der Trader sich auf die Informationen verlassen können. Wenn die Preisdaten nicht von guter Qualität sind und beispielsweise Kurslücken bei Aktiensplits enthalten, führt dies zu einem anderen Wert des gleitenden Durchschnitts als bei anderen Tradern. Auch bei CFD–Plattformen können die Werte abweichen, da CFD–Broker oft eigene Preisstellung haben. Es gilt also genauestens zu prüfen, ob die zugrunde liegenden Preise von guter Qualität sind.Das Berühren kann Zufall sein:?Wenn man erst einmal eine ausreichend große Menge an Daten zur Verfügung hat, findet man immer Werte, die zueinander passen. Egal, welche Periode man bei einem gleitenden Durchschnitt nutzt, man wird immer eine Situation finden, wo der Preis am gleitenden Durchschnitt dreht oder eine andere Reaktion zeigt. Dies bedeutet noch lange nicht, dass man dies als Vorteil beim Trading einsetzen kann. Hier kann nur ein Backtest helfen.Lieber einen passenden Durchschnitt wählen als einen populären:?Es gibt einige gleitende Durchschnitte, die als populär und vielverwendet gelten: 20, 50, 200 Tage. Doch am Ende muss der gleitende Durchschnitt in einem Trading–System seine Funktion erfüllen und nicht als Selbstzweck dienen. Daher gilt es, einen passenden Durchschnitt zum eigenen Trading–System zu wählen anstatt daran zu denken, dass andere Trader dieselbe Länge nutzen. Die Masse liegt oft falsch. Die Frage sollte lauten: Was will ich messen und nicht, ob ein Durchschnitt von anderen Traders “respektiert” wird.Jede Zahl ist magisch, für einen selbst:?Wie im restlichen Indikator–Dschungel gibt es auch bei den gleitenden Durchschnitten magische Zahlen. Ob es nun runde Wert oder Fibonacci–Zahlen sind, am Ende handelt es sich um eine simple mathematische und nicht um eine mystische Formel. Ähnlich wie die technische Analyse mithilfe von Zeichenwerkzeugen, ist jede Interpretation einer Zahl individuell. Der eine glaubt an die 38, der andere lieber an die 50. Das kann aber morgen schon ganz anders aussehen Auch spielt es keine Rolle, ob man einen gleitenden Durchschnitt von 49 oder 50 Pe
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-19 20:45:28 · More articles from this blog
Durch regelmäßige Analyse des eigenen Trading–Prozesses kommen Herausforderungen ans Licht, die man sonst nicht sieht Regelmäßiges Zurückschauen ist ein Teil meines Trading–Prozesses. Aus der Rückschau kann ich sehen, wo Herausforderungen liegen oder wo ich bereits gute Fortschritte mache. Neben meinen täglichen Trading–Tagebuch Einträgen habe ich meine wöchentlichen Auswertungen und regelmäßige Analysen?von bereits erkannten Problemen. Ich habe es mir zum Ziel gemacht, durch die ständige Analyse meines Prozesses, den Prozess zu verbessern und anzupassen. Dabei mache ich manchmal erstaunliche Entdeckungen. Alleine, wenn man ein Brainstorming (z.B. mithilfe einer Mind–Map) zu einem Problem durchführt, findet man viele gute Ansatzpunkte. Das Erstaunlichste dabei ist meist das, woran man nicht denkt und was man nicht aufschreibt In meinen Aufzeichnung habe ich gesehen, dass ich mich öfter auf Dinge konzentriere, die in der Ungewissheit der Zukunft liegen. Betrachte ich einen Chart oder ein Setup, beginnt mein Kopf automatisch die verschiedenen Szenarien durchzugehen, die eintreten könnten. Dabei kommen manchmal die wildesten Visionen in den Kopf: Große Anstiege, mit vielen Rücksetzern oder ohne, mit Konsolidierungen usw. Doch hier genau liegt das Problem. Mein Gehirn malt das, was es heute sieht, einfach weiter und denkt, dass dies auch in der Zukunft sich fortsetzen wird. Ein bekannter kognitiver Denkfehler.Das?Einzige, was ich machen kann, ist, mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.Wenn ich meine Leitsätze durchgehe und auch meine Regeln für meine Setups betrachte, sehe?ich dort einen Satz: “Ein Setup bietet die Möglichkeit sehr schnell zu sehen, ob man richtig oder falsch liegt.” Mir ist es wichtig, dass ich sofort sehen kann, ob der Trade funktioniert oder nicht. Ich mag es nicht, wenn ich mich lange mit einem Verlust–Trade aufhalten muss. Ich benötige sozusagen eine 1 oder 0 Entscheidung. Wie passt dies zu meinen automatischen Zukunftsvisionen der Kursverläufe in meinem Kopf? Gar nicht!Die Zukunft ist etwas, dass?man nicht vorhersehen kann und ungewiss ist. Jedes Bild, was ich mir im Kopf ausmale, wird so nicht eintreten, egal, wie sehr sich mein Gehirn anstrengt. Das Einzige, was ich machen kann, ist, mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Ich kann nur die Informationen in meine Entscheidung einbeziehen, die bereits vorhanden und im Chart sichtbar sind. Was ist wichtig für eine Trading–Entscheidung und was nicht? Welche Informationen sind wichtiger als andere?Um meinen Fokus stärker auf das Hier und Jetzt zu lenken, habe ich begonnen, meinen Trading–Prozess und auch meine mentalen Trading–Übungen entsprechend anzupassen.Ich habe zum Beispiel festgestellt, dass die letzten 3–5 Wochen an Kursinformationen entscheidend in einem?Setup für mich sind. Alle vorherigen Kursinformationen sind eher sekundär. Sie werden mit in die Entscheidung einbezogen, spielen aber für die eigentliche Entscheidung Kauf–/Verkaufsentscheidung keine Rolle. Die primären Informationen sind die, auf die ich mich fokussieren muss.Es ist jedoch nicht so einfach, dem Kopf etwas abzugewöhnen, wenn dies erst mal verankert ist und ja auch alltäglich gebraucht wird. Etwas in die Zukunft weiterzudenken mag in alltäglichen Situationen sinnvoll sein (und auch Spaß machen), aber im Trading ist es das nicht. Um meinen Fokus stärker auf das Hier und Jetzt zu lenken, habe ich begonnen, meinen Trading–Prozess und auch meine mentalen Trading–Übungen entsprechend anzupassen. Ich weiß, dass es eine Weile dauern wird, aber mit jedem Lernen wird das Gehirn auch schneller im Lernen und in Zukunft gehen Veränderungen einfacher.Foto: WBUR Boston’s NPR News Station Der Beitrag Trading: Konzentration auf das Hier und Jetzt erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-18 19:24:17 · More articles from this blog
Ed Seykota dürfte ja meinen Lesern ein Begriff sein. Einer der erfolgreichsten Trendfolger aller Zeiten! Im Netz bin ich auf einen Artikel gestoßen, der Ed Seykotas Trading Stil anhand von Zitaten und Interviews beschreibt. Sehr interessant: Quotable Quotes from Ed?Seykota Der Beitrag Trading: “Quotable Quotes from Ed Seykota” erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-18 19:16:02 · More articles from this blog
Ein spannender Artikel über die Fokussierung im Trading, gefunden im Blog von Dr. Brett Steenbarger: “Best Practices in Trading: Finding and Focusing on Your Trading Edge”. Absolut lesenswert.?Ich habe mich gerade letztens ebenfalls mit diesem Thema hier im Blog beschäftigt. Der Beitrag Trading: “Best Practices in Trading: Finding and Focusing on Your Trading Edge” erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-14 10:28:41 · More articles from this blog
Auf den Seiten von Michael Covel bin ich auf diese drei Videos gestoßen. Es sind kurze Interviews mit erfolgreichen Trendfolger und Hedge–Fund–Manager. Spannend!Interview mit David Harding (Winton Capital)Winton ist einer der größten Hedge–Funds der Welt (verwaltetes Volumen: 25 Mrd. USD). David Harding ist u.a. Gründer von MAN–AHL, der?ebenfalls ein erfolgreicher Hedge–Funds ist.Mehr Infos:?Winton CapitalInterview mit Salem Abraham (Abraham Trading Company)Die Performance der ATC kann sich sehen lassen.?Der kleine Hedge–Fund verwaltet momentan ca. 300 Millionen USD und befindet sich weit ab der großen Trading–Metropolen.Mehr Infos:?Abraham Trading CompanyInterview mit Svante Bergström (LYNX)Ein schwedischer Hedge–Fund–Manager mit ca. 5?Mrd. USD Volumen.Mehr Infos:?LYNX Der Beitrag Trading–Video: 3 erfolgreiche Trendfolger im Überblick erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-14 09:59:38 · More articles from this blog
Diese drei Punkte sind wichtig, um eine Strategie langfristig erfolgreich umzusetzen.Es gibt drei Arbeitsfelder, an denen ich permanent?arbeite, um im Trading besser zu werden: Konsistenz, Qualität und Timing.Diese drei Arbeitsfelder haben sich in meinem Trading und dem Trading–Lernen herauskristallisiert und sind somit mein ständiger Begleiter. Was meine ich damit konkret?KonsistenzGleichbleibende Qualität ist nicht einfach, im Trading jedoch sehr wichtig. Wer seine Trading–Strategie nicht vollständig systematisiert hat, muss eine gleichbleibende Qualität in Setups und Ausführung gewährleisten. Dies geht nur, wenn man konsistent seine Strategie ausführt und sich nicht von Gefühlen leiten lässt. Viele Tools helfen hierbei: Checklisten, klares Regelwerk, mentales Training. Doch eines sei gesagt: Es ist ein langer Prozess, eine Konsistenz im Trading zu erreichen.QualitätDies ist dem ersten sehr ähnlich, jedoch auf einer anderen Ebene. Was unterscheidet ein qualitatives Setup von einem weniger qualitativen? Dies hängt auch sehr von dem Grad der Systematisierung des Tradings ab. Wer vollmechanisch handelt, kann diese Frage leichter beantworten als jemand, der sich viel Entscheidungsspielraum lässt. Doch man sollte auf diese Frage eine Antwort haben. Schließlich muss man jeden Tag als Trader Entscheidungen treffen und oft zwischen zwei Setups, die gleichwertig aussehen. Tools, die dabei helfen: Checklisten und eine Sammlung von Screenshots vergangener Setups, sowie detaillierte Kenntnisse über seine Setups (Worauf kommt es an? Wann funktionieren sie?)TimingNicht jede Strategie funktioniert in jedem Markt. Zudem muss man sich als Aktien–Trader die Frage stellen, wie viel Aufmerksamkeit schenke ich dem Gesamtmarkt im Verhältnis zum eigentlichen Aktien–Setup? Ich komme immer mehr zu der Erkenntnis, dass sich ein einzelnes Setup in einer Aktie schwierig mit dem Gesamtmarkt timen lässt. Dennoch benötigt man eine Art “Leitlinie”, wann seine Strategie Erfolg hat und wann nicht. Wer, wie ich, Einzelaktien handelt, hat immer eine große Korrelation zum gesamten Aktienmarkt. Tools, die dabei helfen: Klare Regeln, wann eine Strategie erfolgreich ist und wann nicht, eine Markt–Matrix der wichtigsten Märkte im Überblick, Fokussierung auf einige wichtige Indizes anstatt auf zu viele.Diese drei Punkte stehen in alle im Zeichen des Lernens und werden ein ständiger Begleiter sein. Sie sind wichtig, damit man eine Strategie langfristig ausführen kann und sie erfolgreich umsetzt.Foto:?Lali Masriera Der Beitrag Trading: 3 Herausforderungen für mich im Trading erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-11 22:19:52 · More articles from this blog
Der Podcast von Michael Covel?(mehr hier auch im Blog)?ist ja mittlerweile allen meinen Lesern bekannt. Mit dem Wachsen der Bekanntheit bekommt Michael Covel auch immer neue und bekanntere Gäste in seine Sendung.Jerry Parker (ein original Turtle und bekannter CTA) ist nun bereits zum dritten Mal Gast, aber neu dabei ist David Ryan (CANSLIM Trader und Schüler von William O’Neil).Jerry Parker spricht über Trendfolge, Momentum Trading und auch Trendfolge in Aktien. Sehr spannend und ich finde es eines der besten Interviews mit ihm, auch wenn es ein wenig kurz ist. Das Interview mit David Ryan ist ebenfalls sehr spannend. Er spricht über große Trends in Aktien, seinen Werdegang und die Zusammenarbeit mit Mark Minervini. Ryan ist ein klassischer Growth–Stock Trader und nutzt das System von William O’Neil.Hier könnt ihr beide Interviews hören:Ep. 245 Jerry Parker #3:?iTunes?|?Android?|?StitcherEp. 246 David Ryan:?iTunes?|?Android?|?Stitcher Der Beitrag Trading: Spannende Podcasts mit Jerry Parker und David Ryan erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-07 19:53:39 · More articles from this blog
Wer hat schon die Gelegenheit einen Abend mit Ed Seykota zu verbringen??Jon Boorman hatte es und verbrachte einen Abend mit dem Magier der Märkte.Hier der spannende und vielfältige Bericht: An Evening With Ed Seykota Der Beitrag Trading: “An Evening With Ed Seykota” erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-07 19:45:25 · More articles from this blog
Es gibt unterschiedliche Ebenen bei den Zielen. Man sollte sich jedoch fragen: Worin will ich wirklich gut sein und meine Ziele erreichen?Was ist mein Ziel an der Börse? Warum handele ich an den Märkten? Diese Frage ist gar nicht so leicht in einem Satz zu beantworten, weil es durchaus mehrere Ziele gibt. Oft ist das Ziel “Unabhängigkeit”. Ein Leben so zu führen, wie man es führen möchte, ohne das man sich in einer festen Anstellung befindet. Ob man dieses allerdings durch den Börsenhandel erreicht, sei erst einmal dahingestellt. Auch das Trading bietet diverse Abhängigkeiten.Das erste Ziel lautet jedoch: Geld verdienen. Es gibt kein anderes Ziel bei der Spekulation als einen Gewinn zu erzielen. Dies bedeutet, dass alle Aktivitäten auf das Geld verdienen ausgerichtet werden müssen. Nun hört oder liest man jedoch oft, dass man sich nicht auf das Geld beim Trading konzentrieren soll, um die emotionale Belastung nicht zu stark werden zu lassen. Geld hat einen sehr hohen Stellenwert und damit auch eine starke emotionale Bedeutung. Doch, was ist dann das Ziel, wenn nicht Geld?Ein monetäres Ziel sagt nichts darüber aus, wie ich es erreiche.Ich persönlich versuche die Ziele in mehrere Richtungen aufzuspalten. Langfristige, übergeordnete Ziele (wie z.B. den Lebensunterhalt durch Trading erstreiten) und mittel– bzw. kurzfristige Ziele. Es gibt jedoch ein Problem, wenn man sich kurzfristige, monetäre Ziele setzt: Den Fokus auf das Geld. Ein monetäres Ziel sagt nichts darüber aus, wie ich es erreiche. Wenn ich mir z.B. ein Ziel setze, einen Betrag X zu verdienen, dann kann ich dies auf vielfältige Weise tun, u.a. mit sehr riskanten Trades. Dasselbe gilt, wenn ich mir Ziele setze, die Risiken begrenzen. Dies kann zu konservativem Trading führen (ist aber wohl immer noch besser als das Gegenteil).Wo soll man sich also Ziele setzen und worin möchte ich richtig gut werden? Wenn ich an mein Trading glaube und meine Strategie einen Vorteil besitzt, dann muss es mein Ziel sein, diese Strategie meisterhaft zu beherrschen. Genau hier sollten meine Ziele liegen. Je weniger Fehler ich bei der Ausführung der Strategie mache, desto höher sollte am Ende der Gewinn ausfallen, denn Fehler kosten i.d.R. Geld. Es geht also darum, seine Effektivität zu erhöhen. Van Tharp verweist in seinem Buch Super Trader ebenfalls hierauf.Ich will ein Meister in der Ausführung meiner Strategie werden und hierin kann man sich Ziele setzen.Worin will man also so richtig gut werden? Ich will ein Meister in der Ausführung meiner Strategie werden und hierin kann man sich Ziele setzen. Ein Ziel könnte z.B. lauten: “Am xx.xx.xx habe ich 90% der Wochen ohne Fehler in der Ausführung meiner Strategie absolviert.” Hier wäre das Ziel eine Effektivität von 90% zu erreichen. Dies zu erreichen würde schon einen guten Schritt bedeuten.Foto:?Thomas Hawk Der Beitrag Trading: Worin ein Meister du werden willst? erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-07 10:19:01 · More articles from this blog
Ein Trader braucht einen Plan. Doch die Schwierigkeit liegt meist darin, ihn auch langfristig auszuführen Braucht jeder Trader einen Plan? Natürlich! Trading sollte man nicht als Hobby betreiben, sondern als Geschäft. Ziel des Geschäfts ist es, einen Gewinn zu erwirtschaften und nicht, sich die Zeit zu vertreiben. Und zu einem Geschäft gehört auch ein Plan, da man ansonsten keine Ziele hat und ohne Ziele weiß man nicht, wohin mansteuert. Doch ein Plan reicht noch lange nicht aus. Man muss ihn auch konsequent umsetzen und er muss am Ende auch aufgehen.Wie weiß man, dass ein Geschäftsplan am Ende erfolgreich ist? Das kann man nicht im Vorhinein wissen. In der gewöhnlichen Geschäftswelt erstellt man Studien und holt Erkundigungen ein, bevor man ein Geschäft gründet. Man will die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass das Geschäftsvorhaben mit Erfolg gekrönt ist. In der Trading–Welt sollte man dasselbe machen: Research und Back–Testing. Man möchte schließlich wissen, ob die eigene Strategie aufgeht und erfolgreich ist. Doch natürlich bleibt ein Stückchen Ungewissheit und Zufall, ob man am Ende mit Gewinn abschließen kann oder nicht.Etwas zu schreiben ist etwas anderes, als es auch wirklich durchzuführen oder “zu leben”.Ein Plan ist schnell aufgestellt und Research/Back–Testing oft auch schneller vorhanden, als es sein sollte. Dann geht es an die Umsetzung des Plans und hier steht man vor den Größten Problemen überhaupt. Etwas zu schreiben ist etwas anderes, als es auch wirklich durchzuführen oder “zu leben”. Ein Beispiels aus der gewöhnlichen Geschäftswelt: Im Norden Deutschlands hatten wir einen extrem milden Winter. Wer dieses Jahr mit seinem eigenen Glühweinstand auf einem Weihnachtsmarkt gestartet ist, dürfte sehr frustriert sein. Wird man im nächsten Winter wieder den Versuch wagen? Die Marktstudien haben mit Sicherheit gezeigt, dass das Glühweingeschäft im Winter erfolgreich sein kann. Nur hat es per Zufall dieses Jahr nicht funktioniert.Das gleiche kann einem im Trading passieren. Eine Trading–Strategie spielt den Vorteil über eine lange Reihe von Trades aus. Der einzelne Trade besitzt keine große Relevanz in der Reihe der Trades. Das gleiche gilt beim Glühweinstand. Wenn ein Glühweinstandbetreiber erst einmal 30 Weihnachtsmärkte hinter sich hat, werden schon einige dabei sein, die für alle mageren Jahre zahlen. Doch man muss erst einmal den Mut und die Überzeugung haben, an sein Geschäft zu glauben. Der Mensch ist leider nicht gut darin, in Wahrscheinlichkeiten und langen Zeiträumen zu denken. Im Trading ist dieses sogar noch schwieriger. Man besitzt viel weniger Faktoren, die man selber beeinflussen kann und ist vielmehr Unsicherheit ausgesetzt. Zudem erhält man in viel kürzeren Abständen Feedback zu seinem Geschäft als in der restlichen Geschäftswelt. Wer erfolgreich sein will, muss ein starkes Selbstbewusstsein haben und an seinen Plan glauben.Das viel größere Problem ist, dass die Trader nicht in der Lage sind, sie auszuführen.Ich habe einmal gelesen, dass eigentlich die meisten Trading–Strategien erfolgreich sind. Das viel größere Problem ist, dass die Trader nicht in der Lage sind, sie auszuführen. Das selbe beobachte ich regelmäßig bei mir. Ich bin noch lange nicht so abgeklärt, dass ich jeden Trade ohne Emotionen erlebe. Man steckt doch immer ein wenig Zuversicht in einen Trade. Wird diese?enttäuscht, geht es immer zu Lasten der mentalen Einstellung. Doch schaut man dann auf seinen Plan, geht einige erfolgreiche Trades durch, schaut auf die Charts, sieht man schnell, dass es langfristig einfach funktionieren muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass der nächste Trade einer wird, der den Gewinn des Jahres ausmacht, ist gering, aber sie ist da. Daher bleibt eigentlich nur eins: Den Trad
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-03-04 19:19:21 · More articles from this blog
Trading ist eine dauerhaft geistige Herausforderung. Es ist manchmal nicht einfach, den Fokus nicht zu verlieren Trading ist eine dauerhafte Herausforderung. Das merke ich vor allem dann, wenn man sie neben einem anderen Beruf betreibt, so wie ich und somit seine Zeit auch einteilen muss.Eine Beobachtung, die ich immer wieder mache ist, dass sich mein?Fokus verlagert. Dieser schwankt, je nach dem, in welcher Gemütsverfassung ich mich aktuell befinde. Ich versuche ständig eine stärkere, systematische und prozessorientierte Arbeitsweise zu erreichen. Dies gelingt mir immer wieder gut und ich verbessere meinen Trading–Prozess ständig. Das, was mir dabei am meisten hilft, ist das aktive Weglassen (z.B. von Informationen, Prozessschritten usw.) und meine Trading–Regeln.Es ist fast so, als ob sich dann mein Geist entspannt und auf ein anderes Feld?konzentriert.Interessanterweise verlagert sich mein Fokus vor allem dann, wenn es bzgl. der Prozessausführung gut funktioniert. Es ist fast so, als ob sich dann mein Geist entspannt und auf ein anderes Feld konzentriert. Beispielsweise wanderte mein Fokus in den letzten Wochen von der fehlerfreien Ausführung meines Trading–Prozesses stärker zum Gebiet der Chartanalyse. Ich merkte, dass ich viel stärker auf die Analyse von Preisbewegungen achtete, als auf das eigentliche Setup. Dieses “Warnsignal” wird vor allem dann aktiv, wenn ich mehrere Minuten auf einen Chart blicke, obwohl eigentlich schon der erste Blick aussagt, dass dies kein gültiges Setup ist oder wenn ich versuche, den Chart zu interpretieren und mir darüber Gedanken mache, ob Käufer oder Verkäufer stärker sind. Beides sind rein subjektive Interpretationen und sind für mein Trading nicht ausschlaggebend.Es ist nicht einfach, seinen Prozess täglich mit der selben Aufmerksamkeit zu verfolgen und den Fokus laser–scharf auszurichten. Trotz meines klaren Ablaufs, den ich Anhand meiner Checkliste im Trading–Tagebuch durchgehe, lenke ich mich selber ab. Genau aus diesem Grunde nehme ich mir täglich vor, meinem Prozess schnell und zügig zu folgen, Ablenkungen zu ignorieren und ggf. am Ende zu klären und bei Unsicherheiten meine Trading–Regeln ins Gedächtnis zu rufen. Damit klappt es dann sofort besser.Foto:?Michael Dales Der Beitrag Trading: Fokus im Trading schärfen erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.
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