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momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-06-10 15:38:36 · More articles from this blog
Diese Kirche steht am Nordplatz / Leipzig. Sie wurde dem Erzengel Michael gewidmet und im Jahre 1901 von den Architekten Alfred Müller und Heinrich Rust erbaut. Die Weihung fand am 12.06.1904 statt. Gegenwärtig wird das Gotteshaus von der evangelisch–lutherischen Michaelis–Friedens–Kirchgemeinde genutzt.Sie befindet sich an einer zentralen Stelle – im Schnittpunkt einiger Sichtachsen. Interessant ist die Nord–Süd–Ausrichtung, welche sich in die Straßenzüge der Nordvorstadt einordnet. Das Kirchenschiff ist kreuzförmig gestaltet und wird von Kapellen umgeben (Chorseite). Der Turm ist 70 Meter hoch und zählt zu den größten der Stadt. Die Außengestaltung zeigt bauplastischen Schmuck. Architektonisch sieht man hier kein “klares” Programm: die Kirche vereint Elemente aus der Renaissance, dem Neobarock, dem Jugendstil und der Neogotik.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-31 23:13:02 · More articles from this blog
Diese Location befindet sich ganz in der Nähe des Bayerischen Bahnhofes und bietet einen schönen Blick auf die Peterskirche / Leipzig. Einigen Anwohnern zu Folge, war dieser alte Betrieb wohl der Textilindustrie zugehörig. Eine eindeutige Verifikation in Form von geschäftlichen Unterlagen ist hier (leider) nicht möglich gewesen. Die Gegend oder das gesamte Areal ist derzeit recht interessant: beobachtet man hier die Entwicklung rund um den Bayerischen Bahnhof, stellt man fest, dass die letzten Erinnerungen an die industrieelle Vergangenheit einem (neuen) Stadtteilpark weichen werden.Ich mag persönlich diese Location, weil diese wunderbar die Rückeroberungskraft der Natur zeigt.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-31 22:36:26 · More articles from this blog
Nach den letzten – regenreichen Tagen – trieb mich die Suche nach Sonne, Wärme und netter Gesellschaft hinaus zu dem Karl Heine Kanal. Hier hatte ich das Glück und Vergnügen, eine recht große Entenfamilie beim Ausflug beobachten zu können.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-30 22:11:35 · More articles from this blog
Diese “Momentaufnahmen” entstanden nach dem letzten Regen an der Karl–Heine–Strasse in Leipzig. Ich habe die ein wenig überarbeitet und hier und da die farblichen Akzente etwas stärker betont.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-27 22:23:16 · More articles from this blog
Die Stadt Leipzig betreibt 14 Wochenmärkte, welche über das gesamte Gebiet verteilt sind. Der Wochenmarkt (Lindenau) wird jeden Mittwoch und Freitag von 9:00 bis 17:00 betrieben. Hier findet das Gourmetherz alles, was man für die Zubereitung delikater Mahlzeiten benötigt: also frisches Gemüse, Obst, diverse Fleischprodukte, Käse und leckere Backwaren.Also: wenn man persönlich Wert auf Produkte aus der näheren Umgebung und Qualität der Nahrungsmittel legt, lohnt sich ein Besuch der Wochenmärkte definitiv. Den Lindenauer Markt kann man via Tram (7,8,15) über die Haltestelle “Lindenauer Markt” erreichen.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-27 21:40:58 · More articles from this blog
Dieser Friedhof wurde im Jahre 1861 eröffnet und 1900 auf eine Fläche von 1.8 ha erweitert. Interessant ist hier die spendenfinanzierte (Geheimrat Vollsack) Kapelle aus dem Jahre 1890.Wo?Huttenstraße 17 a04249 Leipzig (Tram: 3, Haltestelle “Huttenstraße”)
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-27 21:40:58 · More articles from this blog
Dieser Friedhof wurde im Jahre 1861 eröffnet und 1900 auf eine Fläche von 1.8 ha erweitert. Interessant ist hier die spendenfinanzierte (Geheimrat Vollsack) Kapelle aus dem Jahre 1890.Wo?Huttenstraße 17 a04249 Leipzig (Tram: 3, Haltestelle “Huttenstraße”)
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-27 21:18:56 · More articles from this blog
Eine interessante Oase der Ruhe und Entspannung findet man in Form des Kees’sche Parks am Rande des beliebten Cospudener Sees in der Stadt Markkleeberg. Der Zugang zu diesem Park läuft durch das Adlertor, welches übrigens als die größte neobarocke Toranlage Sachsens gilt.Zur Geschichte:Der ehemalige Leipziger Ratsherr Wolfgang Jöcher erwarb im Jahre 1713 das damalige Rittergut “Gautzsch”. Hieraus ließ er nach den Plänen des Landbaumeisters David Schatz eine Gartenanlage mit Wassergrabensystemen (aktuell aufgrund der Grundwasserabsenkung ausgetrocknet) erbauen. Nach vielen Besitzerwechseln erwarb Walter Kees – der Namensgeber – das Objekt. Er verlegte die Wirtschaftsgebäude und formte den Park nach englischem Vorbild um. Die verbliebenen Gebäude wurden ganz im Stile des Neobarocks und Klassizismus erneuert und das heutige Naherholungsgebiet wurde um eine 100 Meter lange Orangerie erweitert. Das bekannte Adlertor wurde zwischen 1885 / 1895 erbaut. 
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-26 00:16:35 · More articles from this blog
Ganz in der Nähe der Taborkirche und Apostelkirche befindet sich der Martinsplatz. Dieser wurde als Spielplatz gestaltet und zeichnet sich durch ein interessantes Konzept aus: durch den Verzicht auf die “üblichen” Spielgeräte und die Fokuslegung auf die Gestaltung aus diversen Naturmaterialien werden die kleinen Besucher auf die Sinne “riechen”, “fühlen” und “tasten” gelenkt. Man findet hier Spielhügel mit diversen Klettermöglichkeiten, einen Sandspielbereich und einen alles verbindenden Entdeckerpfad. Verschiedene Bodenbeläge bietet – darüber hinaus – einen besonders hohen “Spielwert” für sehbehinderte Besucher.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-25 23:57:02 · More articles from this blog
Diese Kirche bzw. deren Geschichte lässt sich bis auf das Jahr 1217 (Schenkung von Großzschocher und Gautzsch an das Thomaskloster) nachvollziehen. Der Turmchor mit seinen romanischen Bögen stammt aus dieser Zeit. Im Jahre 1450 wurde der gotische Chorraum gebaut und das Gotteshaus zeigt weitere Aus– und Umbauten bis in das 20. Jahrhundert. Interessant sind hier die Kanzel aus dem Jahre 1696, die Epitaphne aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, der Barockaltar und die zweigeschossige Patronatsloge. Die Kirche wurde um 1904 und 1908 im neobarocken Stil umgestaltet und die Firma Rühlmann installierte die aktuelle Orgel in das alte Gehäuse aus dem Jahre 1787. Eine Renovierung des Hauses fand im Jahre 1995 statt.Wo?Huttenstraße 14 in 04249 Leipzig (TRAM 3, Huttenstraße)
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-25 23:34:54 · More articles from this blog
Diese Kirche entstand zwischen 1902 und 1904. Federführender Architeckt war Arwed Rossbach, welcher besagtes Gotteshaus im neoromanischen Stil in Form einer Basilika (3–schiffig) mit einer 52 Meter hohen Doppelturmanlage erbaute. Nachdem er verstab (leider noch im Jahre der Grundsteinlegung), wurde das Vorhaben durch den Architekten und (zweiten) Oberbauleiter Richard Lucht zuende gebracht.Der heutige Platz dieser Kirche wurde vorher von der alten Dorfkirche des Ortes Kleinzschocher eingenommen. Diese wurde als “Chorturmkirche” auf einem alten Grauwackehügel errichten. Interessant ist, dass an dieser Stelle eine alte slawische Kultstätte stand. Durch die Industrialisierung der Gegend rund um die Jahrhundertwende 1899/1900 wurde die alte Kirche zu klein und es wurde die Basis für den Kirchenneubau gelegt. Der Vorgängerbau der Taborkirche wurde 1905 und (erst) nach Fertigstellung und Weihe des Neubaus abgerissen.Wo?Windorfer Straße 45a in 04229 Leipzig (TRAM: 3, Haltestelle “Schwartzestraße”)weiter lesen: Taborkirche
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-25 22:49:58 · More articles from this blog
Auf der Suche nach der Stillung des kleinen Hungers, kommt man beim Flanieren an der Karl–Heine–Strasse / Leipzig zwangsläufig am “König Albert Cafe” und der “Bar Seventy” vorbei. Ersteres ist ein süßes und kleines Cafe, welches mit einen erstaunlich reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken Jung und Alt jeden Tag anlockt. Empfehlenswert sind hier die Bagels, die Panini und natürlich auch die veganen Kuchen.Die “Bar Seventy” befindet sich in der direkten Nachbarschaft zum Albert Cafe und bietet viele entspannte Abende mit schöner Livemusik, leckeren Gerichten und allgemeine Gemütlichkeit.Kurzum: ich kann einen Besuch dieser Lokalitäten uneingeschränkt empfehlen.WO?König Albert Cafe: Karl Heine Strasse 74, 04229 – LeipzigBar Seventy: Karl Heine Strasse 70, 04229 – LeipzigTram 14 (Karl–Heinestrasse / Merseburgerstrasse), Tram 14, 3 (Felsenkeller)
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-22 00:05:56 · More articles from this blog
Diese hochinteressante Installation findet man, wenn man von der Lütznerstrasse in Richtung Lindenauer Markt flaniert. Für dieses Projekt – “stadthalten” – wurden Baulücken künstlerisch umgestaltet. Das Beispiel “Schilderwald” wurde vom Künstler K. Madlowski (Hannover) aus 100 Parkplatzschildern errichtet, um a) wildes Parken zu verhindern und b) auf eine eigene und künstlerische Art auf das vorhandene Flächenpotential hinzuweisen.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-21 23:46:50 · More articles from this blog
Das “Zooschaufenster” – oder das Schaufenster des Zoos (erbaut: 1976) – befindet sich im Rosentalgarten. Interessierte Naherholungssüchtige finden hier Gelegenheit, auch einmal ohne Eintritt die tierischen Bewohner des Zoos zu sehen. Ich habe hier Giraffen, einige Strauße und Zebras beobachten dürfen. Natürlich sieht man hier je nach Jahreszeit und Wetter verschiedene Tiere.Das “Schaufenster” grenzt an einem kleinen Wassergraben mit schilfbepflanzen Ufer. Rund um das “Fenster” gibt es jede Menge Sitzgelegenheiten, Liegeflächen und der “kleine Hunger” wird sehr freundlich von den Betreibern der anwesenden Imbißbuden gestillt.Wo?Zöllnerweg – 04105 Leipzig (GMaps)
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-21 21:38:07 · More articles from this blog
Nach einer langen und intensiven Betätigung im Bereich “Urbex” & “Lostplaces” fand ich endlich Gelegenheit, mir das bekannte Leipziger Stadtbad anzuschauen. Für alle Interessierten: das Objekt wird von der “Förderstiftung Leipziger Stadtbad” instand gehalten. Hier sind kurzfristige Anmietungen für Fotoshootings, Hochzeiten und Feierlichkeiten aller Art möglich. Ich plane zum 20.06.2014 hier eine fotografische Begehung des Stadtbades.Aber zum Badehaus:Das Bad wurde zwischen 1913 und 1916 erbaut und?1916 eröffnet. Die Gestaltung erfolgte anhand der Pläne des Architekten und Otto Wilhelm Scharenberg (auch Stadtbaurat. Selbstverständlich gab es hier eine räumliche Trennung zwischen Männer– und Frauenschwimmhallen, wobei das größte Becken für die Herren “resveriert” war. Dieses hatte eine Volumen von 32×12 Meter, verfügte über ein Sprungbrett und konnte über eine entsprechende Vorrichtung sogar auch Wellen erzeugen (bis ca. 1 Meter).Das Bad umfasste auch ein recht breites Spektrum von Angeboten therapeutischer Natur, wie z.B. Schwitzbäder, Wannenbäder (selbstverständlich 1. und 2. Klasse, Vierzellenbäder, galvanische Bäder und das orthopädische Turnen. Rund um die Arkadengängen findet man die alten Ruheräume und Umkleidekabinen.Diese ehemalige Badeanstalt besitzt ein besonders herausragendes Element: die Damensauna im maurischem Stil – die “Orientalische Sauna“.In der Spätphase der sog. “Deutschen Demokratischen Republik” fanden hier umfangreichere Rekonstruktionsarbeiten statt. Leider wurde die Substanz des Stadtbades in den nachfolgenden Jahren immer maroder, weswegen im Juli 2004 der Betrieb eingestellt werden musste.Wo ist das Bad und wie kommt man dahin?Eutritzscher Straße 21, 04105 Leipzigvia Nahverkehrsmittel: TRAM 12 (Nordplatz), TRAM 9,10,11,16 (Wilhelm Liebknecht Platz)weitere Informationen zum Badehaus, den Events und den Mietmöglichkeiten:?Förderstiftung Stadtbad Leipzig 
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-12 22:37:19 · More articles from this blog
Diese Location bewunderte ich sehr häufig von außen. Sie gehörte einmal zu einem größeren Komplex der DDR–Bahn, war einige Zeit lang Heimat der Heimatlosen und verfällt seit vielen Jahren. Aufgrund des äußerst schlechten Zustandes lässt sich der ursprüngliche Verwendungszweck nicht mehr rekonstruieren.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-12 22:21:47 · More articles from this blog
Diese alten Schönheiten besuchte ich aufgrund eines Tipps eines unbekannten “Kaffebecherliebhabers”. Sie befinden sich nördlich vom Leipziger Hauptbahnhof und gefundene Mietverträge etc. deuten darauf hin, dass die Räumlichkeiten Angestellte der Bahn beherbergten. Der bauliche Zustand bewegt sich irgendwo zwischen teilsaniert und von Vandalen heimgesucht.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-11 22:32:21 · More articles from this blog
Diese Parkanlage gehört zu einer der beliebtesten in der Stadt Leipzig. Die Ursprünge lassen sich um 1694, als August der Starke hier ein Lustschloss errichten lassen wollte. Dieses Ansinnen wurde von der damaligen Obrigkeit verhindert, daher sind aktuell “nur” noch die 6 Schneisen zu erkennen, welche für das geplante Bauwerk angelegt wurden.Der Park hat einen starken Bezug zum Zoogelände: hier wurde das Zoo–Schaufenster im Jahre 1976 erbaut. Interessierte Besucher, Erholungssuchende und Touristen können so die tierischen Bewohner wie Lamas, Strauße und Giraffen beobachtenIm hinteren Teil des Parks findet man den Rosentalhügel (der “Scherbelberg”) und auf der Nordseite eine Rodelbahn. Interessant ist auch der Spielplatz am Zöllnerweg, welcher als erster öffentlicher Spielplatz im Jahre 1870 eingeweiht und 1993 bis 1994 neu gestaltet wurde.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-11 00:13:58 · More articles from this blog
Dieser Gottesacker ist ein kommunaler Friedhof der Stadt Leipzig, welcher sich in der Berliner Straße / Eutritzsch (angrenzend an den alten Israelitischen Friedhof) befindet. Er wurde am 24.5. des Jahres 1881 eröffnet und umfasst eine Fläche von 7,3 Hektar. Obwohl dieser Friedhof – im Vergleich zum Südfriedhof – recht klein ist, weist er dennoch eine große gestalterische Vielfalt auf. Besonders interessant ist hier unter anderem ein nachträglich angelegtes Feuchtbiotop.Die vorhandenen Bauten stammen aus den Jahren von 1905 bis 1910 und wurden vom Architekten Otto Brückwald nach italienischem Vorbild errichtet. Bei den Luftangriffen vom 4.12.1943 wurde die Kapelle zerstört.Zwei Ehrenbürger der Stadt Leipzig: der Oberreichsanwalt Hermann Tessendorf und der damalige Reichsgerichtspräsident Rudolf Freiherr von Seckendorff fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Andere bedeutende Persönlichkeiten, welche hier ruhen, sind der Gründer des Verlages “E.A.Seemann”, der Urologe Arthur Kollmann, der Gründer des Leipziger Zoos – Ernst Pinkert– und der Verlagsbuchhändler Karl Tauchnitz.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-05-10 22:05:58 · More articles from this blog
Eher durch Zufall entdeckte ich diesen aufgegebenen Betrieb. Der ursprüngliche Zweck lässt sich – für mich – nicht zu 100% fehlerfrei rekonstruieren, gefundene Papiere und Ordner deuten allerdings darauf hin, dass man sich hier mit “Klimatechnik” beschäftigte.Von den ursprünglichen Gebäuden sind im wesentlichen nur noch die Außenmauern erhalten. Einen recht guten Eindruck macht hier nur noch das ehemalige Heizhaus. Äußerst interessant ist hier die allgegenwärtige Natur: die Location ist für mich quasi ein Sinnbild für “die Natur erobert sich dieses oder jenes zurück”.
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