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Drawdowns entstehen durch Risikobegrenzung

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-05-13 20:08:29 · Autres articles de ce blog

Es kann helfen, Begriffe auseinander zu nehmen und zu prüfen, was der Ursprung und das wahre Gesicht sind Jeder Trader wird kurzzeitig mit Perioden konfrontiert, in denen das eigene Trading–System profitabel ist und in denen es weniger profitabel ist. Genauso, wie ein Geschäftsmann nicht sofort sein Geschäft schließt, weil gerade eine Flaute eingesetzt hat, genauso sollte der Trader nicht davon ausgehen, dass sein Trading–System nicht mehr dauerhaft profitabel ist, nur weil es für wenige Wochen oder Monate keinen Profit abwirft. Eine gute Geschäftsidee ist nicht dauerhaft zum scheitern verurteilt, nur weil sie kurzfristig nicht funktioniert.Diese Zeiten, in denen ein Trading–System nicht profitabel?ist und Kapitalrückgänge auftreten, werden als Drawdown (frei übersetzt ins Deutsche: Absenkung) bezeichnet. Man sollte diese Phasen nicht als “Verlust” bezeichnen, denn der Begriff “Verlust” ist gleich negativ besetzt. Es sind einfach Phasen, in denen Kapital aus dem Tradingkonto?hinausfließt; genauso gibt es Zeiten, in denen Kapital in das Tradingkonto wieder hineinfließt.Somit sind Drawdowns eigentlich etwas sehr positives.Wodurch entstehen Drawdowns überhaupt? Nimmt man den Prozess der Entstehung einmal unter die Lupe, entstehen diese Kapitalrückgänge eigentlich nur, weil der Trader sein Risiko begrenzt. Bei einem Trade wird ein maximales Risiko in Geld definiert, was der Trader bereit ist, zu riskieren, um zu schauen, ob der Trade funktioniert oder nicht. Wenn der Risiko–Punkt erreicht ist, wird die Position aufgelöst und der Risikobetrag eingelöst. Es ist genau das Szenario eingetreten, was der Trader vorher definiert hat. Die Summe des Risikos ist der Einsatz, den es kostet, zu prüfen, ob der Trade erfolgreich ist oder nicht. Mehrfache “Tests” von Trades in Folge lösen somit einen Kapitalrückgang auf dem Tradingkonto aus und dies ist ein Drawdown.Somit sind Drawdowns eigentlich etwas sehr positives. Es zeigt, dass Kapitalrückgänge?kleingehalten werden, der Trader aktiv nach Chancen sucht und sein Risiko aktiv minimiert.Trade für Trade wird der Markt getestet, bis ein?Trade?auftaucht, der der gesamten Kapitalrückgang wieder ausgleicht und sogar Gewinn hinterlässt.Schaut man sich Trade–Records von aktiven Tradern oder CTAs an, kann man oft Kapitalrückgänge sehen, die Wochen oder Monate dauern. Trade für Trade wird der Markt getestet, bis ein Trade?auftaucht, der der gesamten Kapitalrückgang wieder ausgleicht und sogar Gewinn hinterlässt. Man sollte sogar eher skeptisch sein, wenn ein Trade–Record keine Kapitalrückgänge aufweist. Ist das wohlmöglich ein Zeichen, das ein Trader Risiken verschleiert?Manchmal ist es hilfreich einen fest definierten und mit Gefühlen belegten Begriff auseinanderzunehmen und zu schauen, woher eigentlich etwas kommt und was das wahre Gesicht einer Sache ist. Dies kann helfen Begriffe neu zu definieren?und einfach in einem anderen Licht zu sehen.Foto:?grazie davveroDer Beitrag Drawdowns entstehen durch Risikobegrenzung erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

10 Trading Lektionen von Steve Burns

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-05-09 15:35:50 · Autres articles de ce blog

Steve Burns eröffnet seinen Artikel “Trading Lessons I Learned the Hard Way” mit dem schönen Zitat von Paul Tudor Jones: “You adapt, evolve, compete or die.”?Jeder Trader macht im Laufe seiner Karriere eine Menge Fehler und diese Fehler sind wichtig, um Fortschritte zu machen. Nur wer sich bewegt, kommt voran; wer sich jedoch bewegt, der gerät auch mal in Irrwege. Das Entscheidende ist jedoch, dass man Fehler nicht ein zweites Mal begeht, sondern sie wahrnimmt und aus ihnen lernt.Ich bin mittlerweile auch der Überzeugung, dass man nicht Fehler vermeiden soll, indem man versucht die Fehler von anderen sich anzuschauen und bei sich selber zu vermeiden. Fehler hinterlassen Spuren in unserem Verhalten und Gedächtnis. Es ist wahrscheinlich schwieriger dieselbe Wirkung eines Fehlers durch lernen der Fehler anderer zu erreichen. Das, was man lernen kann, ist, dass man nicht durch seine eigenen Fehler ruiniert wird. Das ist eine Lehre, die man sich bei anderen abschauen kann. Man wird jedoch nicht jeden Fehler vermeiden können, in dem man von anderen lernt.Steve Burns hat 10 Lektionen aufgelistet, die er durch finanzielle Schmerzen lernen musste, also durch Verluste. Viele dieser Punkte begleiten angehende Trader, so auch mich und tauchen auch bei erfahrenen Tradern immer wieder in ihren Aufzeichnungen auf. Daher kann ich nur empfehlen, diesen Artikel zu lesen:?Trading Lessons I Learned the Hard WayDer Beitrag 10 Trading Lektionen von Steve Burns erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Euro Bund Future mit starker Abwärtsbewegung

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-05-09 10:13:46 · Autres articles de ce blog

Eine Anleihe ist nicht sicherer als eine Aktie. Es kommt auf die Größe der Position an Fragt man Anlageberater oder Trading–Anfänger nach einem vermeintlich sicheren Anlageinstrument, wird immer wieder “Anleihen” genannt. Staatsverschuldungspapiere gelten als sicher, wenn sie von einem gut benotetem Staat, wie der Bundesrepublik, stammen. Viele Mischfonds oder Renten–Strategien basieren auf der Umschichtung zwischen Aktien und Anleihen. Doch jeder, der sich länger mit der Börse und Preisen beschäftigt hat, weiß, dass dies ein Trugschluss ist.Jedes Wertpapier oder jeder Gegenstand, der an einem freien Markt gehandelt wird, unterliegt Preisschwankungen. Der Wert wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Die Kauf– und Verkaufsangebote ergeben sich durch die Meinungen der Käufer/Verkäufer zu einem bestimmten Wertpapier/Gegenstand. Es sind nichts anderes als individuelle Meinungen, denn es besteht kein Konsens über eine Bewertungsmethode. Genau aus diesem Grund unterliegen auch vermeintlich sichere Anlageinstrumente, wie z.B. Anleihen, Gold, Silber usw. auch der Meinung des Marktes über den Preis. Die Preise dieser Instrumente schwanken genauso, wie es vermeintlich unsicherere Anlageinstrumente wie z.B. Aktien tun, nur nicht so stark. Während beispielsweise eine Aktie um 15% nachgibt, gibt eine Anleihe nur um 3% nach. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Anlage, die 3% nachgibt, sichererer ist. Es kommt am Ende darauf an, wie groß die Position in Geld in diesem Anlageinstrument ist.Die Kursbewegung an sich ist schon eine Aussage der Marktteilnehmer.Der Euro Bund Future (eine fiktive deutsche Anleihe als Future–Kontrakt) hat in den letzten zwei Wochen einen der größten Verluste der letzten Jahrzehnte auszuweisen. Innerhalb von zwei Wochen fielen die Kurse um 5%. Die Gründe für den Kurseinbruch spielen keine Rolle, denn wie oben beschrieben, wäre?es nur eine Meinung zu einer bereits stattgefundenen Kursbewegung. Die Kursbewegung an sich ist schon eine Aussage der Marktteilnehmer.Da der Kurs einer Anleihe entgegengesetzt dem Verzinsungswert läuft, bedeutet dies, dass die Zinsen für die Bundesrepublik steigen und der Markt somit eine schlechtere Bewertung der zukünftigen Situation vornimmt. Wer also bei einer Anleiheninvestition lediglich auf den Kupon schaut, ist schlecht beraten, denn er müsste die Anleihe als Anlage bis zur Rückzahlung halten. Will er diese am freien Markt verkaufen, zählt der Kurs der Anleihe.Wer also Gewinn von einem Fond–Manager erwartet, sollte ihn auch dafür bezahlen.Man liegt falsch, wenn man behauptet, dass man ja keine Anleihe direkt hält. Renten–Fonds oder ETFs machen genau dieselbe Entwicklung durch. Fond–Manager werden nicht dafür bezahlt, ihnen einen Gewinn zu erwirtschaften, sondern möglichst einen standardisierten Index nachzubilden und ein hohes Fond–Volumen zu erreichen, um dadurch hohe jährliche Gebühren zu berechnen. Wer also Gewinn von einem Fond–Manager erwartet, sollte ihn auch dafür bezahlen. Für z.B. Renten–Konten ist es wichtig, dass diese genauso in Cash wechseln können, wie es Trader kann, um größere Verluste zu vermeiden.Der Beitrag Euro Bund Future mit starker Abwärtsbewegung erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Emotionale Intelligenz als Vorteil im Trading

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-05-09 09:34:30 · Autres articles de ce blog

Bei See It Market bin ich auf einen sehr guten Artikel gestoßen:?Market Masters: Why Emotional Intelligence Gives Investors An Edge. Im Artikel beschreibt der Autor Ben Carlson, wie Emotionale Intelligenz einen Vorteil im Trading ergeben kann. Auch ich habe bereits über das Thema Emotionale Intelligenz hier im Blog geschrieben:?Gedanken: Was ist für mich die wichtigste Charaktereigenschaft eines Traders?Daniel Goleman schrieb seinen Bestseller “Emotionale Intelligenz” bereits vor fast 20 Jahren und brachte damit eine neue Sicht auf das Thema Intelligenz ein. Die mentale Kompetenz ist wichtiger als die nach dem Intelligenztest gemessene! Strategien für Erfolg basieren letztendlich alle auf sozialen Kompetenzen, denn Erfolg kann nur innerhalb einer Gemeinschaft erreicht werden. Man kann zwar für sich alleine erfolgreich sein, nur wird man immer wieder die Sicht der Gesellschaft als Vergleich des eigenen Erfolgs einbeziehen. Somit ist die emotionale Intelligenz, die die Grundlage für soziale Strategien ist, die Grundlage für Erfolg.Dies gilt natürlich auch für den Bereich des Tradings. Zwar sitzt man als Trader oft alleine vor dem Computer und ist nicht Teil einer festen Gemeinschaft, jedoch muss man teilweise dieselben mentalen Strategien zugrunde legen, um Erfolg zu haben. Zudem kann man aus dem Ausdruck der anderen Trader (d.h. über Preisbewegungen) Emotionen aus dem Markt herauslesen. Je mehr man auch mit anderen Menschen in Kontakt kommt, z.B. durch die Leitung eines Fonds, desto mehr zählen die Erfolgskriterien von Goleman.Der Beitrag Emotionale Intelligenz als Vorteil im Trading erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Visualisierungstechniken im Trading von Bruce Bower

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-05-09 09:32:30 · Autres articles de ce blog

In diesem Video erklärt Bruce Bower (Hedge Fund Manager und Trainer), wie man Visualisierungstechniken bei der Tradingvorbereitung einsetzt.Sich selber auf stressige und herausfordernde Situationen vorzubereiten ist wichtig im Trading. Man wird schließlich täglich mit Situation konfrontiert, die einem an den Rand seiner geistigen Kräfte bringen können. Mentales Training kann hierbei helfen sich auf diese Situationen vorzubereiten und entspannter hiermit umzugehen.Das Gehirn macht keinen Unterschied, ob wir eine Situation mental durchleben oder real. Genau aus diesem Grund wird mentales Training, wozu Visualisierungstechniken ebenfalls gehören, bei Menschen eingesetzt, die mentale und körperliche Hochleistung bringen müssen (u.a. bei Hochleistungssportlern).Der Beitrag Visualisierungstechniken im Trading von Bruce Bower erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Eine erfolgreiche Trading–Methode

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-05-01 18:04:41 · Autres articles de ce blog

Im Artikel “What Does A Winning Methodology Look Like?”?schreibt Bruce Bower (Hedge Fund Manager) über das, was eine erfolgreiche Trading–Methode ausmacht. Der Artikel ist wirklich interessant und untermauert auch meine Herangehensweise an die Märkte. Eine erfolgreiche Trading–Methode besitzt immer dieselbe Eigenschaft: Ein Set von Regeln, welches auf den Trader zugeschnitten ist. Hat ein Trader dies erst einmal gefunden und unterstützt seine Persönlichkeit diese, muss er nur lernen, dieses Set an Regeln auch anzuwenden. Hierin liegt die größte Schwierigkeit.Bruce Bower geht im Artikel auch auf das Thema Checklisten ein. Ich bin selber ein großer Freund von Checklisten?(Video zum Thema hier im Blog) und geregelten Abläufen im Trading. Sie nehmen die Komplexität ein stückweit weg und helfen, eine gleichbleibende Qualität zu erreichen.Der Beitrag Eine erfolgreiche Trading–Methode erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Wie du herausfindest, was du kannst

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-05-01 10:05:54 · Autres articles de ce blog

Am Ende weiß man, was man kann, wenn man genug Hindernisse umschifft hat.Ein Trader benötigt eine große Kenntnis über sich selbst, um dauerhaft erfolgreich sein System oder seine Systeme handeln zu können. Die “Kunst” im Trading besteht nicht darin, die mechanischen Schritte des Trading–Plans auszuführen, sondern in der Beherrschung seiner Emotionen, die drohen bei fehlender Kontrolle, das Trading–System zu manipulieren und zu torpedieren.Um Selbstkontrolle zu erlangen, benötigt man ein hohes Maß an Selbstreflexion und –wahrnehmung. Hier zu gehört es auch, dass man Kenntnis darüber erlangt, was man kann und wo noch Nachholbedarf ist.Ein Mensch kann nicht alles können und in allem gut sein. Dies zeigen auch die Beispiele erfolgreicher Trader, die immer in einem Bereich Bestleistung bringen. Damit meine ich nicht, dass einer einen bestimmten Indikator anders oder besser interpretiert als ein anderer Trader, sondern dass jeder Magier der Märkte andere Vorteile in seiner psychischen Einstellung und Schwerpunkte in dieser setzt. Beispielsweise Marty Schwartz:?"My attitude is that I always want to be better prepared than someone I’m competing?against. The way I prepare myself is by doing my work each night." Hier liegt der Vorteil darin, besser vorbereitet zu sein, als alle anderen. Da er ein sehr erfolgreicher Trader war/ist, ist anzunehmen, dass dieser Vorteil sich auch im Ausgang seines Tradingerfolgs widergespiegelt hat.Doch wie findet man heraus, was seine Stärken sind? Sicherlich helfen hier eine hohe Gabe der Selbstreflexion, Brainstormings und auch Interviews mit nahestehenden Menschen. Doch man muss selbst überzeugt von sich sein, damit man wahrnimmt und auch begreift, was die eigenen?Stärken sind und was man kann. Hier liegt aber ein Dilemma verborgen: Die größten psychischen Fähigkeiten erlernt man nur durch das Fehler machen. Doch jeder von uns stemmt sich genau gegen diese Art zu lernen.Im Trading wird der Trader immer wieder vor neue Prüfungen seiner Persönlichkeit gestellt. Täglich schwanken die Kurse und man wird herausfordert, sich neuen psychischen Herausforderungen zu stellen und sie zu meistern. Natürlich wird man auch Fehler machen und man muss die Chance ergreifen aus diesen zu lernen und damit auch zu lernen, was man kann. Dasselbe gilt für Prüfungen seiner selbst, bei denen wir keine Fehler machen. Auch diese kann man aktiv wahrnehmen und hieraus lernen. Am Ende weißt man, was man kann, wenn man genug Hindernisse umschifft hat.Foto:?Ramon RosatiDer Beitrag Wie du herausfindest, was du kannst erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Ziele sollten prozessorientiert sein

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-29 19:16:24 · Autres articles de ce blog

Hier im Blog habe ich zum Thema Ziele im Trading?bereits einige Artikel geschrieben. Sollte man sich monetäre Ziele setzen? Ziele in Verbindung mit der Persönlichkeit oder Entwicklung? Prozessziele?Für mich steht diese Frage klar in Verbindung mit der Frage, was man im Trading erreichen möchte und was die Basis für das zu erreichende ist. Der monetäre Verdienst im Trading ist letztendlich nur der Output eines gut beherrschten Prozesses. Über Einflussgrößen wie Risiko– und Money–Management kann man den Trading–Prozess stärker oder weniger monetarisieren. Doch dies gelingt nur, wenn man den Prozess beherrscht, der dafür nötig ist. Somit liegt es nahe, dass man sich Prozessziele setzen sollte und nicht monetäre.Gerade bei der Trendfolge liegt ja die Annahme zu Grunde, dass man die Gewinne nicht einschränken darf. Somit sind eigentlich monetäre Ziele in Verbindung mit Trendfolge irreführend und setzen den Trader zusätzlich unter Druck.Trader Steve?hat sich ebenfalls mit dem Thema Ziele auseinandergesetzt und einen sehr interessanten Artikel hierzu verfasst. Hier könnt ihr den Artikel lesen:?Make your goals process related.Der Beitrag Ziele sollten prozessorientiert sein erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Wer sind die Turtle Trader und was machen sie heute?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-29 19:04:55 · Autres articles de ce blog

Die Turtles?sind eine der spannendsten Geschichten im Trading– oder Trendfolge–Umfeld überhaupt. Es ist schon fast filmreif, wie die Gruppe um Richard Dennis gesucht, gefunden und erfolgreich wurde. Im Blog von Attain Capital kann man nun einen großartigen Artikel hierzu lesen.Im Artikel wurde geschaut, was die Turtles heute machen, wie erfolgreich sie sind und was ein Durchschnitt der Turtle Performance?ergeben würde. Eines lässt sich mit Bestimmtheit sagen: Sie sind nach wie vor erfolgreich, jeder für sich und haben einen sehr großen Beitrag für System–Trading und Trendfolge geleitet.Hier könnt ihr den Artikel lesen:?RICHARD DENNIS, BILL ECKHARDT, AND THE TURTLE TRADERSDer Beitrag Wer sind die Turtle Trader und was machen sie heute? erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Schau mal auf das, was du nicht tust

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-25 16:31:43 · Autres articles de ce blog

Wenn wir Aufzählungen über positive Eigenschaften oder Handlungsweisen machen, konzentrieren wir uns meist auf das, was wir tun. Seltener ist es auf das zu schauen, was wir nicht tun. Doch oft sind es genau diese Dinge, die einen von der Masse unterscheiden und auf die man sich konzentrieren sollte. Sie geben einem einen Vorteil und Position gegenüber der Masse, die bekanntlich, oft (oder immer) falsch liegt.Gerade für Trader ist es wichtig, sich von der Masse loszulösen und einen eigenen Weg zu gehen. Die Masse verliert an der Börse kurz– und langfristig. Statistiken zeigen immer wieder, dass 90–95% der Kunden von Brokern Geld verlieren. Die ?meisten überleben nicht mal die ersten Monate, geschweige denn 12 Monate. Dies ist der Grund, warum man anders denken muss.Die erfolgreichen Trader an der Börse machen etwas anders. Sei?es die Konzentration auf den Preis und die Ignoranz von Gerüchten,?Tipps und fundamentalen Daten oder die Konzentration auf das Risikomanagement anstatt auf die Gewinne, sie unterscheiden sich allesamt deutlich von der Masse.Auch psychologisch unterscheiden sich erfolgreiche Trader von der Masse der Börsenteilnehmer. Wenn sie es nicht bereits vor der Börsenkarriere gelernt haben, lernen sie es währenddessen, aber sie gehen anders mit z.B. Rückschlägen, Erfolg und sich selbst um. Ein erfolgreicher Trader denkt wie ein Unternehmer. Er lässt sich nicht entmutigen, nur weil ein Geschäftsjahr schlecht gelaufen ist. Sie prüfen ihre Strategie, passen sie evtl. an und machen weiter. Sie wissen, dass sie auch nur das beeinflussen können, was sie beeinflussen können.Anders als die Masse zu denken, zu fühlen und zu agieren macht auch innovative und erfolgreiche Unternehmen aus. Alle wachsenden und revolutionierenden Unternehmen haben eines gemeinsam: Think and act different. Da dies Prinzip seit Jahrhunderten gilt, muss es so auch im Trading gelten. Wer nicht aus der Masse hervorsticht, hat keinen Vorteil und verdient somit auch nur das, was die Masse verdient.Der Beitrag Schau mal auf das, was du nicht tust erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Jetzt am Kiosk: Meine Kolumne im aktuellen TRADERS’ MAGAZIN Mai 2015

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-23 19:15:37 · Autres articles de ce blog

Im aktuellen TRADERS’ MAGAZIN (Mai 2015) könnt ihr meine Kolumne “Trading ist eine Leistungsaktivität” lesen. Die Ausgabe könnt ihr ab sofort am Kiosk oder online kaufen.Der Beitrag Jetzt am Kiosk: Meine Kolumne im aktuellen TRADERS’ MAGAZIN Mai 2015 erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Wir können nicht alles beeinflussen

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-23 19:01:58 · Autres articles de ce blog

Man muss unterscheiden: Was kann ich beeinfluss und was nicht. Letzteres sollte man ignorieren Trader und Börseninteressierte beschäftigen sich gerne mit Dingen, die man nicht beeinflussen kann. In diesem Gebiet scheint eine fast magische Anziehungskraft zu liegen. Die Beschäftigung mit der Interpretation vergangener oder zukünftiger Ereignisse, sowie anderen Marktteilnehmern ist ein täuschend spannendes Feld. Dabei muss man sich innerlich damit abfinden, dass man sich nicht mit Dingen beschäftigt, die nicht im eigenen Einflussbereich liegen. Es ist Zeitverschwendung und zugleich frustrierend.Zu den Dingen, die ich als Trader beeinflussen kann, zählt alles, was von mir aus geht und eine Auswirkung auf mein Trading hat, z.B. die Begrenzung des Risikos durch einen Stop–Loss, Gewinnmitnahme, Durchführung des eigenen Plans nach festen Regeln, Kalkulation des Trades usw. Dies sind alles Dinge, die ich mit meinem Handeln und Gedanken kontrollieren kann.Im Gegensatz dazu stehen verschiedene Dinge, die ich nicht beeinflussen oder kontrollieren kann, z.B. den Ausgang eines Trades, die Redaktion des Marktes auf ein Ereignis, die nächste Kursbewegung, die vergangene Kursbewegung, Strategien eines anderen Marktteilnehmers u.v.m.Wenn man sich ständig mit Dingen beschäftigt, die außerhalb des eigenen Kontrollbereichs liegen, läuft man Gefahr, dass man sich auf ein falsches Ziel fokussiert und zugleich seine eigene Gemütsverfassung unbewusst schädigt. Dinge, die außerhalb des eigenen Handlungsspielraum liegen, können unmöglich von einem selbst beeinflusst werden. Dies zeigt schon die Ausdrucksweise “außerhalb”. Man kann sich dieses bildlich im Kopf vorstellen.Es ist nicht leicht dieses Verhalten zu lernen und die beiden Bereiche scharf von einander zu trennen und den einen völlig zu ignorieren. Man stellt sich damit gegen die Masse der Börsenteilnehmer, die sich genau mit dem beschäftigen, was sie nicht beeinflussen können. Doch als Trader möchte man nicht zu der Masse gehören, denn die Masse verliert, sondern genau zur Gegenseite. Man muss dieses Verhalten täglich üben und innerlich im Denken verankern. Ich bin überzeugt davon, dass dieses der Ausführung der eigenen Strategie und dem Erfolg dienlich ist.Der Beitrag Wir können nicht alles beeinflussen erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Wer sind deine Mentoren?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-21 19:53:27 · Autres articles de ce blog

Vorbilder helfen uns zu sehen, wie es ist, wenn man am Ziel angelangt ist Jeder Mensch, der nach Erfolg strebt, braucht Vorbilder. Wie schon der Begriff sagt, tragen wir ein Bild (von jemanden) vor uns (Vor–Bild). Vorbilder helfen uns zu sehen, wie es ist, wenn man an seinem Ziel angekommen ist. Hat man keine Vorbilder, dann fehlt einem oft die Orientierung und ein stückweit auch das Ziel.Auch Napoleon?Hill hat schon von einer innerlichen Mentoren Runde gesprochen, die man sich selber zusammenstellen und abrufen kann. Diese sollte möglichst vielfältig besetzt sein und jeder der virtuellen Mentoren soll eine Funktion haben. Der eine redet einem gut zu, der andere warnt, der nächste gibt Tipps usw. Diese verschiedenen Bilder helfen einem, aus sich selber herauszutreten und eine Situation, in der man sich befindet, von außen zu beleuchten.Im Trading gibt es viele Möglichkeiten, Mentoren zu suchen und sich zusammenzustellen. Manchmal hat man das Glück, dass man erfolgreiche, gestandene Trading–Persönlichkeiten kennt und mit ihnen arbeiten kann. Oder man sucht sich einen Mentor, der einem weiterhelfen kann. Durch das Internet ist es sogar egal, wo der Mentor auf der Welt sein zu Hause gefunden hat.Neben echten, realen Mentoren, gibt es jedoch eine lange Liste an Persönlichkeiten im Trading, die einem als Vorbild dienen können. Wer Magier der Märkte von Jack Schwager gelesen hat, wird sich sicherlich mit dem einen oder anderen Charakter innerlich anfreunden. Schon bald kann man sich dann die Frage stellen: Was würde z.B. Ed Seykota in dieser Situation, in der ich mich befinde, tun? Oder der innerliche Van Tharp gibt einem einen Rat.Außerhalb der Trading–Welt gibt es genug weitere Vorbilder, die man sich zu eigen machen kann. Erfolgreiche Sportler, Unternehmer, Politiker, aber auch Philosophen (oft schon mehr als 1000 Jahre tot), Mathematiker usw. können einem gute Ratschläge erteilen. Für jede Situationen und Zweck kann man einen innerlichen Mentor bestimmen.Wer sich dabei lächerlich vorkommt, dem sei gesagt, dass Erfolg keine Lächerlichkeit kennt. Man muss alles unternehmen, um auf sein Ziel hinzuarbeiten. Wenn selbst Napoleon Hill dazu rät, sich einen innerlichen Mentoren–Kreis aufzubauen, dann sollte man sich darauf verlassen können.Bild:?Richard ScottDer Beitrag Wer sind deine Mentoren? erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

12 Trader berichten, was sie gerne am Beginn ihrer Karriere gewusst hätten

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-21 19:26:42 · Autres articles de ce blog

Einige Erfahrungen muss man erst selbst machen, um daraus zu lernen Die Trading–Website Tradeciety?hat einen spannenden Artikel veröffentlich: “The One Thing You Wish You Had Known Starting Your Trading Career – Interview with 12 Traders“. In dem Artikel werden 12 aktive und bekannte Trader interviewt, was für sie das eine Ding ist, was sie gerne am Beginn der Trading–Karriere gewusst hätten.Ich glaube, dass sich diese Frage jeder Trader stellt, wenn er erst ein paar Jahre dabei ist. Was würde ich heute anders machen? Was hätte ich damals gerne gewusst und was würde ich neuen Tradern mit auf den Weg geben? Doch leider ist diese Fragestellung ein zweigleisiges Schwert. Der Trader muss bestimmte Erfahrungen selber machen, um diese Erfahrung mit einem Gefühl zu verbinden und daraus zu lernen. Wie man an der Karriere von fast allen Tradern sieht, haben sie oft die gleichen Fehler gemacht, aber es gab keinen übergreifenden Lerneffekt. Woran liegt das?Die Trader hatten auch schon vor Jahrzehnten Austausch miteinander, bevor es Facebook & Co. gab. Doch trotzdem haben sie die gleichen Fehler gemacht und daraus gelernt. Somit liegt der Schluss nahe, dass der angehende Trader diese Fehler benötigt, um weiterzukommen. Erstens, weil er am Anfang noch nicht einsieht, dass ihm das Wissen von erfahrenen Tradern weiterhilft und sich auf deren Rat verlassen kann; zweitens, weil die eigene Erfahrung viel mehr Gewicht hat und den Trader weiterbringt. Wie es schon so oft heißt: Die Erfahrung muss man erst selbst machen, bevor man daraus lernt Auch ich habe eine Liste an Punkten, die ich heute anders angehen würde. Doch ich bezweifle, dass ich denselben Lernerfolg hätte, wenn ich diese Punkte gewusst hätte. Vielleicht hätte sich mein Lernen und mein Trading dann in eine ganz andere Richtung entwickelt. Der wichtigste Punkt, den ich heute anders machen würde, ist, sich auf ein System zu konzentrieren und mit diesem Erfahrungen zu sammeln und es handeln zu lernen. Auch diese gemachte Erfahrung findet sich in vielen Biografien von Tradern.Der Beitrag 12 Trader berichten, was sie gerne am Beginn ihrer Karriere gewusst hätten erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Das falsche Verständnis des Begriffs "Verlust"

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-18 10:55:05 · Autres articles de ce blog

Vorbelegte Begriffe aus der restlichen Welt in die Trading Welt zu überführen, kann den Trader emotional belasten Ein Trader denkt zu oft in den Begriffen Gewinn und Verlust. Dabei nimmt man immer für das Trading dieselbe Bedeutung für die beiden Wörter an, wie in der restlichen Welt. Die Begriffe Gewinn und Verlust legen gedanklich immer zugrunde, dass etwas externes etwas hinzufügt oder wegnimmt. Etwas zu verlieren ist immer negativ besetzt, etwas zu gewinnen positiv. Dabei wird implizit angenommen, dass wir etwas durch externe Umstände verlieren (z.B. ein Verlust durch einen Dieb oder etwas fällt herunter und zerbricht) und gewinnen (z.B. ein Gewinn in einem Preisausschreiben oder ein Gewinn einer neuen Freundschaft).Im Trading ist die gewöhnliche Bedeutung jedoch hinderlich. Zuerst such man?den Ursprung nicht?beim?Trader selbst (z.B. bei externen Umständen, wie dem Markt oder kriminellen Börsenprofis) und zweitens sind die Begriffe bereits positiv/negativ vorbelegt, im Trading jedoch ist der Gewinn oder Verlust ein erwartetes Resultat des Trading–Systems und nicht der Handlung eines Traders. Somit wäre die ideale Vorbelegung “neutral”.Da gerade Verluste den Trader schmerzen, muss man sich ein anderes Wort dafür einfallen lassen, welches eine positive Vorbelegung hat und keine Beziehung zu einer Bedeutung im restlichen Leben. Spricht man statt Verlust von Risikobegrenzung, fühlt es sich bereits anders an. Denn eigentlich ist es genau das und nicht das Wegnehmen von Geld. Im Endeffekt ist es ja der Wunsch des Traders, einen “Verlust” hinzunehmen, um das restliche Kapital zu schützen.Der Beitrag Das falsche Verständnis des Begriffs “Verlust” erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Gibt es einen Markt für Manager?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-17 20:21:27 · Autres articles de ce blog

Wie auf dem Arbeitsmarkt gibt es auch einen Markt für Manager, mit Angebot und Nachfrage Auf Spiegel Online stieß ich auf einen interessanten Artikel: “Mindestlohn für alle Angestellten:?US–Firmenchef verzichtet auf Millionengehalt“. In diesem ging es um ein US–Unternehmen, welches einen eigenen Mindestlohn für seine Angestellten einführt. Zudem verzichtet der Firmenchef auf sein übliches Gehalt und setzt sich ebenfalls auf die Mindestlohn–Liste, so lange, bis das Unternehmen wieder Gewinne einfährt.Ist solch ein Unternehmen ein Vorbild für eine neue Ethik in der Debatte um Management–Gehälter? Alle Welt regt sich auf, wenn die Liste der Management–Gehälter veröffentlich wird. Ein Herr Winterkorn ist in den Top–Schlagzeilen, wenn bekannt wird, dass er 15 Millionen Euro pro Jahr verdient. Ist das gerecht?Wie in jeder Branche gibt es Gute und Böse, warum sollte das im Management anders sein. Es gibt Manager die mehr und welche, die weniger Verantwortung für ihre Ergebnisse übernehmen. Doch man muss sich eines eingestehen: Es gibt einen Markt für Top–Manager. Dem normalen Zeitungs–Leser–Kritiker ist dies nicht bewusst. Es ist nicht einfach Menschen zu finden, die erstens eine entsprechende Leistung erbringen und zweitens eine entsprechende Bereitschaft mitbringen. Wer würde denn gerne den Job von Herrn Winterkorn für 15 Millionen übernehmen? Da würden sich sicherlich nur eine Handvoll Menschen finden. Von diesen wiederum würden die meisten ausscheiden, da sie nicht die benötigten Eigenschaften?besitzen.Ich kann und will nicht die Verwerfungen innerhalb der Management–Gruppe schönreden. Es gibt viele davon: Ego–Exzesse, Selbstbereicherung, gegenseitiges Zuschustern von Gehältern usw. Beispiele wie von Herrn Middelhoff bestätigen dies ein ums andere Mal. Psychopathen sind im Top–Management hoch vertreten. Dennoch darf man nicht so tun, als bräuchten wir keine Top–Manager, als könnte und vor allem wollte dies jeder machen. Dies entspricht einfach nicht der Wahrheit. Auch müssen Top–Manager nicht immer aus dem eigenen Unternehmen kommen. Es hilft Unternehmen z.B. in einer Krisenphase nichts, wenn Manager aus dem eigenen Haus kommen, frischer Wind ist manchmal nötig.Ein Manager, der jedoch eine Verbindung zwischen seinem Erfolg und seinem Gehalt selber herstellt ist nicht revolutionär, sondern erfüllt einfach nur seinen Job. So sollte es sein, so ist es aber nicht überall.?Wie es auf jedem Markt ist, bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. In Zeiten, in denen Top–Manager gebraucht werden, können sie den Preis und die Verträge bestimmen. Aufsichtsräte sind in einer eher schlechteren Position. Die Aktionäre interessiert es leider heutzutage immer weniger, wer das Unternehmen führt. Die Beziehung der Aktionäre zum Unternehmen ist abstrakter geworden.Als Trader?ist man immer Unternehmer, nicht Manager. Auch wenn man Kapital für Kunden verwaltet, führt man ein eigenes Unternehmen (vorausgesetzt, man ist selbstständig). Ein Trader hat aber auch ein anderes Ziel und eine andere Beziehung zu seinem Ergebnis. Der Trader spürt sein Ergebnis direkt, es ist nichts langfristig, abstraktes, sondern direkt auf dem Konto sichtbar. Das Ziel eines Traders ist auch nicht die Erfüllung von irgendwelchen Vorgaben in einer Zielvereinbarung, sondern das Erwirtschaften von Profit für sich und/oder seine Kunden. Somit ist die Beziehung von Ergebnis und Verantwortung klar geregelt. Ein Trader wird nur dann bezahlt, wenn er Profit macht, bei Managern ist dies anders.Der Beitrag Gibt es einen Markt für Manager? erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Gelassenheit schützt vor unerwarteten Ereignissen

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-16 19:00:49 · Autres articles de ce blog

Ein gelassenes und unerschütterliches Verhalten hilft vor zukünftigen, unerwarteten Ereignissen Die Zukunft ist ungewiss, das liegt in der Natur der Sache. Ereignisse, die noch nicht eingetreten sind, können nicht mit Sicherheit vorhergesagt?werden. Auch wenn man mit Wahrscheinlichkeiten arbeitet, ist es halt nur eine Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Ereignis eintritt.Als Trader muss man mit der Unsicherheit umgehen lernen, dass ein bestimmtes Ereignis, welches man sich im Kopf ausmalt, nicht eintreten wird. Leider malt man sich zu gern positive Ereignisse aus und diese treten dann nicht ein. Die Enttäuschung ist groß, evtl. beginnt man sogar Angst vor zukünftigen Ereignissen zu haben, wenn man öfter enttäuscht oder überrascht wurde. Doch das Schöne an unserem Geist ist, dass er lernfähig ist und man jedes erlernte Verhalten ändern kann.Man muss hinnehmen, was einem die Zukunft bringt. Dies ist der einzige Weg, mit Hoffnungen oder Enttäuschungen nicht eingetretener Ereignisse?umzugehen. Das kann man erlernen. Eine gewisse stoische Haltung ist hier hilfreich. Wenn man überlegt, dass man weder zukünftige Ereignisse sehen, geschweige denn ändern kann, ist es der einzige Weg, die Ereignisse einfach hinzunehmen. Es ist nicht möglich vorherzusehen, wie ein einzelner Trade ausgeht. Ebenso kann man nicht vorhersehen, wie die Quartalszahlen eines Unternehmens vom Markt aufgenommen werden. Ist man in einem Trade engagiert, kann man das Ergebnis nur hinnehmen und darauf im Nachhinein reagieren.Solch ein gelassenes, unerschütterliches Verhalten muss aus einem selbst herauskommen. Ich glaube nicht, dass es nur explizit für das Trading erlernbar ist. Es muss zu einem Teil des Traders werden, damit er dies als ein Teil seiner Persönlichkeit erlernt. Entspringt es, wie eine Selbstverständlichkeit, tief aus dem Inneren eines Trader, ist dies ein Schutz für zukünftige, unerwartete Ereignisse und enttäuschte Hoffnungen.Der Beitrag Gelassenheit schützt vor unerwarteten Ereignissen erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Einen weiteren Tag ein Trader, der sich an seinen Plan hält.

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-14 20:39:44 · Autres articles de ce blog

Ein kleines Ziel ist einfacher dauerhaft?zu erreichen als ein großes langfristiges Ziel Im Buch von Dr. Alexander Elder “Trading For a Living” (deutsche Ausgabe: “Die Formel für Ihren Börsenerfolg“), welches übrigens ein großartiges Buch ist, bin ich auf einen interessanten Gedanken gestoßen. Im Psychologie–Teil des Buches beschreibt Elder wie er mit den Anonymen Alkoholikern in Kontakt gekommen ist. Er selber nutzte diese Treffen nicht für den Alkoholentzug, sondern, um einen Eindruck des Erfolgs dieser Treffen und die Nutzung für Trading kennenzulernen. Ein Patient von ihm hatte ihn auf den Gedanken gebracht.Das Prinzip der Anonymen Alkoholiker ist es, einen weiteren Tag trocken zu sein.?Ich finde es schwierig die Krankheit des Alkoholismus mit Trading in Verbindung zu bringen und will sie keinesfalls verharmlosen. Dennoch muss man zugeben, dass die Prinzipien der Anonymen Alkoholiker erfolgreich sind. Da sie selbsttherapeutische Züge haben?und somit auf der eigenen Ich–Veränderung beruhen, lassen sich hier auch erfolgreiche Methoden für das Trading und die eigenen Persönlichkeitsentwicklung abschauen. Nur aus diesem Grund ziehe ich hier eine Parallele.Dies ist das Erste, was der Trader sich eingestehen muss: Ich bin ein Verlierer.Alexander Elders Gedanken zu diesem Thema zielen darauf ab, dass der Trader in Wirklichkeit ein Verlierer ist, genauso wie der Alkoholiker dauerhaft ein Alkoholiker ist. Der Trader (oder Mensch) trägt in sich eine Menge, auch unterbewusste, Gedanken und Methoden, die ihn zu einem Verlierer machen. Dies ist das Erste, was der Trader sich eingestehen muss: Ich bin ein Verlierer.Das einzige, was einen Trader davon abhält ein dauerhafter Verlierer zu sein, sind seine Trading–Regeln, die er dauerhaft diszipliniert anwenden muss. Weicht er davon ab, begibt er sich wieder auf den Weg eines Verlierers; bleibt er dabei, kann er zu einem Gewinner werden. Genau aus diesem Grund setzt sich Dr. Alexander Elder täglich hin, gibt?selber zu, dass er grundsätzlich ein Verlierer ist und einen weiteren Tag ein Trader, der sich an seinen Plan hält.Ich finde diese Gedanken sehr interessant und konstruktiv. Sie beinhalten zwei wichtige Aspekte:Sich selber einzugestehen, dass man ein Verlierer ist. Damit sucht man die Verantwortung bei sich selber und nicht bei anderen.Einen kleinen Schritt in Richtung des Ziel zu machen. Wenn man ein langfristiges Ziel verfolgt, ist es oft schwieriger dieses konstant zu verfolgen und zu erreichen. Wenn man aber täglich ein kleines Ziel erreicht, dann?bekommt man leichter eine Konstanz in die Zielerreichung. Einen weiteren Tag einen Trader zu sein, der sich an seinen Plan hält ist leichter, als in 3 Monaten eine Trading–Effektivität von 95% zu erreichen (95% der Tage ohne Fehler).Elders Gedanken habe ich für mich aufgegriffen und mir ebenfalls täglich, auch wenn in etwas anderer Form, vorgenommen. Diesen einfachen Satz kann man sich auch auf einen Zettel schreiben, den man immer dabei hat oder über seinem Monitor aufhängen.Foto:?andrechinnDer Beitrag Einen weiteren Tag ein Trader, der sich an seinen Plan hält. erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

10 Trading Prinzipien von Ed Seykota und Paul Tudor Jones

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-14 19:58:31 · Autres articles de ce blog

Im Blog von NewTraderU hat Steve Burns jeweils 10 Trading Prinzipien von Ed Seykota und Paul Tudor Jones aufgelistet. Diese beiden großen Trader haben einige Gemeinsamkeiten. Wenn man sich die Zitate durchliest, wird man darauf stoßen: Konzentration auf den Preis und absolutes Risikomanagement.Hier könnt ihr die Artikel lesen:Ed Seykota’s 10 Top Trading PrinciplesPaul Tudor Jones 10 Trading PrinciplesDer Beitrag 10 Trading Prinzipien von Ed Seykota und Paul Tudor Jones erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Tradingphilosophie oder –psychologie?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-04-12 17:43:12 · Autres articles de ce blog

Das Gebiet der Tradingpsychologie ist wahrscheinlich zu eng gefasst. Man muss es allumfassender angehen Schon seit ich diesen Blog schreibe, beschäftigt mich die Frage, was Voraussetzung für erfolgreiches Trading ist. Liegt es im Tradingsystem, dem Money–/Risikomanagement, der Psychologie? Gibt es Gemeinsamkeiten erfolgreicher Menschen und erfolgreicher Trader? Viele Autoren haben sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt. Wenn man so eine Reise durch die unterschiedlichen Gebiete macht (und meine Reise ist noch nicht abgeschlossen!), dann stößt man zwangsläufig schnell auf das Thema Tradingpsychologie als das wichtigste Thema.Die Tradingpsychologie beschäftigt sich mit psychischen Voraussetzungen und Problemen eines Traders. Das Thema wird zunehmend beliebter, weil letztendlich jede Entscheidung, die ein Trader trifft, von der Psychologie beeinflusst wird. Dies bedeutet, dass auch das?Tradingsystem und die Risiko–Parameter aus der Tradingpsychologie hervorgehen. Die psychische Einstellung eines Traders muss zum System und zum Risiko passen, ansonsten läuft der Trader Gefahr in Widerspruch mit seinem Handeln zu stehen.Wie verhält es sich, wenn ein Trader mehrere Systeme handelt, die unterschiedlich sind?Doch geht eigentlich die Tradingpsychologie weit genug? Wie verhält es sich, wenn ein Trader mehrere Systeme handelt, die unterschiedlich sind? Hat nicht jedes System eigene psychologische Voraussetzungen? Der Umgang mit einem trendfolgenden System erfordert andere psychologische Voraussetzungen als ein countertrend?System. Somit liegt der Schluss nahe, dass jedes System eigene psychologische Voraussetzungen mitbringt, die hilfreich für die Ausführung des Systems sind. Handelt ein Trader mehrere Systeme parallel, reicht also das Gebiet Tradingpsychologie nicht aus, da es sich individuell auf das jeweilige System bezieht.Sicherlich gibt es auch allgemeine psychologische Voraussetzungen, die einen Trader erfolgreich sein lassen. Diese sind letztendlich für alle Systeme von Vorteil. Doch, wenn ich mir erfolgreiche Trader anschaue, dann geht deren Verständnis vom Trading weit über das Hinaus, was man als Tradingpsychologie bezeichnet. Man könnte es eher eine Tradingphilosophie nennen. Der Trader und sein Leben sind eins. Man kann dies mit einem Meister eines Handwerks vergleichen. Was macht sein Produkt so meisterhaft und wie?gelangt das Meisterhafte in sein Produkt? Der Meister überträgt über sein Handeln seine Lebenseinstellung auf das Produkt.Trading berührt so viele Gebiete des Lebens und Wissens, dass es fast unmöglich erscheint, dass die eigene Lebenseinstellung sich nicht dort wiederfindet.Steve Jobs ist hierzu ein gutes Beispiel. Er war davon überzeugt, dass die Schönheit eines Computers sowohl innen als auch außen sichtbar sein sollte. Genauso wie es die Natur vollbringt. Aus diesem Grund sind Apple Computer auch von innen wahre Meisterstücke und übersichtlich aufgebaut. Hier überträgt sich die Lebenseinstellung in das Produkt.Bei Meister–Tradern wird dies ebenfalls so sein. Trading berührt so viele Gebiete des Lebens und Wissens, dass es fast unmöglich erscheint, dass die eigene Lebenseinstellung sich nicht dort wiederfindet. Da man als Trader auch gezwungen ist, ständig Entscheidungen zu treffen, muss man?sein Handeln mit seinem Geist in Einklang bringen. Wer hier eine Differenz hat, wird Probleme heraufbeschwören.Somit sehe ich immer mehr, dass die Tradingpsychologie nur ein Teil einer?Tradingphilosophie ist. Nun fragt sich vielleicht der ein oder andere Leser, warum dieser Unterschied so wichtig ist. Ich sage es euch: Die richtige Ausrichtung auf das, was zum Erfolg führt. Wenn man sich nur mit Tradingpsychologie befasst, ist dies wahrscheinlich zu wenig. Wer sich dagegen mit seiner eigenen Einstellung zu allen?Dingen beschäftigt, bildet eine ganzheitliche Sicht, die wiederum sich auf die Tradingpsychologie auswirkt. Wer im Tr

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