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WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-09 12:36:34 · Weitere Artikel dieses Blogs
Folgende Sachlage: Smartphonebesitzer sind geizig. Ja alle. Na gut, nicht alle. Aber eine große Masse möchte möglichst wenig oder am besten kein Geld für Apps ausgeben. Was machen also die Unternehmen im mobile App–Geschäft? Richtig, sie schalten Werbung in den Apps.Oft ist Freemium/Free auch die einzige Option, oder es gibt per se keine Möglichkeit die Werbung in einer App mit Käufen o.ä. loszuwerden. Mehr als die Hälfte aller Apps auf Android macht von Werbenetzwerken und Werbeanbietern Gebrauch, die sich logischerweise auf die Vermarktung über Smartphones spezialisiert haben. In der Regel stellt dies kein Problem dar, doch leider gibt es auch hier einige Schafe mit etwas dunkleren Schwarztönen.Viele Werbeanbieter ziehen sich über die jeweiligen Apps mal eben sämtliche Kontaktdaten des Nutzers, ohne eine explizite Erlaubnis dafür einzuholen. Addressdaten sind bekanntlich ein kostbares Gut für jede Sales–Pipeline. Wenn nun noch die Daten eine gute Deckung zu einer Zielgruppe aufweisen, sind sie noch mehr wert. Einige Anbieter gehen noch aggressiver vor und machen sich kreative Techniken zunutze, um Beispielsweise die Werbung über Push–Notifications anzeigen zu lassen wenn der User sich außerhalb der betroffenen App befindet. Andere ändern die Startseite im Browser, fügen ungefragt Homescreen–Icons hinzu oder sammeln fröhlich verschiedenste Informationen über das Gerät, den Nutzer oder seine Kontakte.Die Sicherheitsanalysten bei Lookout Mobile Security haben eine lange Reihe an Apps analysiert und fanden dabei 5% mit aggressiven Werbemaßnahmen vor. Wenn die Summe der Downloads dieser 5% betrachtet wird, stehen wir vor einer Zahl mit 7 Nullen: Insgesamt 80 Millionen Downloads der betroffenen Apps wurden getätigt. Androidnutzer sind in Google Play vor allem mit Spielen, Unterhaltungsapps und an oberster Stelle mit Personalisierungsapps betroffen. Diese umfassen beispielsweise die zahlreichen Wallpaper Apps, welche oftmals bereits von Weitem äußerst unseriös aussehen. Da die Welt der Smartphones stets noch vielen Menschen etwas verschlossen bleibt und oftmals aus persönlichen Zeitgründen nur oberflächlich erforscht wird, landen die Apps mit aggressiven Werbemaßnahmen bei der Zielgruppe mit der niedrigsten Hemmschwelle für Installationen und Scams. Es ist zu vermuten, dass es sich dabei um den Typ Mensch handelt, der in seinem Browser nur noch 20% des Seiteninhalts sieht, weil der Rest von Toolbars eingenommen wird. Aber auch Power–User können betroffen sein, was sich immer wieder bewiesen hat. Denn zahlreiche Apps ohne Betrugshintergrund sind mit aggressiven Werbemaßnahmen gespickt.Android–User können mit dem Lookout Ad Network Detector (kostenlos) prüfen, was ihre Apps so alles heimlich anstellen.Ich persönlich habe nichts gegen Werbung, finde aber Eingriffe in die Privatsphäre völlig inakzeptabel, vor allem wenn sie derart ungefragt auftreten. Leider ist der Status Quo eben diese Situation, es liegt an den Nutzern daran etwas zu ändern. Einen Boykott von betroffenen Apps halte ich jedoch für unwahrscheinlich, wenn es sich um “wichtige” Mainstream–Apps handelt.
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-09 11:09:45 · Weitere Artikel dieses Blogs
Nun ist es auch offiziell von einer unabhängigen Stelle bestätigt, dass vor kurzem von einem User gemeldete verbrannte Samsung Galaxy S3 hat sich nicht selbst entzündet.Einige können sich sicherlich noch daran erinnern, ein User hatte in einem irischem Forum behauptet sein Galaxy S3 sei bei der Autofahrt urplötzlich in Flammen aufgegangen und Fotos von Brandspuren machten daraufhin im Netz die Runde. Nachdem bereits Samsung das Gerät untersucht hatte und von einer Fremdeinwirkung ausging, bestätigte nun nochmals eine unabhängige Stelle (Fire Investigations UK) die Untersuchungsergebnisse.Möglich das der User sein nassgewordenes Samsung Galaxy S3 in einer Mikrowelle trocknen wollte, allerdings wollte sich der User selbst zu diesem Vorfall nicht mehr äußern. Im Forum gab er lediglich einen Fehler zu und jemand anderes hätte den Schaden verursacht. Okay, vor kurzem hatte sich das noch ganz anders angehört. Wichtig ist jedoch für Samsung die Sache schnell aufgeklärt zu haben und so möglicher Schaden in der Öffentlichkeit vermieden werden konnte. Das offizielle Gutachten hat Samsung im Firmenblog veröffentlicht.Weitere News und viele Tipps zu interessanten Themen, bekommt ihr wie immer auf unserer Facebook–Fanpage oder direkt hier im Blog.
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-08 20:03:21 · Weitere Artikel dieses Blogs
Seit der Einführung der Omnibar, ganz gleich für welchen Browser, bin ich ein ausgesprochener Fan dieser minimalistischen Eingabemethode. Wofür zwei Eingabefelder, wenn sich beide Eingaben schlichtweg in einem Feld machen lassen?Suchanfragen und URL’s gehören von Natur aus in ein einzelnes Feld. Basta. Das hat mittlerweile auch Apple begriffen, denn in der aktuellen Betaversion von Safari ist die Omnibar serienmäßig dabei.Nun gibt es die Singularleiste auch für das iPhone und iPad, Mobile Safari wird damit ein Stückchen schlichter und schöner. Der Tweak ist völlig kostenlos und umfasst auch die Suchfunktion für Seiteninterne Begriffe, welche mit einem Lupen–Togglebutton selektiert werden kann.Etwas weniger intuitiv ist der nötige Tap auf den “Suchen”–Button zum anschließenden Durchsuchen des Inhalts auf einer Webpage (was allerdings auch nur auf dem iPhone so gelöst wurde). Irgendwie drücke ich dummerweise immer mehrfach den Toggle, aber das kann auch eine Fehlinterpretation des UX–Designs auf meiner Seite sein. Insgesamt ist der Safari Omnibar Tweak eine Runde Sache und funktioniert auch mit dem rotierten Gerät wunderbar.Cydia–Direktlink: Safari Omnibar
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-08 16:15:38 · Weitere Artikel dieses Blogs
Kickstarter ist einfach eine wunderbare Plattform. Das Tastaturcase Spike ist gleichzeitig ein Schutz, sowie eine Hardwaretastatur für Vielschreiber auf dem iPhone. Jetzt gibt es nun wirklich keinen Grund mehr für einen Blackberry.Mit Spike sollen gleichzeitig zwei Probleme gelöst werden: Das fehlende taktile Feedback der Softwaretastatur beim iPhone, sowie die Fragile Außenhülle des Geräts im ungeschützten Zustand. Praktischerweise ist Spike einklappbar, sprich die Tastatur kann auch in der Hülle verstaut werden.Entgegen der primär auf Bluetooth ausgerichteten Konkurrenz setzt Spike auf eine direkte Verbindung mit dem Touchinterface – die Hardwaretastatur legt sich also einfach über die korrespondierenden Buttons. Ein direkter Nachteil ergibt sich bereits auf den ersten Blick: das Tastaturcase ist nur in der Portrait– oder Hochkantorientierung hilfreich. Inwieweit der Formfaktor bei diesen Abmaßen wirklich bequem ist, bleibt abzuwarten. Ich persönlich tippe nur selten eine kleine Message auf dem iPhone und ziehe dabei die Orientierung im Querformat vor. Ein anderes Problem stellt sich bei der internationalen Tastatur dar: Wer die Umlaute wirklich tippen und nicht von der Autokorrektur einfügen lassen möchte, steht bei Spike vor einem Problem. Der Hersteller ist sich dessen allerdings bewusst und erwägt künftige, internationale Versionen auf den Markt zu bringen.Spike ist in zwei Varianten erhältlich:Spike 1: Das Keyboard wird nur zur Seite geklappt. Etwas umständlich. ($ 25)Spike 2: Das Keyboard wird in die Rückseite eingeklappt. ($ 40)Wie für Kickstarter üblich, gibt es noch Premiumvarianten für Frühkäufer mit größerem Budget, diese können ein Spike Case aus reinem Alu in separaten Farben abstauben. Die gängigen zwei Farbvarianten sind Weiß und Schwarz.Das Case sieht mir persönlich nach viel Zusatzlast und Volumen aus, zudem bin ich mir unsicher ob Spike wirklich einen Sturz abfangen oder eher die einwirkenden Kräfte übertragen würde. Für SMS/iMessage/Whatsapp–Junkies (von denen es wohl mehr als Poweruser gibt) ist das Case allerdings sicherlich interessant und preislich gut angesiedelt. Kickstarter Direktlink: Spike
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-08 15:04:28 · Weitere Artikel dieses Blogs
Zur Abwechslung gibt es das Cydia–Wort–zum–Sonntag mal wieder in Videoform, heute geht es um den recht neuen Tweak Speero.Speero ist noch in der Version 0.1, was sich an einigen kleineren Stellen bemerkbar macht. So werden die eingeblendeten Appicons noch nicht ganz sauber dargestellt, ebenso könnte das Interface etwas Politur vertragen. Das Konzept von Speero ist jedoch cool: Switcher, Custom–Befehlsleiste und Toggle gemeinsam mit Systeminformationen in einem großen Dashboard zu vereinen.Dabei ist die Funktionalität noch mit einem netten Blur–Effekt für den Hintergrund verbunden worden, ebenso lässt sich der restliche Screen abdunkeln wenn Speero aufgerufen wird.So minimalistisch und schick wie Deck HD ist Speero noch lange nicht, aber dafür ebenso umfangreich und mit einem Dollar noch günstig dazu. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Tweak noch entwickeln wird.Cydia–Direktlink: SpeeroUnd hier das Videoreview auf unserem YouTube–Channel:
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-08 15:04:28 · Weitere Artikel dieses Blogs
Zur Abwechslung gibt es das Cydia–Wort–zum–Sonntag mal wieder in Videoform, heute geht es um den recht neuen Tweak Speero.Speero ist noch in der Version 0.1, was sich an einigen kleineren Stellen bemerkbar macht. So werden die eingeblendeten Appicons noch nicht ganz sauber dargestellt, ebenso könnte das Interface etwas Politur vertragen. Das Konzept von Speero ist jedoch cool: Switcher, Custom–Befehlsleiste und Toggle gemeinsam mit Systeminformationen in einem großen Dashboard zu vereinen.Dabei ist die Funktionalität noch mit einem netten Blur–Effekt für den Hintergrund verbunden worden, ebenso lässt sich der restliche Screen abdunkeln wenn Speero aufgerufen wird.So minimalistisch und schick wie Deck HD ist Speero noch lange nicht, aber dafür ebenso umfangreich und mit einem Dollar noch günstig dazu. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Tweak noch entwickeln wird.Cydia–Direktlink:
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-07 22:10:27 · Weitere Artikel dieses Blogs
Für die Kiddie–Generation heutzutage ist Dubstep bereits wohl ein fester Teil der Medienlandschaft. Musiksender, Werbespots, Videospieltrailer, Filme, überall hat sich die progressive Musikrichtung mit dem Wabbel–Bass eingeschlichen.Während es einige sehr interessante Tracks in diesem noch recht neuen Genre gibt, finde ich einen populären Artist darin recht nervig: Skrillex. Zu viel Gequietsche, konstante Unruhe. Ich werde vielleicht alt? Die “techigen” Synthesizer und prägnanten Bässe des Genres lassen jedoch die meisten Nerdherzen höher schlagen.Diese Reihe von Rentnern oder älteren Herrschaften hingegen reagiert teilweise überraschend auf seine Musik:Wie sieht es bei euch aus? Finden sich im WBI–Publikum ein Paar alte Drum n’ Bass Hasen? Oder frisch gebackene Dubstep–Fans? Oder gar der elektronischen Musik völlig abgeneigte oder anders orientierte Musikhörer?Und wenn wir schon bei Kuriositäten mit Dubstepeinfluss sind: Lindsey Sterling, die herumhopsende Violinistin, darf dabei natürlich nicht fehlen.
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-07 21:47:58 · Weitere Artikel dieses Blogs
Unser Cult of Mac Kollege Buster Heine fand gemeinsam mit einem Freund einen kleinen Schatz am Boden eines Flusses.Phoenix Arizona ist heiß, fern von Stränden und dem Meer. Dafür gibt es wohl einen siffigen Fluss jenseits der Stadt. Dort tummelt sich die Meute, wenn das Thermometer glüht. Bier, aufblasbare Reifen und mobile Musik finden sich auf besagtem Fluss zum Zwecke der Entspannung wieder.Buster und sein Kollege sind sich der häufigen Verluste von Wertsachen und amüsantem Krimskrams in ihrem heimischen Fluss bewusst – gerne gehen die beiden auf einen Tauchgang, um auf dem Boden des Flusses verschiedenste Dinge zu finden. Die meiste Zeit über finden sie wohl leere Bierdosen (Cheers to you, humanity) und Sonnenbrillen. Diesmal fanden die beiden ein doppelt verpacktes iPhone 4, lediglich von zwei Ziploc–Beuteln geschützt. Und siehe da, das Gerät funktioniert einwandfrei. Wie lange es dort unten lag, ist wohl unbekannt, obgleich der Akku anscheinend (“charged it up and tried to locate the owner”) schon leer war.Dennoch würde ich keinem dazu raten, das am örtlichen Baggersee oder Freibad zu testen. Dann doch lieber eins der richtig wasserdichten Cases.Wie sichert ihr euer Smartphone am Badeort? Nehmt ihr es überhaupt mit?
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-07 19:14:33 · Weitere Artikel dieses Blogs
Eine clevere russische/estonische Hackergruppe ist verantworlich für etwas, was die Blogosphäre im typisch aufgeblähten Sensationalismus das “Internet Armageddon” nennt.Etwas albern finde ich den ganzen Tumult schon. Die folgende Sachlage ereignete sich: 4 Millionen unachtsame, unwissende oder schlichtweg dämliche User haben ihre Rechner ungewollt infizieren lassen.Das Endprodukt nannte sich “DNSChanger”, ein Botnet mit Werbebetrugsambitionen.Ein DNS–Server dient der Namensauflösung, beispielsweise bietet Google die beiden IP’s 8.8.8.8 und 8.8.4.4 an, jeder kann diese bei seinem heimischen Router einstellen.Geben wir nun eine Webadresse in einen Browser ein, sendet unser Rechner an 8.8.8.8 (wenn primär eingerichtet) eine Anfrage bezüglich der Auflösung in eine IP–Adresse.Das kann man sich stark vereinfacht so vorstellen wie ein Ortsschild. Lese ich das Schild auf dem “Berlin” steht, erwarte ich auch nach Berlin zu laufen. Stellt euch vor, ein Krimineller stellt dieses Schild nun vor München ab. Nichtsahnend stolpert ihr in eine Horde Biertrinker mit Lederhosen und sucht vergeblich nach den Skinnyjeans–tragenden Hipstern mit den Fixiebikes und Ray Ban Wayfarern. Böser Schock.Anstatt euch einen Schock zu verpassen, haben die DNSChanger–Leute sämtliche Browser und auf das Web zugreifende Anwendungen veräppelt. Und zwar so, dass statt regulären Werbebannern die zu der jeweiligen Seite gehören und Einnahmen generieren, unbemerkt die Werbebanner der mit den Hackern (zumindest geschäftlich) zusammenarbeitenden Werber gezeigt wurden. Ein Großteil des Werbe–Traffics wurde also in andere Taschen umgeleitet und produzierte bei 4 Millionen Zombies auch reichlich Taschengeld.Nun sind trotz der Warnungen des FBI und reichlich Pressemitteilungen über das Botnet noch immer eine Viertelmillion User infiziert. Dem Botnet wurde der Stecker gezogen, stattdessen stehen als Notfallweg noch immer öffentlich gestellte DNS–Server zur Umleitung für die Infizierten bereit. Sprich: Damit die Leute entgegen dem Beispiel nicht in Bayern landen, steht nun einer am falschen Ortsschild und bietet den richtigen Weg an. Diese Notlösung wird am 9. Juli abgeschalten – das Internet Armageddon (dam dam daaaa) tritt ein. Oder eben auch nicht. Und ein Paar IT–Illiteraten gehen für wenige Tage offline, bis ein netter Nachbar/Verwandter/Freund ihr ohnehin zugemülltes Betriebssystem neu aufsetzt und damit den Fehler automatisch behebt. Egal ob Mac, Windowsrechner oder Toaster, eine Neuinstallation des Betriebssystems hilft immer. Ansonsten gibt es hier Tips zur Entfernung ohne Neuaufsetzen. Solved.via Ars Technica
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-07 15:46:57 · Weitere Artikel dieses Blogs
Das beliebte Flügelflitzer–Game “Tiny Wings” bekommt nun endlich einen Nachfolger. Ein veröffentlichter Teaser gibt nun erstmals das genaue Release–Datum preis.Der deutsche Schöpfer, Andreas Illiger, hatte bereits im Mai eine neue Version Tiny Wings angekündigt und das innerhalb von nur drei Wochen. Die Zeit war natürlich viel zu knapp und so hat er sich nach einiger Zeit der Stille mit einem ersten Teaser zu Wort gemeldet. Wie am Ende im Video zu sehen, wird Tiny Wings 2 am 12. Juli im App Store landen und höchstwahrscheinlich erneut die Charts stürmen. Genauere Infos zur neuen Version sind leider nicht bekannt, auch der Teaser verrät nicht wirklich etwas. Warten wir es einfach mal ab und sobald sich etwas entwickelt, erfahrt ihr es wie immer auf unserer Facebook–Fanpage oder direkt hier im Blog.
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-07 13:33:30 · Weitere Artikel dieses Blogs
Figure schafft mit Version 1.1 nun endlich den Absprung zum Tool, denn mit 1.0 waren noch keine integrierten Exporte möglich. Jetzt kann jeder Nutzer seine Tracks auch als Audiofile exportieren.Propellerhead’s Figure ist noch immer mein Lieblingsspielzeug für den öffentlichen Verkehr, außerdem wird es auch ab und zu mal als Live–Instrument für längere Autofahren eingesetzt.Das simple aber geniale Interface erlaubt die Konstruktion von einem Basis–Beat aus verschiedenen Drummachines und die Einbindung zwei weiterer Instrumente: Einem Bass–Synthesizer und einer Synth–Lead.Bei allen drei Instrumenten sind die Steuerungselemente mit einem rotierenden Rhythmuskreis versehen worden, der in Stufen geregelt werden kann. Figure vermeidet automatisch, dass ein ungenauer Beat den Track versaut. Die Funktion kann allerdings auch abgeschälten werden, wenn sich der Musizierende ein wenig mehr Freiraum wünscht. Wenn der Beat beispielsweise für ein Instrument auf 9 gestellt wird, erzeugt Figure ein Muster aus 4 langen und 1 kurzem Ton in doppelter Abfolge. Der User kann allerdings an jeder Stelle in dieser Rhythmussequenz einsteigen, oder sie ganz “füllen”. Das ganze geschieht völlig intuitiv, wer schon mal einen Synth bedient hat wird Figure sofort kapieren – hervorragendes UI–Design!Bei den Synths gibt es noch die Möglichkeit die Reichweite einzustellen, sprich welcher Tonbereich abgedeckt werden soll. Ein weiterer Regler bestimmt die Tonleitersprünge, die beim Wischen mit dem Finger abgedeckt werden. Das coole dabei ist, dass man auch bereits aufgenommene Melodien damit anpassen kann, ebenso wie den individuellen Rhythmus jedes Elements.Globale Einstellungen umfassen die BPM (Beats per Minute) und den “Pump”, sprich die Clublastigkeit oder Beatbetontheit des Tracks. Mit dem Shuffle lässt sich noch ein bisschen Swing reinbringen. Selbstverständlich lässt sich auch die Tonart festlegen. Alle drei Spuren lassen sich separat abmischen, wobei der Mixer statisch ist Veränderungen hierbei nicht aufgezeichnet werden. Was im Übrigen auch für die anderen Parameter gilt.Figure ist also kein Tool für einen ausgedehnten, aufgezeichneten Song – mit Figure werden kleine knackige Beatsamples mit Melodie gebaut, oder Beats live verändert und live mit Melodien versehen. Die neue Exportfunktion und Speicherfunktion dehnt dennoch die Funktionalität von Figure weiter aus, da ihr jetzt den Input von Figure in ein vollblütiges Audio Editing Tool importieren und weiterverarbeiten könnt.Link zum App Store: Propellerhead Figure für 0,79 €
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-06 21:08:48 · Weitere Artikel dieses Blogs
Jeremiah McDonald spricht mit sich selbst. Durch einen Zeittunnel von 20 Jahren kontaktiert der 12–jährige sein späteres Selbst über eine VHS–Videokassette. Andersrum übrigens auch.Die lebendige Art beim Jungen und der trockene Ausdruck beim älteren Jeremiah sind einfach nur herrlich anzuschauen. Kürzlich fand der Filmemacher und Internetjunkie die alte Kassette seines Kind–Ichs und startete kurzerhand einen Dialog mit der Aufnahme, da das ursprüngliche Video bereits reichtlich Kommunikation enthielt.Es geht um Haustiere, Zeitvertreibe und Beziehungen, insgesamt sehr witzig anzuschauen:Nett zu sehen, dass einige Vorlieben doch dieselben geblieben sind. Was wäre eure Message an das spätere Ich wohl gewesen? Ich habe selbst noch ein paar peinliche Audio–Tapes und VHS–Kassetten aber keine direkte Message an mein zukünftiges Ich.
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-06 20:11:38 · Weitere Artikel dieses Blogs
Für mich ist die Prämisse der Analyseergebnisse von NPD DisplaySearch (nein, die haben nix mit der debilen Partei zu tun, sind Amis) ja sowieso ein Bestandteil meines IT–Weltbildes: Tablet PCs und Tablets im moderneren Sinne sollen Notebooks in nicht allzu ferner Zeit überholen.Mobile Geräte in Form von Tablets sollen im Ausmaß von über 800 Millionen verkauften Geräten im Jahr 2017 den Großteil der Verkaufszahlen in diesem Segment abdecken. NPD prognostiziert zudem ein kräftiges Wachstum und die höhere Konzentration von neuen Tablet–Firmen im Bereich der bereits etablierten Märkte. Aufgrund der Notwendigkeit der entsprechenden Infrastruktur und Dienste, um interessante neue Gebrauchsmodelle einzuführen, sieht NPD den Launch neuer Produkte wie bisher in den wohlhabenderen Zentren der Welt situiert.Ob der mobile Markt, wie von NPD prognostiziert, um den Faktor 2,33 wachsen wird, bleibt abzuwarten. Dass Tablets und Smartphones sich einer immensen Popularität erfreuen und teilweise auch schon die ersten Netbooks ablösen, liegt auf der Hand.Spannend wird es sicherlich noch. Vor allem wenn die erste vollblütige Version von Mac OS für Mobilgeräte kommt, oder genauer die Verschmelzung von iOS und OS X weit genug ist. Momentan kann das iPad noch lange kein Notebook ersetzen, was sich sicherlich auch eine Zeit lang nicht ändern wird. Die aktuellen Entwicklungen beweisen jedoch eines: für den Durchschnittskonsumenten genügt das Funktionsspektrum der aktuellen Tabletgeneration für den Alltag. Schließlich braucht ein Großteil der Menschheit nur einen Browser, Medienplayer und vielleicht einen Mail– und Chatclient.
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-06 19:49:43 · Weitere Artikel dieses Blogs
Es wird spät, Zeit für leichte Kost! Die Kollegen bei Buzzfeed (die sich nur von leichter Kost ernähren) haben für uns ein paar dirty IT–Werbespots ausgegraben, von denen sie meinen dass es sich um die ausgelassensten Spots im Web handelt.Was die Kreativität angeht, erkennt copyranter zu Recht, dass hier ein wenig gespart wurde. Humor und Setup sind auf keinem besonders hohen Niveau – dafür sind die Ads auch nicht wirklich schlechter als das was Toshiba sonst im Angebot hat. ;)Lucy hält in einer offensichtlichen Parodie auf Yoga Übungs–DVD’s ihren Ausschnitt in den Bildausschnitt und erzählt uns was von “last longer”, meint damit aber Ultrabooks. Danach führt sie einen Kopierer vor:Ganz ehrlich: Da hätte Toshiba besser ein Paar zusätzliche Dollar bei der Werbeagentur lassen sollen.Ein wenig strange ist dieser Spot von Microsoft (ohne Boobs), der die Aufregungen des Beta–Testings parodiert:oder dieser angebliche Microsoft Spot, der wohl keine Ausstrahlung erfuhr:Lenovo setzte beim W700ds auch auf eine kleine Prise Sex–Appeal, dafür umso mehr auf Humor:Sony hat 2009 auch einen Versuch mit dem Vaio Notebook gestartet:und zuletzt ein HP–Notebook Werbevideo mit meiner Landsfrau Petra Nemcova (die auch noch den Nachnamen teilt), bei dem ihr Kopf außerhalb der Kadrage landet:
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-06 16:59:26 · Weitere Artikel dieses Blogs
Die Markennamen Apple und Samsung sind wohl ziemlich jedem ein Begriff, gemeinsam hört man diese beiden Namen meist nur im Zusammenhang mit Patentstreitigkeiten oder wenn man über Einzelteile des iPhones bzw. iPad berichtet. Denn bekanntermaßen lässt Apple einige Bauteile seiner iDevices von Samsung herstellen.Habt ihr euch nicht alle schon einmal gefragt wie ein Smartphone ausehen würde wenn beide Unternehmen gemeinsame Sache machen würden? Ok, ein Design–Mix aus dem aktuellen Galaxy S3 und dem iPhone 5 wäre wohl nicht jedermanns Sache, aber stellt euch mal vor, die Vorteile und technischen Highlights beider Geräte kombiniert in einem Smartphone.?Wie schon gesagt beim Design würden sich wahrscheinlich die Geister scheiden, aber was dabei rauskommt wenn man beide Geräte vermischt, zeigt ein aktuelles Design–Konzept.Die Kollegen von TechRadar haben sich mal etwas näher mit dieser Frage befasst und einen kurzen Videoclip zusammengestellt, der genau dies Thema aufgreift und uns ein solches Smartphone vorstellt. Die Optik ist eigentlich größtenteils an die aktuellen iPhone 5 Gerüchte angelehnt. Allerdings ist dieses Smartphone zusätzlich noch mit einem SD Card Slot für die Speichererweiterung ausgestattet.Bei dem Software–Mix aus Android und iOS wird es dann aber erst richtig interessant, obwohl ich mir das noch weniger vorstellen könnte als das Apple und Samsung ein gemeinsames Smartphone bauen.?Unter dem Artikel findet ihr das Video zum iSung Galaxy 5. Eure Meinung zu diesem Thema würde mich sehr interessieren – wäre dieser Mix für euch interessant oder würdet ihr ein solches Smartphone niemals kaufen?Schreibt uns eure Meinung einfach unten in die Kommentare, oder diskutiert auf unserer ?Facebook–Fanpage?mit anderen Fans über diesen Entwurf.via: Redmondpie via TechRadar
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-06 15:24:48 · Weitere Artikel dieses Blogs
Warren Ellis ist ein Comicautor, Visionär und Drehbuchautor für Fernsehserien. Mittlerweile widmet er seine Zeit verschiedenen realistischen Thriller–Romanen. In den späten 90ern bewies Ellis sich als einer der bedeutendsten Geschichtenerzähler unserer Zeit, als er unter anderem Transmetropolitan schrieb.Die Serie widmet sich unserer Gesellschaft in einer nicht allzu fernen Zukunft. Lustigerweise gab es viele Dinge in der Comicreihe noch lange nicht, als sie veröffentlicht wurde. Mittlerweile haben wir mobiles Broadcasting und Internet, auch die Fotobrille des Protagonisten wurde mittlerweile in Google Glass (und anderen Produkten) in die Tat umgesetzt. Der Maker aus Transmetropolitan ist heute, wenn auch in rudimentärer Form, als Makerbot im Internet bestellbar. Zudem nutzt Spider eine Art Smart–TV, so ähnlich wie mein Kollege Ben.Doch Transmetropolitan ist mehr als bloß Cyberpunk oder Futurismus in Bildform mit netten Texten: Der Protagonist namens Spider Jerusalem ist ein waschechter Gonzo–Journalist mit allem was dazu gehört. Eine Portion Wahnsinn, eine Portion zwei Portionen Drogen, ein ausgeprägtes Hassbewusstsein für Doppelmoral und kriminelle Politik und auch mal der gelegentliche Schlag zwischen die Augen für Leute, die sich dem Reporter in den Weg stellen oder es einfach verdient haben.Das Setting der Serie beginnt auf einem Berg. Spider hat sich nach einem 5–jährigen, intensiven Drogentrip (parallel zu seiner Arbeit natürlich) auf den Gipfel zurückgezogen und das gesamte Gelände mit Minen und Sprengstoff gesichert. Selbstschussanlagen zwischen Bob–Ross–artigen Landschaften, Stacheldraht um eine Blockhütte herum. Er hat die Schnauze voll von der lauten Stadt, denn sie und die Menschen darin haben ihn krank gemacht. Er sieht ein bisschen aus wie eine muskulösere Variante von Charles Manson. Später verliert Spider seine Haare und geht zu einer Glatze über, die Story dazu müsst ihr allerdings selbst lesen.Die Pflicht seinen ausstehenden Vertrag mit seinem Publizisten zu erfüllen und der Drang seine Muse (die er nur verspürt, wenn ihm der Kragen aufgrund der Stadt platzt) zurückzuerlangen treiben ihn dennoch zurück in die Metropole. Spider ist charakterlich so angesiedelt wie Hunter S. Thompson (der Gonzo–Journalist aus Fear and Loathing in Las Vegas, er besucht die Stadt als wäre es eine Safari in Richtung wilder Tiere in der Savanne und einem Dschungeltrip zugleich. Wir können jedoch direkt nachvollziehen warum er vielleicht so geworden ist – die Zukunft ist in der Tat ein wenig pervers und abgefahren. Die “Sex Muppets” haben die klassischen Muppets abgelöst und bringen den Kindern die besten Gruppensextechniken bei, die Haushaltsgeräte replizieren sich für den Eigenbedarf synthetische Drogen und ein von Spider aufgelesener Straßenkater raucht am liebsten tiefschwarze russische Zigaretten ohne Filter. Der Sittenverfall ist soweit ausgeprägt, dass Nietzsche wohl eine Herzattacke bekäme, würde er 15 Minuten in der Stadt verbringen.Eine sektenähnliche Bewegung, die Transients, verändert die eigenen Körper über das Einbringen von Alien–DNA. Maßgeblich durch den Beischlaf mit dem Anführer namens Fred. Andere Menschen wählen die Existenz als Foglet und verlassen ihren physischen Körper zugunsten eines Daseins als Wolke aus Nanorobotern. Wenn zwei Foglets miteinander in die Kiste wollen, müssen sie ihren Nebel nur vermischen. Krebs gehört der Vergangenheit an und wird mit einer einfachen Impfung vorgebeugt, daher rauchen manche Menschen eine Kippe nach der anderen. Darunter auch Spider und seine Assistentin.Der Hauptplot beschäftigt sich mit investigativem Journalismus, Spider ist einer politischen Verschwörung auf der Spur und geht dieser mit der Hilfe seiner Assistentin (bzw. später gleich zwei Assistentinnen) nach. Er sch
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-06 15:08:23 · Weitere Artikel dieses Blogs
Erstmals in der 5 jährigen Geschichte des App Stores hat Apple Malware aus dem Store entfernt. Nachdem kürzlich die Kollegen von Kaspersky über die App “Find and Call” berichtet hatten, welche auf das Adressbuch zugriff und massenhaft Kurznachrichten an gespeicherte Kontakte versendete, hat Apple nun reagiert.Die Security–Experten hatten die russische App untersucht als sie einen Hinweis von MegaFon, einer der größten Mobilfunkprovider Russlands bekommen haben. “Find and Call” war bis vor kurzem weltweit im App Store anzufinden und binnen kürzester Zeit häuften sich die User–Beschwerden, nachdem die App SMS–Spam–Nachrichten verschickte.Als die Experten herausgefunden haben, dass es sich hierbei um einen Trojaner handelt, der sämtliche im Adressbuch gespeicherte Kontakte auf die Server der Entwickler von Find an Call übertragen hatte und von dort aus massenhaft SMS–Spam–Mails verschickt wurden, hat man von Seitens Kaspersky sofort Apple und Google informiert. Denn die App “Find and Call” war auch im Google Play Store anzufinden.Während Malware im Google Play Store nichts Neues ist, ist dieser Fall der erste in der Geschichte des Apple App Stores. Das ab und zu auch bei Apples strengem Kontrollsystem immer wieder mal dubiose Anwendungen die Schleuste passieren und in den Store gelangen, konnten wir bereits in der Vergangenheit beobachten. Apple hatte nun aber schnell reagiert und die besagte App “Find and Call” aus dem App Store entfernt. Google hat ebenfalls reagiert und die Apps aus dem Regal genommen.Die neusten News und Tipps zu interessanten Themen, bekommt ihr wie immer auf unserer Facebook–Fanpage oder direkt hier im Blog.
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-06 11:06:53 · Weitere Artikel dieses Blogs
Ein Quad–Core Prozessor im iPhone 5? Für einige User längst überfällig und eine Enttäuschung sollte Apple im Herbst weiterhin auf eine Zweikern–Lösung setzen. Dabei sind aktuell 4–Kern Prozessoren nicht einmal notwendig und vor allem riesige Stromfresser, doch es klingt halt besser.Okay, da wir bereits gestern über Informationen der?DigiTimes berichtet hatten, in denen uns erneut ein 4–Zoll Display und eine zuschaltbare 3D–Kamera in Aussicht gestellt wurde, geht es heute mit dem Prozessor weiter.Wie wir alle wissen, im aktuellen iPhone Modelle (4S) befindet sich ein A5–Chip mit lediglich 2 Prozessor–Kernen. Quellen der koreanischen DigiTimes wollen nun einen A6–Chip für das kommende iPhone 5 voraussagen, dieser war bereits für das iPad 3 im Gespräch, doch letztendlich wurde es ein A5X–Chip. Der A6–Chip wird dabei wie gesagt 4 Kerne besitzen und auf Exynos4–Architektur von Samsung aufbauen.Quad–Core Prozessoren in Smartphone–Modellen wären nichts neues, schließlich hat Samsung, HTC oder auch LG bereits Geräte mit 4–Rechenkernen auf dem Markt.Ebenfalls im iPhone 5 zum Einsatz kommen soll AirShare, mit dieser Technologie ist es möglich Dateien via typischer Wischbewegung vom iPhone auf den Rechner zu übertragen. Ein größeres 4–Zoll Display ist bereits seit längerem im Gespräch, alle Vorgängermodelle hatten bisher ein 3,5 Zoll Bildschirm. Mit der Veröffentlichung des iPhone 5 wird im Oktober gerechnet, also noch eine ganze Ecke die wir abwarten dürfen.Über alle Neuigkeiten und Entwicklungen halten wir euch wie immer auf unserer Facebook–Fanpage oder direkt hier im Blog auf dem Laufenden.(iPhone 5 Konzept mit 4–Zoll Display)
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-05 23:17:10 · Weitere Artikel dieses Blogs
Der Microsoft Security Researcher Terry Zink behauptet, dass eine Anzahl von Android–Smartphones über ein illegales (gibt es auch legale? wäre mir neu) Botnet gekapert und für Angriffe missbraucht wurde.Botnets sind seit der Popularisierung des Internets ein wiederkehrendes Problem und mittlerweile sogar ein Handelsgut auf dem Schwarzmarkt. Nervt dich eine Firma oder eine Website besonders, wird mit Papa’s Kreditkarte einfach ein Botnetz gemietet und eine DDoS–Attacke gestartet um den Server lahmzulegen. Neben den Script–Kiddies gibt es natürlich auch professionelle Anwender in diesem Bereich, die Botnets für verschiedene Zwecke nutzen können, darunter beispielsweise auch der höchst lukrative Versand von Spam–Mails. Die dezentralisierte Struktur moderner Botnets macht einen Eingriff der Staatsgewalt oft unmöglich, da diese über wenig Angriffsfläche verfügen.Nun soll laut Mr. Zink ein professioneller Spammer die Kontrolle über ein Botnet erlangt haben, welches über eine Infektion von Android–Smartphones aufgebaut wurde. Was wie ein schlechter Wortwitz klingt (Botnetz aus Androiden, höhö), ist leider Realität in der Grauzone der apk Dateien über Drittanbieter und Filesharingseiten. Bereits im Februar berichtete Symantec (Norton Anti–Virus) von einer Infektion mit über 100.000 “Zombies” in einem Botnet mit Androidgeräten.Wer seine Apps außerhalb der legalen Kanäle bezieht und über keinen Virenscanner verfügt, handelt sich mitunter den einen oder anderen blinden Passagier ein. Mit der wachsenden Rechen– und Netzwerkleistung von Smartphones werden diese immer stärker zu einer attraktiven Spam–Device oder gar zur DDoS–Waffe.Rendergrafik: Technobuffalo.Glücklicherweise (für uns) handelt es sich bei den infizierten Geräten wohl vor allem um Smartphones in Chile, Indonesien, dem Lebanon, den Philippinen, Russland, Saudi Arabien, Thailand, der Ukraine und Venezuela. Noch kein Grund zur Panik also.Google ist noch immer auf der Suche nach einer optimalen Lösung, um den Google Play Store gleichzeitig sicher und schnell bzw. effizient für Entwickler und Nutzer zu halten. Eine Infektion über illegale Wege und Drittanbieter wird sicherlich in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Zum Glück haben wir noch keine Kommunikationsimplantate mit neuralem Interface, ich stelle mir gerade die ersten Real–Life–Spammer vor, die jedem von Viagra erzählen müssen.via TechnoBuffalo
WeBlogIt: Mobile & Technik Portal · 2012-07-05 22:50:06 · Weitere Artikel dieses Blogs
Jetzt wo ACTA hinter uns liegt und die Großkonzerne in der Medienbranche die nächsten Angriffe auf unsere Privatsphäre planen, ist vielleicht der richtige Zeitpunkt um einen Blick auf ein paar Zahlen zu werfen.Laut einer 2011er Studie der BSA, betitelt mit “Global Software Piracy Study”, geben über 57% den Akt der Softwarepiraterie zu. Etwas irreführend ist die Einleitungsformulierung der Executive Summary dennoch, denn dort tatsächlich von der Gesamtheit aller Computernutzer gesprochen – dabei beruhen die Ergebnisse auf Umfragen von ca. 15.000 Personenm verteilt auf 33 computerrelevante Länder. Daher stellt sich natürlich die Frage, inwieweit die Ergebnisse der Studie repräsentativ sind.Machen Softwarepiraten gerne bei Umfragen mit, um ihr Konsumverhalten zu beichten? Oder ist es eher andersherum? Beide Varianten würden ja das Ergebnis maßgeblich beeinflussen. Die Studie der BSA geht nicht weiter auf solche Fragen ein, liefert dafür aber einige spannende Ergebnisse: Beispielsweise sind Entscheider im gewerblichen Bereich öfter mit der Beichte (oder mit der Sünde, je nach Interpretation) dabei, wenn es um Piraterie von Software geht.Hier stellt sich – auch zum Anlass von ACTA – die Frage, wie man Piraterie definieren möchte. Ich halte persönlich die Definition der “Raubkopie” oder “Softwarediebstahl” für reichlich bescheuert, schließlich kommt das Produkt weder abhanden noch “besitzt” der “Dieb” es so wirklich. Hochgerechnete Schadensansprüche sind rein Hypothetisch und haben mit echten Verkaufszahlen oft wenig zu tun. Wer seine Software illegal bezieht, darf in den meisten Fällen den Updates hinterherlaufen und hat wesentlich mehr Arbeit dabei diese zu akquirieren. Im Falle von iOS–Apps und Games ist mir dies besonders unverständlich, da mir die Zeit zum ausfindigmachen und installieren (gegebenenfalls nochmals suchen weil die Version nicht läuft) mehr wert ist, als beispielsweise 79 Cent. Aber es soll ja Menschen geben, die ein Smartphone im Preisbereich eines Notebooks besitzen, jedoch auf das Taschengeld von Mama angewiesen sind. Das ist allerdings eine andere Geschichte.PC–Piraten sind vor allem jung und männlich, was keine Überraschung darstellt. Auch dass der Einsatz von illegal beschaffter Software vor allem in jungen Ökonomien wie in Indien verhäuft eintritt, erscheint durchaus logisch.Überaus bizarr ist jedoch die widersprüchliche Sicht der Befragten: Obgleich so viele Piraten unter ihnen waren, waren 71 Prozent der Ansicht, dass Innovationen finanziell belohnt werden sollten – also auch die Entwickler der Programme die von ihnen “gestohlen” wurden. Andersherum lehnte die Überzahl die Idee ab, dass gesellschaftlich nutzbare Konzepte frei verfügbar sein sollten und eben nicht der Kontrolle eines Individuums oder einer einzelnen Firma unterliegen dürften. Oh, the irony. Eine Idee die von der eher kontra–piraterie–ausgerichteten Open–Source Gemeinschaft als sinnvoll angesehen wird – intellektuelles Allgemeingut – wird von den Piraten und anderen Usern eher abgelehnt.Wie seht ihr eigentlich das Thema? Bitte schickt uns Name und Anschrift an folgende Mailadresse… kleiner Scherz. Während ich die GEMA, GEZ und andere völlig überflüssige Einrichtungen verabscheue und es für albern halte, dass wir hier drüben beispielsweise nur überteuerten legalen Zugriff auf US–Fernsehserien haben, sowie viele andere Restriktionen “genießen” dürfen… sehe ich es doch als sinnvoll an, kleine Indie–Entwickler bestmöglich zu unterstützen. Nicht nur indem diese tatsächlich bezahlt werden, sei es ein Spiel, iOS–App oder eine Mac Anwendung, sondern auch durch die bewusste Selektion. Kaufe ich nun das Produkt vom Großkonzern, oder das (oft überl
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