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Taichianer - Mitgliederforum · 2011-11-01 08:02:13 · Autres articles de ce blog
Hallo Gottfried,vielen Dank dass Du Dich so genau um uns kümmerst. Soweit ist mir alles klar, freu mich schon auf die nächste Trainingseinheit!Übrigens hatte ich nun endlich Zeit (und Internet) mir das reichhaltige Angebot der Website anzusehen.Gratulation!!!Ich kann ungefähr nachvollziehen wieviel Arbeit da dahinter steckt – sehr professionell!!!Dann wünsch ich Dir noch einen entspannten Arbeitstag,bis morgen (mata ashita),Stefan
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-10-29 08:35:18 · Autres articles de ce blog
Glossareintrag: Synonyme Tai Chi BezeichnungenIn den Beschreibungen über Tai Chi Chuan (Taiji Quan) finden sich viele Begriffe, welche sinnverwandt oder bedeutungsgleich als Name für diese “innere Kampfkunst” verwendet werden.Manches davon aus Unverständnis für die wahre Bedeutung, manches aufgrund von ?Übertragungsschwierigkeiten von chinesischen Schriftzeichen und Lauten in westliche Sprachen und Darstellung in lateinischen Buchstaben.Manches davon entstand aufgrund einer alten “Verschlüsselung”, um Wissen, welches vor allem im Kampf durchaus mit Macht gleichzusetzen ist, vor Konkurrenten, potentiellen Gegnern oder Unbedarften zu schützen.Direkte Bezeichnungensind den chinesischen Lauten oder Schriftzeichen nachempfundene Übertragungen in lateinische Buchstaben.So finden sich im Westen folgende Bezeichnungen – besser gesagt: Schreibweisen – für die chinesische Bewegungskunst:T’ai Chi Ch’uan – eine leichte Abwandlung nach dem ?Wade–Giles–System, nach welchem man eigentlich korrektT’ai ch’i ch’üan – schreiben müsste – im Gegensatz dazu stehtTaijiquan – nach heute gültiger Schreibweise nach dem ?Pinyin–System, welches auch oft mitTaiji Quan – als abgewandelte Pinyin–Schreibweise geläufig ist.Darüber hinaus kann man auch alle Arten von Mischformen und Eigenkreationen finden: Tai Chi Quan Taiji Chuanoder: T’ai c’hi ch’uan Thai Ji Chuan Thai Qi Quan Tai Gi Quan, Tai Gi Chuan oder Tai Ji Kuan…KurzbezeichnungenKurzbezeichnungen sind heute ebenso geläufig und werden genauso auch in China verwendet. Anstelle mit ?Chuan (Quan) die Methode oder “den Weg des…” zu beschreiben, verzichtet man oft darauf und sagt oder schreibt nur mehr:Tai ChiTaichi oderTaiji… und meint damit die Bewegungskunst bzw. “innere Kampfkunst” und nicht den gleichlautenden kosmologischen Begriff ?“TAI CHI” selbst.Synonym verwendete Bezeichnungen und ÜbertragungenHäufig findet man aber auch Begriffe, mit welchen zwar ebenfalls “Tai Chi Chuan” gemeint ist, aber in den Texten selbst oft diesbezüglich kein direkter Bezug oder weitere Erklärung hergestellt wird (oder hergestellt werden kann).Bekannte Synonyme lauten:?Schattenboxen (siehe dort)ursprünglich eine Wortschöpfung der westlichen Kolonisten in China“innere Kampfkunst”ursprünglich eine bewusst gewählte Übersetzung von (traditionellen) Tai Chi – Vertretern, welche sich damit von den “äußeren Kampfkünsten” – manche auch bissig von der “Kunst der Shaolin” (ebenfalls dann als “äußere Kampfkunst” tituliert) – abgrenzen wollen und somit die tatsächlich vorhandenen Unterschiede und Herangehensweisen betonen soll?“Einbeiniges Boxen” (siehe dort) oder “Boxen mit einem Bein”als Beschreibung eines Merkmales der Kampfkunst des Tai Chi Chuan (Taijiquan)“Langes Boxen”eine im Westen oft mißinterpretierte – wahrscheinlich von Chinesen selbst stammende – unglücklich gewählte Übersetzung der Bezeichnung “?Chang Chuan“ (siehe dort)?“Die 13 Bewegungsarten” (siehe dort)als Sammelbegriff für Tai Chi Chuan, um den “wahren Namen” der (Kampf–)kunst nicht zu nennen. Oft zu finden in alten Aufzeichnungen aus dem Umfeld der Yang–Familie und dem ?Yang–Stil, welcher auch bei Übersetzungen aus dem Chinesischen beibehalten wurde?“Die 13 Bewegungen” (siehe dort)eine andere Übersetzung des gleichlautenden zuvor genannten chinesischen Begriffes. Zusätzlich auch nicht ganz bedeutungsgleich verwendet als eine Übersetzung aus dem Amerikanischen für ein von ?Cheng Man–Ching “gefundenes” und in den USA veröffentlichtes “Geheimnis”;Sowie n
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-10-26 08:57:20 · Autres articles de ce blog
Glossareintrag: Chang ChuanAlternative Schreibweisen: Chang Chuan, zhang quan (nach ?Pinyin)Ausgesprochen: “Tschang tschu_an”“Chang” hat übersetzt mehrere Bedeutungen: “dauerhaft”, “von langer Dauer”, “zunehmen”, “sich auszeichnen” und auch “alt” (im Sinne von: “lange bekannt, bewährt und angewendet”, also: “gereift”).Chang Chuan – manchmal leider von Chinesen nur kurz übersetzt mit: “Langes Boxen” (weil damit ebenfalls wieder fehlinterpretierbar) – ist ebenfalls ein anderer, früher in China häufig gebrauchter synonymer Name für die “innere” Kampf– und Bewegungskunst Tai Chi Chuan (Taiji Quan).Eine besser verständliche Übersetzung von “Chang Chuan” wäre jedoch: “ausgereifte Faustkampfmethode” – ebenso wie: “Altbewährte” oder “Althergebrachte Kampfmethode”.Siehe dazu auch: Glossareintrag ?Chuan.Tipps:Weitere Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung finden sich auf der Seite: ?Ask a SifuWeitere Begriffserklärungen zu Stichwörtern von A bis Zfindet man(n)/frau im alphabetisch sortierten ?Glossar–Index—Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied und genieße alle Vorteile, unter anderem den Fernlehrgang:?Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-10-23 14:55:43 · Autres articles de ce blog
Ask a Sifu: Was sind die 13 Bewegungsarten?Glossareintrag: Die 13 BewegungsartenDie “13 Bewegungsarten” – manchmal auch: Die “13 Bewegungen”, die “13 Stellungen” oder die “13 Techniken” – sind gleichbedeutende deutsche Übersetzungen aus dem Chinesischen, welche dort früher synonym als andere Bezeichnungen für die “innere Kampfkunst” des Tai Chi Chuan (Taiji Quan) verwendet wurden, als sich jener Begriff eben noch nicht als Name jener Kampfkunst öffentlich durchgesetzt hatte (bzw. “verschwiegen” wurde).Die “13 Bewegungsarten” ist also ein anderer Name für Tai Chi (Chuan), welcher in vielfältiger überlieferter Literatur Einzug gehalten hat.Leider verleitet jene Bezeichnung als “Sammelbegriff für Tai Chi (Chuan)” viele Interessierte zum fehlgeleiteten Schluss, dass hiermit bestimmte, tabellarisch aufgezählte Bewegungen (eben: genau 13 verschiedene, genau benannte und beschriebene – körperliche(!) – Bewegungsarten, Schritte, Stellungen, etc.) gemeint wären. Dem ist aber nicht so.Mit “13 Bewegungsarten” ist als synonyme Bezeichnung nichts anderes gemeint als “Tai Chi (Chuan)”.Klärung des Irrtums:Wird in übertragenen Texten aus alter chinesischer Überlieferung beispielsweise davon gesprochen, dass man “Bei den 13 Bewegungen” oder “in den 13 Bewegungen” dies, das oder jenes macht, zu berücksichtigen oder zu tun hat, dann ist damit eben gemeint, dass man “Bei Tai Chi” oder “in Tai Chi” dies oder jenes zu berücksichtigen hat.Mehr dazu auch unter:?Was sind die dreizehn Grundbewegungen des Taijiquan??Was ist das Geheimnis der 13 Bewegungen?–Tipps:Weitere Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung finden sich auf der Seite: ?Ask a SifuWeitere Begriffserklärungen zu Stichwörtern von A bis Zfindet man(n)/frau im alphabetisch sortierten ?Glossar–Index—Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied und genieße alle Vorteile, unter anderem den Fernlehrgang:?Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-10-16 15:14:16 · Autres articles de ce blog
Eine anders geschriebene Frage wäre: Was sind die 13 Grundbewegungen des Tai Chi Chuan?Antwort:Die dreizehn Grundbewegungen bzw. 13 Bewegungen des Tai Chi Chuan (nach ?Pinyin–Umschrift: Taiji Quan) sind eine deutsche Übersetzung der “Erfindung” beziehungsweise Definition von ?Cheng Man–Ching (1900–1975), welcher zuletzt in den USA lebte und von dort aus für eine wesentliche Verbreitung der Kunst des Tai Chi Chuan im Westen sorgte.Cheng Man–Ching bezeichnete damit (s)eine Sammlung von “5 Steps” (englisch für: “5 Schritte” – besser gesagt: “5 Schrittformen” – welche leider auch von ihm selbst synonym auch mit “Five Directions” oder “Five Movements” bezeichnet wurden) und den 8 überlieferten Grundtechniken (?den “Ba Gua”), welche er auf seine unnachahmliche Art interpretierte und als wesentliche “Erkenntnis” aus der Überlieferung des “Liedes der 13 Stellungen” als “ein Geheimnis des Tai Chi” verbreitete.Seine “5 Directions” plus “8 Grundtechniken” ergeben somit rein rechnerisch die “13 Bewegungen”, welche wiederum – seiner Meinung nach – durch das von ?Yang Cheng–Fu geschaffene – “?Lied der 13 Stellungen” sozusagen als “Geheimnis des Tai Chi” “bewiesen” sein sollten.Anmerkung:Wobei selbiges Lied keinerlei Hinweis und/oder Erklärungen bestimmter Techniken oder Bewegungsformen diesbezüglich beinhaltet, sondern ausschließlich der Titel einer ersten Veröffentlichung des Yang Cheng–Fu in Liedform (zwecks leichterer Einprägsamkeit für seine Schüler) so lautet. Das Lied selbst kann als eine erste – offizielle – “Sammlung von ?Tai Chi – Prinzipien” betrachtet werden, welche für Anfänger gedacht ist, um den Einstieg in jene Körperkunst zu erleichtern.Fazit:Die 13 Grundbewegungen sind letztlich also von Cheng Man–Ching geschaffen worden und stellen einen Definitions–, Einteilungs– und Erklärungsversuch überlieferter Tai Chi – Formen und Bewegungsarten von ihm dar, welcher von unzähligen Nachahmern und “Nachfolgern” übernommen, wiederum abgewandelt und weiterverbreitet wurde.Anders formuliert:Es gibt keine (bestimmten) “Dreizehn Bewegungen / Schritte / Stellungen” aus der (klassischen) Überlieferung des Tai Chi Chuan. Diese sind eine ausschließlich eine “Definition” oder “Interpretation” von/nach Cheng Man–Ching.Im “Lied der 13 Stellungen” (von Yang Cheng–Fu) werden weder Tai Chi–Stellungen noch irgendwelche Tai Chi–Grundtechniken angeführt, geschweige denn erläutert, sondern ausschließlich “allgemeine Prinzipien des Tai Chi” in Liedform ausgeführt, damit dessen Schüler diese einfacher verinnerlichen können.Offen bleibt: Warum hatte Yang Cheng–Fu dann diesen Titel hierfür gewählt?Höchstwahrscheinlich, damit zur damaligen Zeit in China eben NICHT publik wurde, dass es sich dabei um “Tai Chi” handelt – nur “Auserwählte” und “Eingeweihte” (eben dessen anerkannte Schüler) wussten, was darin beschrieben war.Siehe dazu auch den Eintrag: ?Was ist das Geheimnis der 13 Bewegungen?Tipps:Weitere Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung finden sich auf der Seite: ?Ask a SifuWeitere Begriffserklärungen zu Stichwörtern von A bis Zfindet man(n)/frau im alphabetisch sortierten ?Glossar–Index—Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied und genieße alle Vorteile, unter anderem den Fernlehrgang:?Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-10-09 12:35:34 · Autres articles de ce blog
Glossareintrag: SchrittformenGlossareintrag: SchrittbewegungAlternativ: Gehen in Tai Chi Gung oder Schritte in Tai Chi (Chuan)SchrittformenUnter Schrittformen verstehen wir (vom Tai Chi Gung – Landessportverein, Salzburg) die Art der Bewegungsabläufe – vor allem der Beine, der Füße und der Hüfte – welche vorzunehmen sind, um den Standort des gesamten Körpers im Raum zu verlagern.Eine Schrittform dient also dazu, sich – also den gesamten Körper – auf bestimmte Art und Weise im Raum zu bewegen.Insbesonders ist hierbei die Gewichtsverlagerung zu beachten, welche mit dem “Verschieben” der Taille (dem Hüftbereich) einhergeht. Im Wesentlichen bedeutet dies eine Verlagerung des ?Dan Tien im Raum, welche sozusagen mit den ?Prinzipien des Tai Chi übereinstimmen “muss” und daher auch den Wechsel oder Übergang in ?Grundstellungen darstellt.Schritte in Tai Chi GungSchritte in Tai Chi Gung werden also – vereinfacht ausgedrückt – durch Wechsel von einer Grundstellung in eine folgende vorgenommen.Ebenso simpel ausgedrückt, kann der Körper sich dabei – ausgehend von der Blickrichtung – in drei Richtungen bewegen: Vorwärts, rückwärts oder seitwärts.Vorwärts bewegt man sich dabei grundsätzlich im ?Bogenschritt, rückwärts im Pendelgang (siehe dazu Kapitel Grundschule im Handbuch).Abhängig von einer Angriffsrichtung (= Blickrichtung), der Intention der Bewegung im Raum (voranschreitend oder zurückweichend) – beziehungsweise abhängig vom Einsatz des jeweiligen ?Komplementärs – erfolgt ebenso ein entsprechender Seitwärtsschritt (Anm.: Wiederum in einer Grundstellung).Exkurs:“Stehenbleiben” (oder: “Zentrieren”) stellt keine Bewegung im Raum dar und ist dementsprechend auch kein Schritt!Nur für MitgliederGenaue Details der Grundstellungen, Schrittformen und des “Gehen in Tai Chi Gung” finden sich im Handbuch: “Tai Chi Gung – Grundkurs” auf den Seiten 36 – 64, einschließlich Fotos und grafischen Darstellungen.Der Download des Handbuchs ist über die Rubrik “Fernlehrgang” möglich – nur für registrierte und freigeschaltene Mitglieder des Vereins.Tipps:Weitere Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung finden sich auf der Seite: ?Ask a SifuWeitere Begriffserklärungen zu Stichwörtern von A bis Zfindet man(n)/frau im alphabetisch sortierten ?Glossar–Index—Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied und genieße alle Vorteile, unter anderem den Fernlehrgang:?Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-10-02 11:55:45 · Autres articles de ce blog
Glossareintrag: Westliche LehrmethodeAlternativ: Europäische LehrmethodeVorwort:Der Tai Chi Gung – Landessportverein hat es sich zum Ziel gesetzt, die chinesische Bewegungskunst (bzw. “innere” Kampfkunst) bezeichnet als “Tai Chi Chuan” (nach ?Pinyin-Umschreibung: Taiji Quan) – Kurzbezeichnung: Tai Chi (bzw. Taiji) – als Sportart zu etablieren.“Tai Chi Gung”, die “Pflege des Tai Chi”, bedient sich dabei westlicher Lehrmethoden.Also einer Didaktik, welche dem westlichen Menschen und seiner Kultur (d.h. auch: dem “modernen Menschen”) “näher” und “verständlicher” ist, als fernöstliche, chinesische Lehrmethoden.Ein moderner, aktualisierter Zugang zum Erlernen und Praktizieren von Tai Chi (Chuan) ist – zumindest auch bis jetzt – selbst in China noch nicht die allgemeine Praxis.Genauso wenig haben sich die Methoden der aus China stammenden Lehrer verändert und angepasst, welche “im Westen”, also in Europa oder den USA, diese Bewegungskunst vermitteln.Meist findet alles nach der “klassischen chinesischen Lehrmethode” statt.Da es jedoch bei Tai Chi (Chuan) – nicht nur(!) – um erkenntnistheoretische philosophische Erfahrungen und schon gar nicht um religiös-zeremonielle Praktiken geht, sind jene Lehrmethoden und Lehrmeinungen zumindest für das westliche Verständnis obsolet.Siehe dazu auch: ?Chinesische LehrmethodeDie Westliche LehrmethodeEine westliche Lehrmethode bedeutet, dass kulturelle Unterschiede berücksichtigt werden und den Erfordernissen rationalen Verstehens gerecht wird. Die westliche Kultur, der “europäische Mensch”, benötigt eine Lehrmethode, die nicht nur auf rein mimetische Fähigkeiten ( = die Fähigkeit zur Nachahmung) der Schüler baut, sondern auch dem hierzulande vorherrschenden rational, analytischem Denken gleichermaßen Rechnung trägt.Anders als in Ostasien, sind wir es gewohnt und darin geschult, mehr durch “Erklären und Verstehen” zu lernen, als durch vorbehaltsloses Nachahmen, wobei gerade in Tai Chi (Chuan / Taiji Quan) sicherlich auch eine gewisse mentale Reife zum Erkennen der Sinnhaftigkeit der Bewegungsformen nötig ist.Die Lehr- und Lernmethode in China ist völlig anders, als wir dies verinnerlicht haben. Darüber hinaus wird im ostasiatischen Raum dem Erlernen einer Kunstform (gerade auch der “Kampfkunst”) andere Bedeutung zugemessen.Nicht zu vergessen: Der zeitliche Aspekt besitzt dortzulande auch einen ganz anderen Stellenwert – Jahrzehntelange “Ausbildungen” waren/sind die Regel.Für den westlichen Menschen nahezu unvorstellbar: Es ist (dort) völlig irrelevant, wann ein Schüler (Lehrling, Adept) gewisse “Abschlüsse” erreicht, der “Lehrherr” (der Meister, auch im Handwerk) bestimmt(e), wann jener Zeitpunkt gekommen ist(war) – auch wenn dies für den einzelnen Jahre andauern mag (mochte).Somit wird für uns nun auch verständlich: Auch bei chinesisch orientierten Ausbildungen von Tai Chi gibt es kaum Angaben darüber, welche Zeit für welche Übungen oder Praktiken “einzuplanen” oder vorgesehen sind – es spielt (dort) eben keine Rolle.Wir sind es hingegen gewohnt, Ziele anzustreben und dafür gewisse Zeiten vorzusehen, bzw. einzuplanen.Zum NachdenkenNebenbei bemerkt: Die moderne Kultur lässt es auch gar nicht mehr zu, dass “Lehrlingsausbildungen” in einem Kunsthandwerk solange andauern, bis man eben soweit ist, seinen (persönlichen) Abschluss zu machen. Gerühmt wird jener, welcher in vorgegebener Zeit – am besten: In kürzester Zeit – das Ausbildungziel erreicht hat, anstelle jener, welcher hierfür die meiste Zeit investiert und dadurch die meisten Erfahrungen sammeln konnte.(Natürlich: Alles hat seine Vor- und Nachteile – oft nur eine Frage der Sicht un
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-09-25 22:15:08 · Autres articles de ce blog
Glossareintrag: yin yang codeAlternativ: ying yang Strichcode, yin-yang-StrichcodeVorinformationVor sehr langer Zeit – mehr als ca. 1300 Jahre vor Christus – tauchte in China das Werk des →I Ging auf. Ein anderer Name für dieses Schriftgut ist: Das Buch der Wandlungen.Heute besteht dieses Werk eigentlich aus zwei Teilen: Der erste Teil stellt die ursprüngliche Überlieferung dar, der zweite Teil besteht aus einer Vielzahl von Kommentaren unterschiedlicher Autoren, welche im Laufe der Zeit hinzugefügt wurden, wobei nur einige Schreiber, wie z.B. Kung Tse, alias Konfuzius, oder Lao-Zi (alias Laotse bzw. →Lao-Tse) namentlich bekannt und überliefert sind.Anmerkung:Die tatsächliche Quelle des I Ging läßt sich heute nicht mehr feststellen, genausowenig, ob dieses Werk ursprünglich in China entstand, oder von woanders her übernommen worden ist.Darüber hinaus ist ebenfalls bemerkenswert, dass hieraus in späterer Folge zwei hochrangige kulturelle Strömungen mit gegensätzlicher philosophischer Interpretation entstanden sind: Der →Taoismus und der Konfuzianismus.Der erste Teil, der “Haupteil” des I Ging, beschreibt das Wesen und Wirken von →TAI CHI, die Entstehung und den Wandel des Kosmos, sowie die daran beteiligten “atomaren” Prinzipien, das untrennbar miteinander verbundene polare “Eigenschaftspaar” →yin und yang.Damit der Aufbau der “Welt der zehntausend Dinge” – so benannten die alten Chinesen, die Welt und alles, was sich darin findet, also den Kosmos – anhand des dualen “Eigenschaftspaares” leichter und übersichtlicher dargestellt werden konnte, bediente man sich dabei eines Strichcodes.Der ying-yang-StrichcodeDer yin-yang-Strichcode findet sich also im I Ging.→yang wird dabei mit einem einfachen Strich dargestellt.→yin mit einem einmal unterbrochenen Strich.Da weder yin noch yang für sich allein vorkommen, sondern immer nur als untrennbares, sich gegenseitig bedingendes “Eigenschaftspaar”, ist die erste Darstellungsebene ein Paar bestehend aus zwei übereinander angeordneten Strichen für yin und yang.Anm.:Dies kann also als Vorformungsebene bezeichnet werden und mit der aus Indien bekannten Ätherebene oder auch dem sogenannten Akasha-Prinzip bezeichneten (formlosen) Wirklichkeitsbereich verglichen werden.Die zwei übereinander angeordneten Striche stellen dabei immer nur eine Momentaufnahme des aktuellen Zustandes im Kosmos dar, welcher stetigem Wandel unterworfen ist – Daher auch: Das Buch der Wandlungen.Im Zeitablauf ergeben sich somit vier (momentane) Zustände, welche sich stetig abwechseln:Als Leserichtung des ying-yang-strichcodes gilt: Von unten nach oben, bzw. von Innen nach Außen.Ähnlich, wie in der einfachen Atombeschreibung der Physik prinzipiell zwei Ladungen benannt werden: Negativ für das Elektron und Positiv für den (Atom-)Kern, das Proton; …und “größere” Atome sich durch die Anzahl der Ladungsträger (Elektronen und Protonen) voneinander unterscheiden, wurde nun in den Aufzeichnungen des I Ging weiter differenziert und eine weitere “Ebene” der Darstellung hinzugefügt.Ein Strich kann den Zustand yin oder yang darstellen = 2 Möglichkeiten.Da yin und yang immer paarweise “vorkommen” und einander im Zeitablauf “bedingen”, werden zwei Striche dargestellt = 4 Möglichkeiten (siehe dazu vorangegangene grafische Darstellungen in “yang und yin im Zeitablauf”).Nimmt man einen weiteren Strich dazu, so ergibt das 2 x 2 x 2 = 8 Darstellungsmöglichkeiten.Zum Beispiel:Vom Trigramm Kien (oder: Chi’en)bis hin zum Trigramm KunJene Darstellung mit drei Strichen, das sogenannte →Trigramm, der 3-Strich-Code, wird im Werk des I Ging als die Darstellung der “Acht wesentlichen Kräfte”, der →Ba Gua, bezeichnet.Mehr dazu findet sich im Glossareintrag: →TrigrammDer Vollst
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-09-11 13:25:10 · Autres articles de ce blog
14. September 201120:00bis21:3021. September 201120:00bis21:3028. September 201120:00bis21:30Der Tai Chi Gung – Landessportverein in Salzburg startet im September eine weitere Trainingsgruppe mit Einsteigern zum Tai Chi Gung.In rund drei Monaten, bei 12 Trainingseinheiten á 1,5 Stunden, einmal wöchentlich, werden Anfänger und Einsteiger in die Kunst des Tai Chi Chuan (andere Schreibweise: Taiji Quan – beides gesprochen: “tai tschi tschu_an”) eingeführt und erlernen die Ausübung von →Tai Chi Gung (übertragen: “Die Pflege des Tai Chi”).Es wird mit “ersten Schritten” und Vorübungen begonnen, führt über →Danlian (Einzelübungen) bis schließlich zur ersten →Form, welche dann auch als sogenannte “volle Form” erfasst und trainiert werden kann.Probetraining möglichWer sich noch nichts oder “recht wenig” darunter vorstellen kann, erhält die Gelegenheit bei einer Einheit als Probetraining mitzumachen.Das Probetraining kostet EUR 5,-/Person(Bitte sich kurz telefonisch oder via eMail anmelden, Danke!)Das EinsteigertrainingDas Einsteigertraining findet jeweils Mittwochs (laut dem auf der Homepage abrufbaren →Terminplan Einsteigertraining) statt.Start ist ab Mittwoch, dem 14. September 2011.Wichtig:Teilnehmer für das Einsteigertraining können noch den gesamten September über aufgenommen werden.Ort:In der Dojo-Halle des ASKÖ Salzburg, Parscher Str. 4, 5023 Salzburg-Gnigl.Zeit:Am Mittwoch von 20:00 – 21:30 UhrDetaillierte Informationen zum Einsteigertraining finden sich über den Link:→ Einsteigertraining auf der Vereinshomepage.
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-09-10 07:22:23 · Autres articles de ce blog
Glossareintrag: Beijing-FormBeijing-Form Beijing-Form ist eine andere Schreibweise (übertragen nach dem →Pinyin-System) für die im deutschen Sprachgebiet üblicherweise mit →Peking-Form bezeichneten Tai Chi -→Soloform, welche im Auftrage der chinesischen Regierung im Jahre 1955 bzw. 1956 erstmals veröffentlicht wurde.Weitere alternative BezeichnungenWeitere alternative Bezeichnungen unter welchen jene Taiji-Übungsfolge ebenfalls bekannt ist:“peking form”, “peking form taiji”, “Regierungs-Form” oder “Kurze Fassung” bzw. auch “24er-Form”, “24-Folgen-Form”, “24-Abfolgen-Stil” und ähnliches.Die vollständige Begriffserklärungfindet sich im →Glossar unter dem Eintrag →Peking-Form.—Tipps:Weitere Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung finden sich auf der Seite: →Ask a SifuWeitere Begriffserklärungen zu Stichwörtern von A bis Zfindet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →Glossar-Index—Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied und genieße alle Vorteile, unter anderem den Fernlehrgang:→Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-09-01 08:13:20 · Autres articles de ce blog
Ask a Sifu: Warum werden in Tai Chi Gung Leistungsüberprüfungen gemacht?Ähnlich gelagerte Fragen sind: Wozu Leistungsvergleiche, macht das Sinn? Mir wurde gesagt, Vergleiche in Tai Chi wären nicht sinnvoll und werden daher [Anm.: woanders(!)] nicht gemacht, wie könnt ihr das dann tun?In Tai Chi gibt es keine Grade – Wozu Leistungsüberprüfungen?Grundlage ist der Begriff der MeisterschaftDer Begriff der Meisterschaft wird im Glossar unter dem Stichwort →Meisterschaft behandelt. In jenem Artikel ist auch ersichtlich, warum hierüber so viel Aufhebens betrieben wird und welche Motive in der chinesischen Tradition hierfür zu finden sind.Ebenso vielfältig sind die Motive, warum bisher – woanders(!) – keine objektiv vergleichbaren Qualitätsmaßstäbe, sprich: Leistungsqualifikationen, eingeführt wurden.Tai Chi Gung als SportartGenerell nutzen wir die Erkenntnisse und Formen der chinesischen Tradition und Überlieferung des Tai Chi (Chuan) [Taiji Quan] und lehren und trainieren diese – unabhängig von exklusiven Familienüberlieferungen oder -stilen – in einer für die westliche Mentalität geeignete Art und Weise (westliche Lehrmethode / Didaktik – siehe dazu auch: →Chinesische Lehrmethoden).Tai Chi Gung bietet als Sportart, die Synthese aus Grundlagen und Tradition des chinesischen Ursprungs sowie modernen westlichen Kenntnissen und Lehrmethoden.Aus diesem Grund wurden auch erstmalig Leistungsvergleiche und Fortschrittsgrade in TAI CHI GUNG eingeführt. Diese können als “Messlatte” und zugleich Bestätigung der jeweils erreichten Stufe herangezogen werden (ähnlich der Gürtelprüfungen bzw. sichtbar getragene farbige Gürtel in anderen asiatischen Kampfsportarten, beispielsweise wie bei Karate, Judo, Tae Kwon Do, etc.). Ein erreichter Grad der persönlichen Entwicklung – zumindest in sportlicher, physischer und mentaler Hinsicht – wird somit mit anderen vergleichbar, ein Fortschritt dokumentierbar.Exkurs:Beispielsweise “muss” auch niemand in Karate die Prüfung für einen schwarzen Gürtel ablegen – aber jeder kann/könnte!(Anm.: Unter bestimmten Voraussetzungen, d.h. falls…, etc.pp.).Vergleichsmöglichkeit für den Tai Chi – TrainierendenDie Leistungsüberprüfungen bieten somit eine Vergleichsmöglichkeit für den Tai Chi – Trainierenden. (Anm.: Qulitätskriterien beinhalten natürlich nicht nur den rein quantitativen Aspekt).Somit klären sich für jeden Tai Chi – Trainierenden automatisch die Fragen: Wo stehe ich?Wie weit bin ich?oder: Wie vergleiche ich meinen Fortschritt in Tai Chi mit anderen? Wieviel habe ich bereits erlernt? – Was fehlt mir noch?sowie:Wie geht es weiter?für manchen vielleicht auch: “Wozu trainiere ich?”.Wir vom Tai Chi Gung – Landessportverein wollen zu Tai Chi Gung (der “Pflege des Tai Chi”) motivieren, regelmäßig trainieren und gemeinsam “weiterkommen”.“Weiterkommen” bedeutet dabei persönliche Entwicklungsschritte (in Tai Chi) zu vollziehen und damit Entwicklungsstufen zu erreichen, welche sich auch in objektiv nachvollziehbaren Qualitätskriterien “messen” und somit vergleichen lassen.Eine Meisterschaft (in Tai Chi Gung) erreicht man dabei nicht durch “Ernennung”, “Aufnahme”, “Anerkennung”, “Verkündigung” oder sonstige subjektive Maßstäbe, Anlässe oder Kriterien, sondern durch kontinuierlich fortschreitendes Training und der Absolvierung von (stufenweisen – den aktiven Mitgliedern bekannten) Leistungsqualifikationen.Tipps:Weitere Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung finden sich auf der Seite: →Ask a SifuWeitere Begriffserklärungen zu Stichwörtern von A bis Zfindet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →Glossar-Index—Unterstütze
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-08-30 13:50:07 · Autres articles de ce blog
Im Artikel →Chinesische Arbeitsmodelle im Tai Chi wurden drei Modelle unterschiedlicher Energiearbeit in der Welt des Tai Chi (Taiji) identifiziert.Diese sind:Das Modell der Wandlungsphasen(aktuell verwendet im →Qi Gong und der →TCM)Die “Energien des Taiji” (vermutlich: nach Chen Gong),sowie→Die “Ba Gua”(mit nachweislich ältestem Ursprung im →I Ging, dem “Buch der Wandlungen”)Neben diesen drei Grundmodellen, welche das Verständnis und die Anwendung der →Chi-Energie erleichtern sollen, existieren eine unüberschaubare Zahl von Interpretationen und Lehrmeinungen.Je nach chinesischer Kunstform und Einsatzgebiet, mag das eine oder eher das andere hilfreich sein.Problematisch wird es dabei, wenn die Grundmodelle (Lehrmeinungen, Symbole und Interpretationen) wahllos vermischt und somit auch “zweckentfremdet” werden. Am schlimmsten ist es, wenn jene völlig aus dem Zusammenhang eines bestimmten Systems gerissen werden, um damit Lücken im Wissen oder bei den Hintergründen der eigenen Lehre zu füllen.Problematik bei den “Energien des Taiji”Die Zweckentfremdung, das “aus dem Zusammenhang reissen” und das “Lücken stopfen”, scheint beispielsweise bei Anhängern der “Energien des Taiji” (dem zweiten vorgestellten Modell) der Fall zu sein.Es fehlt irgendwie der Ursprung, der Hintergrund – besser gesagt: Das Fundament. Darüber hinaus gibt es keine wirklich schlüssigen Zusammenhänge und Verbindungen der einzelnen 41 (oder sind es zwischenzeitlich schon 50 ?) “Energien”.Anmerkung:Wobei das Wort “Energie” ja hierbei auch fast falsch scheint, denn vordergründig ist zuerst einmal eine körperliche “Technik” damit gemeint.Andererseits lassen sich hiermit trefflich hunderte von Seiten nichtssagender Beschreibungen füllen und wunderbar viele Bücher veröffentlichen, worin jeweils eine Technik an die andere gereiht wird.Die Beschäftigung mit jener Unzahl an “Detailklaubereien” (d.h.: Eine “Einzelanwendungen” einer bestimmten “Energie” zuzuordnen) erscheint uns aus Erfahrung völlig unnötig, um →chin-Kräfte zu realisieren.Der Schüler verzettelt sich auf “Nebenschauplätzen” - Besser ist, er konzentriert sich auf die “klassischen Acht Kräfte” (die “Ba Gua”, die →Grundtechniken des Tai Chi) und beherrschte jene, in jeder(!) Situation.Problematik der Mischung von (modernem!) Qi Gong und Tai Chi. Viele Lehrer sind der Ansicht, rascher Fortschritte in Tai Chi (Chuan) herbeiführen zu können, indem sie Einzelübungen des Qi Gong als Vorbereitung für das – eigentliche – Tai Chi-Training nutzen. Oder es werden aus dem Qi Gong entlehnte Praktiken in das Training von Tai Chi “eingebaut”, um noch besser dem →Gesundheitsaspekt dienlich zu sein oder die Energieerfahrung in Tai Chi schneller erreichen zu können.Nicht nur dass dabei (klassische) Ch’i Kung-Übungen mit (moderenen) Qi Gong-Übungen verwechselt werden, sondern eben auch die Betrachtungs- und somit Arbeitsmodelle (der Energiearbeit) vermischt werden.Dabei wird für viel Verwirrung und Erklärungsnotstände gesorgt und im Gegenteil zur “gut gemeinten” Absicht des rascheren Voranschreitens, in Wahrheit geradezu eine Be-Hinderung des Fortschrittes in Tai Chi (Chuan) erzielt.Selbst Anfänger erkennen sehr leicht, dass “plötzlich” das in den Qi Gong-Vorübungen praktizierte, einfach “irgendwie” nicht mehr zum Tai Chi-→Formentraining, dem →Danlian oder dem →Tui Shou passt – Können sich aber nicht erklären warum.Die Antwort ist ganz einfach:Ein absolut gleichzeitiges(!) Lehren von – Betonung: modernem! – Qi Gong und Tai Chi (Chuan) ist nicht möglich, da beide Systeme völlig verschiedenen Grundlagen und Ans&
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-08-26 12:39:25 · Autres articles de ce blog
Drei Jahre Tai Chi Gung – LandessportvereinVor drei Jahren, am 25. August 2008, wurde der →Tai Chi Gung – Landessportverein offiziell in Salzburg begründet.Was Jahre zuvor noch bloße Gedankengänge, ein paar Ideen und etliche Notizen waren, wurde damit zur Realität. Nun ist der gemeinnützige Sport-Verein mit Sitz in Salzburg (in Österreich) schon drei Jahre alt. Ein guter Grund dies auch zu feiern.Ein gut durchdachtes KonzeptTai Chi Chuan (Taji Quan), kurz: →Tai Chi (Taiji – beides gesprochen: “tai_tschi”), ist eine enorm umfangreiche – vor allem auch: umfassende – Bewegungskunst, mit jahrhundertelanger Tradition in China. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts gelangte diese auch als “innere Kampfkunst” genannte ganzheitliche Betätigung eines Menschen langsam in das Bewusstsein der “modernen Welt” – der sogenannten “westlichen Kultur”.Meist jedoch mit starkem “Meisterkult”, sehr häufig esoterisch-mystisch verbrämt oder gar ganz nur einem →Aspekt gewidmet: Schwerpunkt Gesundheit oder Kampfkunst. Die Gründer wussten aber: Tai Chi (Chuan) IST weit mehr!Unter dem bewusst mehrdeutig übersetzbaren Namen “→Tai Chi Gung” – etwa auch: “Die Pflege des Tai Chi” – setzte der Tai Chi Gung – Landessportverein ein Zeichen und ging daran, die sich selbst gesetzten →Absichten und Aufgaben umzusetzen.Ein gut durchdachtes Konzept bildet dabei die Grundlage für ein regelmäßiges und vor allem fortschreitendes Training in Tai Chi, für eine (relativ) objektive Leistungsqualifikation der Praktizierenden im Verein, für ein Trainingskonzept, welches der Mentalität und Kultur des westlichen Menschen entspricht, sowie für die Dokumentation von Trainingsinhalten, Beschreibungen, Trainingsanleitungen und zur Be- und Verarbeitung von Hintergrundinformationen aus der “Welt des Tai Chi (Chuan)”.Tai Chi Gung als Königsweg Tai Chi Gung wird als Königsweg einer ganzheitlichen Sportart, dem westlichen Menschen völlig neu und unabhängig von chinesischer Familientradition zugänglich gemacht.Tai Chi Gung ist eine völlig neue Sportart für Jedermann/-frau und stellt gleichzeitig eine Fortführung bzw. eine “natürliche” Weiterentwicklung jahrhunderte alter Erfahrungen der chinesischen Bewegungskunst des Tai Chi (Chuan) dar.Tai Chi Gung ist also ein Weg, sozusagen: ein Übungs-, Entwicklungs-, Betrachtungs- und Bewertungssystem, welches vom Gründer des Vereins im Laufe von nahezu 10 Jahren entwickelt wurde, um traditionelle chinesische Erkenntnisse der inneren Kampfkunst Tai Chi Chuan (bzw. Taiji quan) dem westlichen Menschen als sportliche Betätigung für nahezu jede Altersstufe zugänglich, sowie persönliche Fortschritte dokumentierbar und vergleichbar zu machen.Ebenfalls kann gesagt werden: Tai Chi Gung ist vielmehr eine neue, westliche Sichtweise traditioneller chinesischer Tai Chi – Stile und deren Praktikum als Sportart, wozu gewisse Voraussetzungen (u.a. Definitionen und ein Regelwerk zum Leistungsvergleich) geschaffen werden mussten.Tai Chi Gung möchte dabei möglichst stilunabhängig sein und bietet Einsicht, Überblick, Zusammenhänge und Vergleichsmöglichkeit zu verbreiteten “klassischen” Familienstilen des Tai Chi Chuan.Drei Jahre Vereinstätigkeit die bewegtDrei Jahre Vereinstätigkeit haben ihre Spuren hinterlassen, neue Einsichten und Ansichten, sowohl in der Öffentlichkeit, als auch der (traditionellen) “Tai Chi – Welt” (mit) geprägt.Es das Anliegen des Vereins, auch eine Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit herbeizuführen und Tai Chi (Taiji) auch als das anzuerkennen, was es ist: Ein – auch(!) – für den westlichen Menschen enorm wertvolle Bewegungskunst und Betätigungsfeld mit jahrhunderte alter chinesischer
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-08-21 13:10:26 · Autres articles de ce blog
Glossareintrag: yin und yangyin und yang yin und yang sind im Grunde als “Sammelbegriffe”, chinesische Allegorien für “Eigenschaftsbeschreibung” und finden eine erste schriftliche Erwähnung im “→I Ging” (dem “Buch der Wandlungen”).Das I Ging ist das bekannteste und über 4000 Jahre(!) alte Werk, welches die Betrachtungen chinesischer Gelehrter des Altertums dokumentiert und das vollständige philosophische Konzept des TAI CHI beinhaltet.ying-yang – Symbol = TAI CHI – SymbolAuch bei uns im Westen kennen viele, die meist hierzulande als “yin-yang – Symbol” bezeichnete bildhafte Darstellung:Weniger bekannt ist meist jedoch, dass exakt jenes Symbol in China als TAI CHI (manchmal auch: “Tai Chi Tu” – für: “Zeichen des Tai Chi”) bezeichnet wird.Diese Darstellung von yin und yang IST TAI CHI !(”Tai Chi” bedeutet übersetzt soviel wie: Das “Allerhöchste”, das “letzte [für den Menschen] Erkennbare“, manchmal auch bezeichnet mit dem “Firstbalken” [das ist der höchste Dachbalken an einem Haus, welcher die Dachfläche teilt - beispielsweise in eine Nord- und Südseite, oder eine Sonnen- und Schattenseite - eben: Teilt in →yin und →yang].Exkurs: Logischerweise wird jene chinesische Bewegungskunst und “der Weg” (chinesisch: →Chuan oder Quan), welcher dem “Allerhöchsten”, also TAI CHI folgt, auch “Tai Chi Chuan” genannt. [Heute meist abgekürzt: Tai Chi].HinweisMit der Schreibweise möchten wir unterscheiden:• Ist der kosmologische Begriff gemeint, schreiben wir “TAI CHI” (in Großbuchstaben).• Mit allem anderen ist die “innere Kampfkunst“, die chinesische Bewegungskunst Tai Chi (Chuan) [abgekürzt] gemeint.Bedeutung von yin und yangDie Bedeutung von yin und yang erschließt sich einem Menschen weder automatisch noch sofort: Er oder Sie muss darüber nachdenken, beobachten und reflektieren.Mehr dazu unter:Glossareintrag →yinund Glossareintrag →yangyin und yang sind ein “untrennbares Eigenschaftspaar der Gegensätze”, in unserem Leben, in unserer Umwelt, im Kosmos, deren Ausprägungen (Eigenschaften, Stärken, …, Anteile) in ständigem Wechsel (in einem Rhytmus) ineinander übergehen und einander bedingen.Wie die zwei Seiten einer Münze: Es gibt keine Münze mit nur einer Seite.Oder wie der Atemvorgang: Es gibt nicht nur Einatmen – oder nur Ausatmen.Genausowenig existieren im “harmonischen Kosmos” weder yin noch yang allein. Die “atomare Darstellung”, das Symbol hierfür, ist das →Symbol von TAI CHI.Tipps:Weitere Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung finden sich auf der Seite: →Ask a SifuWeitere Begriffserklärungen zu Stichwörtern von A bis Zfindet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →Glossar-Index—Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied und genieße alle Vorteile, unter anderem den Fernlehrgang:→Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-08-19 10:11:50 · Autres articles de ce blog
Glossareintrag: Arbeitsmodelle in Tai ChiGlossareintrag: Energie und ModellDrei unterschiedliche chinesische Modelle der Wirkungskräfte in der Welt des Tai Chi (Chuan).Wer sich länger und intensiver mit Tai Chi Chuan (Taiji Quan) beschäftigt hat, weiß längst, dass diese Bewegungskunst keine reine körperliche Angelegenheit darstellt, sondern viele andere – auch “innere” – →Aspekte umfasst und deshalb auch als “Weg” oder “Methode” (chinesisch: →Chuan bzw. Quan) gilt.Hauptaspekt Chi und Chi-FlussEinen Hauptaspekt bildet dabei das →Chi (Qi) und der Chi-Fluss, sowie dessen Auswirkungen (chinesisch: “→chin“).Man kann durchaus sagen, dass das “Wissen um”, bzw. das “Verständnis von”, sowie die “Anwendung des” Energiephänomens, welches im modernen westlichen Sprachschatz keinerlei Entsprechung findet, die wesentlichen Faktoren zur Beherrschung der “inneren Kampfkunst” darstellen.Da aber “innere Vorgänge” (mentale, geistige, seelische Dinge) sich sehr schwer in objektiv, allgemein gültige – sprich: materialistisch, “greifbare” – Dinge oder Begriffe umsetzen lassen, sondern hauptsächlich subjektiv empirisch, erfasst und auch vermittelt werden können, greift man hierbei auf Allegorien, Metaphern und Symbole zurück.In der Praxis – sprich: bei der Anwendung und Ausübung von Tai Chi (Chuan) – ist es selbstverständlich erforderlich, dass jene verwendeten “Ersatzbeschreibungen” und natürlich auch die dabei verwendeten Symbole, ineinander und untereinander “stimmig” sind, um den (dahinterstehenden) Sachverhalt möglichst auch als (Arbeits-)Modell nutzen und anwenden zu können.Anmerkung:Ein Modell ist ein aufgrund von Daten (Informationen) zusammengestelltes Abbild eines Sachverhaltes, mit welchem man Vorgänge, Abläufe, Arbeitsvorgänge, etc., leichter und einfacher vornehmen oder beschreiben kann, ohne sich jedesmal um eine exakte Definition von Einzelheiten kümmern zu müssen, welche für die aktuelle Zielsetzung (Arbeit, Vorgänge) von untergeordnetem Interesse bzw. Wichtigkeit sind.D.h.: Modell und Sachverhalt (”die Wirklichkeit”) müssen gar nicht absolut identisch sein – Sofern das Modell seinem beabsichtigten Zweck genüge tut.Exkurs: Ein gutes Beispiel hierfür wäre das Bohr’sche Atommodell, ein Atom “sieht” in der Realität gar nicht so aus, aber…Ein anderes Beispiel, für Computerfreaks, wäre die Objektorientierte Programmierung, welche einerseits mit völlig abstrakten Begriffen umgeht und andererseits gerade dadurch(!) wesentlich leichter, konkrete Aufgaben mittels Software und Computer bewältigen lässt.[Na also: Auch wieder: yin und yang ].—Drei Modelle aus Überlieferung und AufzeichnungAus den gesammelten chinesischen Überlieferungen, den verschiedenen Aufzeichnungen (Anleitungen, Beschreibungen, Büchern) sowie Aussagen von “Vertretern” (Familienstile, Schulen, Meister, Trainer, Lehrer, Philosophen) welche sich mit (klassischen) chinesischen Künsten befassen, kann eine enorme Menge Informationen entnommen werden, selbst wenn man sich auf den Hauptaspekt (Chi und Chi-Fluss) und Wirkungsweisen konzentriert.Trotz differierender Lehrmeinungen, sowie unzähliger, teils unvollständiger Aussagen darüber, lassen sich prinzipiell drei eigenständige und unterschiedliche Denkansätze zusammenfassen und somit als unterscheidbare Modelle zur Erklärung und Anwendung der Chi-Energie zusammenfassen, welche in der heutigen Zeit als Grundlage dienen.Man kann diese somit als Grundmodelle des zeitgenössischen Tai Chi (Chuan) bezeichnen.Wichtige Bemerkung:Es geht hier nicht um →Stile, sondern “Energiearbeit”!Diese drei Grundmodelle sind:Das Modell der Wandlungsphasen(aktuell v
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-08-17 16:12:34 · Autres articles de ce blog
Kurze Antwort: Auch sehr viel! – Aber betrachten wir diese Thema ruhig genauer.Die westliche Gesundheitsbranche hat den Beckenboden nun jüngst auch (endlich) für den Mann entdeckt und bietet viele Anleitungen, Bücher und Übungen in unterschiedlichsten Trainingssystemen hierfür an.Beckenboden körperlichRein körperlich gesehen, wird dabei unter “Beckenboden” der sogenannte PC-Muskel (PC steht für “Pubococcygeus”), oder englisch: “Pelvic Floor”, verstanden. Eine Muskelgruppe, die wie eine “Bodenplatte” unter dem Rumpf, die inneren Organe hält.Manchmal auch mit “Dammbereich” umschrieben.Beckenboden: Intimzone und Tabu?Der Beckenboden steht eng im Zusammenhang mit zwei intimen Zonen des Menschen: Den Sexualorganen und den Ausscheidungsorganen.Jene sind zwar absolut überlebenswichtig, aber weder Männer noch Frauen sprechen gerne darüber.Denn es geht hierbei einerseits um den Unterleib, eine Intimzone, und andererseits, selbst bei ausgezeichnet trainierten Beckenboden-Muskeln, kann leider niemand damit in der Öffentlichkeit angeben.Es sind eben keine “sichtbaren” oder auch für andere “fühlbare” Muskeln, wie Bizeps, Po oder Waschbrettbauch, die man herzeigen kann.Als Intimzone wird diese Körperregion nicht nur verdeckt, sondern oft gleich ganz “vergessen”.Nur wenn sich die ersten Beschwerden melden – welche auch meist erst über Sekundärprobleme (beispielsweise: Rückenprobleme, Blasenschwäche, verminderte Libido und vermindertes Lustempfinden, …, Prostata- oder Erektionsprobleme, etc.) wahrgenommen werden – kommt Mann oder Frau daran nicht mehr vorbei.Sinnvoller wäre es eben, sich um den Bereich “Beckenboden” auch schon eher zu kümmern – Dies verhindert oft das (meist selbst auferlegte) Tabu.Hierzu dienenBeckenboden ÜbungenBeckenboden Übungen beginnen als erstes mit der Schulung der Wahrnehmung. Viele “wissen” – nicht nur aus oben bereits angeführten Gründen – gar nicht mehr, was sie alles an Muskeln in ihrerm Körper haben.Somit kann sowohl eine Frau als auch ein Mann die Beckenboden-Muskeln spüren, wenn sie/er beispielsweise den Harnstrahl beim Wasserlassen bewusst – “mittendrin” – unterbrechen.Anmerkung: Dies dient vor allem der (ersten) bewussten Wahrnehmung und sollte daher nicht unbedingt gleich als das ultimative Beckenbodentraining betrachtet werden.In weiterer Folge lernt der Übende sowohl Anspannung als auch Entspannung des Beckenbodens herbeizuführen, um damit diesen gleichzeitig “zu festigen” als auch “zu lockern” – Denn beides ist wichtig!Großer Nachteil dieser ÜbungenLeider müssen diese Übungen von jedem Menschen selbst gemacht werden, er oder sie müssen selber trainieren. Dies kann niemand delegieren.Nur regelmäßiges Training bringt den dauerhaften Erfolg. Einen Erfolg, der auf den ganzen Körper ausstrahlt.Damit gleichen jene speziellen Übungen” auch dem Praktikum von Tai Chi (Taiji).Aber gerade auch Beckenboden-Übungen haben den Vorteil, dass diese zu den meisten Zeiten im Alltag – unbemerkt und doch sehr wirkungsvoll – praktiziert werden können.Beckenboden in Tai ChiWie in diesem Forum in unterschiedlichsten Artikeln immer wieder hingewiesen wird, ist die Bewegungs- und Kampfkunst Tai Chi (Chuan) weder als ein Training einzelner(!) Körperregionen oder Muskelgruppen, noch als eine Therapie(form) zu betrachten – und ist auch hierfür nicht gedacht!Selbiges gilt für den Beckenboden in Tai Chi.Das Training und das Praktizieren von Tai Chi beinhaltet und berücksichtigt den Menschen als Ganzes.Und hierunter sind ebenso alle(!) Körperregionen und Muskelgruppen – materiell – zu verstehen, als auch immaterielle (”unsichtbare” oder auch 
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-08-13 12:54:22 · Autres articles de ce blog
Glossareintrag: zuo pengAlternative Bezeichnungen: Abwehren, Abwehr (im Vorangehen, im Voranschreiten)“zuo peng” wird meist als (ergänzende) Bezeichnung für das →Bild “Abwehren” in der →Grundtechnik “peng” verwendet.Das chinesische Wort “zuo”, manchmal übertragen mit: “aufnehmen” oder “annehmen”, bedeutet wörtlich “gehen” und weist auf die Vorstellung: “auf etwas zugehen”, hin.“peng” selbst ist “die Abwehr” in der hiermit gleichnamig benannten Grundtechnik. Diese wird oft erstmals mit dem aus vier Einzelabschnitten bestehenden Bild “Den Spatzenschwanz fassen” gelehrt.Alternativ: “Den Sperling am Schwanz fassen” oder: “Den Vogelschwanz fassen” - siehe dazu auch: →Bilddokumentation “Den Spatzenschwanz fassen”, 29-Seiten-DIN-A4, Bilddokumentation2-3 von Gottfried Rinner. Umfassende Beschreibung der Bilder “Den Spatzenschwanz fassen – links/rechts” lt. Definition des Tai Chi Gung (Namen, Allegorie, Ablaufbeschreibung und -Darstellungen, Überleitung, Atemtechnik, Imagination und Kampfkunstaspekt) - nur für registrierte Mitglieder.Foto: →Endposition “Abwehr rechts”, Ansicht: schräg-frontalMit “zuo peng” wird also gesondert darauf verwiesen, dass die Abwehr “peng” dadurch erfolgt, indem man auf den Gegner zugeht, seine Energie aufnimmt (”zuo”) und dann ähnlich einem “mit Luft gefüllten Ball, der zuvor unter Wasser gedrückt wurde”, “zurückspringen”, “zurückprallen”, lässt (”peng”). Körperlich gesehen, erfolgt dies gleichsam in einem Voranschreiten, in einem Schritt, mit welchem man auf den Gegner zugeht.Für Mitglieder und Förderer: Siehe dazu auch: Bilddokumentation “Abwehr (links/rechts)”, 15-Seiten-DIN-A4, Bilddokumentation6-7 von Gottfried Rinner. Umfassende Beschreibung der Bilder “Abwehr – links/rechts” (chin.: “zuo peng”) lt. Definition des Tai Chi Gung (Namen, Allegorie, Ablaufbeschreibung und -darstellungen, Überleitung, Atemtechnik, Imagination und Kampfkunstaspekt) – zugänglich unter: →Download-Rubrik Bilddokumentationen - nur für registrierte Mitglieder.Tipps:Weitere Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung finden sich auf der Seite: →Ask a SifuWeitere Begriffserklärungen zu Stichwörtern von A bis Zfindet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →Glossar-Index—Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied und genieße alle Vorteile, unter anderem den Fernlehrgang:→Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-08-10 15:18:10 · Autres articles de ce blog
Glossareintrag: e-Bookund Ask a Sifu: Was ist ein eBook?Streng genommen, hat diese Frage zwar nicht direkt mit Tai Chi (Taiji) zu tun, aber wenn man Fachbegriffe verwendet, dann sollten diese selbstverständlich auch erklärt werden:Ein eBook (andere Schreibweise auch: e-Book) ist die elektronische Ausgabe eines Buches, welches man mit geeigneter Software am PC oder auch mittels eigener hierfür entwickelter Geräte mit (kleinem) Bildschirm, den sogenannten “eBook Readern”, lesen kann.Der Begriff “eBook” selbst, kann als einer der vielen “Kunstwörtern” der IT-Welt gesehen werden. Er wurde zusammengesetzt aus der Vorsilbe “e” für “electronic” (dt.: elektronisch) und dem englischen Wort für Buch: “book”.Anmerkung:Jener Begriff ist weder ein exakt definierter Standard, noch ist – derzeit – irgendwo genau festgelegt, was unter jene Bezeichnung fällt, oder eben nicht. Anbieter und Produzenten im IT-Bereich verlassen sich oft auch darauf, dass ein von ihnen angebotenes System (”Neuerung”) sich am Markt durchsetzt und somit selbst “einen Standard” schafft. Sprich: Das meistgekaufte/meistverwendete setzt sich schließlich durch.Es ist eigentlich naheliegend, dass Bücher, welche heutzutage allesamt mittels Computer geschrieben und erstellt werden, nicht mehr – nur – auf dem klassischen Wege via Druck und Papier verbreitet, sondern ebenfalls “gleich elektronisch”, Dank Computer, Speichermedien und Internet, verbreitet und zur Verfügung gestellt werden.Anmerkung:Natürlich hat jedes Medium seine eigenen Vor- als auch Nachteile.Technisch gesehen, sind “eBooks” nichts anderes als Speicherdateien, welche eben den Inhalt eines Buches bergen: Den Text selbst, Bilder und Grafiken, sowie die Formatierung (Schriftart, -größe, Schriftattribute: fett, kursiv, unterstrichen, …, Absätze, den Seitenaufbau – das Layout, etc.).Damit jene Informationen aber gelesen werden können – und natürlich auch für den Leser so “aussehen” sollen, wie vom Autor/Herausgeber auch erstellt und gewünscht wird, ist es notwendig, das der Aufbau der Speicherdatei (bzw. der “Formatierungsinhalt”) wiederum bestimmten Konventionen folgt, welche sowohl für die Erstellung der Datei (des eBooks) als auch für das Lesen der Datei (das Lesen des eBooks) gleichermaßen gültig sind.Hierbei spricht man von einem “Format” (der Datei, des eBooks).Dieses Datei-Format bestimmt letztendlich auch, welche Software zum Lesen notwendig ist (englisch – der sogenannte: “Reader”).Wie bereits oben schon erwähnt, gibt es keinen “festgeschriebenen” Standard für e-Books und dementsprechend gibt es auch keinen “festgeschriebenen” Standard, mit welchem Dateiformat ein eBook erstellt sein müsste.Verlage und Herausgeber versuchen selbstverständlich entweder einem “Quasi-Standard” des Marktes zu folgen, um möglichst viele Menschen (Kunden) zu erreichen, oder eben durch geeignete Marketingmaßnahmen und Verkaufszahlen einen (neuen) Standard zu schaffen.Gängige Dateiformate für eBooks sind heutzutage: PDF, der Firma Adobe (Datei mit Endung “.pdf”) HTML (sprich: Internetseiten – auch offline mit einem Web-browser lesbar)TXT (plain text – ohne jegliche grafische Textformattierung und Komponenten) oder auch im (zwar “herstellerunabhängig” definierten und frei zugänglichen – aber leider ebenfalls oft nicht ohne geeignete [kostenpflichtige oder selbst erstellte] Software produzierbarem) EPUB-Format (Datei mit Endung “.epub”).Aktuell erhältliche mobile Lesegeräte (mobile “eBook-Reader”) “beherrschen” meist ebenfalls alle o.a. Formate – D.h.: Im Zweifel natürlich immer Nachfragen und technische Beschreibung le
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-07-31 16:31:06 · Autres articles de ce blog
Das erste für Mitglieder erhältliche eBook, der →“Tai Chi Gung – Grundkurs”, widmet sich im ersten Kapitel als Einstieg, allgemein dem Tai Chi Chuan und dessen Entstehung bzw. Entwicklung. In Folge geht es dann darin um Grundkenntnisse der (körperlichen) Praxis, der Grundschule (Körperhaltung, Grundstellungen, Bewegung, Atmung), sowie eine erste Form, welche aufgrund der Konzeption sowie Beschreibung ebenfalls – “umgehend” – in eine “volle Form” geführt werden kann.Das zweite eBook, →“Die Acht Grundtechniken – Ba Gua Chang”, beschreibt im Detail alles Notwendige, um die “Grundtechniken” als “Metabeschreibungen” des “Kampfeinsatzes” in Tai Chi (Chuan) erfassen und anwenden zu können.Es beschreibt – sozusagen als “Bedienungsanleitung” – WELCHE einzelnen “Kraftentfaltungen” (eben: “Acht Kräfte”) zum Einsatz gelangen, sowie deren Bedeutungen, Beziehungen und Wechselwirkungen.Das vorliegende dritte eBook: “Das Geheimnis von Yi-Chi-chin”, klärt nun WIE die Kraftentfaltung im Tai Chi (Chuan) zustande kommt und welche Bedingungen hierfür notwendig sind.Für unsere registrierten Mitglieder und Förderer ist ab sofort die aktualisierte Fassung über “Das Geheimnis von Yi-Chi-chin” als e-Book (54 DIN-A4-Seiten im praktischen PDF-Format) im Download verfügbar.BeschreibungDokumentation: “Das Geheimnis von Yi-Chi-chin”Für Fortgeschrittene: 54-Seiten-DIN-A4 Information zu den Grundlagen der “Kraft” in Tai Chi (Chuan)”. Ein Handbuch von Gottfried Michael Rinner. Aufklärung zum Geheimnis der Formel “Yi-Chi-chin” (nach Pinyin: Yi-Qi-Jin): Erweiterte Hintergrundinformation; Detaillierte Beschreibung der “Kraftkomponenten” sowie deren Anwendung; Näheres zu Chi, Dan Tien, chin (jin[g]), yi (i), shen, Imagination und dem Weg zur Meisterschaft - nur für registrierte Mitglieder.Über den AutorGottfried Michael Rinner praktiziert seit 1996 die “innere Kampfkunst” – kurz: Tai Chi. Er ist Gründungsmitglied des Tai Chi Gung – Landessportverein in Salzburg. Seine Erfahrungen, Lehrmethoden und Übungsanleitungen, sowie verschiedene Lehrgänge wurden bereits bei der Fortbildung von Sportwissenschaftern des ASKÖ-Sportdachverbandes in Salzburg (”Rückenfit-Trainer”), im Rahmen von Projekten, wie z.B. “Fit fürs Leben Gesundheitstage – 50plus” oder der betrieblich von der Firma Palfinger unterstützten Mitarbeiterlehrganges “Stress.Fit – Aktiv gesund im Betrieb”, mit Begeisterung aufgenommen.Durch mehr als zwei Jahrzehnte berufliche Tätigkeit im IT-Bereich (früher: EDV-Bereich) ist seine Analysefähigkeit komplexer Systeme und Anwendungen hervorragend ausgebildet, sowie seine Umsetzungsfähigkeit (Synthesefähigkeit) für den praktischen Gebrauch legendär.Somit gelingt es ihm im Bereich des Tai Chi auch immer wieder, komplizierte Trainingsschritte oder Übungen für den Anfänger als auch Fortgeschrittenen, klar und verständlich zu vermitteln.Nur für MitgliederDieses eBook ist unentbehrlich für alle Fortgeschrittene in Tai Chi Gung, welche sich auf dem Weg zur Meisterschaft befinden.Zu finden im →Downloadbereich unter “→Fortgeschrittene“.Tipps:Weitere Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung finden sich auf der Seite: →Ask a SifuWeitere Begriffserklärungen zu Stichwörtern von A bis Zfindet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →Glossar-Index—Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied und genieße alle Vorteile, unter anderem den Fernlehrgang:→Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)
Taichianer - Mitgliederforum · 2011-07-23 18:15:16 · Autres articles de ce blog
Glossareintrag: San shouAlternative Schreibweise: San-shou (mit Bindestrich)“San shou” kann am leichtesten mit “Freistilübungen” des Tai Chi (Chuan) übertragen werden.Hierbei gibt es gegenüber dem →Tui shou (dem “push hands” bzw. auch dem etwaig separat betrachtetem “→Ta Liü“) keine festgelegten Bewegungsabläufe (sprich: “Techniken”) mehr, sondern man hat den Bereich vorgegebener, festgelegter Partnerübungen bereits verlassen und praktiziert nunmehr “freie Bewegungen” im wechselseitigen “Spiel” von Angriff und Abwehr.Da San shou erst nach erfolgreicher Meisterung des Tui Shou praktiziert wird, stellt es somit auch eine entwicklungsabhängige “Folgestufe” der Partnerübungen dar und bildet eine weitere direkte Verbindung zur Selbstverteidigung bzw. der Kampfkunst des Tai Chi (Chuan).Wichtig: Im San shou wird erst dann geübt, wenn zuvor Sicherheit im Tui shou erlangt und der Schüler (hoffentlich ausreichend!) vom “Wahrnehmen der Energie” (”ting →chin[g]“) zum “Verstehen der Energie” (”tung chin[g]“) gelangt ist.Anmerkung: Aufgrund des hohen Verletzungsrisikos wegen der enormen Effektivität des Tai Chi Chuan, wird heutzutage selbst im (wenig zimperlichen) China und Ostasien oft ganz auf San shou verzichtet und die “Übungen eines Kampfeinsatzes” beschränken sich ebenfalls auf “kontrollierte” (kontrollierbare) →Danlian-Übungen im Tui shou.Denn: Selbst wenn die Schüler von den Lehrern dazu angehalten werden, den Einsatz von →chin zurückzuhalten und das “Entwurzeln” möglichst zu vermeiden, führen (unbeabsichtigte) “Ausrutscher” dennoch immer wieder zu Knochenbrüchen (meist: Nase, Kiefer, Jochbein, bzw. Rippen, etc.) oder schweren inneren Verletzungen, welche keinesfalls den hierbei als absolut minimal(!) zu bezeichnenden Trainingseffekt für Tai Chi Chuan insgesamt rechtfertigen ließen.Man beachte bitte hierzu auch folgenden -Exkurs:In Anlehnung an die Aussagen alter chinesischer Tai Chi – Meister,istdie Pflege des →Chi,einschließlich der Entwicklung und Meisterung von →chin,also die Pflege des →TAI CHI (sprich: →“Tai Chi Gung”) zwecks körperlicher, seelischer und geistiger Entfaltung,eine “innere Entwicklung”(Diese beinhaltet selbstverständlich auch – unabdingbar[!] – “→Kampf” als Teilaspekt des Lebens und der Erfahrung eines Menschen) !Der Begriff “Kampf-Kunst”, als ein Beitrag zur Lebenskunst umgesetzt mit →“Kung fu”, drückt dies als deutsches Wort ebenfalls sehr gut aus.Hingegen bedeutet also reines “Kämpfen zu lernen” – auch wenn es ausschließlich darum gehen mag, sich selbst zu verteidigen – der bloße Erwerb von “äußeren”, technischen, Fähigkeiten (d.h. auf Deutsch eben “Kampf-Sport”).Tipps:Weitere Fragen und Antworten zu Tai Chi Gung finden sich auf der Seite: →Ask a SifuWeitere Begriffserklärungen zu Stichwörtern von A bis Zfindet man(n)/frau im alphabetisch sortierten →Glossar-Index—Unterstütze die Vereinstätigkeit als Fördermitglied und genieße alle Vorteile, unter anderem den Fernlehrgang:→Fernlehrgang im eLearning (Inhalte und Vorteile)
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