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momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-10 21:17:04 · More articles from this blog
Dieser Brunnen befindet sich am Schnittpunkt der Jahnallee zur Waldstraße. Das Kunstwerk wurde von Prof. Joachim Schmettau (1971 bis 2002: Professor an der Hochschule für Bildende Künste Berlin) 1998 gestaltet. Das Objekt lässt sich mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln über die Haltestelle Waldplatz (3,7,15,8,4) erreichen. Weiterlesen:Prof. Joachim Schmettau auf Wikipedia
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-07 19:39:40 · More articles from this blog
Der Park ist eine ca. 15ha umfassende Grünanlage im Leipziger Westen (Grünau / Kleinzschocher). Hier befindet sich eine große große Villa (gen. “Parkschloss Grünau”), mehrere Villen, Landhäuser und Pavillons. In der Anlage befindet sich ein System miteinander verbundener Teiche, welche derzeit kein Wasser führen. Südlich schließt eine Mauer mit einer Art “Burggraben” das Ambiente ab.Das Ambiente wurde zwischen 1910 – 1913 auf der sogenannten “Kleinzschocherschen Feldflur” für den Landmaschinenfabrikanten P. Sack und dessen Familie nach Entwürfen der Architekten Schmidt und Johlige errichtet. Interessant ist hier, dass die Landhäuser, welche sich in den Randgebieten des Geländes befinden, auch zum Teil von höheren Angestellten der Sackschen Firma bewohnt wurden.Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Park im Jahre 1947 enteignet und ging in den Besitz der Stadt Leipzig über. Wenig später – im Jahre 1948 – wurde hier im Parkschloss ein Tuberkuloseheim, welches 1955 zum Bezirkskrankenhaus (Lungenkrankheiten) und 1960 zur “Robert Koch Klinik” wurde, eröffnet.Nach einem entsprechenden Beschluss aus dem Jahre 1982 wurde der Park der (neuen) Robert–Koch–Klinik am 5.November des Jahres 1984 der Öffentlichkeit übergeben.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-07 11:50:10 · More articles from this blog
Zu den jüngeren Parkanlagen der Stadt Leipzig gehört dieser Streifen. An dieser Stelle befand sich bis 1990 zwischen dem Karl–Heine–Kanal und der Industriestraße der Verladebahnhof, welcher die anliegenden Betriebe bediente. Die zahlreich vorhandene und zum Teil noch sichtbare Industriegleise entstanden im Zuge der Eröffnung des Plagwitzer Bahnhofes (1873). Im Zuge der “politischen Wende” und den nachfolgenden Zusammenbruch der Absatzmärkte nach Ost– und Mitteleuropa stellten die Betriebe die Tätigkeit ein.Im Rahmen der EXPO 2000 wurde diese Fläche als Naherholungs– und Feizeitsgebiet entwickelt. Sie umfasst nun 3,5 ha und führt zur Konsumzentrale, dem Stelzenhaus und der König–Johann–Brücke.Die Aufwertung des Parks bildete einen Startpunkt für die Entwicklung von Plagwitz. Hierdurch wurden frühere Gewerbeflächen in hochwertigeren Wohnraum umgewandelt und der Stadtteil erfreut sich eines positiven Images seitens der “Ureinwohner” und zugezogenen Studenten.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-04 21:31:53 · More articles from this blog
Der Park befindet sich im Leipziger Stadtteil Lindenau, in der Nähe der Lütznerstraße, Henriettenstraße, Gutsmuthsstrasse und Endersstraße. Hier wurde in den Jahren 1998 bis 2005 auf einer alten Industriebrache der Park gestaltet, welcher übrigens den zweiten Platz beim Wettbewerb “Euro Cities Award” erhielt.Das 1,7ha große Gelände wird durch verschiedene Wege begrenzt, es gibt hier Möglichkeiten zum Skaten, Streetball–Spielen. Ebenso lässt es sich hier hervorragend spazieren. Weiterhin darf man hier verschiedene Baumreihen, einen Aussichtspunkt und Blütenbeete bewundern.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-04 21:15:54 · More articles from this blog
Eher durch Zufall entdeckte ich ein Kleinod mit einer Architektur, welche dem Jugendstil zuzuordnen ist. Dieses steht im Leipziger Westen und ist für mich sinnbildlich für den Charme alter DDR–Wohnungen. Leider sind nur sehr wenige Hinterlassenschaften in Form von konkreten Möbelarrangements zu entdecken, aber (!) Poster und kleine Aufkleber lassen familiäres Leben erahnen. Die besichtigten Wohnungen verfügten bereits über relativ moderne sanitäre Einrichtungen – also keine Außentoiletten oder Toiletten im Hausflur – und umfassen eine Fläche, für die man auf dem Mietmarkt locker einen vierstelligen Betrag je Monat zahlen müsste.Das Aufspüren und das “Bestromern” solcher Locations ist sehr selten und jedes mal ein regelrechter Glücksfall, da man hier auch durch den Geruchssinn das alte Leben erahnen kann. Es ist nicht unüblich beispielsweise Wandschmuck in Form von Bildern, Postern oder – damals – moderner Tapete zu entdecken. Besonders spannend sind natürlich auch Räume, welche von diesen oder jenen “Gästen” für künstlerische Aktivitäten (und damit meine ich nicht nur Graffiti) genutzt werden.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-04 20:14:52 · More articles from this blog
Auf der Suche nach neuen “Places” – bzw. beim “Stromern” – stolperte ich buchstäblich in das Tapetenfestwerk 15.0 hinein. Dieses lokale Event findet in regelmäßigen Abständen in einer ehemaligen Fabrik für Tapeten statt. Diese Stätte ehemaliger Betriebsamkeit wurde um 1908 als “Tapetenfabrik R. Langhammer” von den Gebrüder Langhammer gegründet. Später firmierte sie unter dem Direktor Emil Zilling als “Tapetenfabrik R. Langhammer Nachfolger”. Während der Zeit der ehemaligen DDR war dieser Betrieb ein Teil des VEB Verpackungsmittelwerk Leipzig.Aktuell beherbergt das Tapetenwerk viele Vertreter der sogenannten “Kreativindustrie”. Die begehrten Räume werden schrittweise saniert und die ehemalige Werkskantine des Betriebes wurde durch die “Plattenküche” revitalisiert und steht selbstverständlich auch für Gäste des Hauses offen.Vergleichbar mit der Baumwollspinnerei organisiert man hier die Frühjahrs– und Herbstrundgänge wo interessierte Gäste Galerien und Werkstätten betreten und präsentierte Werke bewundern & einkaufen können. Persönlich haben es mir die Werke der Künstler Michael Bader, Maria Schumacher, Agnes Lammert (“Zement und Seide”), Schöner & Panzer und Ulrike Schuckmann?angetan.Das Tapetenwerk ist für mich eines der positiven Beispiele der “Revitalisierung” von Lostplaces.Wo? Standort?Tapetenwerk LeipzigLützner Straße 9104177 Leipzigper TRAM: 15,8 (Merseburger Straße), 7 (Lindenauer Markt)
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-01 21:32:30 · More articles from this blog
Es ist wieder soweit: die Kleinmesse Leipzig – Rummelfeeling pur – begann. Diesen Ort des Gelächters, des Vergnügens und der außergewöhnlich kreativen Lauf– und Fahrgeschäfte entdeckt man ganz in der Nähe vom Cottaweg und der Jahnallee.Die “Kleinmesse” blickt auf eine über 100 jährigen Tradition zurück und lockte schon im 10. Jahrhundert viele Schausteller, welche die anwesenden Händler und das Leipziger Volk mit kreativen Attraktionen und Kunststücken unterhielten.Bei der Kleinmesse findet im Frühling (April / Mai) und Herbst (September / Oktober) statt.[Hinweise / Tipps]Jeden Mittwoch während der kompletten Laufzeit bietet die Kleinmesse den Familientag. Damen erhalten jeden Freitag zur “Lady–Night” (ab 19:00) diverse Vergünstigungen in den Fahrgeschäften und als absolutes Highlight kann man jeden Samstag ab ungefähr 22:00 eines der bekannten Höhenfeuerwerke bestaunen. Ich empfehle hierfür selbstverständlich einen der Aussichtspunkte der Stadt wie den Wackelturm oder die Panoramaplattform im “steilen Zahn”.[Termine, Ort]Leipziger KleinmesseCottaweg 4Leipzig (Lindenau)via Tram: 7, 15, 8, 3 (Haltestelle: Angerbrücke / Straßenbahnhof)Weiter lesen: Schausteller / Kleinmesse
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-28 00:57:52 · More articles from this blog
Aus einer Laune heraus entschied ich mich zu einem Spaziergang durch die Landschaft verlassener Industrie des Leipziger Westens. Bei dieser Gelegenheit schaute ich in der Maschinenfabrik Swiderski vorbei und lernte hier eine Schaar junger Menschen kennen, welche ganz in der Nähe eine Art ?”Jugendclub” eröffnet hatten. Nach einer anfänglichen Skepsis – immerhin war ich ein unbekannter “Erwachsener” – erklärten sie mir, dass hier einen Ausgleichsraum für einen geschlossenen Jugendclub gesucht und gefunden wurde. Weiter ging es zu den Resten der Kirchow–Werke. Diese machen zwar einen deutlich “ungesunden” Eindruck aber neue Perspektiven gewährten mir Einblick in die alten “Kommunikationstechnologien”.Eine Sanierungstätigkeit oder gar zukünftige Nutzung der beiden Zeitzeugen lassen sich weder erkennen noch bestätigen. Die ehemalige Maschinenfabrik Swiderski befindet sich in einem sich stetig verschlechternden Zustand und ich wundere mich, dass dieses schöne Gebäude sich (noch) nicht in einen Haufen umherliegende Steine und Mauerreste verwandelt hat.Weitere InspirationenSwiderski (Herbst 2013), Swiderski (Videos) 
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-26 21:28:43 · More articles from this blog
Der Lindenauer Friedhof entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und umfasst ca. 11 ha. Dieser Ort ist geprägt von altem Baumbestand und weitläufigen Grabanlagen. Hier befinden sich die “letzten Ruhestätten” vieler bedeutender Persönlichkeiten: Beispiele hierfür sind der Lindenauer Arzt Ferdinand Goetz (Mitbegründer der deutschen Turnbewegung) und Max Schwimmer (Maler).Der Friedhof ist eines der größten kirchlichen “Gottesäcker” der Stadt Leipzig und es finden hier ca. 350 Bestattungen / Beisetzungen pro Jahr statt. Die Friedhofskapelle wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut.Ein besonderer Ort innerhalb des Friedhofes ist die “Schmetterlingsanlage”: hier wurde ein Raum geschaffen, um fehlgeborene Kinder zu bestatten und deren zu gedenken.Neben der Friedhofskapelle finden die interessierten Besucher einen im Jahre 2000 vom Künstler Erwin Stache einen “Klangplatz”. Dieser besteht aus 10 Granitplatten im Erdboden und einem Block im Zentrum desArrangements. Die Töne werden über Schwingungen gestaltet.Weiter lesen: Friedhof Plagwitz (Verwaltung),?Führungen, Friedhofsführungen
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-24 12:48:50 · More articles from this blog
Der Ursprung dieser Kirche liegt in einer Gemeinde, welche von Glaubensflüchtigen (spez. Hugenotten) gebildet wurde. Diese entwickelte sich im Laufe der Zeit durch diverse Zuwanderer aus vielen Gebieten. Zwischen 1896 und 1899 wurde das Gebäude nach den Entwurf der Architekten Weidenbach und Tschammer errichtet. Der Komplette Bau wird als eines der ersten Beispiele für einen zusammenhängenden Gemeindebau interpretiert und erhielt den ersten Preis auf der Pariser Weltausstellung.Der Kirchenbau ist im Stile der Neorenaissance gehalten und befindet sich nördlich der historischen Leipziger Innenstadt (Tröndlinring, gegenüber vom “Brühl“). Am 4.12.1943 – während der Luftangriffe – wurde das Gotteshaus schwer beschädigt: die Restaurierung / der Wiederaufbau erfolgte bis 1969. Eine umfassende Renovierung fand von 1992 bis 1996 statt.Bekannt ist diese Kirche auch für die Filmaufnahmen der Montagsdemonstrationen vom 9.Oktober 1989.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-20 20:04:45 · More articles from this blog
Umgeben vom Auenwald, im Süden von Leipzig befindet sich der Cospudener See welcher eine Fläche von ca. 400h besitzt. Er ist Bestandteil des Leipziger “Neuseenlandes” und verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Jedes Jahr fühlen sich weit über 600.000 Besucher, Touristen etc. von diesem Gewässer angezogen. Rund um den “Cossi” führt ein rund 10km asphaltierter Weg, welcher von Spaziergängern, Radfahrern und sonstigen Naherholungssüchtigen genutzt wird. Besonders beliebt (unter anderem von mir) ist das Pier1 und der sandgeprägte Nordstrand – so kommt maritimes “Feeling” auf!Der Name des Gewässers stammt von der Ortschaft “Kospuden”, welche im Jahre 1974 dem Braunkohlebergbau weichen musste.[am See][rund um den See]Auf halber Wegstrecke des Rundweges – am Südufer des Cospudener See – findet man die Aussichtsplattform “Bistumshöhe” mit einer Höhe von 35m / 180 Stufen und diverse Gehege mit Bison / Sikawild–Herden. Am Fuße des Turmes lädt die “Shambala Bistumshöhe” zum Verweilen und Genießen von Speis und Trank ein. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über den See bis hin zur Innenstadt, zu Belantis und Markkleeberg.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-19 22:58:09 · More articles from this blog
Diese Gurkenkonservenfabrik befindet sich in der Nähe vom Bayerischen Bahnhof und wird im Zuge der Arealneugestaltung komplett abgerissen. Laut der Lokalpresse wurde diese Location recht häufig als Lagerfeuerplatz zweckentfremdet – entsprechende Spuren des Vandalismus sind da allgegenwärtig.Der Betrieb wurde 1890 von den Brüdern Schumann erbaut, war Zweitnutzer des nahe gelegenen Bahnhofes und stellte Gurken– und Gemüsekonserven her. Die Erzeugnisse erfreuten sich einer großen Beliebtheit. Leider wurde im Zuge der politischen Wende die Fabrik aufgegeben und verfällt entsprechend stark. Betrachtet man die Gegend um den Bahnhof, verfügt die Fabrik über die älteste / ursprünglichste (noch) erhaltene Bausubstanz.Aktuell ist eine Umgestaltung des kompletten Gebietes in Form eines “Stadtquartieres” mit ausgedehnten Grünflächen im Gespräch. Zufällig getroffene Passanten berichteten von Abrissarbeiten / Sanierungen, welche für ?den Sommer 2014 geplant sind.Ich lege bei der Hobbyausübung meist einen besonderen Fokus auf schriftliche Zeugnisse der ehemaligen Betriebsamkeit. Durch einen äußerst glücklichen Zufall entdeckte ich bei der letzten Tour diverse Rechnungen und Belege aus den 60er Jahren. Erstaunlich, wie gut diese erhalten sind und wie lang die verwendeten Papiere vor Verwitterung geschützt sind.Ich habe die Originalfotos (der Belege) auf der Facebookseite abgelegt.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-19 21:59:19 · More articles from this blog
Heute stand ein zweiter Besuch dieser Location an. Diese befindet sich in der Nähe des “Bayerischen Bahnhofes” und man kann von hier aus die Schienen zum Citytunnel sehen. Die Gegend ist heute noch geprägt von aufgegebenen Betrieben und den typischen “Stalinbauten”, was vermutlich mit der Verkehrsanbindung an den besagten Bahnhof zusammen hängt. Einen besonderen Reiz üben die (noch) vorhandenen Graffiti und die relativ intakte Drehmaschine aus.Weitere Bilder: Facebook/Lostplaces
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-18 00:04:46 · More articles from this blog
Die Bezeichnung “Fockeberg” ist umgangssprachlich für die Trümmerkippe “Bauernwiesen” welche sich im Leipziger Stadtteil “Südvorstadt” befindet. Der Name leitet sich von der angrenzenden “Fockestraße” ab.Der Berg ist eine künstliche Erhebung und besteht aus den Trümmern des zweiten Weltkrieges. Um 1947 begann man hier den Schutt der Ruinen aus der Leipziger Südvorstadt auf den “Bauernwiesen” abzuladen, worauf hin dieser zirka 40 Meter aufragender Berg entstand. Beim Wandern und genauem Beobachten lassen sich übrigens noch Mauerreste entdecken.Mit Beginn der 90er Jahre begann die Stadt Leipzig mit der Erschließung als Naherholungsbiet mit angrenzendem Auenwald. Hier wurden Wanderwege und Sitzgelegenheiten angelegt und mehrere Holzskulpturen bekannter Künstler aufgestellt. Nach den Aufstieg darf man auf dem Bergplateau die Aussicht auf die Stadt bewundern.Der Fockeberg ist auch als Austragungsort des “Seifenkistenrennen” bekannt. Dieses wird von der “naTO” organisiert und findet jedes Jahr im Mai statt. 
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-16 17:37:10 · More articles from this blog
Der Brühl wurde bis zum Ende des zweiten Weltkrieges als “Weltstraße der Pelze” bezeichnet. Diese Straße ist eine der bedeutendsten der Stadt Leipzig und war taktgebend für den Ruf als (Welt)handelsmetropole. Die hier ansässigen Unternehmen der ?”Rauchwarenbranche” erwirtschafteten sogar für eine gewisse Zeit lang die höchsten Steuereinnahmen Leipzigs.Richward Wagner wurde im Gebäude “zum roten und weißen Löwen” geboren. Die Straße wurde während der Bombardements des 2. Weltkrieg zum großen Teil zerstört und während der Zeit der DDR saniert sowie mit Wohnhochhäusern bebaut. Nach der politischen Wende bekamen mehrere Häuser die alten Jugendstilfassaden zurück, es entstanden neue Objekte in zeitgenössischer Postmoderne und diverse Wohnhochhäuser wurden abgerissen.Der Brühl ist heutzutage eine Herberge diverser gastronomischer Betriebe, Einkaufs– und Flaniermeile zugleich. Man kann hier wunderbar in den “Leipziger Höfe” Geld ausgeben und kleinen oder großen Hunger im Enchilada stillen.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-15 22:44:19 · More articles from this blog
Besagter Eingang erinnert durch die Gestaltung an das nicht mehr vorhandene “Untergrundmessehaus”. Dieses wurde hier 1925 nach den Plänen von Carl Crämer erbaut und nach der Verlegung der Messe aus der Stadt in das “Neue Messegelände” von einer Diskothek genutzt. Es verfügte über eine Ausstellungsfläche von 1800qm und bot bis zu 175 Ausstellern Platz zur Produktpräsentation. 
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-15 22:21:06 · More articles from this blog
Die Anfänge dieser Kirche sind im 12. Jahrhundert erkennbar und hier wurde die Universität Leipzig gegründet (1409). Sie erhielt von 1492 bis 1496 die Form einer spätgotischen Hallenkirche.Martin Luther hielt hier 1539 eine Predigt zur Einführung der Reformation und der berühmte Thomanerchor singt hier seit ca. 800 Jahren.Im Zuge der politischen Wende wurde die Kirche komplett restauriert, wobei die Arbeiten am 28.07.2000 weitgehend abgeschlossen werden konnten (250. Todestag von J.S.Bach). Hierbei erhielt Sie die neue Orgel. 
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-15 21:46:35 · More articles from this blog
Das Tastmodell der ?befindet sich seit Anfang 2012 neben dem Eingang der Kirche und bildet im Maßstab 1:100 die Thomaskirche, das Thomashaus und den Thomaskirchhof inklusive dem Bachdenkmal ab. Sehbehinderte und Blinde können so die Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach erleben. Die Bronzegießerei Noack stellte dieses Objekt – wie auch das Bachdenkmal – her.? 
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-13 18:49:41 · More articles from this blog
Der Leipziger Marathonlauf wird seit 1977 ausgetragen und seit dem Jahr 2000 findet er jeweils im April statt. Ausrichter und Veranstalter des Sportevents sind seit 2007 die OSL Olympia Sport Leipzig GmbH, der Stadtsportbund Leipzig e.V und der Leipzig Marathon e.V. Eine Schulstaffel, ein Halbmarathon und viele weitere Betätigungen gehören hier zum Programm. Die Strecke verläuft über die bekanntesten Leipziger Wahrzeichen wie das Neue Rathaus, der Augustusplatz, die Alte Messe und das Völkerschlachtsdenkmal. Die Läufer werden vom begeisterten Publikum mit lautem Klatschen und Musik angefeuert. Das Zuschauen macht mir wieder einmal bewusst, dass ich mehr Sport betreiben sollte.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-04-13 18:01:08 · More articles from this blog
Wer kennt das nicht: nach einem ausgedehnten Spaziergang durch das schöne Leipzig im herrlichsten Sonnenschein und bei warmen Temperaturen schreit der Körper förmlich nach einer leckeren Variante der Abkühlung. Dieser nicht hinnehmbare Zustand wird mittels eines Besuches von “Jannys Eis” beseitigt. Man findet hier mannigfaltige Eiskreationen: von “Karamell–Muschel” bis hin zum “Kids Cup” für die Kinder. Das Verhältnis von Preis und Leistung ist äußerst angenehm und durchaus auch “ortsüblich” und die Thekenkraft überzeugt durch eine freundliche Bedienung.Den Zugang zur diesem Ort der Gaumenfreuden findet man hier:Lindenauer Markt 13–13a, 04177 Leipzig (Erreichbar mit den Straßenbahnen: 8, 7 und 15)
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