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Ausstellung: "Westart" im Westbesuch 2014

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-10-05 10:11:51 · Weitere Artikel dieses Blogs

 Ein weiteres Highlight des Westpaketes war hier die Ausstellung mit “stiller” Auktion. Was hat man hierunter zu verstehen? Sämtliche Künstler definierten ein Startgebot und die interessierten Kunstliebhaber und Besucher hatten die Möglichkeit, die Gebote im Stillen abzugeben. Nach Beendigung der Aktion (18:00) wurde die Gebotskiste geöffnet und die Meistbietenden bekannt gegeben und die jeweiligen Zuschläge erteilt.Ausgestellt haben:Axel Rohmer (Glas)Christiane Schlegel (Keramik)Andreas Bischof (Siebdruck)Elisabeth Wolf (Kunstdrucke)André Martini (Drucke / Grafiken)Diana Wernicke (Zeichnungen / Malerei)Horst Wittig (Holz)Künstlergruppe Serviervorschlag (Installation mit Postkarten)Eva Tittel (Malerei)Kerstin Fürstenberg (Malerei)Taras Skrentowytch (Grafik / Malerei)Ricarda Hoop (Malerei)Kihyun Park (Malerei)Anne Strohbach (Malerei)Florian Rosier (Fotografie)Martin Lytke (Malerei / Drucke)Tina Metschke (Malerei)Erik Swars (Malerei)Yuuichirou Yamanishi (Fotografie)Irene Wellm (Zeichnung / Aquarelle)Robin Zoeffig (Malerei)Maeshelle West–Davies (Installation (Box / Fernseher))Ellen Tennert (Schmuck)Markus Schladitz (Bücher/ Illustrationen)Duplo + Phil (bedruckte Holzdielen)Jonas Leuchtenberg (Pyramiden–Installation)Marion Quiz (live Zeichnungen / Portraits)

Oldtimer an der Karl Heine Straße (Da Capo Automuseum)

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-10-01 21:04:32 · Weitere Artikel dieses Blogs

Ich habe das Museum zufällig an der Karl Heine Straße in Leipzig gefunden. Es wird vom “Da Capo” beherbergt und lässt sich schnell und einfach durch das Gebäude mit der Interflug–Maschine auf dem Dach finden. Für mich ist es eine gigantische Spielwiese, denn hier stehen bis zu 100 Jahre alte Modelle bekannter und auch unbekannter Marken. Diese Schmuckstücke stammen aus Großbritannien, USA, Deutschland und Tschechien.Die Ausstellung wird um viele Objekte ergänzt, welche den (damaligen) Zeitgeist widerspiegeln: hierzu gehört natürlich die Mode der 20er – 50er Jahre, Tanksäulen und Flugzeugpropeller.Interessant ist auch, dass einige der Automobile für private Anlässe inklusive Fahrservice gebucht werden können.Wo, Wann und Wie zu erreichen?Da Capo OldtimermuseumKarl–Heine–Straße 10504229 LeipzigURL: www.michaelis–leipzig.de Öffnungszeiten:Freitag, Sonnabend, Sonntag: 10:00 bis 16:00Straßenbahn / NahverkehrLinie 14 (K.–Heine–/Gießerstraße)

Das Alte Rathaus von Leipzig

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-29 23:29:27 · Weitere Artikel dieses Blogs

Das ehemalige Rathaus wurde unter dem regierenden Bürgermeister Hieronymus Lotter zwischen 1556 und 1557 umgebaut. Der Urheber des Entwurfes war wohl der Obermeister Paul Speck. Nach seinem Tod im folgte ihm Meister Paul Widemann. Der Bau wurde in den folgenden Jahren mehrmals verändert und ist heute überwiegend ein Nachbau aus dem frühen 20. Jahrhundert.Es ist heute eines der bedeutendsten Bauwerke der Renaissance auf deutschem Boden. Die Stadtverwaltung zog 1905 in das Neue Rathaus um und hierbei wurde das Alte Rathaus umgebaut, renoviert und ist seit 1909 Heimat des Stadtgeschichtlichen Museums. Besonders interessant ist hier im Inneren des Gebäudes der große Festsaal, das Landschaftszimmer des Spätbarocks und die Ratsstube.Das Museum zeigt – wie aus dem Namen hervorgeht – die wesentlichen Epochen der Stadtgeschichte: von den Ursprüngen der Besiedelung der Gegend, über das Mittelalter, der Wendezeit bis hin zur Gegenwart. Das Alte Rathaus mit dem Museum findet man sehr schnell auf dem Marktplatz in direkter Nachbarschaft zum Naschmarkt und der Alten Börse.

Die Nikolaikirche in Leipzig

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-28 21:51:16 · Weitere Artikel dieses Blogs

Die Kirche St. Nikolai wurde nach der Verleihung des Stadt– und Martrechtes an Leipzig (1165) im romanischen Stil gebaut und der Ursprung ist an der Westseite sichtbar. Im 15. und 16. Jahrhundert erfolgte der vollständige Umbau zur spätgotischen dreischiffigen Hallenkirche. Sie erhielt Mitte des 15. Jahrhunderts ihre erste Glocke (Name: Osanna). Die “Osanna” ist mit Darstellungen der 4 Evangelisten, dem heiligen Martin (Schutzpatron des Gotteshauses), dem heiligen Nikolaus und dem gekreuzigten Jesus verziert. Sie wurde nicht nur “kirchentypisch” genutzt, sondern diente auch als Feuerglocke.Weitere signifikante geschichtliche Ereignisse waren:25.5.1539Beginn der Reformation in Leipzig durch die Predigten der Reformatoren Martin Luther und Justus Jonas (der Ältere).7.4.1724Johann Sebastian Bach führt sein Werk – die Johannespassion – auf.Zwischen 1784 und 1797 wurde im Zuge der Revolutionsarchitektur und Aufklärung der Innenraum der Kirche nach dem Ideal der Urhütte umgestaltet: die 1999 errichtete Palmsäule vor der Kirche weist darauf hin. Die letzten baulichen Umarbeitungen erfolgten 1901 und 1902 an der Außenfassade, wobei das spätgotische Aussehen hier beibehalten wurde.Die Nikolaikirche war Heimat der Montagsgebete und ein Startpunkt der Montagsdemonstrationen.

Aus der Kirche Leipzig – Lausen: Flügelaltar

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-28 20:38:44 · Weitere Artikel dieses Blogs

Das verschließbare Innere mit den vergoldeten Figuren war nur an den Feiertagen zu sehen. Zur Rechten Mariens steht der heilige Nikolaus (Namenspatron der Lausener Kirche), links die heilige Barbara. Darüber hinaus sind im linken Flügel der heilige Wolfgang, ein Diakon, der Apostel Paulus und ein Bischof zu sehen. Im Rechten Flügel Johannes der Täufer, der Apostel Jakobus (der Jüngerer), Christopherus und der Apostel Jakobus (der Ältere).Das Objekt befindet sich im stadtgeschichtlichen Museum (altes Rathaus, Leipzig)

Aus der alten Johanniskirche: Kanzel

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-28 20:20:56 · Weitere Artikel dieses Blogs

Dieses Kunstwerk entstand im Jahre 1586, stammt vom Künstler Valentin Silbermann und besteht aus Holz. Es befand sich bis 18954 in der alten Johanniskirche, welche der erste Kirchenneubau in der Stadt Leipzig nach der Reformation war. Die Kanzel spiegelt die zentrale Bedeutung der Predigt im lutherischen Gottesdienst wider: Moses als Verkörperung des Alten Testaments trägt die Kanzel. Hierauf baut der neue Bund mit Christus auf. Dessen Erlösungstat mit den Stationen Taufe, Kreuzigung, Auferstehung und Weltgericht ist in den Reliefs des Kanzelkorbes dargestellt.Die alte Johanniskirche wurde 1894 abgebrochen und der Neubau der Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Der Märchenbrunnen

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-28 19:14:24 · Weitere Artikel dieses Blogs

Dieses Kleinod befindet sich – etwas versteckt – in den Promenadenanlagen am Dittrichring. Es wurde von Josef Magr im Jahre 1906 erschaffen. Die Grotte des Mittelteils zeigt auf einem Socken die Bronzefiguren von Hänsel und Gretel. Hierpber schließt sich das Steinrelief der Hexe und einem Raben an. Links und Rechts – über den Sitzgelegenheiten – sieht man zwei Bronzereliefs, welche die Schlüsselszenen des Märchens erzählen: Verlaufen im Wald, Heimkehr und Entdeckung des “Knusperhäuschens”. Die ursprünglichen Bronzeteile des Wasserspenders wurden 1942 im Auftrag der Rüstungsindustrie entfernt und die neuen Figuren (1965 erstellt) wurden von den Künstlerinnen (Leipziger) Elfriede Ducke und Hanna Studnitzka entworfen.

Evangelische Philippuskirche (Lindenau – Teil 2)

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-28 19:02:53 · Weitere Artikel dieses Blogs

Diese Kirche wurde zwischen 1907 und 1910 nach den Plänen des Architekten (Leipzig) Alfred Müller im Jugendstil erbaut und am 16.10.1910 geweiht. Das Haus wurde als einzige evang. Kirche Mitteldeutschlands nach den Richtlinien des sog. “Wiesbadener Bauprogramms” als ein Gemeindezentrum konzipiert. Hierin wird die Kirche als “Versammlungshaus der Gemeinde” verstanden.Die Kirche hat ca. 730 Plätze, der Turm ist 62 Meter hoch und hat ein Geläut mit 4 Stahlglocken sowie ein original erhaltenes und funktionsfähiges mechanisches Uhrwerk. Der interessante Innenraum der Kirche ist umfangreich mit Ornamenten geschmückt: besonders faszinierend sind die Details an den Lampen und Beschlägen.Weiter lesen:Philippus Leipzig

Der Lipsia–Brunnen

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-28 12:37:58 · Weitere Artikel dieses Blogs

Am Ende des Barfußgässchens befindet sich ein interessant gestalteter Brunnen: der Lipsia–Brunnen. Dieser wurde vom Künstler Max Lange im Rahmen eines Stadtverschönerungswettbewerbs gestaltet. Ursprünglich wollte man das Objekt auf dem Naschmarkt aufstellen, jedoch entschied man sich letztendlich für den aktuellen Standort. Es ist vielen unbekannt: der ursprüngliche Name lautet “Puttenbrunnen” (Ableitung durch die Engelsfiguren) und der Name “Lipsia–Brunnen” kam durch die Nähe zum Lipsia–Haus zustande.

"Zum Arabischen Coffe Baum"

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-26 23:30:40 · Weitere Artikel dieses Blogs

Das Leipziger Kaffeehaus ist ein kunstgeschichtliches Baudenkmal – zu finden in der Altstadt von Leipzig. Es wurde erstmals im Jahre 1556 erwähnt und zählt zu Europas ältesten Kaffeeschänken. Hier wurde (nachprüfbar) im Jahre 1711 Kaffee ausgeschenkt.Das Gebäude befindet sich in der “Kleinen Fleischergasse 4″, es ist heute ein Restaurant mit mehreren Café–Räumen: verteilt auf verschiedene Stockwerke. Es beherbergt neben dem Gastronomiebetrieb ein Museum, welches als Teil des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig eine Ausstellung zur Geschichte des Kaffees in Leipzig zeigt.

Der Brunnen "badendes Mädchen"

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-18 20:46:32 · Weitere Artikel dieses Blogs

Der Brunnen “Badenes Mädchen” ist das Gegenstück zum “Badenden Knaben”. Er befindet sich in einer Nische der marktwärts gerichteten Fassade des Alten Rathauses. Ursprünglich stand hier eine Bronzeplastik des Künstlers Johannes Hartmann. Nachdem diese im Jahre 1992 gestohlen wurde, wurde am 2.12.2000 die (neue) Skulptur – von Klaus Schwabe gestaltet – hier installiert.

Fundstück im Stadtgeschichtlichen Museum: "Wohnen in der DDR"

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-18 20:00:16 · Weitere Artikel dieses Blogs

Diese Motive entdeckte ich während eines Besuches des alten Rathaus Leipzig (Stadtgeschichtliches Museum). Es befindet sich unweit der Thomaskirche, direkt auf dem Markt in Nachbarschaft zur alten Börse. Nach einem Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Museums stellt dieser Raum typische Wohnverhältnisse in Leipzig – Grünau (bes. Plattenbausiedlungen) zur Zeit der ehemaligen DDR nach. An das Mobiliar kann ich mich – als Privatperson – nicht mehr erinnern, die dargestellten Lebensmittel sind mir allerdings durchaus noch bekannt.

Tag der Industriekultur (2014) "Plagwitzer Heizkraftwerk" – "Kunstkraftwerk"

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-07 22:53:58 · Weitere Artikel dieses Blogs

Das alte Heizkraftwerk des Stadtteils Lindenau/Plagwitz wird derzeit in eine “experimentelle” Fabrik für Kommunikation, Design, Kultur und Kunst verwandelt bzw. “umgewandelt”. In der Gestaltung der Räume wird keinerlei “White–Cube–Atmosphäre” anvisiert und das raue – ursprüngliche Ambiente soll auch nach der Renovierung erhalten bleiben. Das quasi–industrielle Ambiente des alten Gaswerks wird ausschließlich um die neuen bzw. geplanten Funktionen erweitert.[Ein wenig Geschichte]Das Gebäude wurde in der zweiten Hälfte des 19.Jhd. durch U.Grunder als Gaswerk errichtet (1863–1869), zwischen 1883/85 und 1897 baulich verändert und 1964 zum Heizkraftwerk inklusive Kesselhaus umgebaut. Am 20.07.1992 wurde das Objekt still gelegt.

Tag der Industriekultur (2014) "Ehemaliges Dieselmotorenwerk Böhlitz–Ehrenberg"

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-07 20:39:16 · Weitere Artikel dieses Blogs

Diese eher ungewöhnliche Location entdeckte ich beim aktuellen “Tag der Industriekultur” (2014). Sie befindet sich in einem alten und ehemaligen Leipziger Industriegebiet und wird aktuelle – augenscheinlich – “nur” als Abstellfläche diverser Autoschrauber genutzt.Aber ein wenig Geschichte:Die Firma “Reform–Motoren–Fabrik Gmbh” wurde 1901 im Leipziger Stadtteil Plagwitz gegründet (Wilhelm Mayer, Wilhelm Hanke). Sie zog 1905/1906 nach Böhlitz Ehrenberg um. Zu Anfang wurde bei “Reform” kleinere Gas– und Benzinmotoren hergestellt – später kamen Glühkopfmotoren hinzu.Im Laufe des ersten Weltkrieges wurde die Produktion auf Rüstungsmaterial umgestellt, wobei die Motorenfertigung natürlich nach dem Kriegsende wieder aufgenommen wurde. Es fand eine Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1920 statt, wobei das Angebot unterschiedlicher Motoren im Laufe der folgenden Jahren gewaltig anwuchs. Mit dem 2. Weltkrieg kam die eigene Motorenfertigung erneut zum erliegen und nach dem Kriegsende wurde der Betrieb in das Volkseigentum überführt: es fand eine Umbenennung in “VEB Dieselmotorenwerk Leipzig” statt. Von nun an wurden Kältekompressoren, Schiffshilfsaggregate und Schiffsmotoren hergestellt. Die meisten Produkte wurden in die damalige Sowjetunion exportiert. Nach der Wende wurde die Firma “reprivatisiert” (1993) und trotz einer ordentlichen Bedarfslage innerhalb des russischen Marktes musste die Firma (DML) 1998 liquidiert werden (aufgrund fehlendem Kapitals).

Wartburg 1000 "deluxe"

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-09-07 12:43:38 · Weitere Artikel dieses Blogs

Dieses “Schmuckstück” entdeckte ich im Rahmen des “Tag der Industriekultur” in einem ehemaligen Fabrikgelände des Leipziger Westens. Dem Kennzeichen nach zu urteilen, stammt dieser Oldtimer wohl aus dem Kreis Quedlinburg.

Unterwegs mit der "Dicken"

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-08-25 21:01:37 · Weitere Artikel dieses Blogs

Mit dem “Firmenmaskottchen” unterwegs: Jahrtausendfeld und Palmengarten mit Fokus auf die behaarte Begleitung und Spätblühendes. Das liebreizende Wesen ist übrigens eine betagte Doggendame (~9 Jahre) und besucht uns in unregelmäßigen Abständen. Sie trägt einen “melodischen” Namen und interpretiert vmtl. ihren Aufenthalt als “Ferienlager”.

Impressionen: das Leipziger "Wasserfest"

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-08-19 22:13:24 · Weitere Artikel dieses Blogs

Das 14. Leipziger Wasserfest wurde vom 15.–14.August 2014 unter dem Motto “Wir machen ne Welle” an den Wasserstraßen und Seen gefeiert. Das Programm war “feucht–fröhlich”, voll mit interaktiven Wasserspielen, Wassersport, Party und vielen Informationen rund um die “Wasserstadt” für alle interessierten Besucher. Besondere Anziehungspunkte für das feierwütige Publikum waren der Stadtteilpark Plagwitz, die Sachsenbrücke im Clara–Park und der “Hauptankerplatz für Interaktive”.

Die Albrechtsburg – Rundgang und allgemeine Eindrücke

momentaufnahme | unterwegs ... · 2014-08-19 20:40:21 · Weitere Artikel dieses Blogs

Mit Zerstörung der sorbischen Burg “Gana” durch den sächsischen König Heinrich I im Jahre 929 wuchs hier der Bedarf nach einer neuen Burg. Der Ort für den Bau wurde sehr schnell gefunden: zwischen der Elbe, der Meisa und der Triebisch. Der Felsen, auf dem die Burg mit Namen “Misni” (also später “Meißen”) erbaut wurde, eignete sich aufgrund der exponierten Lage perfekt für die Beherrschung des unterworfenen Landes. Die Burg wird wegen ihrer Lage auch als die “sächsische Akropolis” bezeichnet. Sie wurde schnell mit einer Ringmauer aus Stein und Ecktürmen versehen und in der Mitte des Platzes entstand der Rote Turm, welcher im Stadtwappen von Meißen zu sehen ist. Ab dem Jahre 968 ist ein Markgraf bezeugt und der Burgberg wurde im selben Jahr Sitz des Bischofs des (neuen) Bistums Meißen. Seit dem Jahre 1068 ist außerdem ein Burggraf durch diverse Quellen nachweißbar.Nach diversen Wirren der Geschichte, erhielt die Albrechtsburg durch August den Starken wieder etwas mehr Aufmerksamkeit, als hier 1710 die erste europäische Porzellanmanufaktur errichtet wurde. Zwei Jahre zuvor hatten Walther von Tschirnhaus und Johann Friedrich Böttger das europäische Porzellan erfunden. Die Standortentscheidung wurde recht pragmatisch gefällt: im Vergleich zu Dresden hatte die Burg eine relativ isolierte Lage und war somit sicherer in der Wahrung des berühmten “Betriebsgeheimnisses”.

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