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momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-08-10 10:58:34 · Autres articles de ce blog
Dieses wunderbare Naherholungsgebiet befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Saale. Man gelangt hierhin über die Brücke vom Bahnhof in die Altstadt: hier einfach den Imbiss–Stand und Bootsverleih suchen.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-08-08 19:01:36 · Autres articles de ce blog
Das ehemalige „Geleitsamt“ von Weißenfels beherbergt das Gustaf–Adolf–Museum und den Pub „Battlefield“. Der ursprüngliche Zweck des Hauses war früher das Eintreiben und Bezahlen von Zöllen und Steuern. Eine – für mich völlig unbekannte – Besonderheit war hier die Folgende: Reisende, Händler etc. konnten im „Geleitshaus“ Soldaten zum persönlichen Schutz auf den Wegen zur nächsten Station „anmieten“.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-08-08 10:31:49 · Autres articles de ce blog
Die erstmalige urkundliche Erwähnung dies „Kirche des Jahres 2000″ geschah im Jahre 1158 und die gotische Kirche wurde 1303 geweiht. Leider wurde sie einige Male durch Brand zerstört und letztendlich zu einer spätgotischen dreischiffigen Hallenkirche umgebaut. Der Baumeister Johann Reinhard errichtete das Langhaus ab 1465 und der Turmaufbau entstand nach einem Stadtbrand von 1718 unter der „Federführung“ von Christoph Schütze.Öffnungszeiten und OrtMo, Di, Do.: 10 – 16 UhrFr.: 10 – 14 UhrMarienkirchgasse 3, 06667 Weißenfels
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-08-04 21:33:32 · Autres articles de ce blog
Durch einen eher glücklichen Zufall durfte ich bei meinem letzten Besuch der Stadt Weißenfels einen netten Mitarbeiter des Museums „Neu–Augustusburg“ kennen lernen. Dieser lud mich spontan ein, die selten zugängliche „Preußenlatrine“ zu besichtigen.Die Latrine ist wohl eine der zwei erhaltenen Bauten desselben Typs. Laut mitgeteilter Anekdote wurde der Bau des Hauses wohl mit Einzug der preußischen Armee in Neu–Augustusburg notwendig. Das Schloß beherbergte hier eine recht ordentliche Zahl an Soldaten, nur leider existierten keine geeigneten sanitären Einrichtungen und die „Gäste“ verrichteten die tägliche Notdurft schlichtweg über und an den Mauern. Irgendwann wurde dieser unhaltbare Zustand mit Hilfe der entrüsteten Weißenfelder Einwohnerschaft in Form dieser Latrine beseitigt.Interessant ist hier die – für die damalige Zeit – relativ moderne Ausstattung: im Obergeschoss befanden sich die „Donnerbalken“ und im Untergeschoss standen Pferdewagen bereit. Diese sammelten die „Hinterlassenschaften“ und transportierten diese, als Düngemittel, auf die umliegende Felder.Weitere InformationenLatrinengebäude – Saniert„Signal auf Grün“
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-08-04 16:11:11 · Autres articles de ce blog
Besonders schön und beeindruckend ist die Weißenfelder Schlosskirche. Diese findet man direkt auf dem Gelände der Schloss „Neu–Augustusburg“. Der Besuch „kostet“ 1,50 EUR Eintritt zzgl. 1,50 EUR für die Fotoerlaubnis.Johan Oswald Harms übernahm die Ausmalung der Kirche und die Emporenbilder präsentieren Szenen aus dem Neuen– und Alten Testament. Besondere Schmuckelemente sind die zahlreichen Emblemata und Putten an der Decke des Gotteshauses.Die Schlosskirche beherbergt eine gut erhaltene Förner–Orgel.Weitere Infos, Ort:Museum–WeissenfelsBesucherinfos, Preise etc.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-08-01 21:32:12 · Autres articles de ce blog
Im Zuge der Neugestaltung der Weißenfelder Jüdenstraße wurde im Jahr 2000 beim Aachener Künstler Bonifatius Stirnberg dieser Stadtbrunnen in Auftrag gegeben.Die Darstellung des Objektes und der vielen Details ist hierbei an die Geschichte der Stadt angelehnt. Zu sehen sind hier die beweglichen Figuren der Musiker Schütz und Bach und des Herzogspaar. Auch nimmt die Gestaltung des Brunnens Bezug auf die Schuhmachertradition der Stadt.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-28 12:28:02 · Autres articles de ce blog
Impressionen und Motive rund um dem Park vor der Wehranlage (Delitzsch).
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-26 11:10:53 · Autres articles de ce blog
Ich entdeckte diese Motive an einem vermutlich stillgelegten Brunnen in der Nähe der Altstadt von Delitzsch. Die Historie oder der Künstler ist mir leider völlig unbekannt.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-25 12:38:33 · Autres articles de ce blog
Im Ankleidezimmer zieht ein schöner barocker Spiegel die Blicke der BesucherInnen auf sich. Vermutlich hatte dieser Raum im 18. Jahrhundert auch eine Sitzbadewanne beherbergt, welche von den Angestellten mit vielen Eimern Wasser befüllt wurde.Im Raum befindet sich auch eine alte Kommode, in deren Schublade man kostbare und wunderschöne Faltfächer aus dem Zeitalter des Barocks bewundern kann. Ein Fächer war hier übrigens ein wichtiges Modeaccessoire, mit dem die Damen die natürliche Körpersprache anmutig und elegant betonen konnten.In einer stuckierten Ecke des Zimmers steht ein eiserner Ofen mit Keramikaufsatz. Dieser diente der konstanten Aufrechterhaltung der Temperatur, da der Raum intensiv für das langwierige Anlegen der Kleidung mit ihren Bändern und Schnüren, Spitzenhemden und Unterröcken sowie die täglichen „Verrichtungen“ genutzt werden musste.Hinter dem wertvollen Paravent aus Leder (beidseitig mit romantischen Szenen bemalt) konnten sich die hohen Damen umziehen. Der Wandschirm stammt übrigens aus der Übergangszeit zwischen dem Klassizismus und dem Biedermeier.Interessant war übrigens auch die Toilette, welche sich geradezu „schüchtern“ hinter dem Wandschirm „versteckt“.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-24 13:45:06 · Autres articles de ce blog
Hier der letzte Teil aus der Inspirationssammlung „Schlossrundgang“.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-24 12:10:23 · Autres articles de ce blog
Natürlich wurde im Barockschloss quasi „stilecht“ geschlafen und bei meinem Besuch war ich sehr fasziniert von der doch kleinen Dimension des Bettes.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-22 21:31:53 · Autres articles de ce blog
Teil 2 der Impressionssammlung „Delitzsch“.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-21 12:03:07 · Autres articles de ce blog
Das Vorgemach, der Vorsahl oder das Vorzimmer ist hier ein Aufenthaltsraum der Bedienten und hatte den folgenden Zweck: zum einen sollten die Angestellten schnell „bey der Hand seyn“ und zum anderen verhindern, dass jemand unangemeldet „zur Herrschaft hinein geht“. Der Raum ist also vergleichbar mit heutigen „Vorzimmern“.Diesen Raum prägen zwei große Gemälde, welche Friedrich August III. und seine Gemahlin Maria Josepha darstellen.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-21 10:25:28 · Autres articles de ce blog
Impressionen aus Delitzsch – rund um die Altstadt.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-20 12:20:21 · Autres articles de ce blog
Diese – nicht mehr genutzte – Küche ist eines der elf Räume des Herrenhauses / Museums. Sie befindet sich links vom Eingang. Der Raum wurde bis 1738 als Silberkammer der letzten Schlossherrin genutzt. Interessierte BesucherInnen finden hier verschiedene Arbeitsplätze und Exponate, wie zum Beispiel: Herd, Fleischverarbeitung, Saftpresse, Backplatz und eine Kräuterdarre.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-20 08:10:05 · Autres articles de ce blog
Der „Große Barocksaal“ ist hier der erste Raum, den man über den Zugang „Schlossturm“ betreten kann. Die Gestaltung vermittelt eine faszinierende Vorstellung von den Dekorationsansprüchen der Stifterin Christiane von Sachsen Merseburg. Man sieht hier ein Ensemble aus Schnitzwerk, Mobiliar und Gemälden. Zu finden sind hier Teile eines Orgelprospektes, das Allianzwappen (sächsisch – holsteinisch) und 11 musizierende Engelsfiguren.Weiter lesen:Veranstaltungen im BarocksaalVeranstaltungen im Schloss
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-19 21:38:43 · Autres articles de ce blog
Der Besuch des „Barockschloss“ bildete den Abschluss des Ausflugs. Der Barockgarten ist in der aktuellen Ausführung eine relativ genaue Nachbildung des Lustgartens aus dem 17. Jahrhunderts (geschaffen durch Andreas Gotthard Carl). Das Objekt wurde zwischen 1996 und 2000 auf Basis eines Originalplans rekonstruiert. Die Anlage umfasst eine Fläche von ca. 110 x 115 Meter und 2/3 der Grünfläche sind von der Wehranlage umgeben.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-19 14:25:10 · Autres articles de ce blog
In diesem Salon wurde der adlige Besuch empfangen, mit dem man in entsprechend eleganter Atmosphäre über diese oder jene Neuigkeiten plauderte. In der Ecke des Zimmers stand ein schöner Kamin, der auch in der Gegenwart mit repräsentativen Schauaufsatz beeindruckt. Die hier angebrachten Konsolen, die Asiatica aus Delfter Fayencen (feine Töpferware) tragen, wurden als fratzenhafte Masken (sog. Maskarone), ausgebildet.Das Plattenparkett stammt aus dem Jahre 1696. Damals wohnte die verwitwete Herzogin Christiane von Sachsen–Merseburg im Objekt, sie ließ das gesamte Appartement im Stil des sächsischen Hochbarocks gestalten. Die Wände waren hier entweder mit kräftigen Farben getüncht und durch ornamentale Grisaille Malerei gegliedert, welche Stuckdekorationen imitierte oder dmit Stofftapeten dekoriert.Vierzig Jahre später hatte sich der Inneneinrichtungsgeschmack grundlegend gewandelt: ab 1731 bespannte man hier sämtliche Wände mit Stofftapiserien, welche dicht angeordnete Verzierungen die Räumlichkeiten zu bunten Welten transformierten. Man verwendete hier ausschließlich bedruckte Tapeten, da das Einweben von Mustern in Handarbeit wohl zu teuer gewesen wäre.
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-19 11:39:10 · Autres articles de ce blog
Diese gotische Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und war leider zum Zeitpunkt unseres Besuches verschlossen. Passanten erklärten uns dieses Dilemma so: rund um die 2000er – Jahre wurde das Haus Opfer von Vandalismus und die Gemeinde verfügt leider nicht über die finanziellen Mittel, die Kirche für den Tourismus zu öffnen. Die einzigen Besichtigungschancen bestehen rund um die Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen.Weitere Infos:Evangelische Kirchengemeinde (Delitzsch)Ort (Google–Maps)
momentaufnahme | unterwegs ... · 2015-07-18 21:04:52 · Autres articles de ce blog
Laut Nachrecherche war die Stadtmauer aus roten Backsteinen früher in etwa 6 Meter hoch und umgab die Stadt mit einer Länge von 1,5 Kilometer. Natürlich waren hier mehrere zehntausende Ziegel notwendig, um diese Mauer ab dem Jahre 1410 errichten zu können. Sie wurde während des 30–jährigen Krieges teilweise zerstört und danach auf ca. 3–4 Meter Höhe wieder errichtet.Im Laufe der Jahre wurden vor der alten Mauer viele wunderschöne Parkanlagen errichtet, die entfernt an die Promenaden der Stadt Apolda erinnern. Ein Spaziergang rund um die Altstadt dauert in etwa inklusive dem Bewundern der Grünanlagen eine Stunde.
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