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Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-24 11:19:46 · Weitere Artikel dieses Blogs
Ich habe schon viele Artikel von Dr. Brett Steenbarger, Autor des Blogs TraderFeed, in meinem Blog gepostet. Er beschäftigt sich ununterbrochen mit dem Thema Trading, speziell Tradingpsychologie. Michael Covel hatte ihn als Gast in seinem Podcast.Hier könnt ihr den Postcast noch hören:Ep. 239 Brett Steenbarger:?iTunes?|?Android?|?Stitcher Der Beitrag Tradingpsychologie: Interview mit Dr. Brett Steenbarger erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-24 11:11:13 · Weitere Artikel dieses Blogs
Olivier Tischendorf hat in seinem Blog Tischendorf Letter?Kriterien starker Aktien zusammengestellt.Ich persönlich bin der Überzeugung, dass man lukrative Trading–Chancen von weniger lukrativen Trading–Chancen durch das Verhalten der Käufer und Verkäufer in einer Aktie bestimmen kann. Jede Kauf–/Verkaufsentscheidung drückt sich im Kurs der Aktie und in den Preisverläufen aus. Daher ist es möglich die dominante Seite in einem Preisverlauf zu bestimmen und darauf Wetten abzuschließen. Die Aktien, die ein klares Akkumulations–/Distributionsverhalten zeigen, sind gut geeignete Tradingkandidaten. Sie verhalten sich “richtig”. Dies ist auch die Überzeugung von Olivier Tischendorf.Sehr lesenwerter Artikel:?Typical Character Traits Of Strong Stocks Der Beitrag Trading: “Typical Character Traits Of Strong Stocks” erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-23 19:06:44 · Weitere Artikel dieses Blogs
Pille statt Selbstreparatur! Das passt in unsere Zeit. Wer will denn schon Nichtstun?Lange tat sich die EZB damit schwer, den Geldhahn richtig weit aufzudrehen und direkt Staatsanleihen im großen Stil zu kaufen. Die Zeit ist nun vorbei! Die EZB braucht auch nicht mehr Wege und Mittel zu finden, um solche Pläne?hinten rum doch zu machen und vorne rum nicht. Wenn das erste Mal rum ist, fällt das zweite Mal nicht mehr schwer.Für mich war es auch nur eine Frage der Zeit, bis die EZB die “Bazooka” herausholt. Bisher haben ihre Interventionen in die Wirtschaft nicht so sichtbare Erfolge?gehabt und dies ist nun das letzte Pulver, was verschossen werden kann. Die Amerikaner haben es bereits vor gemacht. Alle Welt fragt sich: Wo ist die EZB? Die können das doch auch, das wissen wir Wie verkauft man diese ganzen Anleihen nur wieder?In dieser ganzen Orgie des Gelddruckens, groß einkaufen und Wirtschaft–Pushen frage ich mich nur: Wie verkauft man diese ganzen Anleihen nur wieder? Wer kauft, muss auch wieder verkaufen. Wenn nun also die nationalen Notenbanken ihren Staaten die Anleihen abkaufen dürfen (wofür übrigens am Ende der Steuerzahler haftet), müssen diese ja auch irgendwann wieder verkauft werden. Wer kauft denn gerne Anleihen, wenn die Zinsen künstlich nach unten gesenkt werden? Wo ist dieser?Flohmarkt für Anleinen? Aber nun gut, dafür haben die Herren ja bestimmt einen Plan. Ich denke aber nicht, dass diese bis zur Fälligkeit gehalten werden, denn das könnte ja ein paar Jahre dauern Obwohl … Guter Plan, müssen sich die Nachfolger drum kümmern.Immer wieder, wenn ich in den Medien höre oder lese, dass wir die “Krise” überstanden haben, kann ich nur Schmunzeln. Welche Krise eigentlich? Krise ist ein regelmäßiges Phänomen, welches eine natürliche Eigenschaft unseres Wirtschaftssystems ist und sozusagen als “Entschlackungskur” dazugehört. Doch heutzutage läuft alles ja anders. Wie eine Erkältung mit Antibiotika aufgehalten wird, wird auch eine lahmende Wirtschaft mit einer “Pille” wieder kuriert. Das es dem Patienten danach oft gar nicht besser geht, wird die nächste Pille schon wieder verhindern. Wie wäre es mal mit ein paar Änderungen im Lebensablauf, lieber europäischer Staat? So etwas nennt man Reform. Doch, wenn der Glaube an die Pille größer ist, als an die Reform, dann?macht eine Reform auch nicht mehr so viel Spaß. Eine Pille ist schnell und wirkt (kurzzeitig) und passt einfach in die heutige Zeit. Es gibt sie für alles: Die Pille davor, die Pille zwischendurch und auch danach.Wer nichts tut, der tut ja auch nichts. Und da könnte man ja auch den Eindruck erhalten, dass nichts getan wird.Ich habe gar keinen großen Zweifel daran, dass die EZB Intervention etwas bewirken wird. Das wird sie irgendwie bestimmt. Aber oft sind die Kopfschmerzen nach einem Rausch viel schlimmer als einfach mal eine zeitlang nichts zu tun und sich die Systeme selbst entwickeln zu lassen. Also das Nichtstun! Doch, dass passt auch nicht in unserer heutige Zeit. Wer nichts tut, der tut ja auch nichts. Und da könnte man ja auch den Eindruck erhalten, dass nichts getan wird. Das wäre ja schlimm.Und wer denkt an die armen Sparer und Touristen? Ist der EZB eigentlich klar, dass die Sparer so mickrige Zinsen bekommen und der Tourist im Ausland für seine Currywurst bald noch viel mehr Zahlen muss? Aber die Politik hatte hier ja auch einen guten Vorschlag gemacht: Die Banken sollen freiwillig mehr Zinsen zahlen; als Wiedergutmachung für die Krise. Zudem ist es zu Hause ja auch sehr schön oder man fährt in ein Land, welches noch billiger ist. Es finden sich immer Länder, bei denen die Währung noch schlechter da steht als unsere. Simbabwe?Und was wäre schlimmer, als sich selber überflüssig zu machen und die Notwendigkeit zu akzeptieren, dass es Krisen gibt?Nun wirkt d
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-20 19:54:05 · Weitere Artikel dieses Blogs
Asymmetrische Trades sind der Kern der Trendfolge!Es ist dieser Grundsatz, die im Titel des Artikels zu lesen ist, die mich in Richtung Trendfolge trieb. Vor allem, nach dem ich das Buch “Trend Following” von Michael Covel gelesen hatte, war ich überzeugter den je von dieser Idee. Asymmetrische Wetten oder auch asymmetrische Trades sind der?Kern?von Trendfolge–Trading: Gewinne groß und verliere klein.Paul Tudor Jones geht keinen Trade ein, wenn er nicht mindestens das Potential eines 5:1 CRV hat. Was bedeutet dies? Jede Wette/Trade, die?er abschließt,?muss mindestens das Potential haben, das 5–fache seines Wett–Einsatzes als Gewinn zu ermöglichen. Dies bedeutet natürlich nicht, dass jeder Gewinn–Trade immer 5R bringt, aber über eine lange Serie an Trades wird dieses als Durchschnitt erreicht. Dies hat den charmanten Vorteil, dass man nicht so so oft gewinnen muss (nur in 20% der Fälle), da die Gewinne die Verluste um ein vielfaches übersteigen. Auf der anderen Seite bedeutet dies, dass man sehr oft verliert und dies kann sich auf die Psyche des Traders auswirken.Asymmetrische Trades sind Trades, die eine “Schiefe” zwischen dem potentiellen Verlust und dem potentiellen Gewinn aufweisen.Asymmetrische Trades sind Trades, die eine “Schiefe” zwischen dem potentiellen Verlust und dem potentiellen Gewinn aufweisen. Beispielsweise wäre es ein asymmetrischer Trade, wenn ich 100 EUR riskiere um 500 EUR zu gewinnen. Also ich setze einen kleinen Betrag, um einen vielfach größeren Betrag zu gewinnen. Ein symmetrischer Trade ist genau das Gegenteil: Ich setzte 100 EUR, um 100 EUR zu gewinnen. Das Problem hierbei ist nur, dass ich dem Risiko ausgesetzt bin, dass ich falsch liege. Dieses Risiko möchte ich normalerweise durch ein höheren Gewinn kompensieren. Dies ist einleuchtend,?aber es gibt auch Strategien, die mit negativen asymmetrischen Wetten Geld verdienen. In diesem Fall würde ich z.B. 100 EUR einsetzen, um 75 EUR zu gewinnen. Auf den ersten Blick leuchtet dies nicht ein, aber am Ende ist das Verhältnis von Verlust zu Gewinn immer im Verhältnis mit der Trefferquote zu sehen (s. dieser Artikel). Ob das eine oder andere System “besser” oder “schlechter” ist, möchte ich in diesem Artikel nicht bewerten. Ich habe jedoch meine Präferenz Wie kann man den potentiellen Gewinn ermessen? Es gibt viele Trader, die fixe Kursziele verwenden. Hier lässt sich sehr einfach der potentielle Gewinn anhand des Gewinnziels im Verhältnis zum riskierten Betrag ermitteln. Aber wie verträgt sich diese Idee mit Trendfolge? Bei der Trendfolge kennt man kein Kursziel, weil man dem Preis so lange folgt, bis ein Gegensignal vorliegt und der Preis umkehrt. Rein theoretisch beträgt bei der Trendfolge somit das CRV 1:unendlich (bei Long–Trades; bei Short–Trades immer 1:100, deshalb sind diese theoretisch nicht so attraktiv). In der Praxis erreicht man dies aber wohl kaum. Jedoch lassen sich bei der Trendfolge auch hier lukrative von weniger lukrativen Trades unterscheiden.Ich beispielsweise setze die Average–True–Range als Indikator zur Festlegung meines initialen Stops ein und kalkuliere hierüber die Positionsgröße. Je geringer die ATR ist, desto größer ist meine Positionsgröße und desto größer mein potentieller Gewinn. Da ich Breakouts handele, die gleichzeitig?eine sehr geringe Volatilität aufweisen, ist diese CRV–Optimierung bereits in meine Setups eingearbeitet. Daneben betreibe ich ein rigoroses Risikomanagement und erreiche hierdurch einen deutlich niedrigeren Durchschnittsverlust, was wiederum dem CRV zu Gute kommt. Auf diese Weise lassen sich im Trading–System CRVs von >5R erreichen.Ich kann sehr oft hintereinander mit meinen Trades falsch liegen, ein einziger Trade macht alle kleinen Verluste wieder wett.Ich sehe den großen Vorteil von asymmetrischen Trades und Trendf
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-20 19:11:23 · Weitere Artikel dieses Blogs
Tradeciety veröffentlichte kurz nach dem EUR/CHF–Absturz einen Artikel über mögliche Konsequenzen für Trader. Auch ich habe im Blog immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig das Risikomanagement ist. Gerade die Positionsgröße spielt bei unvorhersehbaren Ereignissen?eine wichtige Rolle. Ich persönlich versuche bei Aktien–Trades immer einzukalkulieren, was passiert, wenn eine Aktie über Nacht ein 50% Gap ausweist. Wie viel Verluste habe ich dann zu beklagen? Man muss immer davon ausgehen, dass einem der größte Verlust noch bevorsteht Hier könnt ihr den Artikel nachlesen: 3 Things To Learn From Yesterday’s Market Shock Der Beitrag Trading: “3 Things To Learn From Yesterday’s Market Shock” erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-18 16:30:19 · Weitere Artikel dieses Blogs
Fehler sind das Wichtigste für den Fortschritt!Wo gibt es schon eine wirkliche “Fehlerkultur”? In unserer Gesellschaft zählt nur sichtbare Leistung, nicht das Gegenteil: Fehler oder Unterlassen. So, wie wir sprechen, denken wir auch. Jedes Mal, wenn jemand zu dir sagt: “Da hast du einen Fehler gemacht”, wird die Stimme automatisch negativ und ernster.?Wie soll man so eine Fehlerkultur oder das Fehler machen?stärken? Dieses Denken zieht durch alle Branchen und Institutionen. Es ist wahnsinnig schwer, Fehler in einem anderen Licht zu sehen und sich ein anderes Denken anzugewöhnen.Fehler sind in erster Linie Informationen. Sie zeigen, dass das Endresultat nicht mit der Erwartung übereinstimmt. Wenn man das erst einmal wahrgenommen hat, gibt es zwei Wege mit Fehlern umzugehen: Negativ aufnehmen oder positiv wahrnehmen. Das Erstere steht dem Lernen aus Fehlern entgegen, während das Zweite zu dem Titel des Artikels passt: “Heiße Fehler willkommen”.Ein Fehler besteht immer aus einer inhaltlichen und emotionalen Information.Gerade in der Welt des Tradings, was vor allem ein praktisches Feld ist, sind Fehler die einzige Quelle zum Lernen. Sicherlich kann man auch Fehler vermeiden, in dem man von anderen Personen (Mentoren oder anderen erfahrenen Tradern) lernt, aber es fehlt eine wichtige Information, wenn man das tut: Die Emotion. Ein Fehler besteht immer aus einer inhaltlichen und emotionalen Information. Letztere drückt aus, wie stark uns der Fehler geschmerzt hat und ist somit ein Verstärker, um etwas daraus zu lernen. Wer sich an große Fehler erinnert, spürt den innerlichen Schmerz noch bis heute.Ich lerne bis heute stets aus meinen Fehlern. Jede Verbesserung, die ich in meinem Trading sehe, entspringt meistens aus Fehlern. Mit Fehlern meine ich hier übrigens nicht nur Verluste, sondern auch?persönliches Verhalten oder auch in Gewinn–Trades. In dem man eine ständige Selbstreflexion durchführt und seine vergangenen Trades analysiert, findet man Verbesserungen und wird stärker. Genau aus diesem Grund ist ein Fehler kein Grund zur Sorge, sondern ein Grund zu Freude. Das Einzige, was uns Sorge bereitet ist, dass wir uns selber unter Druck setzen (sei es durch innerliche oder äußerliche Erwartungen). Denke mal daran: Welcher Konzertpianist hat schon in seinen ersten 3–5 Jahren große Erfolge zu verzeichnen? Wenn er im Alter von 9 Jahren anfängt zu spielen, dauert seine Ausbildung oft 10 oder mehr Jahre. Wie viele Fehler wird er in seinem Spiel machen, bis er das erste Mal ein Konzert fehlerfrei spielen kann? Und: Das Publikum ist bereits im Zuhören gut geschult, jeder Fehler fällt auf.Ein Fehlern dauerhaft willkommen zu heißen ist Selbstbetrug.“Heiße Fehler willkommen” ist eine Grundeinstellung. Wer sich dieses nicht zu eigen macht, wird dieses auch nicht an sich selber anwenden können. Es fällt nicht leicht, das gebe ich zu. Auch ich versuche es jeden Tag mehr und werde besser darin. Doch man soll sich nichts vormachen: Ein Fehlern dauerhaft willkommen zu heißen ist Selbstbetrug.?Wenn man daraus lernt, muss man Fortschritte sehen, ansonsten stimmt etwas mit der Methodik nicht.Da Sprache das Denken formt, kann man gleich damit anfangen. Das Wort “Fehler” kann ins positive übersetzt werden: Herausforderung. Wer als erstes beginnt überall (z.B. im Tradingtagebuch) das Wort “Fehler” durch “Herausforderung” zu ersetzen, hat immerhin den ersten Schritt gemacht.Foto:?Nathan  Der Beitrag Tradingpsychologie: Heiße Fehler willkommen erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-17 13:25:34 · Weitere Artikel dieses Blogs
Alleine, dass der Markt auf einem neuen Hoch schließt, ist ein deutliches Zeichen.Es ist jedes Mal ein klares Signal, wenn der Markt auf einem neuen Hoch schließt. Der DAX hat am Freitag oberhalb einer Kursmarke, die >13 Monate nicht erreicht wurde geschlossen. Dies ist ein, für den Moment, eindeutiges Signal, dass die Käufer in der Mehrzahl sind und somit den DAX auf diese Markt treiben konnten. Zudem ist der DAX ein starker Index, denn einige?der anderen europäischen Indizes sind noch von neuen Allzeithochs entfernt.Ich kann die Frage nach dem Warum nicht beantworten und es spielt auch für mich keine Rolle. Alleine die Tatsache, dass der Kurs an der Stelle steht zeigt mir, in welche Richtung es sich lohnt zu spekulieren. Es ist auch für mich nicht wichtig, ob sich ein Chartmuster (eine SKS) herausgebildet hat oder nicht. Für mich zählt, ob sich der Markt in einem Trend befindet oder nicht. Diese Frage kann mit einem Blick auf den Chart beantwortet werden: Es zeigen sich höhere Hochs und Tiefs.Die Stelle, die ich mit “Fehlausbruch” gekennzeichnet habe ist für mich interessant. Was ist ein Fehlausbruch überhaupt? Der Preis durchbricht eine Preismarke, an die viele Marktteilnehmer Erwartungen knüpfen. Wenn diese Marke durchbrochen wird, steigen einige aus dem Markt aus und andere?ein. Je mehr Erwartungen an diese Markte gerichtet werden, desto mehr Enttäuschung oder Bestätigung wird es geben. Bei einem Fehlausbruch ist also viel Emotion im Spiel. Wenn die eine Gruppe der Marktteilnehmer enttäuscht ihre Position auflösen, kann der Preis zurück über die vorher beachtete Marke laufen und gibt somit der anderen Hälfte der Marktteilnehmer auftrieb. Der Markt wurde sozusagen?um eine Teilnehmergruppe “bereinigt”. Oft schließen sich an Fehlausbrüche größere Trends an, da ein neues Marktungleichgewicht hergestellt wurde und die Gegenseite nun die größte Kraft darstellt.Wie der DAX nun sich entwickeln wird, kann ich nicht sagen. Trading ist für mich eher eine Betrachtung der Wahrscheinlichkeiten und diese zeigt momentan(!), dass die Käufer in der Überzahl sind. Das kann morgen jedoch schon wieder ganz anders aussehen, für diesen Fall sollte man sich vorbereiten. Der Beitrag Trading: DAX mit neuem Allzeithoch erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-17 13:02:46 · Weitere Artikel dieses Blogs
Komplexe Systeme lassen sich nicht künstlich stabilisieren. Wann hören die Notenbanker endlich mit diesem Denken auf?Im Artikel zum Absturz des CHF gegenüber dem EUR habe ich es schon angedeutet: Schuld sind nicht irgendwelche Händler oder Betrüger, sondern die Hirngespinste der Notenbanker, komplexe Systeme zu stabilisieren. Die Notwendigkeit solch einer Stabilisierung möchte ich gar nicht in Frage stellen und kann sie auch nicht beantworten. Es ist die Denkweise und Wahrnehmung, die solche Ereignisse wahrscheinlich macht.Märkte leben von einem gewissen Chaos oder auch Volatilität. Nassim Nicholas Taleb hat sich ausführlich mit dieser Thematik beschäftigt und in zahlreichen Büchern veröffentlicht. Es ist notwendig, dass Märkte sich frei bewegen können, damit die Marktteilnehmern ihren Ansichten freien Lauf lassen können. Jeder Eingriff oder die Stabilisierung eines solch komplexen Systems erzeugt nur größere Volatilität, wenn ein unvorhergesehenes Ereignis eintrifft.Die meisten Marktteilnehmer gewöhnen sich an die Stabilität, die künstlich in dem Markt erzeugt wurde.Warum ist das so? Die meisten Marktteilnehmer gewöhnen sich an die Stabilität, die künstlich in dem Markt erzeugt wurde. Sie gehen unterbewusst davon aus, dass sich die Zukunft aus der Vergangenheit ergibt und sich linear fortschreiben lässt. Was heute, gestern und letzte Woche so war, wird auch morgen sein. Die Möglichkeit eines Wechsels der vorherrschenden Verhältnisse wird gar nicht betrachtet. Tritt das Ereignis ein, verfallen die Marktteilnehmer in Panik und strömen alle gleichzeitig zu den Ausgängen. Sie sind enttäuscht über ihre eigene implizite Annahme und ggf. mit Verlusten konfrontiert. Ließe man dem Markt freien Lauf, würde sich dieses Denken erst gar nicht entwickeln, sondern eine gewisse Volatilität wäre alltäglich. Aber es gibt natürlich immer zwei Seiten: Wer dieses Verhalten beobachtet und davon weiß, der kann davon profitieren. Wer die menschlichen Emotionen in einem Markt herauslesen oder in einem Trading–System abbildet kann, rechnet mit solchen Ereignissen und profitiert davon.Es gibt weder ein Richtig noch?ein Falsch zur Zeit eines Handelsgeschäft, da die Zukunft nicht bekannt ist.Neben den Marktteilnehmern, die diese Ereignisse nicht erwarten, sind es die Notenbänker, die glauben “Märkte müssen kontrolliert werden”. Märkte und der Handel an der Börse ist ein komplexes System, in dem unzählige Teilnehmer miteinander Geschäfte eingehen und jeder der Teilnehmer eines Geschäfts eine Gegenteilige Meinung besitzt. Es gibt weder ein Richtig noch?ein Falsch zur Zeit eines Handelsgeschäft, da die Zukunft nicht bekannt ist. Die Grundlage der Märkte ist also, dass eine Seite immer falsch liegt und sich eine bestimmte Richtung durch viele falsche Geschäfte herausbildet. Also dadurch, dass viele Marktteilnehmer verlieren ergibt sich ein Trend in den Märkten in dem die Gewinner übrig bleiben.Notenbanker gehen jedoch mit einer anderen Sicht?an die Märkte heran. Sie wollen keine Volatilität und damit zu große Trends in die eine als auch in die andere Richtung. Es geht ihnen um eine Stabilität der Währung und setzen somit Rahmenbedingungen, was nach ihrer Meinung richtig oder falsch ist. Sie glauben daran, dass sich die Meinung vieler durch wenige kontrollieren lassen. Genau hier liegt der Irrtum. Die Masse wird am Ende recht behalten, da die wenigen, die Meinungen kontrollieren, über einen langen Zeitraum nicht die Kraft haben, die Massen “zu unterdrücken”. Es ist der Irrtum, dass sich komplexe Systeme beherrschen lassen. Das gilt in Wirtschaft, Gesellschaft, Natur und unzähligen weiteren Gebieten.Akademiker untersuchen Vergangenheit und führen Gedankenexperimente durch, jedoch betrachten sie oft nicht die Praxis.Viele Fors
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-16 20:46:22 · Weitere Artikel dieses Blogs
Solch ein Ereignis verändert Märkte und Marktteilnehmer Ein Blogeintrag zu diesem Thema darf wahrscheinlich in keinem Trading– oder Börsen–Blog fehlen. Es sind diese Ereignisse, über die die Börsen–Community noch lange sprechen wird. “Weißt du noch damals der EUR gegen CHF –30%!?” wird es wieder heißen. Diese “schwarzen Schwäne” kommen zwar nicht häufig vor, haben aber eine große Wirkung, sowohl monetär gemessen als auch psychologisch. Ein Trader, der bei solch einem Trade auf der falschen Seite positioniert war, wird sich sein Leben lang daran erinnern. Dann kommt es darauf an: Lernt man daraus oder hört man ganz mit dem Trading auf?Auch in meinem Trading–Umfeld wird heftig darüber diskutiert. Ist solch ein Trade eher Glück oder einfach ein Teil?der statistischen Verteilung? Trendfolger profitieren von solchen Ereignissen. Es sind genau die Ereignisse, die die Gewinne am Jahresende bringen werden. Im Einzelfall kann man sicherlich von Glück sprechen, doch über einen langen Track–Record ist dies ein Teil der positiven Erwartung.Das Währungspaar war ebenfalls auf meiner Watchlist, aber ich habe mich frühzeitig gegen diesen Trade entschieden. Das Risiko war?zu hoch.Hätte ich den EUR/CHF Trade gemacht? Der Preis war definitiv in einem Abwärtstrend und erfüllte auch größtenteils meine Kriterien. Das Währungspaar war ebenfalls auf meiner Watchlist, aber ich habe mich frühzeitig gegen diesen Trade entschieden. Das Risiko war?zu hoch. Warum?Das Währungspaar unterlag einer Kontrolle durch die Schweizer Nationalbank. Sie hatte sich verpflichtet den Kurs bei 1,2 zu stützen. Das Währungspaar kann sich also nicht frei bewegen. Was sich nicht frei bewegen kann, handele ich nicht. Es hätte genauso gut sein können, dass die Nationalbank das Limit erhöht und somit wäre es eine sehr große Verlustposition. Die Wahrscheinlichkeit für dieses Ereignis ist gering, hat aber eine extreme Auswirkung. Ich vergleiche dies mit einer bekannten Firmenübernahme mit einem fixen Preis. In diesem Fall gibt ein offizielles Angebot und der Preis wird sich nicht mehr frei bewegen, da die Trader diesen Preis als gegeben annehmen.Die Positionsgröße wäre viel zu groß. Da das Währungspaar einer Kontrolle unterlag, ist die Volatilität sehr gering. Da ich meine Positionsgröße anhand der ATR bestimme, wäre sie bei sehr kleiner Volatilität so groß, dass im Falle eines Gaps in die Gegenrichtung der Verlust sehr hoch wäre. Natürlich hätte man die Positionsgröße reduzieren können, aber in diesem Fall wäre der Gewinn unter Normalbedingungen nicht gut. Somit liegt einfach keine attraktive Chance vor.Diese beiden Kriterien führten dazu, dass ich diesen Trade nicht platziert habe. Ein Fehler? Nein. Ich handele sehr bewusst konservativ. Ich weiß, dass mein größter Verlust mir noch bevorsteht. Irgendwann in der Zukunft.Wie lange hält eine Nationalbank durch bis ihr das Geld ausgeht?Würde man als Makro–Trader an diese Situation herangehen, wäre es sicherlich eine interessante Situation. Die Frage wäre: Wie lange hält eine Nationalbank durch bis ihr das Geld ausgeht? Die Stützung des CHF kostet sehr viel Geld. Jedes Mal, wenn EUR/CHF unter 1,2 fällt, muss die Nationalbank Geld aufwenden, um den Kurs zu stützen. Sie muss EUR in großem Stil kaufen. Das Problem: Auch ihre Reserven (Steuergelder!) sind begrenzt. Der Druck aus der Politik wächst und auch der Druck der Märkte. Der EUR steht ebenfalls in anderen Währungen unter Druck, so dass die Nationalbank auf einem riesigen Haufen an Euros sitzt, die immer mehr an Wert verlieren. Wie will die Politik dies ihren Wählern verkaufen? Es handelt sich um Steuergelder. Die Verluste sind sehr groß und die Geduld der Trader
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-14 21:01:40 · Weitere Artikel dieses Blogs
Der Markt liefert einem nicht in?jeder Situation die beste Qualität an Setups. Oft sollte man ihm lieber fernbleiben und auf bessere Zeiten warten Es gibt unter Tradern den bekannten Spruch, dass man nur das nehmen kann, was der Markt einem gibt. Gemeint ist hiermit, dass man dem Markt nichts aufzwingen, sondern nur die Signale annehmen und wahrnehmen kann, die der Markt einem präsentiert.Auf der Welt gibt es keinen Trader, der einen Markt auf Dauer beherrschen und in seine Richtung bewegen kann. Dies wäre auch nicht gerade vorteilhaft. Der Markt ist einfach nur da und bewegt sich ununterbrochen, egal, welche Aktionen man selbst ausführt oder Meinung zum Geschehen hat. Die einzige Chance ist, dass man sein Verhalten, Aktionen und Strategie?an die Märkte anpasst.Je nach Marktsituation präsentieren sich unterschiedlich viele Setups und in verschiedener Qualität.Die Märkte sind dauerhaft in Bewegung. Ich habe die Beobachtung gemacht, dass mit den einzelnen Bewegungen und Phasen, in denen sich die Märkte befinden, auch die Qualität der Setups zunehmen/abnehmen. Je nach Marktsituation (volatil, trendig, aufwärts, abwärts) präsentieren sich unterschiedlich viele Setups und in verschiedener Qualität. Diese Anzahl und Qualität der Setups sind Ausdruck des Marktverhaltens und eine Information, die man wahrnehmen sollte.Jedes Mal, wenn die Märkte sich in einer Situation befinden, die nicht die Vorteile des eigenen Tradings widerspiegeln, ist man versucht trotzdem zu handeln. In dieser Situation nimmt man dann Setups in minderer Qualität war und wundert sich dann über den Ausgang. Es hilft jedoch nichts, wenn der Markt einem nur mindere Qualität gibt, kann man keine hohen Profite erwarten. Man muss so lange warten, bis die Setup–Qualität und –Quantität wieder zunimmt. Auch wenn dies bedeutet, dass man tage– oder wochenlang nicht an den Märkten handelt. Man muss nur einigen erfahrenen Tradern zuschauen und lernt schnell, dass diese sehr oft dem Markt fernbleiben.Ich nutze Checklisten für meine Setups, auf denen alle Punkte detailliert erfüllt sein müssen.Was kann einem hier helfen? Ich nutze Checklisten für meine Setups, auf denen alle Punkte detailliert erfüllt sein müssen. Es gibt nur sehr selten eine Ausnahme. Auch die Ausnahmefälle sind klar definiert. Daneben hilft es, die Anzahl der möglichen Kandidaten festzustellen. Mit einem Aktien–Screener geht dieses einfach, da die Anzahl an Kandidaten pro Scan–Vorgang angezeigt wird. Jeder Trader wird jedoch auch eine Art “Intuition” für die Situation entwickeln. Mit der Zeit lernt man, wann die Qualität der Setups zunimmt oder abnimmt. Ein weiterer Indikator ist z.B. die Anzahl an fehlerhaften Trades: Wie viele Trades scheitern gleichzeitig und wie verhalten sich die Setups nach dem Ausbruch?Es ist nicht möglich, dass man zu jeder Zeit traden kann. Selbst, wenn man mehrere unabhängige Strategien handelt, wird man dem Markt nicht seine Setups aufzwingen können. Der Markt tut, was er tun muss. Als Trader kann man teilnehmen oder nicht. Das interessiert den Markt nicht. Es ist lediglich wichtig, dass man weis, wann es sich lohnt Geld zu riskieren und wann nicht.Foto: Wikipedia Der Beitrag Trading: Man kann dem Markt nichts aufzwingen erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-10 13:05:37 · Weitere Artikel dieses Blogs
Trades können von einem zum anderen Tag drehen. Man muss einen Plan für dies haben.Ich poste gerne Trades in meinem Blog, von dem meine Leser etwas lernen oder sehen können, wozu Regeln im Trading da sind. Dies sind meist Trades mit negativem Ausgang, da diese nunmal in der Überzahl sind. Das Entscheidende: Mann muss groß gewinnen, wenn man richtig liegt und klein Verlieren, wenn man falsch liegt (frei übersetzt von Jesse Livermore).Nanoco hatte ich über ein paar Wochen bereits auf meiner Watchlist und wartete nur auf den richtigen Einstieg. Die Aktie hatte meine Aufmerksamkeit, da sich im September und Oktober eine starke Preis–Action ereignet hatte. Die Aktie zog unter hohem Volumen sehr stark an. Danach konsolidierte sie, füllte das Gap und bewegte sich seitwärts. Das Volumen trocknete aus. Dies zeigt, dass zuerst ein sehr großes Interesse besteht und vielleicht weiterhin besteht, das Angebot ?“verknappt” wurde und Nachfrage nachlässt. Die erste Kaufwelle ist somit durch und die Aktie konsolidiert. Das Verhalten in der Konsolidierung ist für mich sehr entscheidend. Wird weiterhin um die verfügbare, knappere Menge gerungen oder lösen die vorherigen Käufer ihre Positionen auf und wird verkauft?Das heißt, dass das Volumen den Preis bewegt.In der Konsolidierung kam es immer wieder zu mehrtätigen Aufwärtswellen in denen das Volumen anzog. Das heißt, dass das Volumen den Preis bewegt. Auch einige Aufwärtsgaps waren darunter. Das zeigt mir, dass die Käufer weiter in der Mehrheit sind und weiter kaufen, aber noch nicht die Kraft haben eine wirkliche Rallye auszulösen. Im Zusammenhang mit dem Wochenchart kann man dann entscheidende Muster finden, die eine neue Rallye auslösen können. Im Wochenchart konnte man sehen, dass jede positive Woche durch eine negative gekontert wurde. Der Preis erreichte immer minimale neuen Hochs, aber wurde immer wieder nach unten getrieben. Kein gutes Zeichen. Es braucht also ein wenig mehr Konsolidierung. Dieses Muster wurde zwischen dem 5.12.–24.12. unterbrochen und es bildeten sich Wochenkerzen mit tieferen Tiefs/Hochs. Das war eine ideale kleine Konsolidierung.Nach dieser kleinen Konsolidierung im Wochenchart hatte sich auch ein gutes Muster im Tageschart herausgebildet. Die Aktie konsolidierte ohne neue Hochs für drei Wochen, der untere Donchian–Kanal war ansteigend, wärend der obere flach war. Am 23.12. gab es einen Inside–Day und am 24.12. ein Aufwärtsgap mit höherem Volumen, welches geschlossen wurde. Die Käufer kauften also zu immer höheren Kursen, direkt unterhalb des Dochian–Kanals. Der Druck steigt also.Fehlausbruch! Der Verlust für mich war sehr gering, da ich radikal meine Verluste begrenz hatte.Am 29.12. kaufte ich eine Position, die am 30.12. sofort eng unter der Ausbruchsstelle abgesichert wurde. Der Trade lief?gut in den Gewinn. Am 05.01. gab es einen ersten Konter, noch unter geringem Volumen. Am 06.01. brachen alle Dämme und der Preis fiel zurück in die Range. Fehlausbruch! Der Verlust für mich war sehr gering, da ich radikal meine Verluste begrenz hatte.Dieses Beispiel zeigt einen zuerst erfolgreichen Trade. Er bricht mit höherem Volumen aus, zieht sofort scharf an. Doch man muss wissen, dass auch solch ein Trade sofort drehen kann. Von einem Tag zum anderen ist aus einem gewinnbringenden Trade ein verlustbringender geworden. Genau aus diesem Grund muss man seine Verluste so schnell wie möglich begrenzen. Mann kann nie wissen, was der nächste Tag bringen wird. Der Beitrag Trading: Nanoco – Tradingbeispiel erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-10 12:28:19 · Weitere Artikel dieses Blogs
Überzeugungen aus der Gesellschafts–Welt wirken sich in der Trading–Welt aus!Wahrscheintlich wird mir dieser Blogartikel wieder so einige kritische E–Mails bringen oder mich mal wieder aus Facebook Gruppen ausschließen. Doch damit muss ich leben Auch ich muss mich Kritik stellen. Jeder, der nichts entgegen seiner eigenen Meinung lesen möchte, kann hier abbrechen. Jeder selektiert selber, welche Informationen er wahrnimmt oder nicht.Das, was ich jetzt schreibe, beschäftigt mich schon lange und ich habe gerade nach dem Aufkommen einer neuen nationalistischen “euro–kritischen” Partei in Deutschland Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht.Für mich ist Trading einer der einzigen wirklich internationalen und freien, vielleicht virtuellen, Plätze dieser Welt. Jeder Mensch oder sogar Computer kann an diesem Handel über alle Grenzen hinweg teilhaben. Es spielt keinerlei Rolle, was mein Gegenüber ist, mit dem ich an den Märkten handele. Welche Religion, Hautfarbe, politische Einstellung oder Partner mein Handelspartner–/in bevorzugt spielt keine Rolle.?Natürlich lässt auch die Anonymität in den Märkten hiervon nichts sehen. Ich kann genauso mit einem ärmlichen Palmöl–Bauer handeln als einem großen Agrar–Produzenten, einer Hausfrau in den USA, wie einem Broker in Neuseeland. Das ist die Freiheit der Märkte. Individuelle persönliche Kriterien?spielen keine Rolle.Trader in aller Welt profitieren von Herabsetzung von Grenzen und Beschränkungen. Der grenzüberschreitende Handel ist genauso wichtig für Trader wie die Öffnung?neuer Märkte. Es spielt für einen Trader keine Rolle womit er handelt. Wichtig ist, dass der Handel nicht reglementiert?wird und sich die Preise frei bewegen können. Für den internationalen, 24 Stunden am Tag Handel gibt keine Landes– oder Kontinentale grenzen. Ich kann Aktien in Norwegen kaufen und diese in den USA verkaufen, um von einem Preisunterschied zu profitieren. Genauso wissen wir, dass die Marktmacht der vielen Händler in der Welt künstliche Handelsbarrieren brechen kann und wird. Wenn eine Regierung beispielsweise Verbote auf Leerverkäufe erlässt, bedeutet dies nicht, dass die Aktien nicht trotzdem fallen werden. Wenn die Meinung über die Aktie in der Masse schlecht sind, wir sie weiter fallen. Trading profitiert also von weniger Begrenzung und Abschottung.Aus diesen beiden Betrachtungen ergibt sich für mich eine klare Botschaft: Trader sind Internationalisten. Wie kann ein Trader mit diesem Handeln?vereinbaren, nationalistische Tendenzen zu unterstützen oder die Abschottung von Ländern oder Währungen? In den Märkten sind wir alle annähernd gleich und jegliche Handelsbarriere und Grenze eher rückschrittlich als fortschrittlich. Auch Währungen gehören dazu, auch wenn sich von ihnen profitieren lässt. Eine einheitliche Währung macht Handel einfacher, auch im Trading. Gerade in den Zeiten des stark fallenden Euros merken Trader dies, die Waren in USD handeln. Man bekommt immer weniger Kontrakte für sein Geld.Sicherlich kann man nun behaupten die gesellschaftliche Welt von der Trading–Welt zu trennen. Doch für mich sind dies eins. Negative Überzeugungen, die ich in der Gesellschafts–Welt habe, werde mich auch in der Trading–Welt behindern. Wer nicht offen und tolerant ist, Angst und Vorurteile hat, wird diese auch in die Trading–Welt mitnehmen. Diese werden sich auch dort bemerkbar machen. Sei es als Paranoia vor einer bösen Trading–Macht krimineller Hochfrequenzhändler, im Neid auf erfolgreiche Trader, die Märkte “beherrschen” und Manipulieren,?Schuldzuweisung der bösen Märkte, die ein anscheinendes Eigenleben führen.Ich möchte mich nicht als?Moralist darstellen.?Ich denke, dass gerade eine pluralistische Gesellschaft, auch mit Gegenmeinungen sehr
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-09 19:29:33 · Weitere Artikel dieses Blogs
Jeder hat viele Ängste in sich. Doch die Beispiele erfolgreicher Trader zeigen, dass man die “Furcht” besiegen kann!Wie ich ja bereits im vorherigen Artikel zu “Der Disziplinierte Trader” geschrieben habe, hat das Buch von Mark?Douglas meine Aufmerksamkeit noch mal auf das Gebiet “Furcht” gelenkt.Furch ist eine starke Kraft, die mich als Trader daran hindert, erfolgreich zu sein, da sie meine Aktivitäten direkt oder indirekt lenkt. Wenn ich Angst vor etwas habe, werde ich alles Mögliche tun, um dieser Angst aus dem Weg zu gehen. Es ist jedoch nicht einfach herauszufinden, was die Gründe für die Furcht ist.Man muss sich sehr genau mit seiner Furcht auseinandersetzen, um diese zu beherrschen.Hat man Schwierigkeiten Trades auszuführen, kann es sich um eine Angst, falsch zu liegen, handeln. Wer an Overtrading leidet, wie ich gelegentlich, hat?Angst etwas zu verpassen. Man muss sich sehr genau mit seiner Furcht auseinandersetzen, um diese zu beherrschen.Ängste entstehen im Kopf. Es ist nie die Situation, die Angst erzeugt, sondern nur man selbst. Es sind Erfahrungen und Erwartungen, die uns eine Furcht vor etwas gelehrt haben. Wer regelmäßig erlebt, dass er einen Trade nicht wahrnimmt und dieser danach sehr erfolgreich wird, geht auch bei der nächsten Gelegenheit davon aus. Man bekommt Angst, wenn man diese Gelegenheit nicht wahrnimmt, etwas zu verpassen. Die Konsequenz ist, dass man zu viel handelt und an Overtrading leitet.Wenn die Situation zu stark emotionalisiert wird, werden Ängste erzeugt, die auf falschen Erwartungen basieren.Dasselbe betrifft die Erwartungen. Wer immer davon ausgeht, dass der nächste Trade ein Gewinner ist, wird bitter enttäuscht werden. Wenn die Situation zu stark emotionalisiert wird, werden Ängste erzeugt, die auf falschen Erwartungen basieren. Der Trader wird immer vorsichtiger und führt keine Trades mehr aus. Er hat Angst vor der Enttäuschung.Wie kommt man seine Ängste in den Griff? Man muss sein Mindset verändern. Furcht?existiert solange im Kopf, wie die Gründe vorhanden sind, Angst zu haben. Die Furcht?an sich kann ich nicht bekämpfen oder kontrollieren. Letztes wäre eher sogar Verdrängung und die Angst wird sich ein anderes Ventil suchen. Nein, man muss die Gründe der Angst verändern. Wer zu Hohe Erwartungen an den nächsten Trade hat, muss seine Erwartungshaltung korrigieren. Wer Angst hat etwas zu verpassen muss daran arbeiten zu lernen, dass die Märkte auch morgen noch geöffnet haben. Dies hört sich einfach und oberflächlich an. Es lässt sich auch nicht einfach beschreiben, doch es ist möglich. Alle Beispiele erfolgreicher Trader zeigen, dass es möglich ist.Ich arbeite viel mit meinem Trading–Tagebuch, Glaubenssätzen, Zielen und inneren Bildern.Methoden dazu gibt es viele und müssen auf die individuelle Person abgestimmt werden. Ich arbeite viel mit meinem Trading–Tagebuch, Glaubenssätzen (z.B. “Trader ist ein normaler Beruf” oder “Ich nehme nur Setups war, die 100% meinen Setupkriterien entsprechen.”), Zielen (“Am xx.xx.xx weisen 95% meiner Trades eine 100% Übereinstimmung mit meinen Setupkriterien auf.”) und inneren Bildern (Wie sieht das Bild eines Traders aus, der ruhig und gelassen ist. Was tut er, wie verhält er sich? Was würde er jetzt machen?). Daneben?helfen mir geregelte Abläufe und Checklisten, “Auswüchse” der Furcht?in den Griff zu kommen.Ich glaube, dass jeder viele Ängste in sich hat. So lange er dazu steht, diese wahrnimmt und an den Gründen arbeitet, kann er sie besiegen. Die Arbeit an seinem Mindset ist der Schlüssel zum Erfolg an der Börse.Foto:?Jordán Francisco Der Beitrag Tradingpsychologie: Furcht im Trading besiegen erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-08 20:09:32 · Weitere Artikel dieses Blogs
Ich würde schätzen, dass ich 99,5% aller Aktien?die ich mir anschaue als “unbrauchbar” einstufe. Sie erfüllen meine Setup–Kriterien nicht. Oft befinden sich diese Aktien in Bewegungen, die keine klare Tendenz zeigen oder einfach noch nicht die richtigen Muster entwickelt haben. Erst, wenn eine Aktie das richtige Muster entwickelt hat und aus diesem heraus ausbricht, wird es für mich interessant und ein Signal liegt vor. Alles andere ist “Rauschen” (Noise), genauso wie die Intraday–Bewegungen.Im Artikel?“Focus On Signals & Tune Out Noise” von Steve Burns geht es genau um dieses Thema. Man muss lernen, wie man dieses Rauschen gezielt aussortiert/weg–filtert und nur die wirklich wichtigen Signale wahrnimmt. Spannend zu lesen.Hier könnt ihr den Artikel lesen:?Focus On Signals & Tune Out Noise Der Beitrag Trading: “Focus On Signals & Tune Out Noise” von Steve Burns erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-01-04 17:07:42 · Weitere Artikel dieses Blogs
Ich bin wirklich erstaunt, wie viel ich beim erneuten Lesen des Buches neu gelernt habe!Früher war ich eher ein schneller Leser, der möglichst viele Bücher lesen wollte. Es ging mir vor allem darum, ein Buch durchzulesen und in der kürzesten Zeit wie möglich. Mittlerweile habe ich aber verstanden, dass das Gehirn auf diese Weise neue Informationen nicht aufnehmen kann. Natürlich?nimmt man?jedes gelesene Wort war, aber es man kann dieses Gelesene viel schwieriger erneut abrufen und verwenden.Bis man ein neues Wissensgebiet wirklich anwenden kann, muss man sich erst einmal ein Teil dieses Wissensnetzes aufbauen und dann erweitern. So kommt es auch, dass man beim ersten Lesen eines Buches oft nur die Hälfte wahrnimmt! Man hat noch nicht die Grundlagen geschaffen, um die Details im Text und Sinn wahrzunehmen. Erst wenn man dasselbe Buch erneut oder mehrere Bücher zum selben Thema liest, schafft man sich diese Grundlage. Was der Mensch nicht weiß, kann er auch nicht wahrnehmen Das erneute Lesen hat mir mal wieder die Augen geöffnet Im Urlaub zwischen den Feiertagen habe ich nun erneut das Buch “Der Disziplinierte Trader” von Markt Douglas (Rezension hier im Blog) gelesen. Ich hatte wirklich Lust auf das Buch, weil ich nach einer besseren Vertiefung im Bereich Tradingpsychologie suchte. Es geht mir vor allem darum, wie ich noch selbstbewusster bzw. selbstsicherer werden kann. Das erneute Lesen hat mir mal wieder die Augen geöffnet Beim gesamten Buch hat man gar nicht den Eindruck, dass es um Trading geht. Mark Douglas schweift nur immer mal wieder in den Themenkomplex Trading ab, aber es könnte sich auch um ein Buch für “innere Erleuchtung” handeln. Viele Details, die ich beim ersten Lesen nicht wahrgenommen habe, nahm ich nun sofort wahr. Douglas schreibt über viele Seiten über die “innere Einstellung” zum Trading. Dieses Tradingpsychologie–Buch ist wirklich anders als die anderen. Es dreht sich fast ausschließlich um die Wahrnehmung des eigenen Ichs, Selbstsicherheit und vor allem die Bekämpfung von “Furcht” beim Trading.Wie kann ich ohne Furcht an den Märkten handeln, ist für mich die Frage.Auch bei mir kam die Erleuchtung, dass oft meine Probleme beim Trading nicht mit kleinen einzelnen Details in meiner mentalen Einstellung zusammenhängen, sondern mit Furcht. Wie kann ich ohne Furcht an den Märkten handeln, ist für mich die Frage. Mit Furcht hängt auch Druck, Fehler und Enttäuschung zusammen. Douglas geht davon aus, dass man dies erreichen kann, in dem man seine Wahrnehmung der Außenwelt mit der inneren Welt abgleicht und hier eine Symbiose erschafft. Somit gewinnt man das “Spiel” von innen heraus und nicht von außen.Zudem finde ich die Unterschiede, die Douglas in “Der Disziplinierte Trader” zwischen der alltäglichen und der Trading–Welt aufzeigt, grandios. Er?schreibt sehr deutlich, dass man in der alltäglichen Welt die Welt durch Einwirkung verändert und verändern kann. Dies ist aber in einer fixen Trading–Welt nicht möglich. Der Trader hat (in der Regel) nicht die Möglichkeiten die Preise nach seinen Wünschen zu verändern. Das einzige was ihm somit bleibt ist, dass er sich innerlich an die äußere Welt (also die Trading–Welt) anpasst. Denn andersherum ist es nicht möglich.Ich war wirklich erstaunt, wie viel ich noch mal aus dem Buch heraus saugen kann. Ich bin schon gespannt, wie es beim nächsten Mal lesen wird.Das Buch ist leider nicht mehr über den Verlag erhältlich. Daher habe ich den Amazon Link angefügt.Buch bei Amazon auf deutsch:?http://www.amazon.de/dp/3898790428Buch bei Amazon auf englisch:?http://www.amazon.de/dp/0132157578 Der Beitrag Tradingbuch: Erneut gelesen: “Der Disziplinierte Trader” von Mark Douglas erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge,
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-12-20 19:36:56 · Weitere Artikel dieses Blogs
Ich freue mich schon auf 2015! Ich habe einige Arbeitsfelder und auch im Blog wird es sicherlich spannend.Dies ist nun mein letzter Blogbeitrag für dieses Jahr! Über die Feiertage werde ich es ruhiger angehen lassen und mir eine zweiwöchige Pause gönnen. Ab 5.1.2015 wird es dann hier im Blog weitergehen.Doch was nehme ich mir im neuen Jahr vor? Ich bin nicht zufrieden damit, wie es dieses Jahr gelaufen ist. Ich habe zwar viel hinzugelernt und darauf bin ich stolz, aber ich habe auch Fehler gemacht. Diese möchte ich im nächsten Jahr nicht wiederholen und härter an mir arbeiten.Meine Top 5 Arbeitsfelder für nächstes JahrWie ihr gleich sehen werdet, hängen?alle 5 Themen hauptsächlich mit Psychologie zusammen. Die Einstellung des Traders entscheidet über den Erfolg, nicht die Details der Strategie! Ziele sollten den SMART–Kriterien entsprechen.Mehr Disziplin bei der Auswahl meiner Trading–Kandidaten (“Qualität vor Quantität”):?Dieses Ziel bin ich auch bereits 2013 angegangen und habe gute Fortschritte gemacht. Aber hier kann ich definitiv noch mehr herausholen. Hierfür werde ich meine Kriterienliste noch schärfen und?meinen Prozess zur Auswahl so anpassen, dass er noch schärfer greift.Beispiel SMART Ziele: Bis zum 31.12.2015 weisen 95% meiner Trades eine 100% Übereinstimmung mit meinen Setup–Kriterien nach dem Schließen eines Trades auf. So kann ich meine Profitabilität und mein Selbstwertgefühl steigern. Dies kontrolliere ich wöchentlich.S = Ich nehme nur Trades war, die 100% meinen Kriterien entsprechen. Keine Ausnahme! M = Anzahl Kandidaten, die nach Schließen des Trades nicht mit der Kriterienliste übereinstimmten <5% bis 31.12.2015. Wöchentliche Kontrolle.?A =?Ich kann so meine Profitabilität steigern und mein Selbstwertgefühl.?R =?Eine 5% Fehlerquote ist herausfordernd, aber realistisch.?T =?31.12.2015.Radikales Risikomanagement:?Dies habe ich 2013 auch durchgeführt, wird aber weiterhin auch mein Ziel für 2015 sein. Trades werden, wenn sie nicht im Profit sind, innerhalb von 24h geschlossen. Das gleiche gilt, wenn ein Ausbruch fehlschlägt. Somit soll mein durchschnittlicher Verlust weiterhin <0,4R bleiben. Daneben werde ich meine Maximalwerte im Risikomanagement noch etwas senken und auch die Anzahl der Trades pro Woche anpassen. Mein Ziel ist es, dass ich nur noch die besten Trades wahrnehme und behalte.Trading Chancen ergreifen:?Wenn sich eine gute Chance bietet, muss man sie ergreifen. Oft brechen Aktien bereits vor einer großen Marktbewegung aus. Hierauf will ich 2015 stärker achten. Zudem schaue ich mich mehr in weiteren Märkten (z.B. Rohstoffe, Forex) um und lasse meine Kandidaten länger auf der Watchlist. Somit will ich sicherstellen, dass mir weniger gute?Trading–Kandidaten durchrutschen.Mehr Ruhe und Gelassenheit:?Wenn man unter Druck gerät, soll man einen Schritt zurückgehen. Das will ich 2015 mehr machen. Wenn ich einige Verluste in Reihe habe, mache ich Pause. Ich will mehr in Cash gehen und zuschauen, wenn die Märkte keine Trends bieten. Einfach noch ruhiger und gelassener werden.?Unter Druck kann man keine guten Entscheidungen treffen, sondern nur, wenn man im Fluss und Einklang mit Märkten und Setups ist. Wer kenn nicht dieses gute Gefühl, wenn man im Fluss ist und alles klappt?Neben den obigen 5 habe ich noch ein oder zwei weitere Felder auf denen ich mich verbessern möchte. Wundert ihr euch, dass “Gewinne laufen lassen” nicht dazu gehört? Damit habe ich ehrlich gesagt noch nie ein Problem gehabt. Meine Probleme liegen eher im Overtrading und in der Disziplin und Geduld. Hierin will ich 2015 bedeutende Fortschritte machen. Und jeder sollte sich auch dafür belohnen, wenn er seine Ziele erreicht hat!Wie geht es 2015 im Blog weiter? Der Blog hat gute Fortschritte gemacht, was Leserzahl, Fans und E–Mail Abonnenten angeht. Gerade letzteres i
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-12-20 11:17:03 · Weitere Artikel dieses Blogs
Ein spannender Artikel von Dr. Brett Steenbarger zum Thema Fähigkeiten im Trading. Wie kann ich Fähigkeiten entwickeln, die ich benötige und vor allem wie kann ich negative Fähigkeiten beseitigen?Hier könnt ihr den Artikel lesen:?The One Trading Drill That Can Most Improve Your Trading Performance Der Beitrag Trading: “The One Trading Drill That Can Most Improve Your Trading Performance” erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-12-20 11:11:25 · Weitere Artikel dieses Blogs
Dan Zanger ist einer meiner Vorbilder im Trading.?Von ihm kann man lernen das Preisverhalten in einer Aktie zu lesen und nach großartigen Kandidaten Ausschau zu halten. Hier ein spannender Artikel über das Erkennen von einer Marktumkehr. Jedoch muss ich zugeben, dass ich für das Beenden einer Position feste Regeln habe und hier nicht auf das Preisverhalten schaue. Ich finde jedoch auch die verlinkten Artikel?sehr gut.Hier könnt ihr den Artikel lesen:?http://www.traderslog.com/market–reversals/ Der Beitrag Trading: “Dan Zanger – 10 Keys I Use to Recognize Market Reversals” erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-12-20 11:07:54 · Weitere Artikel dieses Blogs
2014 habe ich vieles gelernt! Ich freue mich schon auf 2015.Mir ist bewusst, dass man nicht von heute auf morgen ein erfolgreicher Trader wird. Schaut man sich die Vergangenheit bekannter Trader an, kann man sehen, dass sich ihr Trading über Jahre entwickelt hat. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die bekanntesten Trader die ersten 5 oder sogar 10 Jahre keinen großen Erfolg hatten. Sie mussten erst lernen ihre Emotionen zu beherrschen, die Märkte studieren und ein erfolgreiches System erfinden. Doch eines haben sie nie aufgegeben: Das Lernen.Ich weiß, dass ich ebenfalls einige Zeit benötigen werde, um ein dauerhaft erfolgreicher Trader zu werden. Am Ende hilft das gesamte Wissen anderer Trader nichts, wenn man bestimmte Erfahrungen nicht selbst macht und dies benötigt halt Zeit.Aus meiner Sicht war 2014 ein wirklich schwieriges Jahr. Die Aktienmärkte waren sehr volatil und es gab kaum nachhaltige Trends. Die Märkte bewegten sich übergeordnet seitwärts und eher mit großen Schwüngen, was es mittelfristigen Trend–Tradern schwer macht. Große Trends gab es: Im Öl, Gold/Silber, USD Hier war ich jedoch nicht schnell genug zur Stelle und zu sehr auf Aktien konzentriert. Eine gute Situation zum Lernen.Meine größten Learnings 2014Märkte sind unberechenbar:?Dies war mir auch bereits 2013 klar, jedoch zeigt dieses Jahr gut, was damit gemeint ist. Märkte können schnell drehen und mehrere hundert Punkte korrigieren, um anschließend wieder dieselbe Strecke aufzuholen. Wer kann so etwas prognostizieren?Risikomanagement ist das Wichtigste:?Halt die Verluste so?gering wie möglich! Durch die volatilen Zeiten in 2014 war es am wichtigsten, seine Verluste so gering wie möglich zu halten. Damit konnte man den Kapitalrückgang effektiv kontrollieren.Weniger Trades:?Es geht nicht darum, so viele Trades wie möglich zu machen, sondern die besten Trades. Mit “besten Trades” meine ich Trades, wo alle drei Dimensionen im Einklang stehen: Setup, Marktsituation und Trader. Nur dort, wo das Chance–Risiko–Verhältnis am höchsten ist, lohnt es sich Kapital zu riskieren.Cash ist eine klare Alternative:?Man muss nicht immer am Markt teilnehmen. Cash ist genauso eine Position wie Long/Short. Ist die Marktsituation nicht vielversprechend und gibt es keine guten Setups, so bleibe ich an der Seite und schaue zu. Dies habe ich 2014 oft für einige Wochen getan.Über den Tellerrand schauen:?Ich konzentriere mein Trading auf Aktien. Die Trends in diesem Jahr lagen jedoch in Währungen und Rohstoffe. Nachdem ich gemerkt habe, dass ich hier große Trends verpasst habe, begann ich aktiv auch diese Märkte zu verfolgen.Laufe keinem Trade hinterher:?Trades zu verpassen tut weh, ist aber auch kein Weltuntergang. Gerade, wenn man auf Aktien konzentriert ist, gibt es oft viel Kandidaten gleichzeitig. Wenn ein Entry nicht optimal ist oder ich ihn aufgrund eines Gaps verpasse, dann laufe ich ihm nicht hinterher. Ich warte auf die nächste Gelegenheit.Wenn es anfängt weh zu tun, hör auf:?Wenn man mehrere Verlusttrades in Folge hat, sollte man kleiner handeln oder einfach abwarten. Es bringt nichts gegen die Märkte anzukämpfen und vor allem gegen sich selber. Wenn es einmal nicht gut läuft, kann man getrost eine kurze Pause einlegen, um dann, wenn man einen freien Kopf hat, das Trading wieder aufzunehmen.Verfolge gute Chancen so lange es geht:?Dieses Jahr habe ich einen großen?Trade verpasst! Wochenlang habe ich ihn auf meiner Watchlist verfolgt und dann irgendwann, als er nicht mehr alle Kriterien aufwies, entfernt. Vom Prozess her ist dies in Ordnung. Zukünftig werde ich jedoch die Kriterien hier ein wenig ändern. Chancen, die übergeordnet (z.B. im Wochenchart) alle Kriterien erfüllen, bleiben länger in der Watchlist.Marktführer brechen früher aus:?Viele Aktien brechen bereits vor einer großen Marktbewegung aus. Das gilt s
Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2014-12-12 20:55:13 · Weitere Artikel dieses Blogs
Avanir Pharma im TageschartCubist Pharma im TageschartIch muss akzeptieren, dass man die Zukunft nicht kennt. Morgen kann der Kurs explodieren oder sich gegen einen Wenden. Am Ende muss man seine Regeln befolgen.Trades müssen von Anfang an in die richtige Richtung laufen, davon bin ich überzeugt. Ich möchte nicht lange in einem Trade investiert sein, der keinen Gewinn aufweist oder sich nur seitwärts bewegt. Das ist schlecht und risikoreich investiertes Kapital. Zudem will ich mein offenes Risiko?so gering wie möglich halten. Genau aus diesen Gründen löse ich einen Trade auf, sobald er, nach einem Ausbruch, zurück unter die Ausbruchskante fällt.Doch natürlich ist nicht jeder Trade, der auf diese Weise ausgestoppt wird,?auch weiterhin ein Verlierer. Manchmal kommt es vor, dass schon am nächsten Tag die Position dreht und ich einer großen Rallye zuschauen muss. Dies?muss ich nunmal akzeptieren, denn ich denke immer an genau das Gegenteil: Was passiert, wenn der Trade am nächsten Tag ein?weiter verliert?Somit ist mir bewusst, dass ich öfter den ein oder anderen großen Gewinner verpassen werde.Die zwei Beispiel–Charts von oben sind genau solche Kandidaten. Einen Tag, nachdem ich die Position geschlossen habe, explodierte der Kurs. Doch habe ich richtig gehandelt? Ich meine ja. Schließlich hätte der Kurs genau entgegengesetzt weiter verlieren und somit mein Verlust anwachsen können. Ich habe lieber einen geringen Verlust als einen großen. Somit ist mir bewusst, dass ich öfter den ein oder anderen großen Gewinner verpassen werde.Nun kann man sich fragen, ob man dem Kurs mehr “Schwankungsbreite” zugesteht. Dies ist jedoch eine Betrachtung, die man im Rahmen des Erwartungswerts des eigenen Tradings stellen muss. Wenn ich meinen Trades mehr “Schwankungsbreite” bis zum Stop–Loss gewähre, dann?sind meine Verlierer größer. Sicherlich wäre meine Trefferquote besser, jedoch wäre das Verhältnis vom durchschnittlichen Gewinner zu durchschnittlichen Verlier größer. Wie sich dieses positiv/negativ auswirkt, kann man entsprechend berechnen.Kann ich damit leben, dass meine Positionen mehrere Tage im Verlust sind?Es ist aber auch ein psychologisches Thema. Kann ich damit leben, dass meine Positionen mehrere Tage im Verlust sind? Oder lebe ich lieber damit, häufiger ausgestoppt zu werden? Diese Frage kann nur jeder selber beantworten.Natürlich tut es ein wenig weh, wenn man sieht, dass Avanir Pharma bis heute 180% und Cubist Pharma 30% angestiegen ist. Solche Trades machen oft einen großen Teil des Gewinns für ein Jahr aus, aber letztendlich ist es mehr Zufall, dass genau diese News diese Aktien so bewegt haben. Das eigene Trading sollte nicht von solchen Ereignissen ausgehen, sondern auf gewöhnlichen Marktaktivitäten beruhen. Diese Marktaktivitäten haben zum Tag des Ausstoppens dazu beigetragen, dass der Trade unter die Ausbruchskante fiel und damit beendet wurde. Das kann ich nur akzeptieren und mich freuen, dass ich meinen Regeln gefolgt bin. Denn eines weiß ich genau: Am Ende werde ich gewinnen, wenn ich meine Regeln befolge. Der Beitrag Trading: Zwei Beispieltrades für rigoroses Risikomanagement erschien zuerst auf Julian Komar – Trading Blog | Alles zu Trading, Trendfolge, Börse, Politik & more .
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