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Nur Idioten lernen aus eigenen Erfahrungen

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-07-29 20:42:26 · Autres articles de ce blog

“Nur ein Idiot glaubt, aus eigenen Erfahrungen zu lernen. Ich ziehe es vor, aus den Erfahrungen anderer zu lernen, um von vornherein eigene Fehler zu vermeiden.” – Otto von BismarckDas Zitat von Bismarck ist provokant und kann richtig oder falsch sein. Vielleicht war Bismarck einfach nicht der Typ, der aus eigenen Erfahrungen lernen konnte. Dazu bedarf es nämlich einiger Eigenschaften, die man sich aneignen muss, z.B. Selbstreflexion, Willen und Systematik. Um aus seinen eigenen Erfahrungen zu lernen, muss man ein ständiger Beobachter sein. Man muss sich selber, seine Taten und die Umwelt beobachten, Rückschlüsse ziehen, Notizen machen und ein neues Verhalten implementieren. Gar nicht so einfach. Doch mit der Zeit fällt es einem immer leichter und man hat das Gefühl, dass man immer schneller lernt. Man lernt sozusagen das Lernen.Bismarck sagte, er ziehe es vor, von anderen zu lernen. Ich muss zugeben, dass dies einer der schwierigsten Dinge ist, die ich lernen musste (und auch noch muss). Sein eigenes Ego an die Seite zu stellen und zuzugeben, dass andere etwas besser können oder einfach mehr Erfahrung haben, als man selbst, ist nicht einfach. Gerade für Menschen, die ein starkes?Selbstbewusstsein haben und auch autodidaktisch vorgehen. Doch die Welt dreht sich nicht um einen selbst, sondern es gibt immer Menschen, die mehr wissen, mehr können und mehr Erfahrung haben. Warum sollte man nicht von diesen profitieren? Genau dazu sind ja auch Vorbilder da. Doch, um diesen Schatz zu heben und vielleicht sogar den einen oder anderen Fehler zu vermeiden, muss man sich selber an die Seite stellen und es zulassen, dass man von anderen lernt. Keine leichte Aufgabe. Doch auch Paul Tudor Jones erkannte schon, dass Ego im Trading keinen Platz hat.Der Beitrag Nur Idioten lernen aus eigenen Erfahrungen erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

25 Lehren von Jesse Livermore

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-07-25 10:44:27 · Autres articles de ce blog

Jesse Livermore ist einer der größten Trader aller Zeiten, mit vielen Höhen und Tiefen. Bücher über ihn und seine Zitate sind immer wieder lehrreich und seit fast 100 Jahren immer noch gültig! Im Blog TradingwithRayner hat der Autor nun 25 Lehren von ihm übersichtlich zusammengestellt:?25 Powerful Trading Lessons From Jesse LivermoreDer Beitrag 25 Lehren von Jesse Livermore erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt von Carol Dweck

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-07-25 10:39:25 · Autres articles de ce blog

Das Buch ist die Nummer 1 in der Kategorie Individualpsychologie. Ist das gerechtfertigt?Das Buch "Selbstbild" (englische Ausgabe: Mindset: The New Psychology of Success) wird von vielen gelobt, u.a. auch von Bruce Bower von SMB Capital?und stand auf meiner Sommer–Leseliste. Meine Erwartungen an dieses Buch waren entsprechend hoch. Ist es vielleicht "der Geheimtipp" von dem ich noch viel lernen werde?Am Anfang war ich ein wenig enttäusch. Entweder lag es an der Übersetzung oder doch an der Autorin, aber das Buch liest sich nicht so flüssig, wie ich es gern gehabt hätte. Eine optimalere Gliederung innerhalb des Texts wäre hier hilfreich gewesen. Aber das soll ja nicht das Kriterium sein, wonach ich das Buch bewerte.Wer schon alles weiß, der brauch auch nichts mehr zu lernen Carol Dweck hat das Buch geschrieben, um zwei Glaubenssätze gegenüberzustellen: Einen statischen und einen dynamischen. Der statische geht davon aus, dass eine Person im Mittelpunkt steht und sie sich deshalb selber im Weg steht, weil sie durch ihre Ichbezogenheit alles Lernen ignoriert. Wer schon alles weiß, der brauch auch nichts mehr zu lernen Der dynamische Ansatz verfolgt einen ganz anderen Weg. Er versucht in allem etwas zu sehen, was man lernen kann. Der Mensch ist nicht der Mittelpunkt, mit schon angeborenen, unveränderbaren Fähigkeiten oder Talent, sondern der Prozess, das Wachstum und Lernen.Vielleicht liegt es an mir, dass ich finde, dass das Buch nicht viel Neues für mich parat hält. Ich würde mich eher dem "dynamischen Ansatz" zuschreiben. Ein anderer Mensch, der eher dem statischen Glaubenssatz angehört, wird sicherlich einige neue Erkenntnisse erlangen.Es sind einige beeindruckende Beispiele enthalten und vor allem das letzte Kapitel über Änderung der eigenen Person sind interessant zu lesen.Trotzdem?habe ich einige Kleinigkeiten aus dem Buch mitgenommen. Es sind einige beeindruckende Beispiele enthalten und vor allem das letzte Kapitel über Änderung der eigenen Person sind interessant zu lesen. Man kann also nichts falsch machen, wenn man sich das Buch mal vornimmt.Ich denke aber, dass es dem Buch gut getan hätte, wenn Dweck das Buch stark gekürzt hätte. Beim Lesen denkt man immer wieder: Das habe ich doch gerade schon gelesen oder ich habe es nun verstanden, gib mir was Neues.Als Fazit könnte man sagen, dass es ein Buch mit Schwächen ist, aber man sicherlich nicht seine Zeit verschwendet, wenn man es liest. Da es relativ kurz ist, kann man es innerhalb einiger Tage lesen. Wer weiß, vielleicht nimmt ja ein anderer Leser mehr mit als ich. Immerhin steht es bei Amazon auf Nummer 1 der Bücher der Individualpsychologie.Mehr Infos zum Buch hier:?Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt von Carol DweckDer Beitrag Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt von Carol Dweck erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Zufall und Trading – Research von Peter L. Brandt

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-07-24 17:56:48 · Autres articles de ce blog

Ich bin auf ein sehr spannendes Dokument von Peter L. Brandt gestoßen:?How random probability theory can make the difference between losing and winning with the same exact trading plan. Es erklärt sehr gut den Zusammenhang von Zufall in kurzen Trading–Serien und dem Verhältnis von Trefferquote, Gewinn/Verlust in langen Serien. Sehr spannend und ein Must zum Lesen.Der Beitrag Zufall und Trading – Research von Peter L. Brandt erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Im Trading kann es keine Perfektion geben

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-07-24 17:50:57 · Autres articles de ce blog

Bei Edgewonk wurde ein sehr guter Artikel veröffentlicht:?There Is No Perfection In Trading. Viele Trader träumen von hohen Trefferquoten und fehlerfreiem Trading. Ich erhalte regelmäßig Anfragen zu diesem Thema und alle wollen nur das Eine: Ein System, welches min. 80% Trefferquote hat. Da ist man bei mir natürlich an der falschen Stelle. Als Trendfolger muss man niedrige Trefferquoten akzeptieren. Es ist vor allem das Verhältnis von Verlust zu Gewinn, welches hier den Vorteil ausmacht. Zudem ist Trefferquote etwas, wo ich mich noch verbessern muss.Der Autor des Artikels möchte auf eines hinaus, welches ich ebenfalls unterstützte und als eines meiner Ziele betrachte: Exzellenz. Es sind die Fehler im Trading, die man bei der Ausführung des Prozesses macht, welche die Resultate verschlechtern, nicht die Trefferquote oder der Gewinn. Wer ein System hat, welches über einen langen Zeitraum Geld verdient, der muss nur lernen, es korrekt auszuführen. Je besser der Trader dabei ist und je weniger Fehler er bei der Ausführung des Systems macht, desto höher auch der Profit. Somit muss Exzellenz ein Ziel im Trading sein.Wie gelangt man zur Exzellenz? Man kann sich dies überall anschauen: Training und Fehler machen. Ein Meister seines Fachs wird man nur dadurch, dass viel Erfahrung gewinnt, aus vielen Fehlern lernt und trainiert. Das ist beim Geigenbauer dasselbe wie?beim Sportler oder Trader.Der Beitrag Im Trading kann es keine Perfektion geben erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Ziele im Trading planen

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-07-19 18:46:29 · Autres articles de ce blog

Der Weg zu einem Ziel muss geplant werden. Rückwärtsplanung hat dabei einen Vorteil Sich selber Ziele zu setzen und diese auch zu erreichen ist gar nicht so einfach, wie es immer in Büchern propagiert wird. Man schreibt nicht einfach ein Ziel auf, ist diszipliniert und erreicht es auch. Auf dem Weg zu einem Ziel begegnet man bereits einigen Herausforderungen, so dass Ziele manchmal unerreichbar werden.Ziele im Trading sind sehr wichtig. Schließlich möchte man auf etwas hinarbeiten und irgendwann auch irgendwo ankommen und eine Reihe von erledigten Punkten sehen. Das tut gut und ohne Ziel ist man sprichwörtlich ziellos. Doch man kann nicht einfach sich ein Ziel setzen, z.B. einen bestimmten Geldbetrag im Jahr zu verdienen. Denn dieses liegt schon mal außerhalb des eigenen Einflusskreises. Ziele müssen also grundsätzlich erreichbar sein.Doch ein Ziel alleine bringt einen noch nicht an den Zielpunkt.Ich selber nutze für das setzen von Zielen die sogenannten SMART Kriterien. Sie bilden einen guten Rahmen, um realistische?Ziele zu setzen. Sind dann noch die Ziele in einer sinnvollen Größe (lieber kleiner als zu groß), hat man schon einen guten Schritt gemacht. Doch ein Ziel alleine bringt einen noch nicht an den Zielpunkt. Man muss auch etwas dafür tun. Und damit beginnt das planen Beim Planen vom Weg zum Ziel gibt es zwei Methoden:Vorwärtsplanen:?Man plant die einzelnen Schritte hin zum Zielpunkt. Was muss erledigt werden, um das Ziel zu erreichen?Rückwärtsplanen:?Man visualisiert, wie man zum Ziel gekommen ist. Was habe ich auf dem Weg zum Ziel alles erledigt?Letztes ist besser geeignet, wenn man komplexere Ziele planen möchte. Vorwärtsplanung ist eher für kleinere und einfachere Ziele geeignet. Doch natürlich ist das auch abhängig vom eigenen Geschmack.Jeder Sportler kann wahrscheinlich den Zustand beschreiben, den er fühlt, wenn er auf dem ersten Platz steht. Warum also nicht auch ein Trader?Bei der Rückwärtsplanung hat man jedoch den Vorteil, dass man zugleich ein Bild davon hat, wie es aussieht, wenn man am Ziel angelangt ist und wie man dorthin bekommen ist. Es ist irgendwie greifbarer, wenn man sich in den Zustand der Erreichung des Ziels versetzt. Wie fühlt es sich an, wenn ich das Ziel erreicht habe? Jeder Sportler kann wahrscheinlich den Zustand beschreiben, den er fühlt, wenn er auf dem ersten Platz steht. Warum also nicht auch ein Trader? Wie fühlt es sich an, wenn man z.B. seine Trefferquote erhöht hat oder 10 Wochen ohne Fehler seinen Prozess eingehalten hat? Je genauer das Bild, desto mehr “Magnet–Kraft” bekommt es. Es wird anziehender und die Schritte dahin lassen sich besser planen. Der Schritt, seine Ziele zu planen ist zugleich ein mentales Training.Ich lerne immer wieder hinzu, wie man sich Ziele setzt, diese plant und realisiert. Auch, wenn man sein Ziel verfehlt, ist es viel wert. Man lernt dabei viel. War das Ziel zu groß oder einfach unerreichbar? Muss ich meinen Plan verbessern, wie ich zum Ziel gelange oder muss ich einfach mehr Disziplin aufbringen? Irgendwann platzt der Knoten und man erlebt den Aha–Effekt, der einem einen Lernschub bringt. Ziele zu erreichen, etwas darüber zu lernen, macht Spaß und bringt einen weiter auf der eigenen Trading–Reise.Foto:?Angie TorresDer Beitrag Ziele im Trading planen erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Paul Tudor Jones über Jesse Livermore

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-07-18 15:02:53 · Autres articles de ce blog

Ich bin auf einen interessanten Artikel gestoßen. Er beinhaltet eine Äußerung von Paul Tudor Jones über Jesse Livermore. Zwei der besten Trader aller Zeiten treffen aufeinander, dass ist spannend! Jones äußert sich über das Buch “Spiel der Spiele“, welches eine inoffizielle Biografie von Jesse Livermore ist und was er aus diesem Buch gelernt hat.Hier könnt ihr den Artikel lesen:?Paul Tudor Jones on Jesse LivermoreDer Beitrag Paul Tudor Jones über Jesse Livermore erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

11 Trading Grundsätze von Marty Schwartz

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-07-18 14:53:26 · Autres articles de ce blog

Im Blog gibt es bereits einiges vom Magier der Märkte Marty Schwartz. Tradeciety hat nun 11 Grundsätze von ihm zusammengefasst:?The 11 trading rules and principles of a market wizard – Marty Schwartz. Im Artikel gibt es eine sehr schöne Stelle, die ein Prinzip von Marty Schwartz betrifft, welche ich auch immer wieder bewundere: Seine Vorbereitung. Schwartz wird folgendermaßen zum Thema Checklisten zitiert:"I review my checklist. It’s a handwritten sheet laminated in plastic and taped to the right–hand corner of my desk where I can’t overlook it.""If you have a game plan prepared ahead of time, it can help you find courage in the heat of the battle."Der Beitrag 11 Trading Grundsätze von Marty Schwartz erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun von Charles Duhigg

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-07-15 20:57:45 · Autres articles de ce blog

Dieses Buch ist wirklich grandios! Nicht nur die Verbindung von guten Beispielen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen begeistern, sondern vor allem die Aha–Momente die man beim Lesen hat Viele Menschen verbinden mit Gewohnheiten immer etwas negatives: Schokolade essen, jeden morgen um 6:30 wegen der Arbeit aufstehen, Zigaretten rauchen. Doch die meisten, so auch ich, haben überhaupt keine Vorstellung davon, warum wir bestimmte Dinge in Gewohnheit tun. Die Antwort ist meistens: "Das ist halt so " oder "Das habe ich schon immer so gemacht ". Doch das stimmt einfach nicht.Ich habe mir das Buch "Die Macht der Gewohnheit" von Charles?Duhigg gekauft und auf meine Sommer–Leseliste gesetzt, weil ich mehr darüber lernen möchte, was Gewohnheiten sind, wie man sie erlangt und wie sie sich ändern lassen. Das Buch hat meine Erwartungen vollends übertroffen und ich kann mit Recht behaupten, dass dies einer der besten Bücher ist, die ich je gelesen habe. Es war wirklich ein Augenöffner.Wer dieses Modell verstanden hat und auch die zahlreichen Beispiele verinnerlicht hat, kann beginnen, an sich zu arbeiten und Gewohnheiten zu verändern.Duhigg hat es im Buch geschafft wirklich spannende Fallbeispiele aus der realen Welt (z.B. Starbucks, Target, Alcoa, ein Olympia Star, diverse individuelle Schicksale)?mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu kombinieren, sodass man das Buch einfach schell erfassen und von einem Aha–Moment zum nächsten springen kann.Er legt?ein einfaches Modell für Gewohnheiten zugrunde:?Auslösereiz – Gewohnheit – Belohnung. Dieses Modell lässt sich unter jede Gewohnheit legen, um sie zu verstehen und zu verändern. Duhigg ist der Meinung, dass man die beiden anderen Komponenten (Auslösereiz und Belohnung) nicht ändern kann. Wer dieses Modell verstanden hat und auch die zahlreichen Beispiele verinnerlicht hat, kann beginnen, an sich zu arbeiten und Gewohnheiten zu verändern.Dieses Buch hat mich wirklich begeistert und ist auch für Trader ein wertvolles Stück.Dieses Buch hat mich wirklich begeistert und ist auch für Trader ein wertvolles Stück. Trader haben viele Gewohnheiten, positive sowie negative, von denen wir wahrscheinlich die meisten nicht bewusst wahrnehmen. Ich habe z.B. die Gewohnheit, in bestimmten Marktsituationen zu zweifeln. Was ist hier der Auslösereiz? Eine bestimmte Marktsituation, z.B. Volatilität. Die Gewohnheit ist der Zweifel und die tiefgehende Analyse der Situation, obwohl mit klar ist, dass ich einfach nur meinen Regeln folgen brauch. Die Belohnung ist dann das Gefühl, die Situation ausreichend analysiert zu haben, um eine Entscheidung zu treffen. Doch mit dieser Gewohnheit verbringt man manchmal einige Zeit, die man anderweitig nutzen kann. Wenn ich es z.B. schaffe, die Gewohnheit dadurch zu ersetzen, dass ich eine Liste mit Regeln anschaue, kann ich den Prozess abkürzen.Fazit: Jeder sollte das Buch lesen. Es öffnet einem wirklich die Augen über etwas, was einem nicht so bewusst ist.Mehr Infomationen zum Buch gibt es hier: Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun von Charles DuhiggDer Beitrag Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun von Charles Duhigg erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Weisheiten von Bruce Kovner

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-07-13 18:39:07 · Autres articles de ce blog

Über den Blog von Steve Burns (der am Wochenende immer seine Top–5 Weekend–Artikel veröffentlicht) bin ich auf den Artikel von Mercenary Trader aufmerksam geworden. Wer kennt Bruce Kovner nicht? Er ist einer der großen Magier der Märkte und ein Schüler von Michael Marcus, ebenfalls ein großer Magier der Märkte. Jetzt noch noch oben drauf, dass er bei der legendären Commodities Corp?(Paul Tudor Jones, Ed Seykota )?gearbeitet hat! Also ein Mann mit viel Erfahrung im Trading (+30 Jahre).Michael taught me one thing that was incredibly important He taught me that you?couldmake a million dollars. He showed me that if you applied yourself, great things could happen. It is very easy to miss the point that you really can do it. He showed me that if you take a position and use discipline, you can actually make it.He also taught me one other thing that is absolutely critical: You have to be willing to make mistakes regularly; there is nothing wrong with it. Michael taught me about making your best judgment, being wrong, making your next best judgment, being wrong, making your third best judgment, and then doubling your money.Die?Weisheiten, welche alle aus Magier der Märkte stammen, sind absolut lesens– und beachtenswert. Hier könnt ihr den Artikel lesen:?Wisdom From KovnerDer Beitrag Weisheiten von Bruce Kovner erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Kurze Pause! Ab 12.7. geht es weiter

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-06-25 18:04:02 · Autres articles de ce blog

Ich gehe für kurze Zeit in die Sommerpause. Im Blog geht es dann ab 12.7. weiter!Viele Grüße,JulianDer Beitrag Kurze Pause! Ab 12.7. geht es weiter erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Die Macht der Disziplin: Wie wir unseren Willen trainieren können von Roy Baumeister und John Tierney

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-06-25 18:02:44 · Autres articles de ce blog

Disziplin ist für das Trading unerlässlich. Das Buch bietet eine gute Grundlage für dieses Thema Dies ist das zweite Buch meiner Sommer–Leseliste, was ich bereits gelesen habe. Es ist aber auch nur ein dünnes Buch und lässt sich schnell und flüssig lesen. Gekauft habe ich es, um mehr über das Thema Disziplin zu erfahren und vor allem, wie man sie trainieren kann.Ich würde mich heute schon als disziplinierten Menschen beschreiben, aber mehr geht immer. Das Buch enthält sehr viele Beispiele aus wissenschaftlichen Versuchen und Studien, was für meinen Geschmack ein wenig zu viel ist. Ich würde gerne mehr Beispiele aus dem echten Leben haben als aus dem Labor. Aber dennoch ist es sehr interessant.Die Autoren legen den Energiespeicher der?Willenskraft?zu Grunde.Was hemmt unseren Willen am meisten? Die Abnahme von Glucose. Die Autoren legen den Energiespeicher der?Willenskraft?zu Grunde. Er ist begrenzt und nimmt er ab, so haben wir Probleme unserem Willen zu folgen. Somit zeigt sich, wie wichtig das Thema Ernährung für alle ist, die viele Entscheidungen treffen müssen oder die diszipliniert Vorgehen möchten. Ebenfalls interessant ist in diesem Zusammenhang das Thema Diät. Wie lässt sich eine Diät diszipliniert durchhalten, wenn gleichzeitig die Ernährung für das Durchhalten der Diät wichtig ist? Die Antwort findet man im Buch.Die weiteren Effekte bezogen auf Disziplin sind aber auch spannend. Disziplinierte Menschen werden immer disziplinierter. Wer einmal gelernt hat, wie man sich in einer Sache diszipliniert, hat in der nächsten weniger Schwierigkeiten. Man kann also Disziplin trainieren! Dasselbe gilt auch für Gruppeneffekte. Menschen verhalten sich in Gruppen disziplinierter als alleine.Für das Trading ergibt dieses Buch spannende, grundlegende Einsichten in das Thema Disziplin.Eine weitere Erkenntnis ist, dass Menschen, die diszipliniert sind, weniger Energie für ihre Willenskraft verbrauchen, weil sie sich das Leben so einrichten, dass es ihnen weniger Mühe macht, ihrem Willen zu folgen. Jede Ablenkung und Herausforderung des Willens kostet Kraft. Disziplinierte Menschen finden Wege, wie sie sich erst gar nicht in Versuchung führen und haben somit mehr Energie, um ihre Disziplin zu halten.Für das Trading ergibt dieses Buch spannende, grundlegende Einsichten in das Thema Disziplin. Ich habe auch immer öfter beobachtet, dass ich es als anstrengend empfinde, wenn ich abends Trading–Entscheidungen treffen muss. Meine Energie ist einfach erschöpft. Neue Energie durch z.B. ein paar Nüsse und Rosinen kann helfen. Ebenso wird das Thema Ernährung auch immer wieder unterschätzt. Trader verbrauchen sehr viel Energie und benötigen daher auch sehr hochwertige Nahrung, die lange genutzt werden kann. Schokolade hilft hier nicht weiter.Das Buch stützt meine These, dass man Trading und seine eigene Persönlichkeit nicht trennen kann.Auch sonst ist das Thema Disziplin für das Trading unerlässlich. Schließlich muss man einem Prozess über lange Zeit folgen, ohne Unterbrechung. Man darf sich nicht Ablenken lassen und in Versuchung führen. Das Buch bietet Einblicke in Taktiken und Methoden. Doch ehrlich gesagt, ich hätte mir hier ein wenig mehr erhofft. Doch das Buch stützt meine These, dass man Trading und seine eigene Persönlichkeit nicht trennen kann. Wer ein generell disziplinierter Mensch ist, wird auch im Trading disziplinierter sein. Der eine Bereich beeinflusst den anderen positiv.Fazit: Gutes Buch, schnell gelesen, gute Grundlage über das Thema Disziplin und eine solide Basis für weitere Überlegungen. Weniger Studien, ein wenig mehr Praxis wäre gut.Hier findet ihr das Buch:?Die Macht der Disziplin: Wie wir unseren Willen trainieren können von Roy Baumeister und John TierneyDer Beitrag Die Macht der Disziplin: Wie wir unseren Willen trainieren können von Roy Baumeister und John

Erwartungen und Träume

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-06-25 17:32:55 · Autres articles de ce blog

Von Seth Godin habe ich hier im Blog noch keinen Artikel gepostet. Sein Blog ist aber sehr empfehlenswert, auch wenn er nur entfernt etwas mit Trading zu tun hat. Heute schrieb Seth Godin einen Artikel über Erwartungen und Träume.Godin schreibt:Ask a hundred students at Harvard Business School if they expect to be up for a good job when they graduate, and all of them will say “yes.”Ask a bright ten–year old girl if she expects to have a chance at a career as a mathematician, and the odds are she’s already been brainwashed into saying “no.”Expectations aren’t guarantees, but expectations give us the chance to act as if, to trade now for later, to invest in hard work and productive dreaming on our way to making an impact.Ist das nicht ein schönes Bild der heutigen Einschätzung von Studenten und Kindern? Was hindert ein Kind daran eine Karriere als Mathematiker (oder Trader) zu absolvieren, wenn nicht wir uns selbst? Die Gesellschaft gibt Wege vor, in dem sie Meinungen über Wege hat und nur das als “gut” zulässt, was allgemein anerkannt ist. So funktioniert Auslese und so entstehen Gesellschaften, die über gemeinsame Werte und Meinungen zusammenhalten. Ob sie nun falsch sind oder nicht.Natürlich kann jeder jeden Beruf erlernen, wenn er nur will. Doch, wenn ich es vorher bereits ausschließe, werde ich nie diesen Weg gehen. Wie Godin schreibt, sind Erwartungen keine Garantien, dass etwas klappt, genauso wenig wie Träume, aber eine Erwartung oder ein Traum leitet und motiviert uns. Wo wären wir heute, wenn Menschen wie Steve Jobs, Ed Seykota, Elon Musk oder tausende andere Menschen früh aufgegeben hätten, nur weil sie denken ihre Erwartungen nicht zu erreichen?Das gilt auch für Trader. Natürlich wird man nicht über Nacht oder über ein Wochenende ein Trader. Aber erst einmal den Wunsch, Leidenschaft und die Erwartung zu haben, ist ein Anfang. Wie Godin oben schreibt: ” expectations give us the chance to act as if, to trade now for later, to invest in hard work and productive dreaming on our way to making an impact.”Hier könnt ihr den ganzen Artikel lesen:?The tragedy of small expectations (and the trap of false dreams)Der Beitrag Erwartungen und Träume erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Blasen und Rallye am Aktienmarkt

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-06-24 18:46:41 · Autres articles de ce blog

Wandel und Unstetigkeit ist das grundlegende Element der Wirtschaft und der Märkte. Damit etwas Neues entstehen kann, muss etwas anderes verschwinden. Das ist in der Evolution so und auch in den Märkten. Ein Trend wird von einem anderen abgelöst; ein Beruf kommt, der andere geht; ein Wirtschaftszweig boomt, der andere stirbt. So ist der Kreislauf der “kreativen Zerstörung”. Woher soll den neues Wachstum kommen, wenn das alte zeitgleich erhalten werden soll? Geld wird umverteilt und nicht endlos erschaffen.Rallyes am Aktienmarkt folgen genau diesem Prinzip. Hoffnung und Träume werden von einer Branche in die nächste verschoben oder von einem Sektor zum nächsten. Träume können Platzen, doch das Geld muss irgendwo hin, also entstehen neue Träume und Hoffnungen beginnen zu sprießen. Trendfolger machen sich genau dieses Prinzip zum Nutzen. Doch eines kann niemand vorausahnen: Was ist der nächste Sektor mit einer Rallye und Zuströmen von Geld? Hier kann man nur raten oder wetten Und da wären wir beim Trading.Trendfolger raten aber nicht, sie folgen der Wahrscheinlichkeit und machen sich keine Gedanken darüber, was der nächste große Trend sein könnte. Sie verteilen ihre Wetten im Markt und wissen, dass sie über einen langen Zeitraum eine bestimmte Wahrscheinlichkeit haben, einen großen, neuen Trend zu erwischen. Eine Rallye kann den Profit für ein oder mehrere Jahre ausmachen. Eines wissen aber Trendfolger: Der nächste Trend kommt bestimmt.Im Blog von Ivanhoff Capital bin ich auf einen tollen Artikel zu diesem Thema gestoßen:?About Booms, Bubbles and Busts. Wie immer gut geschrieben und absolut lesenswert!Der Beitrag Blasen und Rallye am Aktienmarkt erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Bildung ist heute kostenlos!

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-06-23 20:25:43 · Autres articles de ce blog

Bildung steht überall kostenlos zur Verfügung. Man muss die Angebote nur nutzen!Ich schreibe heute mal zu einem Thema, was nur indirekt mit Trading zu tun hat, aber mich schon länger beschäftigt. Es gibt heute mehr Bildung und verfügbares Wissen, als wir uns je vorstellen können. Das Internet ist der größte Schatz, den wir bergen können und er steht jedem kostenlos zur Verfügung. Wer sich heute nicht weiterbildet, dem ist auch nicht mehr zu helfen Während man vor vielleicht hundert Jahren noch Ausreden vorbringen konnte, dass Literatur schwer zu beschaffen sei oder fehlte, ist sie heute schnell und kostenlos zugänglich. Wer es will, kann es auch haben. Möchtest du etwas über Astrophysik lernen? Youtube bietet Millionen Videos hierzu, Universitäten veröffentlichen kostenloses Material und sogar ganze Vorlesungen. Was will man mehr?Es gibt keine Ausrede mehr, wenn es um das Lernen geht, außer dem fehlenden Willen, denn selbst der Ort oder die Zeit spielen keine Rolle mehr.Jeder kann heute über fast jedes Thema etwas lernen oder lehren, dass einzige, was vielen Menschen fehlt, ist der Wille. Wer sogar Englisch spricht, dem steht noch ein größeres Tor offen, denn es gibt unzählig mehr Materialien in Englisch. Sogar Bücher, wenn sie von den Urheberrechten befreit wurden, sind kostenlos im Internet verfügbar oder man kann sie für wenige Cents als eBook erwerben. Wem das nicht genug ist, der kann von günstigen Flatrates profitieren oder sie als eBook in?einer Online–Bibliothek ausleihen.Es gibt keine Ausrede mehr, wenn es um das Lernen geht, außer dem fehlenden Willen, denn selbst der Ort oder die Zeit spielen keine Rolle mehr. Es gibt im Internet kostenlose Zusammenfassungen ganzer Bücher, E–Mail–Dienste, Blogs usw. die darauf zugeschnitten sind, wenig Zeit zu beanspruchen. Bei Youtube werden sogar kostenlos Bücher vorgelesen. Diese kann man dann im Auto oder auf der Couch hören, von Podcasts ganz zu schweigen.Es ist nie einfacher gewesen, sich gute Informationen über Trading zu beschaffen.Als Trader profitiert man ebenso von der Anzahl der Materialien. Während Trader vor Jahrzehnten noch Schwierigkeiten in der Literaturbeschaffung hatten, stehen die Bücher heute weltweit zur Verfügung und sind zugänglich (auch wenn nicht immer kostenlos). Doch dieselben Inhalte bekommt man oft gratis in Blogs, Foren, Webinaren, Videos und Podcasts. Es ist nie einfacher gewesen, sich gute Informationen über Trading zu beschaffen. Dies kann man auch immer wieder in Interviews mit Tradern der älteren Generation hören.Doch eines muss man natürlich zugegeben. Wenn die Masse ansteigt, muss nicht zwangsläufig die Qualität ansteigen. Der einzelne Websurfer ist viel stärker gefragt, um aus der Masse auszuwählen und nicht falschen Experten auf den Leim zu gehen. Die Selbstverantwortung steigt, was aber auch sein gutes hat. Jeder möchte doch selbstverantwortlich und sein eigener Herr sein. Hier ist Chance dazu. Man muss sie nur nutzen.Wie man sehen kann, nutze ich Youtube & Co. regelmäßig und es gehört zu meinen Top–Lernquellen. Da es mittlerweile sogar Youtube auf dem Fernseher gibt, kann man noch bequemer Dokumentationen, Vorlesungen und Videos genießen. Wer weiß, vielleicht wird Youtube mal das Fernsehen, wie wir es kennen, ersetzen.?Vorteile gibt es auf jeden Fall.Foto:?Per GoscheDer Beitrag Bildung ist heute kostenlos! erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Trade wie ein Champion!

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-06-20 12:37:46 · Autres articles de ce blog

Ein spannender Artikel vom Magier der Märkte Mark Minervini:?Tips on How to Trade Like a Champion. Er stellt zwei Punkte in den Mittelpunkt: Risikokontrolle und Fehler vermeiden. Ein spannender Artikel und absolut lesenswert! Der Artikel ist ein Auszug aus seinem Buch Trade like a Stock Market Wizard.Der Beitrag Trade wie ein Champion! erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Checklist–Strategie: Wie Sie die Dinge in den Griff bekommen von Atul Gawande

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-06-18 19:08:00 · Autres articles de ce blog

Ein spannendes Buch über ein eigentlich simples Tool, die eine große Wirkung hat Dieses Buch ist ein Bestseller, vor allem im englischsprachigen Raum und eigentlich unter dem Titel “The Checklist Manifesto” bekannt. Es befindet sich auf meiner Sommer–Leseliste und ich habe es in 4 Tagen durchgelesen.Das Buch ist wirklich spannend geschrieben, auch wenn es sich vor allem um medizinische Inhalte dreht. Man kann es jedoch gut lesen und lernt auch so einiges über Chirurgie. Doch das ist nicht der Kern des Buches. Es geht um Checklisten Darauf gibt Gawande in erzählerischem Stil Antworten aus der?Praxis, ohne großes Theorie Geschwafel.Atul Gawande zeigt anhand von verschiedensten Bereichen (Medizin, Flugzeug, Börse, Venture–Capital) wo Checklisten helfen und zu Bestleistung beitragen. Gerade die Beispiele von Fondsmanagern (auch wenn sie aus dem fundamentalen Bereich kommen) und aus dem Venture–Capital Bereich sind sehr spannend. Warum nutzen diese Menschen Checklisten und erreichen damit überdurchschnittliche Leistungen? Wobei helfen uns Checklisten und welche Best–Practices gibt es hier? Darauf gibt Gawande in erzählerischem Stil Antworten aus der Praxis, ohne großes Theorie Geschwafel.Im Buch wird aber noch eine andere Geschichte erzählt, nämlich die, wie Atul Gawande das Leben von tausenden Menschen mit einer Checkliste rettete. Als Mediziner dreht es sich dabei natürlich um eine Checkliste für medizinische Zwecke. Der Leser erfährt auch Erschreckendes aus der Welt der Krankenhäuser (auch?von den besten westlichen)! Die Reise, die Atul Gawande dabei beschreibt ist wirklich spannend und lässt sich natürlich auch auf andere Bereiche übertragen, so auch auf Trading.Sie helfen mir im Alltag mich zu fokussieren und das ich nichts vergesse.Ich selber bin bereits?vor dem Lesen dieses Buches ein großer Freund von Checklisten?(s. Video im Blog). Sie helfen mir im Alltag mich zu fokussieren und das ich nichts vergesse. Zudem versuche ich dadurch eine bessere Qualität im Trading zu erreichen und ich merke, dass ich dadurch wirklich Fortschritte mache.Das Buch ist also für jeden Trader ein Must–Read und bereits von vielen Tradern empfohlen.Hier gibts mehr Infos zum Buch:?Checklist Strategie: Wie Sie die Dinge in den Griff bekommen von Atul GawandeDer Beitrag Checklist–Strategie: Wie Sie die Dinge in den Griff bekommen von Atul Gawande erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Wann nimmt man am Markt teil und wann nicht?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-06-17 20:16:52 · Autres articles de ce blog

Jesse Livermore ist einer der erfolgreichsten Trader, der je gelebt hat, aber auch einer der umstrittensten. Jedoch sind die Bücher von und über ihn jedem zu empfehlen. Sie enthalten eine große Bandbreite an Weisheiten über die Märkte und das Trading. Es sind vielzitierte Werke.Ein Trader muss und kann nicht die ganze Zeit an?den Märkten teilnehmen. Dies ist ein großer Vorteil der privaten Trader. Das Geld, was man selber verwaltet ist überschaubar und lässt sich schnell in den Märkten unterbringen. Zudem stehen wir nicht unter dem Druck handeln zu müssen, um gesetzliche Auflagen oder Kundenwünsche zu erfüllen. Neben der Long– und Short–Position, ist Cash genauso eine Position.Es fällt den meisten Tradern, auch mir, immer wieder schwer, es zu akzeptieren, dass Pausen genauso zum Trading gehören wie das Handeln. Es ist lediglich das Bild eines Traders in unserem Kopf, was uns bremst. Das Bild zeigt nämlich eine Person, die aktiv ist und nicht passiv. Doch das Bild ist falsch! Warum sollte ich meine Strategie in Zeiten anwenden, wenn ich weiß, dass die Chancen schlecht stehen, dass sie funktioniert? Im Trading geht es darum seinem Prozess zu folgen und nicht Emotionen oder Aktionismus.Jesse Livemore hat recht, wenn er sagt, dass man nicht die ganze Zeit am Markt teilnehmen soll oder kann. Sei es aus Selbstschutz nach einer guten Phase oder aus Schutz vor stärkeren Kapitalrückgängen, die Teilnahme am Markt sollte nur dann erfolgen, wenn man als Trader emotional und strategisch dazu in der Lage ist. Also dann, wenn man seinen Plan ohne Fehler durch Emotionen ausführen kann und wenn die Strategie zur Situation passt. Denn auch das Handeln einer Strategie, die nicht zum Markt passt, ist “too tough on the emotions”.Der Beitrag Wann nimmt man am Markt teil und wann nicht? erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Diesmal ist wirklich alles anders Von Marko Momentum

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-06-16 19:49:22 · Autres articles de ce blog

Marko, dir muss es überhaupt nicht leid tun, wenn du andere kritisierst! Jeder, der mit Kritik umgehen kann, kann an ihr wachsen und wird sie dankend annehmen. Dies sei gleich am Anfang gesagt.Im Blog von Marko Momentum bin ich auf einen Artikel gestoßen, der sich kritisch mit den Propheten des “Diesmal ist wirklich alles anders” auseinandersetzt. Menschen lieben Prognosen und Zukunftsaussichten, dabei spielt es keine Rolle, wie hoch die Chance der Verwirklichung ist. Hier stoßen wir auch wieder auf das Experten–Problem. Ein selbsternannter oder aus seiner Position heraus darstellender Experte steht einer Menschenmasse gegenüber, die Nicht–Experten sind. Wahre Experten durchschauen selbsternannte oder Positions–Experten, während die nicht wissende Masse dieses kritische Bewusstsein noch nicht besitzt.Was ist eigentlich ein Experte? Es ist eine Person, die als sachkundig gilt, als Wissender auf einem Gebiet, manchmal auch jemand mit speziellen Fähigkeiten. Alles dieses setzt nicht voraus, dass er das auch wirklich praktisch und gewinnbringend einsetzt! Auch jemand mit speziellen Fähigkeiten muss noch lange nicht in der Lage sein, diese auch gewinnbringend zu nutzen. Es kann sogar hinderlich?sein, spezielle Experten–Fähigkeiten zu besitzen (s. z.B. Autismus). Doch nach meiner Vorstellung verknüpft ein wahrer Experte immer Wissen mit Handeln. Wie soll er sonst wissen, dass sein Wissen was nützt? Ausnahmen von dieser Regel gibt es nur wenige.Also: Was ist ein Aktienexperte, der eine Analyse über die Zukunft trifft, von der er nicht mal weiß, ob diese eintritt und sicherlich auch nicht nach seiner eigenen Prognose handelt? Nicht mehr und nicht weniger als ein Wahrsager oder vielleicht sogar Scharlatan.Nun gut, es gibt auch erfolgreiche Trader, die eine Prognose treffen über einen zukünftigen Zustand und darauf eine Wetter eingehen. Doch das letztere, die Wette, unterscheidet die beiden Gebiete Trading und Analysten. Der eine steht mit Risiko zu seiner Prognose, der andere nicht.Nun muss man auch als Trader sich eigentlich von dem Wort Prognose verabschieden, denn als Trader prognostiziert man nicht, man nutzt die Wahrscheinlichkeit. Ein Trader?sagt nicht, dass in 3 Monaten eine Aktie einen bestimmten Preis erreicht und das, weil die Firma gute Gewinne vorlegt und der CEO wechseln wird; ein Trader weiß, dass bestimmte Faktoren (fundamental oder technisch) eine Wahrscheinlichkeit, abgeleitet durch das wiederholte auftreten in der Vergangenheit, haben, die eine Reaktion erzeugen (z.B. dass eine Aktie in einem bestehenden Trend weiter in die Richtung läuft oder das steigende Unternehmensgewinne oftmals zu steigendenden Kursen führen).Somit gehe ich sogar weiter als Marko in seinem Artikel und stelle das Prognostizieren noch stärker zur Debatte. Ist es überhaupt für Investmententscheidungen geeignet oder ist es einfach nur eine Tätigkeit, die Abnehmer findet? Analysten verkaufen Analysen. Und wenn diese sogar noch im Auftrag einer Bank Analysen im Fernsehen präsentieren, dann steckt wahrscheinlich mehr die PR–Abteilung und Eigeninteresse dahinter als die Freude an der Börse, Trading und Analyse.Hier könnt ihr den Artikel lesen:?Diesmal ist wirklich alles andersDer Beitrag Diesmal ist wirklich alles anders Von Marko Momentum erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Was hat man über Drawdowns nach 40 Jahren Trading gelernt?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-06-13 14:23:05 · Autres articles de ce blog

Peter L. Brandt ist einer der wirklich erfahrenen Trader im Geschäft. Er ist seit ca. 40 Jahren dabei Seine Einsichten in das Trading sind somit wirklich wertvoll. In seinem Blog Factor Research hat er einen Artikel über Drawdowns veröffentlicht.Hier zwei Auszüge:The question a chartist should ask is: "Did today’s price action do damage to the technical case in a market?" Whether a position lost money is not the issue – nor should it be. I will tell you that every position I held today except one lost money. But not a single position experienced technical damage. If a trade is not digging into my pocket or experiencing technical damage, and if I am not over leveraged, then why should I pull the escape hatch?Als Trader verfolge ich einen Plan, nämlich den Trading–Plan, den ich vorher aufgestellt habe. Eine Trading–Position ist keine schlechte, nur weil sie im Minus ist. Dies kann ein Teil des erwarteten Verhaltes sein. So lange die Position nach Plan verläuft, kann sie gehalten werden. Erst, wenn eine Position oder mehrere nicht mehr nach Plan verlaufen und sogar Regeln gebrochen werden, beginnt ein wirklicher Verlust. Bis dahin ist es einfach nur ein geplantes Risiko, welches einen Kapitalrückgang im Konto erzeugt, sollte der Plan nicht aufgehen.Drawdowns are a fact of life for a trader. They happen. There will be bad days and bad weeks and bad months, and periodically even a bad year. A losing day/week/month is not an indictment against a trading plan. In fact, drawdowns are to be expected and a trader must learn to take them in stride without pulling the escape hatch whenever a position turns into a daily loser.Der Trader muss Drawdowns als Teil des Tradings verstehen und akzeptieren. Wie ich bereits in einem anderen Artikel geschrieben habe, sind Drawdowns positiv zu sehen, denn es bedeutet, dass Trader aktiv das Risiko begrenzen. Ein Trader, der Drawdowns nicht akzeptieren kann, muss mit dem Trading aufhören. Doch man kann lernen, damit umzugehen. Dieses Umdenken fängt im Kopf an.Hier könnt ihr den ganzen Artikel lesen:?What trading over the course of five different decades has taught me about drawdownsDer Beitrag Was hat man über Drawdowns nach 40 Jahren Trading gelernt? erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

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