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Trading: "You are always a student in this game"

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-12-11 20:02:20 · Weitere Artikel dieses Blogs

Sehr guter Beitrag von Trader Steve aus UK. Was haben alle erfolgreichen Menschen gemeinsam? Sie sind ständig dabei an sich zu arbeiten und zu lernen. Wer das Lernen aufgibt, wie nie Fortschritte machen und stehen bleiben.Hier könnt ihr den Beitrag lesen: You are always a student in this game Der Beitrag Trading: “You are always a student in this game” erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: Interview mit Jon Boorman

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-12-08 19:50:12 · Weitere Artikel dieses Blogs

Ich glaube ich habe schon einige Interviews mit Jon Boorman hier im Blog gepostet. Er betreibt den Blog Alpha Capture?und hat 25 Jahre Erfahrung im Trading. Somit ist er immer wieder ein geeigneter Kandidat für spannende Interviews Hier könnt ihr das Interview hören: ZIP 46: Jon Boorman – Trend Following on Equities! Yes IT WORKS! Der Beitrag Trading: Interview mit Jon Boorman erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Gedanken: Die Zukunft des Tradings

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-12-06 11:14:06 · Weitere Artikel dieses Blogs

Jede Branche wird sich irgendwann weiter entwickeln. Neue Einflüsse und Veränderungen führen zu einem stetigen Wandel, auch im Trading.Inspiration für neue Gedanken finde ich mittlerweile nicht mehr in der allgemeinen Trading–Literatur. Die Themen dort sind leider immer wieder die gleichen und drehen sich meist um dieselben Fragen. Die meisten meiner Gedanken beziehe ich aus Interviews mit erfolgreichen Tradern oder anderen Personen, Büchern zum Thema Psychologie oder auch Physik. Momentan interessiere ich mich stark für die Themen Denken, Quantentheorie und Realtivitätstheorie. Ich habe nicht vor in diesen Themen jemals ein Profi?zu werden, jedoch finde ich sie spannend und sie geben mir neue Inspiration.In diesem Themenbereich liegt auch das Buch “Die Physik des Bewusstseins” von Dr. Michio Kaku, welches aktuelle ein Bestseller ist. Es ist wirklich sehr gut geschrieben und erzählt lebendige Beispiele und Gedanken zu den Themen Denken, Gehirn und Zukunft. Da mein Denken sehr stark mit dem Thema Trading?verbunden ist, finde ich immer wieder parallelen zu Trading und bekomme neue Ideen, wie sich Entwicklungen auf das Trading auswirken können.Ich will in diesem Artikel nicht eine Vision?zum Thema “Zukunft des Tradings” schreiben, sondern viel mehr euch mitgeben, euch eine eigene Vorstellung darüber zu machen und sich mit diesem Feld zu beschäftigen.4 Gedanken zu zukünftigen Trends im TradingDies sind meine persönlichen Gedanken, die ich mir zur Zukunft des Tradings mache.Steigende Leistung der Computer:?Computer im Trading haben die gesamte Branche absolut umgekrempelt. Sie haben Trading demokratisiert, so dass heutzutage jeder an allen Finanzplätzen der Welt handeln kann. Zudem haben sie neue Marktnischen geöffnet und weiterentwickelt, die vorher nur von kleinen Gruppen besetzt werden konnten (Thema High–Frequency–Trading). Computer werden auch in Zukunft dazu beitragen, dass neue Trading–Techniken entwickelt und genutzt werden. Durch die steigende Leistungsfähigkeit wird es möglich sein, noch größere Datenmassen für z.B. Backtests und Analysen zu nutzen. Es werden sicherlich nicht nur Preise, sondern auch andere Daten wie Stimmungen, Muster auf Mikroebene und weitere Daten miteinbezogen werden.Handelsplätze:?Wird in Zukunft Trading überhaupt noch möglich sein? Vielleicht wird es dazu kommen, dass Trading strenger reguliert wird. Oder es wird Computersysteme geben, die Preise anhand von bestimmten Daten berechnen und die genutzt werden können. Ich denke jedoch, dass Trading eine Zukunft haben wird. Handel wird seit Jahrtausenden betrieben und erfüllt gesellschaftlich wertvolle Funktionen.?Er gibt die Möglichkeit einer bestmöglichen Preisfestlegung,?gleicht Angebot/Nachfrage aus und gibt Firmen die Möglichkeit zu Kapitalaufnahme. Banken könnten heutzutage diese Massen an Kapital, die benötigt werden, nicht mehr bereitstellen. Deshalb bedarf es so großen Finanzierungsmöglichkeiten wie der Börse.Nichtsdestotrotz wird auch die Zukunft Handelsplätze verändern. Neue alternative Handelsplätze, wie z.B. alternative Börsen?oder Darkpools sind bereits Realität. Zudem wird die Börse in Zukunft immer mehr einem Netzwerk gleichen und Technologie bereitstellen, um die Geschäfte abzuwickeln. Spezialisten oder?Börsenhändler werden nicht mehr gebraucht. Programme werden diese Arbeit übernehmen und Menschen/Maschinen handeln direkt über ein Netzwerk miteinander. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß ihre Konten sind oder wie viel Erfahrung sie haben.Leistungssteigerung des Menschen:?Der Mensch ist das größte Problem beim Trading, weil er so unvollkommen ist und zugleich Fähigkeiten besitzt, wovon Computer heute nicht mal träumen können. Das Buch “Physik des Bewusstseins” gibt zahlreiche Beispiele, wie man Unvollkommenheit des Menschen

Trading: "How Great Traders Thrive Under Pressure"

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-12-06 10:27:02 · Weitere Artikel dieses Blogs

Einen spannenden Artikel zum Thema Druck beim Trading habe ich im Blog von Darvas Trader gefunden. Auch ich beobachte regelmäßig z.B. bei Sportlern, dass sie erfolgreich mit Drucksituationen umgehen und sogar zu besseren Leistungen fähig sind.Hier könnt ihr den Artikel lesen: How Great Traders Thrive Under Pressure Der Beitrag Trading: “How Great Traders Thrive Under Pressure” erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: Meine Kolumne im aktuellen TRADERS’ Magazin

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-12-03 20:05:39 · Weitere Artikel dieses Blogs

Ab sofort gibt es meine Kolumne mit dem Titel “Warum jeder traden sollte” in der aktuellen TRADERS’ Magazin Ausgabe am Kiosk.Also: Gleich kaufen oder online lesen  Der Beitrag Trading: Meine Kolumne im aktuellen TRADERS’ Magazin erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Gedanken: Hedge Funds vs. Trader

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-12-02 14:15:01 · Weitere Artikel dieses Blogs

Trading ist für beide die Grundlage. Jedoch sind die Ziele verschiedene.Mittlerweile habe ich dutzende Interviews mit Hedge–Fund–Managern und Tradern gelesen und gehört. Früher dachte ich immer, dass Hedge–Fund–Manager die “Könige” des Tradings sind. Viele von ihnen sind seit dutzenden Jahren in der Branche und erarbeiten konstante Renditen über einen längeren Zeitraum. Mittlerweile bin ich jedoch der Meinung, dass beide Gruppen getrennt betrachtet werden müssen, da sie zwei verschiedene Ziele haben. Im Kern beschäftigen sich beide jedoch natürlich mit Trading.Hedge–Fund–Manager vs. TraderWas unterscheidet diese beiden Gruppen voneinander und wo liegen Vor– und Nachteile?Hedge–Fund–ManagerIn erster Linie ist ein Hedge–Fund–Manager ein Produktmanager. Seine Firma erstellt, vertreibt und betreibt ein oder mehrere Finanzprodukte, die für eine Zielgruppe gemacht wurden. Hört man sich Interviews mit professionellen Kapitalverwaltern an, steht der Kunde des Produktes immer im Vordergrund. Für ihn werden Änderungen am Produkt vorgenommen und es weiter auf seine, sich auch verändernde, Situation zugeschnitten. Wünscht der Kunde weniger Volatilität, so werden entsprechende Maßnahmen ergriffen oder ggf. ein neues Produkt kreiert. Dennoch gehört ein Hedge–Fund–Manager eher zu Unternehmern als zu Managern, da er i.d.R. mit eigenem Geld investiert ist und aus einer eigenen Motivation handelt.Einige Hedge–Fund–Produkte sind dafür gemacht, große Summen an Geld zu verwalten. Dies gibt dem Unternehmen natürlich einige Vorteile hinsichtlich der Kosteneffizienz. Gleichzeitig bedarf es jedoch viel komplexerer Systeme bzgl. Risiko– und Money–Management, um solche Geldmassen zu verwalten und gleichzeitig die Produkteigenschaften (z.B. geringe Volatilität) zu wahren. Große systematische Hedge–Funds setzen sogar hundert oder mehr Trading–Systeme gleichzeitig ein, um die Massen an Geldern im Markt ohne Verluste unterzubringen. Der Nachteil ist klar: Ein Hedge–Fund ist nicht in der Lage, große Positionen über alle hundert Trading–Systeme gleichzeitig abzustoßen. Zudem werden stark liquide Märkte benötigt.TraderTrader arbeiten natürlich auch für Hedge–Funds und können auch ein Teil ihres Portfolios sein. Ich meine jedoch hier den Typ von Trader, der für sich alleine oder eine ausgewählte Gruppe von Kunden arbeitet. Im Gegensatz zum Hedge–Fund verfolgt der Trader ein anderes Ziel: Nämlich sein eigenes. Er steht im Mittelpunkt des Tradings und es ist sehr wichtig, dass seine Strategie für ihn alleine passt. Wenn Kunden ihm Geld zur Verwaltung geben, sind diese mit seiner Strategie einverstanden.Ein Trader arbeitet für sich selbst und hat somit nur sich gegenüber Rechenschaft abzulegen. Das bietet ihm Vorteile, so dass er nicht Kundenwünsche berücksichtigen muss und keinen Kundendruck hat. Gleichzeitig kann jedoch Verwaltung von Fremdkapital auch?ein Pflichtgefühl mit sich bringen. Weiterhin muss ein einzelner Trader nicht hunderte Strategie einsetzen, da i.d.R. sein Kapital geringer ist. Somit kann er in Bereichen und Geschwindigkeiten handeln, in denen große Hedge–Funds Probleme haben. Der Vorteil seiner geringeren Größe ist jedoch ein Nachteil bei Kosten und Technik. Hier sind natürlich Hedge–Funds besser ausgestattet.Ich will weder das eine noch das andere als “besser” bezeichnen. Es sind lediglich Gedanken zu beiden Gruppen. Dazwischen gibt es natürlich auch Mischformen. Beides sind ernstzunehmende Geschäfte, die auch so geführt und gehandhabt werden müssen, um erfolgreich zu sein. Dennoch sollte man überprüfen in welche Kategorie man fällt und worauf man sich spezialisieren möchte.Foto:?Eric Gravengaard Der Beitra

Trendfolge: Trends zu verpassen tut weh

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-29 10:37:56 · Weitere Artikel dieses Blogs

Man erhält vom Markt regelmäßig Feedback von dem man Lernen kann.Dieses Jahr ist gefühlt eines der schwierigsten Jahre meiner 4 Jahre als Trader. Woran liegt das und geht es nur mir so? Ich denke es liegt an zwei Herausforderungen: 1. Die meisten Märkten haben eine erhöhte Volatilität und laufen seitwärts, 2. Ich habe die großen Trends links liegen lassen.Dies ist eine kritische Selbstanalyse, man muss ehrlich zu sich sein und daraus lernen. Dieses Jahr gab es große Trends im USD, Gold, Silber und Öl. Von allen drei Trends habe ich nicht profitiert, da ich einige Fehler gemacht habe, woraus ich lernen kann:Einige Märkte habe ich nicht aktiv verfolgt, da ich mich mehr auf Aktien konzentriert habe. Beispielsweise habe ich den USD und andere Währungen nicht aktiv auf meiner Watchlist verfolgt. Dies habe ich nun geändert. Ich verfolge nun sowohl die großen Majors, einen USD–Index–ETF und habe Screener für Währungen eingerichtet.Gold und Silber, vor allem Aktien habe ich aktiv verfolgt, jedoch keinen guten Einstieg erlangt. Dies hat zwei Gründe: 1. teilweise bewegten sich die Preise so schnell, dass kein guter CRV möglich war; 2. Ich habe darauf gewartet eine entsprechende Bestätigung vom Markt zu bekommen. Doch diese kam erst zeitverzögert. Somit verpasste ich den Trend.Bei Öl muss ich im Nachhinein feststellen, dass ich einfach nicht “Abdrücken” konnte. Ich habe einige der großen Trendaktien (z.B. Ecopetrol, Transocean) aktiv verfolgt, jedoch nicht im richtigen Augenblick gehandelt. Hier machte sich ebenfalls der Fehler aus Punkt 2 bemerkbar. Eine Bestätigung vom Markt kam erst zeitverzögert.Neben diesen drei Haupttrends gab es natürlich noch weitere Trends, z.B. Kohle–Aktien oder Biotech.Aus meiner Sicht habe ich sehr?defensiv gehandelt, was gut ist, da ich in einer Seitwärtsphase der Märkte eher Zurückhaltung übe. Dennoch hätte man von diesen Trends profitieren können, da sie sich immer auf Sektoren bezogen, die sich vom Marktgeschehen an den Aktienmärkten abgekoppelt haben oder sind. Ich bin jedoch nicht bereit unter schlechten Bedingungen einen Trade einzugehen. Wenn der Trend fortgeschritten ist oder das CRV schlecht, muss man nicht eine Position eingehen, sondern warten.Ich bin nicht konsequent dem Preis gefolgt.Das größte Problem ist jedoch psychologisch: Ich bin nicht konsequent dem Preis gefolgt. Trading ist manchmal unbequem und herausfordernd. Doch Mut wird am Ende auch belohnt. Sehr starke oder sehr schwache Aktien brechen oft vor einer generellen Marktbewegung aus. Sie sind die “führenden” Aktien auf ihrem Gebiet und in ihrer Richtung (long/short). Verhält ein ganzer Sektor sich schwach oder stark und bricht vor dem Markt aus, ist etwas großen im Entstehen. Man kann nicht wissen, was es ist, aber es passiert etwas. In solch einer Situation muss man eigentlich nur auf den Preis achten und zugreifen. Weißt sich das Signal als falsch heraus, kassiert man einen kleinen Verlust. Stellt sich das Signal als richtig heraus, kann man große Gewinne einfahren, wenn auch der Rest des Marktes die Situation entdeckt.Ich und mein Modell haben hinzugelernt und können dies in Zukunft berücksichtigen.Wie passen diese Gedanken zur preis– und regelbasierten Trendfolge zusammen? Solche?Gedanken bilden die Grundlage für ein Tradingmodell. Wenn ich beobachte und bestätigen kann, dass bestimmte Trends vor den allgemeinem Markttrends einsetzen oder sich davon abkoppeln, kann ich dieses in mein Modell und mein Mindset einbeziehen.?Ich und mein Modell haben hinzugelernt und können dies in Zukunft berücksichtigen. Bei Trading hat man schließlich nie ausgelernt. Der Beitrag Trendfolge: Trends zu verpassen tut weh erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Tradingvideo: "Trend following principles" by Trader Steve

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-29 10:00:06 · Weitere Artikel dieses Blogs

Manchmal benötigt man ein Video, um sich die Grundprinzipien noch einmal in das Gedächtnis zu rufen. Es ist wie ein Anker, der noch mal die Disziplin stärkt. Trader Steve hat eine Sammlung an wichtigen Zitaten bekannter Trendfolger zusammengestellt. Großartig!Hier der Link zum original Artikel: Trend following principles Der Beitrag Tradingvideo: “Trend following principles” by Trader Steve erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trendfolge: 5 Dinge, die ich als Trendfolger akzeptieren muss

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-28 11:01:18 · Weitere Artikel dieses Blogs

Trading ist eine Kombination aus Mindset und Technik. Das Mindset bildet die Grundlage für das Trading.Das schöne am Trading ist, dass es keine allgemein gültige Wahrheit gibt, wie Trading funktioniert. Jeder, der die verschiedenen Interviews mit erfolgreichen Tradern in “Magier der Märkte” gelesen hat, weiss, dass es verschiedene Trading–Stile gibt, die alle funktionieren. Trading ist eher eine Kombination aus Mindset und Technik, die miteinander eine Einheit werden. Am Ende beherrscht der Trader genau dieses Handwerk perfekt.Auch im Bereich der Trendfolger gibt es viele Unterschiedlichkeiten: Zeiteinheit, eingesetzte Tools, vollautomatisch/disktretionär usw. Doch innerhalb der Trendfolger–Gruppe finden sich Gemeinsamkeiten im Mindset, welche ihnen helfen, ihr Trading ausführen und erfolgreich zu machen.5 Dinge, die ich als Trendfolger akzeptieren muss Neben diesen 5 gibt es noch viele weitere. Dies ist lediglich ein Anfang.Preisbewegungen verlaufen in Trends:?Preistrends gibt es, seitdem gehandelt wird. Da Menschen nicht perfekt sind,?werden Informationen in den Märkten nur langsam oder sogar irrational verarbeitet. Diese Anpassungen der Preise über einen langen Zeitraum bilden die Grundlage für?Trends. Trends kommen zwar seltener vor, jedoch sind die Bewegungen um eines größer als Seitwärtsbewegungen. Hiervon lässt sich profitieren. Das Problem: Man kann nicht wissen, ob ein neuer Trend beginnt und nachhaltig ist.Die Zukunft ist nicht vorhersehbar:?Dies ist sicherlich die wichtigste Grundlage und beinhaltet viele Aspekte der Trendfolge. Ich kann nicht wissen, wie sich morgen der Kurs einer Aktie entwickeln wird, da er auf Transaktionen beruht, die noch nicht stattgefunden haben. Aus diesem Grund kann ich auch keine Preisziele festlegen oder mich auf fundamentale Daten stützen. Beides würde bedeutet, dass ich weiß, wie sich der Preis, aufgrund einer Information, in der Zukunft entwickeln wird. Dies ist jedoch nicht möglich. Zudem ist es nicht möglich zu wissen, wann ein Trend nachhaltig dreht.Gewinne müssen Verluste übersteigen:?Ein Trendfolgeansatz hat in der Regel eine geringe Trefferquote. Dies kommt daher, dass Signale ständig wahrgenommen werden müssen, da man davon ausgeht, dass nun ein signifikanter Trend einsetzt. Stellt sich das Signal als falsch heraus, werden geringe Verluste verbucht und es beim nächsten Signal erneut versucht. Dies geschieht so lange, bis tatsächlich ein Signal sich als richtig herausstellt und ein signifikanter Trend beginnt. Der Gewinn dieses einen Trends gleicht alle kleinen Verluste aus. Aus diesem Grund müssen die Verluste so gering wie möglich gehalten werden, da ansonsten der Rückgang des Kapitals zu groß ist, um von den wenigen Gewinnern ausgeglichen zu werden. Die Gewinner müssen jedoch so lange wie möglich laufen gelassen werden, um genug Gewinn anzusammeln, um die kleinen Verluste auszugleichen.Die meiste Zeit in einem Drawdown:?Wie bereits unter 3. erklärt, haben Trendfolgesysteme oft eine geringe Trefferquote. Dies ist jedoch nebensächlich, solange?der Erwartungswert positiv ist. Doch psychologisch hat dies große Konsequenzen. Der Trader hat das Gefühl eigentlich nur zu verlieren. Wenn jedoch ein großer Trend erwischt wird, ist das Gefühl umso schöner. Mit diesen Verluststrecken umzugehen und die Risiken hieraus zu managen ist die Herausforderung in der Trendfolge.Lange an der Seite stehen:?Trendfolger können nur handeln, wenn die Märkte in einem Trend sind. Eine Schwierigkeit ist, dass in trendlosen Phasen oft nur weniger oder gar keine Signale gegeben werden. Je nach dem, ob man auch die Short–Seite handelt, kann man sogar oft ein ganzes Jahr keinen Trade durchführen, weil sich die Märkte in einem Abwärtstrend befinden. Wer beispielsweise auf dem Tageschart nach Signalen sucht, kann manchmal wochenlang an der Seite stehen, bis ein handelba

Trading: Jerry Parker (Chesapeake Capital) im Interview

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-27 14:09:15 · Weitere Artikel dieses Blogs

Es sehr spannendes Interview mit Jerry Parker von Chesapeake Capital. Jerry Parker ist einer der legendären Turtle Trader und sehr erfolgreich über die letzten Jahrzehnte. Es gibt vieles zu hören über die Turtles, die Weiterentwicklung der Ansätze, Tradingpsychologie und Trendfolge.Hier könnt ihr das Interview hören:Lessons From the Most Successful Turtle of All–Time | Jerry Parker, The Full Turtle Story | #13"You’re going to make a lot of money doing this" | Jerry Parker, The Full Turtle Story | #14 Der Beitrag Trading: Jerry Parker (Chesapeake Capital) im Interview erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: Interview mit David Ryan und Mark Minervini

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-24 20:39:04 · Weitere Artikel dieses Blogs

Gerade habe ich das aktuelle Buch von Mark Minervini “Trade like a Stock Market Wizard” vorgestellt, gibt es nun hier ein Interview mit ihm und David Ryan (ebenfalls ein Market Wizard). Minervini und Ryan beantworten Fragen der Leser des Blogs Newtraderu.com von Steve Burns. Wirklich lesenswert!Hier könnt ihr das Interview lesen:?My Interview With Two Market Wizards: Mark Minervini & David Ryan Der Beitrag Trading: Interview mit David Ryan und Mark Minervini erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Tradingbuch: "Trade like a Stock Market Wizard" von Mark Minervini

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-22 11:44:09 · Weitere Artikel dieses Blogs

Das Buch ist spannend zu lesen, weil Mark Minervini bereits so eine lange Erfahrung hat. Solche Einblicke sind rar. Dennoch lässt er einige Fragen?offen Seit nun drei Wochen will ich diesen Artikel über das Buch “Trade like a Stock Market Wizard” von Mark Minervini schreiben. Ist es vielleicht ein Zeichen, dass ich es noch nicht geschafft habe?Minervinis Buch ist mittlerweile ein Bestseller in den USA und “Trade like a Stock Market Wizard” steht bei Amazon ganz oben in den Charts. Minervini ist kein unbekannter Trader. Er ist ein wirklicher Champion und gewann 1997 die U.S. Investment Championship. Er hat bereits 30 Jahre Tradingerfahrung und seine Geschichte liest sich wie die eines Selftmade–Manns. Doch darum geht es in seinem Buch nur am Rande.Er kombiniert fundamentale Kriterien, nach dem eigenen SEPA Modell, mit technischen Kriterien, die auf Price–Action beruhen.“Trade like a Stock Market Wizard” ist ein klassisches Growth–Momentum–Stock Buch, wie auch die Bücher von William O’Neil oder weiteren Vertretern dieses technisch–fudamentalen Ansatzes. Er kombiniert fundamentale Kriterien, nach dem eigenen SEPA Modell, mit technischen Kriterien, die auf Price–Action beruhen. Ziel ist es, Aktien zu finden, die stark wachsen, führend im Markt sind und sich schnell preislich bewegen. Aber Minervini betont immer wieder, dass die Price–Action Komponente wichtiger ist als die fundamentale. Er sagt sogar, dass er Aktien auch wegen der Price–Action kauft, ohne das fundamentale Daten vorhanden oder attraktiv sind.Das Buch “Trade like a Stock Market Wizard” ist in 13 Kapitel aufgeteilt und nur in Englisch erhältlich. Die meisten Kapitale beschäftigen sich mit fundamentalen Daten und Preis–Verläufen, sowie Einstiege in einen Trade. Dennoch hat Minervini dem Thema Risikomanagement ganze zwei Kapitel gewidmet, welche?ich wirklich überzeugend finde. Zudem finde ich seinen Schreibstil und die Wortwahl gut. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und schreibt einige Wahrheiten über Trading und Trading lernen, was andere Autoren nicht so gerne schreiben.Bei Minervini bewundere ich jedoch, wie streng er mit Kriterien umgeht.Ich selber liebe es, mich mit Preisverläufen zu beschäftigen. Daher mag ich die Kapitel in “Trade like a Stock Market Wizard” am liebsten. Gerade seine Beschreibungen des VCP–Patterns finde ich gut, weil diese meinem Trading so ähnlich sind. Bei Minervini bewundere ich jedoch, wie streng er mit Kriterien umgeht. Dies ist auch für mich noch ein Punkt, den ich verbessern kann.Was mir an “Trade like a Stock Market Wizard” überhaupt nicht gefällt ist, dass er sich so gut wie nicht mit dem Ausstieg aus einem Trade beschäftigt. Nur am Rande wird erwähnt, dass es Sinn macht über einen Verkauf nachzudenken, wenn der Preis zu tief unter einen gleitenden Durchschnitt zurückfällt. Doch wo plant?man wirklich einen Ausstieg? Ist dies bei Mark Minervini so individuell von Trade zu Trade? Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke, dass er in das Momentum hineinverkauft, wie viele Momentum–Trader es tun. Aber wo löst er wirklich eine Position komplett auf?Für mich wurde die Frage nicht beantwortet, wie viel Aufmerksamkeit er dem Gesamtmarkt schenkt.Zudem schreibt er nur relativ wenig zur Interpretation des gesamten Aktienmarktes. Ich weiß, dass er auf die Gesamtmärkte nicht allzu viel Rücksicht nimmt, da für ihn das Verhalten aus den führenden Aktien abgeleitet wird, aber gleichzeitig?vergleicht er den Kurs einer Aktie immer wieder mit dem Index. Für mich wurde die Frage nicht beantwortet, wie viel Aufmerksamkeit er dem Gesamtmarkt schenkt.Was mir ebenfalls fehlt, ist der Umgang mit großen Trading–Konten und Nebenwerten. Wer Mark Minervini bei Stocktwits folgt, sieht, dass er durchaus Aktien handelt, die nur 200–500.000 Stück pro Tag gehan

Trading: "Quantifying the quality of a setup" – Jake Yeager

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-22 11:04:08 · Weitere Artikel dieses Blogs

Auch ich habe mich in der Vergangenheit damit beschäftigt, Setups quantitativ mit einem Scoring zu bewerten. Im Artikel?“Quantifying the quality of a setup” beschreibt Jake Yeager sein Modell dieser Quantifizierung. Das Ziel ist es, die besten Trades herauszupicken, die eine möglichst hohe Punktzahl aufweisen. Das Problem ist jedoch, dass man dies erst einmal mit Backtests belegen muss. Ansonsten bring einem ein quantitatives Modell auch nichts. Ich bin mittlerweile wieder von einer festen Bewertung mit einem Score abgerückt, da sich Setups und Preisverläufe einfach sehr unterschiedlich Verhalten und ich hierin kein gewinnbringendes Modell gesehen habe. Vielleicht hat dies aber auch mit meinen Kriterien zu tun. Dennoch führe ich eine genau Checkliste bei jedem Trade über die Kriterien und diese hilft mir entsprechende Entscheidungen zu treffen.Hier könnt ihr den Artikel lesen:?Quantifying the quality of a setup Der Beitrag Trading: “Quantifying the quality of a setup” – Jake Yeager erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: "Magic of Compounding Returns" – Steve Burns

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-22 10:52:45 · Weitere Artikel dieses Blogs

Steve Burns beschreibt in seinem Artikel “Magic of Compounding Returns” einen der faszinierendsten Phänomene, wenn man mit Geld arbeitet: Den Zinseszins. Auch ich bin fasziniert davon, dass sich Geld bei?Wiederanlage der Gewinne von selber vermehrt und somit z.B. eine Verdoppelung schneller erreicht wird. Ich bin der Meinung, dass es die größte Waffe eines Traders ist und zugleich ein gutes Beispiel ist, warum Verluste so klein wie möglich gehalten werden müssen. Je höher die Verluste sind, desto schwieriger wird es, diese wieder aufzuholen und vom Zinseszinseffekt zu profitieren.Hier könnt ihr den Artikel lesen:?Magic of Compounding Return Der Beitrag Trading: “Magic of Compounding Returns” – Steve Burns erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: Ruin über Nacht! Positionsgröße als Risiko.

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-21 20:20:18 · Weitere Artikel dieses Blogs

Ein einziges Ereignis kann ausreichen, um das Trading–Konto zu ruinieren!Es?gibt einige Wege eine Positionsgröße zu berechnen und sein Risiko im Vorfeld zu kalkulieren. Sehr beliebt ist die Fix–Prozent–Methode, wo ein fixer Prozentsatz (z.B. 1%) des Kapitals als maximales Risiko genommen wird. Die Formel hierzu lautet: Stückzahl = Risiko in EUR/(Einstieg–Ausstieg). Mit dieser Formel erhält man die zu handelnde Stückzahl bei einem fixen Risiko, z.B. 1% von 250.000 EUR = 250 EUR.Doch nutzt man diese Stückzahl ohne sich die wirkliche?Positionsgröße anzuschauen, übersieht man einen weiteren Risikofaktor. Gerade, wenn man Handel auf Margin (z.B. über CFDs) betreibt, stehen einem hohe Summen zur Verfügung und es ist kein Problem sein Kapital mit dem Faktor 5 oder höher zu hebeln. Das Problem ist jedoch, dass man Gefahr läuft extrem große Positionen einzugehen, die bei einem Gap ein hohes Risiko haben.Risiko Margin–Handel: PositionsgrößeGerade vor ein paar Tagen habe ich eine Position auf eine US Aktie kalkuliert und ich konnte meinen Augen kauf trauen, als ich die Positionsgröße im Verhältnis zum Kapital gesehen haben.Für die Kalkulation der Positionsgröße nutze ich die Average True Range, was mir erlaubt, die Volatilität des Basiswerts miteinzubeziehen. Folgende Daten ergaben sich bei der Kalkulation (Beispielwerte):Kontogröße 25.000Einstieg bei 35,03; 2fache Average True Range als Stop–Loss = 0,41. D.h.?mein Stop–Loss wäre ca.?1,1% entfernt.Bei einem Risiko von 1% könnte ich also 609 Stück?handeln. Formel: 609 Stück?= 250/0,41.609 Stück entsprechen einer Positionsgröße von 21.333,27! Dies sind 85% meines Kapitals.Bei einer Margin von 20% müsste ich jedoch nur 4266,65 als Sicherheit hinterlegen.Bei einem Risiko von 2% des Kapitals, also 500, wären dies sogar 170%!Risikoorientierte Trader können sich bereits denken, worauf ich mit meiner obigen Rechnung hinauswill.Nehmen wir an, dass es über die Firma überraschende Nachrichten über Nacht gibt, z.B. einen Betrugsskandal oder eine Nichtzulassung eines neuen Pharma–Produktes und die Aktie bricht um 5%, 10% oder 50% ein. Hieraus würden sich folgende Schäden für das Kapital ergeben, wenn wir 1% Risiko annehmen:5% Gap Down = 4,3% Verlust des Kapitals. Dies entspricht 4R, was noch verkaftbar wäre.10% Gap Down = 8,5% Verlust des Kapitals. Die entspricht 8R!50% Gap Down = 42,67% Verlust des Kapitals. Dies entspricht 43R und führt an den Rand des Ruins!Bei einem Einsatz von 2% des Kapitals verdoppeln sich die Verluste und bei einem 50% Gap Down führt dies bereits sofort in den Ruin.Nun könnte man sagen, dass solch ein Ereignis einen persönlich?selten?trifft. Das stimmt vielleicht über einen kürzeren Zeitraum. Jedoch wird man, je länger man tradet, irgendwann an diesen Punkt gelangen. Solche Verluste sind schmerzhaft und können über Nacht in den Ruin führen. Dabei reicht ein einziges Ereignis aus.Gerade bei Short–Trades können sogar noch größere Verluste entstehen, dass hier Aktien unbegrenzt gegen einen ansteigen können. Wer beispielsweise ein Gap–Up in einem Short–Trade von 150%, aufgrund einer Firmenübernahme erlebt, schuldet seinem Broker sogar noch Geld nach solch einem Trade.Natürlich gibt es Möglichkeiten sich dagegen zu schützen:Nutzung eines garantierten Stop–Loss, der von einigen Broker angeboten wird.Nutzung von Zertifikaten mit einem eingebauten Stop–Loss Mechanismus (sog. Knock–Out Zertifikate).Handel von Forex oder Indizes, die 24h am Tag gehandelt werden.Schließung der Positionen vor anstehenden wichtigen Nachrichten (z.B. Quartalsergebnissen).Oder einfach eine maximale Positionsgröße, z.B. 25%.Jeder Trader mag mit diesem Problem anders umgehen und andere Mechanismen zur Risikobegr

Trading: "Paul Tudor Jones on the 200–Day Moving Average"

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-15 13:43:36 · Weitere Artikel dieses Blogs

Neben dem Interview mit Dan Zanger, sind auch Interviews mit Paul Tudor Jones relativ schwer zu bekommen. Doch nun scheint es ein aktuelles Interview im Buch von Tony Robbins “Money: Master the Game” zu geben. Das Buch habe ich bereits vorbestellt und bin sehr gespannt.Meb Faber scheint das Buch schon gelesen zu haben und präsentiert im Artikel “Paul Tudor Jones on the 200–Day Moving Average” einen Auszug hiervon, wo Paul Tudor Jones über seinen Einsatz des 200 Tage gleitenden Durchschnitts spricht. Sehr spannend!Hier könnt ihr den Artikel lesen:?Paul Tudor Jones on the 200–Day Moving Average Der Beitrag Trading: “Paul Tudor Jones on the 200–Day Moving Average” erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Tradingvideo: Aktuelles Interview mit Dan Zanger

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-15 13:29:24 · Weitere Artikel dieses Blogs

Hier ist endlich mal ein aktuelleres Interview–Video mit Dan Zanger. Interessant, aber leider sehr kurz (ca. 10 Minuten).Dan Zanger ist der Betreiber der Plattform chartpattern.com und ein Weltrekordhalter im Trading (29.000% in einem Jahr). Der Beitrag Tradingvideo: Aktuelles Interview mit Dan Zanger erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

Trading: "Every trade is a mistake" – Mike Dever

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-14 19:36:23 · Weitere Artikel dieses Blogs

Es gibt keine perfekten Trades, egal ob der Ausgang ein Gewinn oder Verlust ist.Ich glaube, ich habe noch nie einen Artikel nur mit einem Zitat als Überschrift geschrieben. Damit trotze ich jedem SEO–Tipp oder sonstigen Hilfestellungen, wie man einen guten Blog–Artikel schreibt, aber diese Überschrift drückt am besten eine Denkweise aus, die ich mir versuche anzueignen.Ist jeder Trade wirklich ein Fehler? Nein, dies ist damit nicht gemeint und aus dem Zusammenhang gerissen. Es ist vielmehr die Denkweise, die Mike Dever (Brandywine Asset Management) damit versucht auszudrücken. Gehe davon aus, dass jeder Trade ein Fehler werden kann und dabei ist es egal, ob es sich um einen Gewinner oder einen Verlierer handelt. Alle Trades werden in den eigenen Augen fehlerhaft sein. Mag es sein, weil man zu früh ausgestoppt wurde und der Preis?danach wieder dreht oder sei es, weil man zu spät verkauft hat, weil der Stop–Loss zu weit entfernt war. Vielleicht hat man auch gar nicht erst gekauft und somit war schon dieser potentielle Trade ein Fehler.Es ist die Art, wie ich mit diesen Fehlern umgehe, die über Erfolg oder Niederlage entscheiden.Als Trader muss ich es akzeptieren, dass ich nie vollkommen sein werde. Ich werde viele Fehler machen und auch viele in Folge. Es ist die Art, wie ich mit diesen Fehlern umgehe, die über Erfolg oder Niederlage entscheiden. Mache ich weiter oder gebe ich auf? Kann ich mein System weiter handeln oder fange ich an, Regeln zu brechen?Ich versuche mir eine Haltung anzugewöhnen, dass ich bei jedem Trade davon ausgehe, dass er fehlerhaft sein wird. Es kann beim Trading gar nicht anders gehen. Die Chance, dass man im richtigen Moment ein– und aussteigt, sind sehr gering. Zudem muss man wissen, dass die Chancen sehr gering sind,?dass der nächste Trade ein Gewinner ist, wenn man ein System mit einer niedrigen Trefferquote handelt.?Der eigene Kopf geht natürlich davon aus, dass der nächste Trade ein großer Gewinner wird und ist enttäuscht,?wenn?es anders kommt.Doch leider denkt das Gehirn?in diesen Punkten anders. Es ist andauernd dabei, sich die Zukunft auszumalen und möglichst rosig. Der eigene Kopf geht natürlich davon aus, dass der nächste Trade ein großer Gewinner wird und ist enttäuscht, wenn?es anders kommt. Hier ist es meine Aufgabe als Trader, Prozesse und Methoden zu finden, diese Wege des Denkens umzulenken und zu verändern. Nur so schaffe ich es, auf Dauer mit diesen kleinen, gefühlten Niederlagen umzugehen.Zwei Dinge helfen mir dabei:Die Formulierung der Erwartungen an einen Trade. Also welche Erwartungen an den Ausgang des Trades habe ich? Ist mir bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, einen Verlierer auszuwählen als einen Gewinner? Ist es für mich klar, dass ein Gewinner am Ende viele kleine Verlierer ausgleichen kann?Weniger traden.?Wenn die Schmerzen zu groß werden, muss man das bekämpfen, was die Schmerzen verursacht und nicht die Schmerzen selber. Wenn man gleich mehrere Verlierer in einer Reihe hat, ist das ein Zeichen, dass die eigene Strategie momentan nicht gut funktioniert. Man sollte also einen Gang herunterschalten und abwarten. Liegt erst einmal einige Zeit zwischen einer Verliererstrecke und dem aktuell geplanten Trade, sind die Schmerzen nicht mehr so groß und die Gedanken an die letzten Verluste geringer.Hier haben natürlich Trader mit automatisierten Systemen einen gewissen Vorteil. Aber auch diese geraten oft in psychologisch schwierige Situationen, wenn das automatisierte System einige Verlusstrades in Folge produziert und man bei der Analyse feststellt, dass man diese selber nicht eingegangen wäre. Doch am Ende muss man dem System vertrauen. Ein Weg dorthin ist es, zu akzeptieren, dass kein Trade perfekt und somit eher jeder Trade ein Fehler ist.Foto:?Terrance Heath Der Beitrag Trading: “Every trade is a mistake” – Mike Dever erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog

Trading: Finde heraus, was die Besten tun

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-08 17:30:52 · Weitere Artikel dieses Blogs

Alle erfolgreichen Trader haben Gemeinsamkeiten. Man kann von ihnen lernen, in dem man studiert, was die Besten tun.Wie wird man erfolgreich? Was muss man dafür tun und was muss man lassen? Liest man Geschichten von Menschen, die auf der Suche nach Erfolg sind, hat man das Gefühl, als suchen?sie nach einem Rezept oder einer Formel. Gibt es eine Formel für den Erfolg? Ich glaube: Ja und nein.Meiner Einschätzung nach basiert Erfolg, egal in welchem Bereich, auf zwei Dingen: Einem bestimmten Set an Verhaltensregeln und Glück. Mit Verhaltensregeln sind persönliche Eigenschaften gemeint, die alle erfolgreichen Menschen gemeinsam haben und Erfolg begünstigen, z.B. Disziplin, Durchaltevermögen, Offenheit, Selbstbewusstsein und einige mehr. Mit Glück meine ich, dass man die Zukunft nicht voraussehen kann. Jede Entscheidung, die wir treffen, führt uns auf einen neuen Weg in Richtung Zukunft. Jedes Mal, wenn wir vor einer Entscheidung stehen, können wir nach links oder rechts gehen. Diese Entscheidung wird tausende neue Entscheidungen und Wege nach sich ziehen. Einige werden sich im Nachhinein als gut herausstellen und andere nicht. Die Kunst liegt darin, das Risiko einer Entscheidung gering zu halten und erkennbaren Gefahren aus dem Weg zu gehen.Gibt es eine Abkürzung für den Erfolg?Doch gibt es eine Abkürzung als nur Versuch und Irrtum? Ich glaube, es kann einem gelingen sich selber darin zu trainieren und zwar in dem wir schauen, was die Erfolgreichen oder die Besten tun oder getan haben. Dies gilt in allen Bereichen und daher natürlich auch im Trading.Meiner Meinung nach ist ein Buch, welches Erfahrungen eines Traders enthält, wesentlich wertvoller als ein weiteres Technikbuch mit der angeblichen “Börsenformel”. Die Erfahrungen, die ein erfolgreicher Trader bereits gemacht hat, kann mir selber helfen, bestimmte Fehler nicht zu wiederholen oder schneller aus einem Fehlerkreislauf auszubrechen. Ebenso kann ein Trader, den ich bewundere, als Vorbild dienen und so mir Weisheiten mit auf den Weg geben. Es kommt nur darauf an, ob ich es zulasse und dafür offen bin.Man kann nicht die Resultate kopieren. Was man jedoch “kopieren” kann, ist die Art, wie jemand handelt.Van Tharp sagte beispielsweise in “Magier der Märkte“: “wenn man?die Art kopiert, in der die besten Trader diese drei Faktoren für jeden Aspekt der Trading–Aufgabe anwenden, so kann man auch Ihre Resultate kopieren.” Dies ist die Sicht eines NLP–Anwenders. Dieser Meinung bin ich nicht. Man kann nicht die Resultate kopieren. Was man jedoch “kopieren” kann, ist die Art, wie jemand handelt. Ob dies gut oder schlecht ist, will ich hier nicht bewerten. Ich glaube aber, dass man erlernen kann, erfolgreich im Trading zu sein. Hierzu gehört es auch, von anderen zu lernen.In anderen Disziplinen wird ebenfalls durch Zuschauen, Hören oder Lesen gelernt. Jeder Sportler schaut tausende Stunden von Live–Sportereignissen und lernt hinzu. Ebenso Musiker. Ein Musiker analysiert Musikstücke auf CD, schreibt Noten heraus und spielt die Stücke nach (und wenn auch nur im Kopf oder mit Luftgitarre). Dies kann genauso im Trading geschehen. Man kann sich vorstellen, wie beispielsweise ein Paul Tudor Jones handelt, wie er sich verhält, welche Denkmuster er anwendet und so ein inneres Bild von ihm entstehen lassen. Ob dieses Bild der Realität entspricht, ist nicht wichtig. Entscheidend ist nur, dass dieses Bild positiv ist und somit Einfluss auf das eigene Trading nimmt.Ich bin Fest der Meinung, dass man Erfolg studieren kann, in dem man schaut, was die Besten und Erfolgreichsten tun.Ich bin Fest der Meinung, dass man Erfolg studieren kann, in dem man schaut, was die Besten und Erfolgreichsten tun. Genug Literatur, Filme und Gelegenheiten gibt es. Man muss nicht immer alles neu erfinden, denn es gibt Gemeinsamkeiten erfolgreicher Trader. Man muss sie identifizieren und lernen. Das dauert und e

Tradingpsychologie: "Training Our Emotions: A Path to Self–Mastery"

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-11-08 16:53:40 · Weitere Artikel dieses Blogs

Im Blog von Dr. Brett Steenbarger “TraderFeed” bin ich schon vor einigen Wochen auf einen interessanten Artikel gestoßen:?“Training Our Emotions: A Path to Self–Mastery“.Der Artikel beschäftigt sich damit, wie man einen emotionalen Zustand identifiziert und sich in einen gegenteiligen emotionalen Zustand versetzen kann. Ist man beispielsweise emotional in der “roten Zone”, kann man sich mit Übungen in die “blaue Zone” versetzen. Steenbarger beschreibt dies anhand einer Sportmannschaft. Sehr lesenswert! Der Beitrag Tradingpsychologie: “Training Our Emotions: A Path to Self–Mastery” erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .

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