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VW Krise – Was Trader und Investoren lernen können

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-10-23 12:12:43 · Weitere Artikel dieses Blogs

Es gibt viele Pleiten in der Wirtschaftsgeschichte. Die Lehren daraus für Trader und Investoren sind jedoch immer dieselben. Wer keinen Plan hat, sollte an der Börse nicht handeln.In den letzten Wochen hat das Thema VW Krise die Nachrichten bestimmt. Volkswagen galt immer als deutscher Vorzeigekonzern: Stark, guter Arbeitgeber, beliebt und vertrauensvoll. Doch mit dem Bekanntwerden der Manipulationen der Dieselautos änderte sich das Bild von VW in der Öffentlichkeit über Nacht. Auf einmal galt der Konzern als Betrüger, die Manager als Gauner und dies führte letztendlich zu einem Austausch eines Großteils der Führungsmannschaft.In diesem Artikel soll jedoch weniger auf die Hintergründe der Manipulationen und der Krise eingegangen werden, als mehr auf das, was wir als Trader/Investoren oder vor allem als Anfänger im Trading–Geschäft daraus lernen können. Denn VW ist eine Aktiengesellschaft und die Aktien werden frei und in großer Stückzahl gehandelt. Viele Menschen sind VW–Aktionäre, ob ihnen das bewusst ist oder nicht. Banken, Rentenversicherungen und Fond–Sparpläne legen ihr Geld bei VW an und der Staat Niedersachsen ist sogar groß?vertreten (rund 20%). Daneben ist Katar mit 17% investiert. Eine Krise bei dem VW–Konzern bedeutet also auch eine Krise im Vermögen der Staaten.Große Konzerne können bankrott gehenEs ist immer wieder ein Trugschluss, dass die Menschen in die Größe vertrauen. Größe wird immer mit Stärke gleichgesetzt. Das ist der Grund, warum sich Größe in unserer Gesellschaft in verschiedensten Weisen ausdrückt: Große Häuser, große Autos, große Konzerne. Hast du dich mal gefragt, warum Wolkenkratzer so groß sind? Es ist weniger ein Ausdruck den Himmel zu erreichen als mehr ein Symbol der Stärke und Macht.Doch Größe in der Wirtschaft ist nicht immer ein Vorteil. Konzerne bekommen mit dem Anwachsen ihrer Größe oft Probleme:Intransparenz:?Große Konzerne haben viele Führungs–Schichten und somit wird auch?Intransparenz gefördert. Fehler fallen weniger auf.Wendigkeit:?Konzerne mit vielen Abteilungen, Produkten und Marken verlieren ihre Wendigkeit. Änderungen können nicht mehr so schnell durchgesetzt werden.Arroganz:?Hier?kommt genau der Trugschluss zum Tragen, den ich oben schon beschrieben habe. Größe wird versehentlich mit Stärke verwechselt. Arroganz eines Konzerns oder der Top–Manager setzt ein.Größe hat also nicht umbedingt Vorteile, sondern auch Nachteile. Das wird jedem klar, der versucht mit einem großen SUV–Auto einen Parkplatz in einer belebten Wohngegend zu bekommen. Der kleine Smart findet einen Parkplatz schneller.Arcandor –?Größenwahn, Selbstbereicherung und InsolvenzDie Aktie von Arcandor verlor massiv an Wert und wird heute bei 0,03 Cent gehandelt. Wie viele waren wohl den gesamten Abstieg und bis heute investiert?Arcandor war der Mutterkonzern von Karstadt, einer vetrauenswürdigen, leicht angestaubten, aber beliebten Marke in Deutschland. Der Konzern hatte bis zu 100.000 Mitarbeitern und erwirtschaftete bis zu 15,3 Mrd. EUR Umsatz. Große Marken wie Quelle, HSE24, Thomas Cook, KarstadtQuelle Versicherungen und Neckermann gehörten hierzu. Der Konzern ging 2009 pleite. Wie viele Investoren sind wohl bis zum Schluss investiert geblieben? Mit Sicherheit verloren viele Investoren große Beträge.Enron – Ein bekannter SkandalDer Aktienkurs von Enron fiel gegen 0. Es ist bekannt, dass viele Aktionäre sogar noch während der fallenden Kurse nachkauften und damit ihre Verluste vergrößerten. Bildquelle: Wikipedia.Dies ist eine bekannte Story, über die bereits einige Bücher geschrieben und Filme gedreht wurden. Enron war der größte Energiekonzern der USA und war stolz darauf. Der Konzern hatte ca. 22.000 Mitarbeiter und ging 2001 pleite. Der

TraderMind – Achtsamkeit und Trading

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-10-17 09:41:56 · Weitere Artikel dieses Blogs

High–Peformance durch Achtsamkeit ist bereits in der Trading–Welt angekommen. TraderMind ist ein Schlüssel hierzu: Viele Übungen, ein 8 Wochen Achtsamkeitsprogramm und vor allem der tiefe Bezug zum Thema Trading machen das Buch aus Trader haben, sowie andere High–Performer, schon längst das Gebiet der Achtsamkeit eingenommen. Jeder versucht einen Vorteil, egal ob technisch oder psychologisch, zu erlangen und damit mehr Geld zu verdienen und Erfolg zu haben. Das Buch TraderMind von Steve Ward war eine Empfehlung von TraderSteve aus England, der begeistert von Steve Wards TraderMind war. Somit landete das Buch auch auf meiner Leseliste. Es weckte einfach meine Neugier, da ich ebenfalls überzeugt davon bin, dass der Schlüssel zum Erfolg bereits tief in jedem liegt, er muss nur gefunden, erlernt und aktiviert werden. Das spannende an TraderMind ist zudem, dass es ein Achtsamkeitsbuch ist, welches sich direkt auf Trading bezieht.TraderMind und AchtsamkeitSteve Wards Buch dreht sich komplett um dieses Thema. Oftmals denkt man bei dem Begriff Achtsamkeit schnell an Esoterik, Spiritualität und Mediation. Gerade mit dem letzteren ist Achtsamkeit sehr eng verbunden, auch wenn es nichts mit der klassischen Meditation, dessen?Bilder wir immer vor Augen haben, zu tun hat.Achtsamkeit beschreibt einen Zustand der Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment. Ziel ist es dabei, den eigenen Zustand (psychisch und körperlich) wahrzunehmen und über gezieltes Training zu verändern. TraderMind von Steve Ward ist eine Anleitung hierzu, die sich gezielt auf den Bereich des Tradings konzentriert.Ein Trader kann mit Übungen, die er durchführt, seine Ängste und Gefühle in einer bestimmten Situation beeinflussen und dauerhaft verändern.?Wenn beispielsweise ein Trader immer Angst verspürt, wenn er eine Order platziert, kann er mit bestimmten Achtsamkeitsübungen (z.B. Atemübungen) dieses Gefühl beeinflussen und schwächen.?Im Laufe der Zeit wird der Trader lernen, auf seine emotionalen Reaktionen zu achten und diese gezielt zu beeinflussen.Im Buch TraderMind von Steve Ward gibt es einen?8–wöchigen Kurs zum Thema Achtsamkeit und Training.?Zudem stellt Steve Ward?viele Übungen?bereit, die die eigene Achtsamkeit trainieren.Steve Ward – Autor von TraderMindDer Autor von TraderMind, Steve Ward, ist Performance und Trading Coach, sowie Autor zahlreicher Bücher und Artikel. Er bietet über seine Firma High Performance Global spezielle Coachings für Banken, Hedge–Funds und Trader an. Er selber begann seine Karriere vor über 20 Jahren mit der Arbeit?an der Performance von Profi–Sportlern und Managern. Seit ca. 10 Jahren konzentriert er sich jedoch zunehmend auf den Bereich Trading. Dabei wendet er Techniken auf den Gebieten der Leistungspsychologie, Achtsamkeit, Neurowissenschaften und Entscheidungswissenschaften an.Interview mit TraderMind Autor Steve WardAufbau von TraderMindNeben dem Vorwort von Linda Raschke?(eine Magierin der Märkte) und einer guten Einführung gibt es folgende Inhalte in TraderMind:What is Mindfulness? Hier gibt Steve Ward eine gute Einführung in das Thema.Developing your Mindfulness Muscle. Der Leser von TraderMind erhält hier Einblicke in die Wissenschaften der Achtsamkeit und wie sich das Gehirn trainieren lässt.The Attention and Awareness Advantage.?Hier dreht sich alles um Aufmerksamkeit und die Unterschiede zum Autopilotbetrieb.Thinking about Thinking. ?In diesem Kapitel beschreibt Steve Ward, wie man sich seinen Gedanken bewusst wird und wie es hilft, sich mit diesem auseinander zu setzen.Embracing Emotions.?Ein sehr gutes Kapitel in der TraderMind zum Thema Emotionen.Managing Urges and Impulses.?Dieses ist eine gute Fortsetzung des vorherigen Kapitels, jedoch dreht es sich um das Thema Zwänge und Impulse und deren Kontrolle.Trading with the Body in the Mind.?In diesem Kapitel geht es um die Verbindung von Körper und Geist. Sie b

Trading als Geschäft begreifen

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-10-08 21:57:38 · Weitere Artikel dieses Blogs

Die normale Geschäftswelt und die Trading–Geschäftswelt basieren auf denselben Prinzipien! Man muss nur verstehen, sie zu übertragen. Somit kann man auch Trading als Geschäft begreifen.Jeder Trader und gerade ein Anfänger im Trading denkt schnell, dass er die zugrunde liegenden Prinzipien im Trading versteht. Doch, wenn man erst einmal die Oberfläche (Indikatoren, Charts, Software usw.) entfernt hat, merkt man schnell, dass das zugrunde liegende Prinzip schwerer zu begreifen ist, als man denkt. Er ist wie bei einer mechanischen Uhr: Außen sind nur Ziffern und Ziffernblätter sichtbar, darunter verbirgt sich eine große Ansammlung von Zahnrädern, die alle ineinander greifen. Versteht du auf Anhieb, wie so etwas funktioniert?Um komplexe Sachverhalte verstehen zu können, bedienen wir uns oft Analogien von bekannteren Themen. Wenn wir einmal etwas verstanden haben, dies ist bei Alltagszusammenhängen oft der Fall, lässt sich dieses einfach auf einen komplexeren Sachverhalt übertragen. Das macht es anschaulicher und einfacher zu verstehen.Der Geschäftsführer im Online–Business hat sehr geringe TrefferquotenJeder spürt täglich das Werben um Kunden, das Kaufen und Verkaufen von Waren und man spürt sogar, welche Firmen ihr Geschäft gut betreiben oder nicht. Bei kleineren Geschäften, z.B. einem Cafe, lässt sich dies sogar transparent von außen erkennen. Wie viele Kunden schauen nur in die Karte oder laufen am Geschäft vorbei, wie viele bestellen etwas und wie voll ist das Cafe?Auch im digitalen Business läuft es nicht anders. Es werden Werbeanzeigen geschaltet, einige klicken darauf, andere schauen sich diese nur an und eine andere Menge an Menschen wiederum befindet sich auf der Ziel–Webseite (also im “Laden”). Jeder potentielle Kunde, den die Werbeanzeige erreicht, egal ob er sie wahrnimmt oder nicht, kostet dem werbenden Unternehmen Geld. Man spricht in dieser Branche auch von Kontakten, was dies wiederum gut beschreibt.Nehmen wir vereinfacht an, dass ein Unternehmen mit einer Werbeanzeige 1000 Menschen erreicht und jeder Kontakt kostet 10 Cent. Somit hat das Unternehmen Kosten von 100 EUR, um 1000 Menschen zu erreichen. Das Ziel der Werbung ist es, dass die Kunden das Produkt am Ende auch kaufen. Wenn ein Kunde das Produkt anhand einer Werbung kauft, bezeichnet man dies als Konversion?(in der Branche nutzt man das englische Wort “Conversion”). Was glaubst du, wie hoch ist die Konversions–Rate im Online–Business?Die Konversionsrate schwankt natürlich, je nach Branche, Produkt und Zielgruppe. Doch im Online–Business hat man oft Konversionsraten von 3–5%! Dies heißt, dass gerade 3–5% der Kunden, die eine Website besuchen, überhaupt etwas kaufen. Auf das obige Beispiels des Cafes bezogen hieße dies, dass von 100 Passanten?nur 3–5 in das Cafe hineingehen.Doch, was passiert, wenn ein Kunde nun etwas kauft? Nehmen wir an, dass von den oben erwähnten 1000 Menschen 5% etwas aufgrund der Werbeanzeige kaufen. Dies wären dann 50 Käufer. Jeder dieser Käufer kauft durchschnittlich ein Produkt, welches dem Unternehmen einen Gewinn von 5 EUR einbringt. Somit hat das Unternehmen 250 EUR Gewinn gemacht, bei Werbekosten von 100 EUR. Dem Unternehmen bleiben am Ende 150 EUR übrig. Siehst du bereits die Parallelen zum Trading oder sogar zu “Trading als Geschäft”?Ein Trader gibt sich nur mit hohen Trefferquoten zufriedenIm Trading ist die Trefferquote ein wichtiger Begriff. Zu wichtig, denn sie spielt eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Wie ich im Artikel “Trading–System: Wie viel Cent kann ich pro eingesetztem Euro verdienen?” bereits geschrieben habe, muss man mehr betrachten als bloß die Trefferquote.Wie funktioniert Trading im Kern? Man geht bei einem fest definierten Muster eine Wette ein, dass es bei einer bestimmten Wahrscheinlichkeit einen Gewinn abwirft.

Gefühle im Trading: Kurzfristige Vermeidung und langfristige Konsequenzen

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-10-03 19:00:48 · Weitere Artikel dieses Blogs

Trader treffen viele Entscheidungen, die kurzfristig die Gefühle?beruhigen oder befriedigen. Doch an die langfristigen Konsequenzen denkt man kaum. Das kann fatale Folgen haben Das Thema Gefühle spielt eine große Rolle im Trading, das ist nicht neu. Je tiefer man sich mit seinen eigenen Gefühlen und Empfindungen?während des Tradings beschäftigt, desto mehr wird man sich auch mit dem Thema selber auseinandersetzen. Ich denke, dass der Umgang mit Gefühlen, Empfindungen und Emotionen?im Trading ein großer Hebel zum Erfolg ist. In diesem Artikel will ich auf etwas eingehen, was ich selber noch nicht in dieser Weise betrachtet habe: Das Zusammenspiel kurzfristiger Gefühle?und langfristigen Auswirkungen. Inspiriert hat mich hierzu das Buch von Steve Ward “TraderMind: Get a Mindful Edge in the Markets”, welches ich nur jedem Trader, der ernsthaft an diesem Thema interessiert ist, empfehlen kann.Kurzfristige und langfristige GefühleJeder Mensch und damit auch jeder Trader nimmt seine Umwelt und Gefühle?auf eine andere Weise wahr. Mit Sicherheit gibt es keine zwei Trader, die ihre Gefühle gleich empfinden. Daher ist das Thema Gefühle bzw. Emotionen?und der Umgang mit ihnen ein sehr persönliches. Was der eine als kurzfristigen Schmerz empfindet, empfindet ein anderer Trader wieder anders. Den Umgang mit Emotionen und Gefühlen kann man lernen. Hierzu habe ich bereits im Artikel?Emotionen im Trading: 5 Wege sich Emotionen bewusst zu werden?5 Wege beschrieben.Anhand der Länge des Gefühls, welche eine Emotion auslöst, kann man in?kurzfristige und langfristige Gefühle?unterscheiden. Wie bereits die Bezeichnung sagt, hält das eine nur kurzfristig und verschwindet dann wieder, während ?langfristige Gefühle über einen längeren Zeitraum erhalten bleiben.?Beispielsweise ist das Herzklopfen und der Schweißausbruch bei den Auf– und Abbewegungen des Preises während der Veröffentlichung einer wichtigen Neuigkeit (z.B. ?von der Zentralbank) ein Gefühl, welches nicht lange anhält.?Dieses Gefühl ist meist nach einigen Minuten verschwunden. Ganz anders verhält es sich bei langfristigen Gefühlen:?Ein Trader, welcher sich immer unwohl fühlt, sobald er eine Position im Markt hält und an das vorzeitige Schließen der Position denkt, ist längerfristig mit dieser Emotion beschäftigt.?Empfehlung zum Thema:TraderMind: Get a Mindful Edge in the Markets (Wiley Trading)Meine Bewertung: von?Steve WardJetzt bei Amazon kaufenKurzfristiger Gefühle und langfristige KonsequenzenKurzfristige Gefühle?vs. langfristige Konsequenzen. Entnommen aus?“TraderMind: Get a Mindful Edge in the Markets“, Steve Ward.Daniel Kahneman hat sich im Buch “Schnelles Denken, langsames Denken” sehr intensiv mit finanziellen Entscheidungen aufgrund kurzfristiger Gefühle auseinandergesetzt. Dieses Buch gibt einen ganz guten Einblick in die Welt der Entscheidungen. Doch auch im Bereich des Tradings führen kurzfristige Gefühle zu Fehlern, die sich langfristig auswirken. Hierzu ein Zitat von Steve Ward aus dem Buch?“TraderMind: Get a Mindful Edge in the Markets”:“Taking profits earlier reduces the feelings of anxiety now, but maybe stopping you from maxymising your profits in the longer term. Avoiding a loss avoids the pain of loss now, but opens you up to the potential of greater loss and pain in the future. Not entering the markets now avoids the pain of another loss but also stops you from being able to win. And so on.” – Steve Ward,?TraderMind: Get a Mindful Edge in the MarketsSteve Ward hat hier gleich mehrere Beispiele gennant, die ich unten erneut aufgreifen möchte. Doch zuerst will ich das Kernproblem beschreiben:?Um kurzfristige Gefühle loszuwerden oder zu erzeugen, nehmen wir, oft unbewusst, langfristige, negative Konsequenzen in Kauf.?Die Befriedigung eines kurzfristigen Bedürfnisses (z.B. ei

Magier der Märkte von Jack Schwager

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-30 20:45:59 · Weitere Artikel dieses Blogs

17 Interviews mit absoluten Top–Tradern, mehr als 500 Seiten und eine Erkenntnis:?Wer hätte gedacht, dass man mit so unterschiedlichen Methoden so viel Geld verdienen kann?Wenn es ein Buch gibt, was jeder Trader gelesen haben sollte, ist es Magier der Märkte von Jack Schwager. Dieses Buch zählt zu meinen Top 3 Büchern. Es spielt dabei keine Rolle, welcher Strömung ein Trader angehört, Techniker wie auch fundamental ausgerichtete Trader finden sich in diesem Buch wieder. Ich weiß nicht, warum ich das Buch bis heute nicht im Blog vorgestellt habe. In den letzten Jahren habe ich es unzählige Male gelesen. Jack Schwager ist mit Magier der Märkte ein zeitloses Meisterwerk gelungen, welches schon bei manchem Trader Falten, Knicke, Eselsohren und Markierungen erhalten hat.Was ist das Magische an Magier der Märkte?Jack Schwager begibt sich in Magier Märkte auf eine Entdeckungsreise nach den Erfolgreichen im Trading. Dabei gelangt er an die unterschiedlichsten Trader und Charaktere. Wer hätte gedacht, dass man mit so unterschiedlichen Methoden so viel Geld verdienen kann?Das Buch ist bereits 36 Jahre alt und hat dabei keinesfalls an Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil. Ich frage mich oft, ob es jemals wieder so eine Generation von Tradern geben wird, die als Vorbilder für die nächste Generation dienen kann. Die Trader in Magier der Märkte besitzen oft eine Geschichte des anfänglichen Misserfolgs, des Aufstiegs, der tiefen Tradingphilosophie und der Betrachtungsweise Trading als Handwerk. Heutzutage beschäftigen sich viele Trader eher mit der Technik als dem Handwerk.Das magische an Magier der Märkte sind die Biografien der Trader, die dort portraitiert werden. Man erfährt viel über die Geschichte der Trader, ihrer Werdegänge, ihrer Mentoren und Vorbilder, aber auch ihrer Fehler. Diese Fehler sind es, von denen wir lernen können und die das Buch so wertvoll machen. Die Herausforderung ist sicherlich dies anzunehmen und bei sich selber zu berücksichtigen. Mehr Informationen zum Buch:Magier der Märkte: Interviews mit Top–Tradern der FinanzweltMeine Bewertung: von?Jack D. SchwagerJetzt bei Amazon kaufenAufbau des BuchesDas Buch umfasst über 500 Seiten! Bei der deutschen Ausgabe gibt es ein Vorwort von Lothar Albert, dem Herausgeber des TRADERS’ Magazin. Dazu noch ein Vorwort von Jack Schwager persönlich, bevor es zu Anerkennungen?und der eigenen Geschichte von Jack Schwager geht. Hier ein kleiner Auszug, was Jack Schwager motiviert hat das Buch zu schreiben:“Ich wollte Trader, die es schon geschafft haben, fragen: Welche Grundregeln haben Sie für Ihren Erfolg angewandt? Welche Methoden verwenden Sie in den Märkten? Welche Trading–Regeln folgen Sie? Welche Erfahrungen haben Sie beim Trading–Beginn gemacht? Welchen Rat würden Sie anderen Tradern geben?” (Jack Schwager, Meine eigene Geschichte in Magier der Märkte)Man kann deutlich?sagen, dass Jack Schwager diese Fragen in Magier der Märkte beantwortet hat.Kapitel in Magier der MärkteMagier der Märkte ist in 5 Kapital aufgeteilt:Futures und Währungen?– Interviews mit Tradern, die hauptsächlich Futures und Währungen (FX) handelt. Hier sind die großen Stars zu finden, u.a.: Michael Marcus, Bruce Kovner, Richard Dennis (einer der Begründer der Turtle Trader), Paul Tudor Jones, Ed Seykota und Larry Hite, Viele der Trader gehörten der legendären Commodities Corporation an.Vorwiegend Aktien?– Interviews mit Tradern, die hauptsächlich Aktien handeln. Hier sind vor allem Trader zu finden, die sich fundamental oder fundamental–technisch orientieren, u.a. Michael Steinhardt, William O’Neil (der Begründer von CANSLIM), David Ryan und Marty Schwartz (Der PitBull).Von allem etwas?– Hier findet man Interviews mit Tradern, die verschiedene Instrumente handeln, u.a. James B. Rodgers (bekannter als Jim Rodgers).

Ziele im Trading in 7 Schritten schneller erreichen

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-26 12:20:20 · Weitere Artikel dieses Blogs

Man kann sicherlich nicht die Zeit und Geschwindigkeit?bestimmen, die es braucht, um Ziele zu erreichen. Man kann jedoch Methoden anwenden, um die Zielerreichung zu beschleunigen Hast du dir als Trader Ziele gesetzt? Mit Sicherheit. Die wenigsten gehen ohne Ziele an ein Thema heran. Seien es kurzfristige oder langfristige, seien es bewusste oder unbewusste, laut ausgesprochene oder verheimlichte Ziele. Am Ende bleiben es Ziele und der Geist strebt danach diese zu erreichen. Wie Napoleon Hill bereits sagte:"Whatever the mind can conceive and believe, it can achieve." –Napoleon Hill,?Think and Grow RichDoch natürlich gibt es beim Erreichen seiner?Ziele auch das Thema Effizienz. Jeder möchte seine Ziele möglichst schnell und Mühelos erreichen. Das gilt im Trading, wie auch im restlichen Leben. Doch man muss sich fragen: Hat ein Elon Musk oder ein Paul Tudor Jones seine Ziele mühelos und schnell erreicht? Nein! Es liegt oft ein langer und steiniger Weg hinter ihnen. Das einzige, was sie von anderen Menschen unterscheidet, sind zwei Dinge:Endgültiges Scheitern ist keine Option:?Wer aufgibt, wird sein Ziel niemals erreichen. Hindernisse sind zum Lernen da und nicht zum Scheitern.Ein fester Glaube an die?eigenen Ziele:?Auch, wenn man es am Anfang vielleicht nicht weiß, aber irgendwann ist man vollkommen überzeugt, sein Ziel zu erreichen.Im Laufe der Zeit lernt man jedoch den Rat und das Erreichte von anderen Menschen zu respektieren und zu schätzen. Es gibt in jedem Gebiet einen Meistern, von dem man lernen kann und hierüber kann man seine Effizienz steigern und Ziele schneller erreichen. Im Artikel “How to achieve your goals faster” von Sean Kim, dem ich jedem Leser ans Herz legen kann, beschreibt der Autor 7 Schritte, wie man schneller sein Ziel erreicht. Diese möchte ich hier kurz vorstellen und auf das Gebiet Trading anwenden.7 Schritte?zur schnelleren Zielerreichung"Setting Goals In Life Is The First Step In Turning The Invisible Into The Visible." –?Tony RobbinsDiese Schritte sind aus dem Artikel?“How to achieve your goals faster” von Sean Kim übernommen und in das Gebiet Trading übertragen.1. Du musst wissen, was du wirklich erreichen willstViel zu oft will man viel zu viel gleichzeitig erreichen. Doch schaut man sich bei erfolgreichen Menschen um, kann man eine Gemeinsamkeit feststellen: Fokus! Ein Mensch kann nicht alles erreichen, aber man man weniges?sehr gut erreichen.?Wer im Trading beispielsweise ein guter Trader in 5 verschiedenen Strategien sein?möchte, wird wahrscheinlich ein mittelmäßiger in allen. Wer jedoch sich fokussiert, hat eine gute Chance in ein oder zwei Strategien herausragend zu sein.?Es verhält sich ein wie im Geschäftsleben: Schaue, was gut funktioniert, fokussiere dich darauf und investiere genau in diese Bereichen. Dasselbe kann man mit seinen Zielen machen. Sean Kim schlägt eine Methode vor:Schreibe deine Top 25 Ziele auf.Streiche diese Liste auf deine Top 5 Ziele zusammen.Achte darauf die 20 Ziele, die du durchgestrichen hast, nicht zu erreichen. Fokussiere dich auf die Top 5 Ziele.2. Suche Menschen, die deine Ziele bereits erreicht habenIch habe hierzu schon bereits im Blog geschrieben, dass es Menschen oft schwer fällt andere Menschen nachzuahmen, die bereits die Ziele erreicht haben. Im Englischen gibt es seinen besseren Begriff als “Nachahmen”, nämlich “model”. Dieser passt besser. Es geht nicht darum, sein Vorbild in jedem Details zu kopieren oder nachzuahmen, sondern das Vorbild als Vorlage oder Modell zu betrachten und zu prüfen, welche Verhaltensweisen notwendig sind, um das Ziel zu erreichen.Im Trading kann man sich ebenfalls Vorbilder suchen.?Welcher Trader ist bereits erfolgreich mit meiner Trading–Methode oder Trading–System? Warum ist der Trader erfolgreich und wie wendet er das Trading–System am??Oftmals bieten Trader auch einen Mentoren–Service an, den man in Anspruch nehm

Mein Gastbeitrag bei Insidetrading.de: 5 Kennziffern im Risikomanagement, die jeder Trader im Blick haben sollte

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-25 17:50:55 · Weitere Artikel dieses Blogs

Ich habe beim aufstrebenden Tradingportal Insidetrading.de einen Gastartikel veröffentlicht:?5 Kennziffern im Risikomanagement, die jeder Trader im Blick haben sollte. Der Artikel dreht sich um das Thema Risikomanagement. Viel Spaß beim Lesen.Der Beitrag Mein Gastbeitrag bei Insidetrading.de: 5 Kennziffern im Risikomanagement, die jeder Trader im Blick haben sollte erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Emotionen im Trading: 5 Wege sich Emotionen bewusst zu werden

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-24 21:06:21 · Weitere Artikel dieses Blogs

Es gibt nicht den kühlen, emotionslosen Trader! Es gibt nur Trader, die gelernt haben, mit ihren Emotionen?umzugehen Die Emotionen der Menschen sind ein dauerhaftes Thema, bereits seit Jahrtausenden. Sie sind auch ein stetiges Thema in Büchern, Filmen oder Theaterstücke. Emotionen und die Beschäftigung mit Emotionen haben ?auch eine ganze Industrie erschaffen: Magazine, Seminare, Berater usw. gehören heute zu unserem Alltag. Der Mensch wird sich Emotionen bewusster, aber er kann nach wie vor nicht mit ihnen umgehen.Das große Problem ist, dass in Emotionen etwas hineininterpretiert wird, was Emotionen nicht sind. Emotionen sind keine Handlungen; Emotionen haben keine unmittelbaren Konsequenzen. Zwischen der Emotion und der folgenden Handlung liegen zwar oft keine Sekunden, jedoch eine große Strecke, die der Impuls in unserem Gehirn zurücklegt. Die entscheidende Frage lautet: Welche Strecke nimmt der Impuls im Gehirn? Dieses ist entscheidend für die Verarbeitung von Emotionen und den Umgang mit diesen.Der Mensch wird sich Emotionen bewusster, aber er kann nach wie vor nicht mit ihnen umgehen.Im Trading spielen Emotionen eine große Rolle. Sie sind ständiger Begleiter eines Traders. Mir wird immer mehr bewusst: Den kühlen, emotionslosen Trader gibt es nicht! Es gibt nur einen Trader, der mit seinen Emotionen umgehen kann. Seine Gefühle und Emotionen zu ignorieren oder wegzuwünschen ist nicht der richtige Weg. Wenn man etwas unterdrückt, was ein fester Bestandteil der eigenen Persönlichkeit ist, wird es irgendwann wieder durchkommen und zwar mit der aufgestauten Kraft. Man muss sich mit seinen Gefühlen und Emotionen auseinandersetzen und lernen, wie man sie wahrnimmt, verändert und sogar nutzt.5 Wege seinen Emotionen im Trading bewusst zu werdenDie nachfolgenden 5 Wege sind inspiriert durch das Buch “TraderMind: Get a Mindful Edge in the Markets” von Steve Ward, welches ich gerade lese. Ich kann es nur jedem ans Herz legen!1. Gebe Emotionen einen konkreten und anderen NamenZu oft werden Gefühle und Emotionen gar nicht oder falsch betitelt. Es gibt nicht die eine Angst, sondern es gibt viele, verschiedene Ängste. Es ist ein unterschied, ob man Angst hat, als Trader etwas zu verpassen oder ob man Angst vor einem Verlust hat. Das Gefühl und die Intensität sind anders. Genauso wichtig ist es, sich der Emotionen bewusst zu werden und dies schafft man durch Sprache und konkrete Ausdrücke. Wir kennen oft hunderte von Chart–Formationen, aber nur einen Ausdruck für Angst.2. Emotionen aufschreibenEmotionen zu verschriftlichen hilft, sich ihrer bewusst zu werden. Sie werden dadurch “echt” und somit aus der inneren Welt der Gedanken in die reale Welt übertragen.?Ein Schriftstück kann man wie ein Objekt behandeln, es ist jedoch eng mit den notierten Emotionen verbunden.?Das gezielte notieren seiner Gefühle und Emotionen, z.B. in einem Trading Tagebuch, hilft, Bewusstsein für Emotionen zu schaffen und diese zu verarbeiten.?Es ist ein befreiendes Gefühl!3. Emotionen als das Wahrnehmen was sie sindEine Emotion ist keine Handlung und hat keine Konsequenz. Nur, weil ein Gefühl im Körper hochkommt, verändert sich die Umwelt nicht. Ein Gedanke erzeugt keine Tat. Wer diese Denkweise verinnerlicht hat, der wird sich Emotionen bewusster sein. Dieses Bewusstsein schwächt automatisch jede Wahrnehmen eines Gefühls.?Es verhält sich wie die Angst vor einem Ereignis. Das Ereignis ist noch nicht einmal eingetreten, wir verspüren jedoch die gleiche Angst als wäre es bereits eingetreten. Doch das Bewusstsein, dass das Ereignis (noch) nicht stattgefunden hat, was man leicht an der Umwelt überprüfen kann, beruhigt uns wieder.?Hieran sollte man das nächste Mal denken, wenn man Angst bekommt, etwas zu verpassen, was noch nicht da ist.4. Die Sprache ist wichtig für den Umgang mit EmotionenIm Buch?“TraderMind: Get a Mindful Ed

Systematisches Trading: Vor– und Nachteile

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-19 10:29:45 · Weitere Artikel dieses Blogs

Eine Veränderung, die ich an mir als Trader über die Zeit vorgenommen habe ist, immer mehr in Richtung systematisches Trading zu streben. In meinen ersten Trading–Monaten habe ich rein nach Gefühl mit einem leichten Hauch an Systematik gehandelt. Die Einstiege habe ich anhand von Chart–Formationen gewählt, das Risiko– und Money–Management war klar systematisch. Ich denke, dass mich gerade das systematische Risiko– und Money–Management vor größeren Kapitalrückgängen bewahrt hat.Wenn man sich im Laufe der Zeit mit anderen, erfolgreichen Tradern beschäftigt, merkt man sehr schnell, dass sie eines gemeinsam haben:?Eine systematische Vorgehensweise mit klaren Regeln. Systematisches Trading!?Doch was ist systematisches Trading und wo sind die Vorteile?Was ist systematisches Trading?Der Begriff “systematisch” beschreibt lt. Duden: “nach einem?System vorgehend, einem System folgend; planmäßig und konsequent”1. Das Wort geht auf einen spätlateinischen Ursprung bzw. griechischen Ursprung zurück:?????"????"?????(systÄ"matikós), “zu einem Ganzen zusammenfassend”2. Systematisch vorzugehen hat also mit zwei Dingen zu tun:?System und das Ganze betreffend.?Ein?System ist eine Einheit von Einzelteilen, die miteinander Wechselwirken, sodass sie als eine Gesamtheit betrachtet werden können und nicht nur als eine Ansammlung von Einzelteilen.?Ein System besitzt also eine Struktur, die bestimmt, wie das System funktioniert. Jeder Trader, der bereits ein Trading–System einsetzt, wird diesen Zusammenhang sofort aus eigenen Erfahrungen erkennen.Wenn man nun die beiden Definitionen miteinander verbindet, kommt folgendes heraus:?Systematisches Trading ist das konsequente Befolgen eines Trading–Systems, welches aus einer Reihe von einzelnen Regeln besteht, die zusammen wechselwirken und eine Einheit ergeben.Das klingt auf den ersten Blick kompliziert, ist jedoch eigentlich einleuchtend. Bei einem Trading–System hat man verschiedene Daten, die in das System fließen (z.B. Preis, Kapitalgröße, Risikoparameter), die nach bestimmten Regeln behandelt werden. Dabei sind die verschiedenen Regeln voneinander abhängig.?Beispielsweise besagt eine Regel, dass eine Stopp–Loss–Order gesetzt werden soll. Dieses geht jedoch nicht ohne, dass das System den Preis kennt, zu welchem die Order ausgeführt werden soll. Weiterhin muss die Stückzahl?an der Order angegeben werden. Diese Variablen sind jedoch abhängig von mehreren Regeln und Daten.?Beim systematischen Trading verfolgt der Trader diese Regeln ohne Ausnahme.Zwischenform systematisch diskretionäres TradingDas Wort “diskretionär” wird oft im Zusammenhang mit Trading verwendet, wenn man ausdrücken möchte, dass man nach eigenem Ermessen handelt. Letztendlich kann dies alles heißen: Nach Gefühl, nach der Wetterlage oder Mondphase, nach bestimmten Regeln, die man aber auch mal umgehen kann. Dies ist klar anders als bei systematischen Trading.Die beiden Ansätze, systematisches Trading und diskretionäres Trading, lassen sich auch miteinander verbinden. Die Mehrheit der Trader, dürften nach diesem Prinzip verfahren. Ein systematisch diskretionärer Trader oder auch als regelbasierter diskretionärer Trader bezeichnet, verfolgt ein festes Set an Regeln, kann jedoch in bestimmten, fest definierten Situationen, nach Ermessen entscheiden.?Beispielsweise hat ein Trader feste Regeln für?Entry, Exit, Risiko– und Money–Management, kann aber entscheiden, wann er das System einsetzt und ob er einen bestimmten Trade auslässt, weil er bestimmte, Kriterien nicht erfüllt (z.B. visuelle Kriterien).Ist systematisches Trading erfolgreicher als diskretionäres oder systematisch diskretionäres? Ich denke, dass man das nicht pauschal?sagen kann. Jeder Trader kann auf seinem Gebiet erfolgreich sein. Zu erfolgreichem

Shoshin: Habe den Geist eines Anfängers

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-17 19:56:51 · Weitere Artikel dieses Blogs

?The way we approach our day–to–day work and life is largely a result of the system we were trained in and the mentors we had along the way. At some point, we all learned to think from someone else. That’s how knowledge is passed down.James Clear hat einen spannenden Artikel geschrieben, den ich hier gerne teilen will:?Shoshin: This Zen Concept Will Help You Stop Being a Slave to Old Behaviors and Beliefs.Der Artikel greift einige Fragen auf, die auch für den Bereich Trading sehr spannend sind:Wie kann ich Verhaltensweisen abschütteln, die nicht hilfreich sind?Wie kann ich Neuem ohne Vorurteile begegnen?Wie erkenne ich, ob Verhaltensweisen und Glaubenssätze hilfreich oder nicht sind?Gibt es noch andere Wege, außer die ich bereits kenne?James Clear geht in seinem Artikel diesen Fragen auf den Grund und greift das Konzept des Shoshin auf. Dies stammt aus dem Zen Buddhismus und beschreibt einen Geisteszustand (Mind) eines Anfängers. Er geht ohne Vorurteile, offen und wissbegierig an etwas Neues heran. Wäre das nicht gut, wenn wir auch so an unser Trading herangehen würden? Der Artikel von James Clear?lohnt sich zu lesen!Zwei Bücher, die James Clear in seinem Artikel beschreibt und empfiehlt:Was Sie hierher gebracht hat, wird Sie nicht weiterbringen: Wie Erfolgreiche noch erfolgreicher werden?von?Marshall Goldsmith.Narren des Zufalls: Die unterschätzte Rolle des Zufalls in unserem Leben?von?Nassim Nicholas Taleb. Hier gibt es auch eine Rezension im Blog.Here’s the hard question: Who is to say that the way you originally learned something is the best way? What if you simply learned?one way?of doing things, not?the way?of doing things?Der Beitrag Shoshin: Habe den Geist eines Anfängers erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Tradingpsychologe und Autor Mark Douglas verstorben

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-14 21:00:48 · Weitere Artikel dieses Blogs

Am Wochenende musste ich feststellen, dass der?bekannte Tradingpsychologe und Trading–Buch–Autor Mark Douglas verstorben ist. Leser meines Blogs kennen ihn, da ich bereits geschrieben habe, wie mich sein Buch und Video–Interview beeinflusst haben.?Das Video findet ihr auch in meinem?Youtube Channel.Mark Douglas hat mich mit seinem Video und vor allem mit seinem Buch Der disziplinierte Trader enorm beeinflusst und weitergebracht. Ihm verdanke ich viele Learnings im Trading und auch viel Inspiration. Daher macht es mich traurig, zukünftig keine neuen Werke mehr von ihm zu erhalten.Hier ein Zitat vom ihm (mehr Zitate findet ihr momentan bei TradingLegends):“Consistent losers do almost anything to avoid accepting the reality that, no matter how good a trade looks, it could lose.” – Mark DouglasHier findet ihr die Artikel zu Mark Douglas:Tradingbuch: Erneut gelesen: "Der Disziplinierte Trader" von Mark DouglasTrading–Video: Tradingpsychologie – Interview mit Mark Douglas. Absolutes Pflichtvideo!Buch: Der disziplinierte Trader von Mark DouglasHier die Bücher von Markt Douglas: Mehr Informationen zum Buch:Der disziplinierte Trader: So entwickeln Sie eine gewinnbringende EinstellungEnglische Ausgabe s.u. Die deutsche ist vergriffen und daher sehr teuer.von?Mark DouglasErfolgreiches Trading setzt sich aus 80 Prozent Psychologie und 20 Prozent Theorie zusammen. Mark Douglas deckt die psychologischen Stärken und Schwächen auf, die dazu führen, dass Trader zuviel handeln, zuwenig handeln, es nicht schaffen, den “Abzug zu drücken” oder zulange in einem Trade bleiben, während sie dasitzen und zuschauen, wie aus ihren Gewinnen Verluste werden. Dem Leser werden Konzepte und Methoden gezeigt, die nur wenige Trader jemals berücksichtigen, wenn sie sich auf das anspruchsvolle Gebiet des Aktien–Tradings begeben. Sie lernen geschickte Wege kennen, wie Sie Ihr Trading so managen können, dass Sie auf regelmäßiger Basis profitabel handeln werden. Der disziplinierte Trader zeigt deutlich, dass Anleger nur dann erfolgreich sein können, wenn sie lernen die psychologischen Barrieren, die ein jeder von uns überwinden muss, zu verstehen und zu bekämpfen. Mehr Informationen zum Buch:Trading in the Zone: Master the Market with Confidence, Discipline, and a Winning Attitudevon?Mark DouglasDouglas uncovers the underlying reasons for lack of consistency and helps traders overcome the ingrained mental habits that cost them money.? He takes on the myths of the market and exposes them one by one teaching traders to look beyond random outcomes, to understand the true realities of risk, and to be comfortable with the “probabilities” of market movement that governs all market speculation. Mehr Informationen zum Buch:The Disciplined Trader: Developing Winning Attitudesvon?Mark DouglasSuccessful trading is 80% psychological and 20% methodological. Emotion is the enemy of successful trades. That’s why, even with a modest knowledge of fundamental and technical information, the trader who is in psychological control will be the winner in the trading environement.Der Beitrag Tradingpsychologe und Autor Mark Douglas verstorben erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Kannst du dir deinen Traum vorstellen?

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-13 20:21:56 · Weitere Artikel dieses Blogs

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass viele sich bestimmte Dinge einfach nicht vorstellen können. Sei es, dass man arbeitslos wird, morgen die Firma pleite geht oder ein Krieg ausbricht. Doch die Realität zeigt, dass Ereignisse oft?sehr schnell und abrupt passieren, ohne Ankündigung. Die Menschen, die sich diese Dinge nicht vorstellen können (oder wollen), werden davon überrascht und sind nicht darauf vorbereitet. Oftmals suchen sie Gründe dafür, warum etwas unmöglich ist. Doch ist es wirklich unmöglich??Ein Trendfolger, an dessen Namen ich mich gerade nicht erinnere, sagte einmal, dass er in der Lage sei sich vorzustellen, dass Crude Oil auf $1 fällt. Kannst du es dir vorstellen?Dasselbe erlebt man bei Menschen und ihren Träumen. Kannst du dir vorstellen ein erfolgreicher Trader zu sein? Kannst du dir vorstellen und es vielleicht sogar fühlen, viel Geld an der Börse zu verdienen? Mit einem?Traum fängt schließlich die Realisierung an. Wenn man?ein Bild von seinem Ziel im Kopf hat, dann arbeitet man bereits daran, es zu erreichen.Der Beitrag Kannst du dir deinen Traum vorstellen? erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Trend Aktienscanner mit ProRealtime – 3 Beispiele

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-12 09:51:54 · Weitere Artikel dieses Blogs

Es ist sehr einfach mit ProRealtime einen Aktienscanner zu programmieren. Jeder Trader sollte dies versuchen Letztens habe ich im Artikel “Den Trend in einer Aktie bestimmen” vorgestellt, wie man den Trend in einer Aktie mithilfe von visuellen Merkmalen oder per Indikator bestimmen kann. Der Artikel ist extra einfach gehalten, damit auch Einsteiger im Trading dies nachvollziehen können. Nun gehe ich in diesem Artikel einen Schritt weiter und Übertrage das Erkennen eines Trends mit gleitenden Durchschnitten auf die Programmierung in ProRealtime.VorüberlegungenAls Erstes, bevor man einen Aktienscanner oder Screener programmiert, muss man sich genauestens überlegen, was man finden möchte. Es verhält sich wie mit einem Angler?und seiner Beute. Der Angler?muss den richtigen Köder verwenden, damit der richtige Fisch anbeißt. Genauso verhält es sich beim Programmieren eines Aktienscanners: Die Parameter und Indikatoren müssen so gewählt sein, damit die “richtige” Aktie in den Aktienscanner geht. Aber Vorsicht: Wer glaubt, dass ein Aktienscanner oder Aktienscreener ein Trading–System ist oder einen direkten Vorteil im Markt bietet, den muss ich enttäuschen. Es ist nicht mehr als ein Tool in einem Trading–System.Trendbestimmung mit einem gleitenden DurchschnittIch habe bereits einen komplexeren Aktienscanner zu diesem Thema programmiert:?Tradingsystem: Aktien Screener für gleitenden Durchschnitt für ProRealtime. Dieser bietet mehr Möglichkeiten und kann sowohl long als auch short suchen.Was wollen wir hier finden? In diesem Fall suche ich nach Aktien, die sich in einem mittelfristigen Aufwärtstrend befinden. Dieser Aktienscanner ist sehr simpel und eignet sich für zwei Situationen: Zu prüfen, wie viele Aktien oberhalb eines gleitenden Durchschnitts liegen, was Auskunft über den allgemeinen Markttrend bieten kann oder einfach, um Kandidaten zum Traden zu finden. Die Programmierung in ProRealtime ist sehr einfach:Bevor wir den Code eingeben können, müssen wir zuerst einen Screener in ProRealtime erzeugen. Dazu geht man einfach in das Menu “Ansicht” und klickt auf “ProScreener”. Das ProScreener–Fenster öffnet sich. Nun klickt man auf das kleine Einstellungs–Symbol oben rechts. Es öffnet sich das Fenster “ProScreener–Verwaltung”. Hier klickt man auf den Button “Neu”.Als erstes erzeugen wir eine Variable (Test), mit der wir prüfen, ob der Schlusskurs (Close) oberhalb eines exponentiell gleitendenden Durchschnitts (ExponentialAverage) liegt. Als Periode habe ich einfach mal 50 gewählt. Sie kann aber auch beliebig verändert werden, z.B. 200 für sehr lange Zeiträume oder 10 für kurze. Wer nach Short–Kandidaten sucht, kann das Vergleichszeichen einfach austauschen (statt > dann <)Test = Close > ExponentialAverage[50]Nun müssen wir nur noch einen normalen Screener–Befehl in den ProRealtime Screener einfügen und fertig ist der Aktienscanner. Dabei geben wir an, dass wir die Bedingung aus der Variable Test verwenden wollen.Screener[Test]Nachdem nun die Code–Zeilen in den ProRealtime Screener eingegeben sind, legt man noch eine Kursliste fest und klickt auf den Button “ProScreener ausführen”. Jetzt durchsucht ProRealtime alle Aktien nach den eingegebenen Bestimmungen.Trendbestimmung mit zwei gleitenden DurchschnittenWir machen es nun eine Stufe schwerer?und wollen Aktien mit einem Aktienscanner finden, wo sich zwei gleitende Durchschnitte gekreuzt haben. Auch dies mit ein wenig Programmierung in ProRealtime möglich. Das kreuzen von zwei gleitenden Durchschnitten als Bedingung erzeugt weniger Singale, aber findet Aktien, die sich bereits deutlicher in einem Trend befinden.Zuerst erzeugen wir einen neuen ProRealtime Screener, s.o.Wir erzeugen wieder eine Variable Test, doch diesmal fügen wir zwei exponentielle, gleitende Durchschnitte (

Lebe dein Leben so, wie du traden willst

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-09 18:47:07 · Weitere Artikel dieses Blogs

Ich bin ja schon länger davon überzeugt, dass man Trading und Business nicht von seiner Persönlichkeit abkoppeln kann. Das Verhalten im Alltag wird sich im Trading widerspiegeln. Gerade Trading hat die Eigenschaft, dass man seine Schwächen und Stärken direkt an seinen Resultaten ablesen kann, da das Geschäft so schnell Rückmeldung gibt. Deshalb ist es so wichtig, dass man sich als Trader ein Verhalten angewöhnt, welches das Trading positiv unterstützt. Dieser Meinung ist auch Tradingpsychologe Dr. Brett Steenbarger:Here is an important principle of trading psychology:??You can only manage your trading capital–and your trading–as effectively as you manage the rest of your life.undI can offer no better advice than this:??Live your life the way you want to trade.Hier könnt ihr seinen Artikel zum Thema lesen:?Live Your Life the Way You Want to TradeDr. Brett Steenbarger ist Autor des Blogs TraderFeed und hat einige Bücher zum Thema Tradingpsychologie geschrieben:Ihr täglicher Tradingcoach: 101 psychologische Lektionen für erfolgreiches TradingDer ultimative Trading Coach: Mit mentaler Stärke den Markt schlagenNeuestes Buch:?Trading Psychology 2.0: From Best Practices to Best Processes (Wiley Trading Series)Der Beitrag Lebe dein Leben so, wie du traden willst erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Den Trend in einer Aktie bestimmen

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-08 21:09:45 · Weitere Artikel dieses Blogs

Es gibt mehrere Arten, einen Trend zu bestimmen. Man muss sich auch die Nachteile der jeweiligen Methode ansehen Wie erkennt man einen Trend in einer Aktie oder einem anderen Handelsinstrument? Zu allererst ist ein Trend nichts anderes als die Bewegung innerhalb einer Kursreihe von Punkt A zu Punkt B. Dabei muss Punkt B bei einem Aufwärtstrend höher liegen als Punkt A bzw. tiefer bei einem Abwärtstrend. Manchmal hilft es, wenn man sich die Charts nicht als Bilder vorstellt, sondern als das, was sie eigentlich sind: Datenpunkte (wie in einer Excel Tabelle).Es gibt grundsätzlich zwei Arten Trends in Aktien oder anderen Handelsintrumenten zu finden:Visuelle TrendbestimmungHierbei schaut man sich den Chart an und sucht nach Anzeigen für einen Trend. Dies kann sein:Eine klare Bewegung von einem Punkt A zu einem Punkt B. Hier sieht man, dass ein ansteigender Trend vorliegt. Diese Methode ist aber sehr ungenau.Höhere Hochpunkte und Tiefpunkt bzw. tiefere Hochpunkte und Tiefpunkte. So lange die Reihe von ansteigenden Hoch– und Tiefpunkten nicht durchbrochen ist, liegt ein Trend vor. Der Nachteil dieser Methode ist, dass man erst relativ spät sieht, ob sich ein Trend entwickelt hat. Wie viele höhere Hochs/Tiefs muss es geben, damit ein Trend vorliegt?Trendbestimmung mit Trendlinien: Hierbei wird eine?Trendlinie durch die?Tiefpunkte (oder Hochpunkten) gezogen und diese sozusagen miteinander verbunden. Dies benötigt ein wenig Übung, lässt aber viel Spielraum für eine Interpretation.Ein Trend in der visuellen Trendbestimmung ist immer ein subjektiver Eindruck, weil er nicht gemessen wird, sondern durch den Trader interpretiert wird. Die Nachteile liegen klar auf der Hand: Der Trader kann durch seine Wahrnehmung getäuscht werden. Zudem muss der Trader selber bestimmen, was für ihn ein Trend im Chart ist.Trendbestimmung per IndikatorEinfach geht es, den Trend mit einem Indikator zu messen. Aber auch hierbei gibt es Nachteile. Der Trader muss zuerst für sich selber festlegen, was ein Trend für ihn in seinem Trading–System ausmacht. Verschiedene Trader haben auch verschiedene Interpretationen eines Indikators. Zudem muss man die Parameter des Indikators einstellen. Ich habe hierbei zwei Erfahrungen gemacht:Die meisten Trendindikatoren haben dieselbe Aussage. Es ist eher ein Ausdruck des Geschmacks und Glaubens, welchen Indikator man zur Trendbestimmung einsetzt.Die Einstellung in einem Indikator spielen eine untergeordnete Rolle. Ob man nun eine Periode von 5 oder 7 verwendet, ist nicht wichtig. Es kommt mehr darauf an, was man wissen möchte und wie das in das eigene Trading–System passt. Möchte man z.B. einen kurzfristigen Trend messen, sollte man eine kurzfristige Periode wählen. Bei der Messung eines langfristigen Trends, eine langfristige Periode. Das Ausprobieren im Chart hilft.Hier drei Beispiele mit Indikatoren (in ProRealtime), um einen Trend zu bestimmen:Der oft verwendete MACD lässt sich vielfältig interpretieren und verwenden. Oft werden die Kreuzungen des MACD als Trendsignal verwendet.Der SuperTrend Indikator zeigt, je nach gewählter Einstellung, einen klaren Trend an. Er lässt sich auch zur Stopp–Platzierung verwenden. Der Indikator basiert auf der Volatilität eines Wertes. Es gibt keine perfekte Einstellung für alle Märkte, doch?mit ein wenig Ausprobieren, wird man einen Wert finden,?der für das eigene Trading–System passt.Gleitende Durchschnitte sind eine einfache und effektive Art Trends zu messen. Man kann die Kurslage zu einem gleitenden Durchschnitt verwenden (z.B. Kurs > gleitender Durchschnitt), das Kreuzen zweier oder mehrerer gleitender Durchschnitte oder die Steigung eines gleitenden Durchschnitts (Wert heute > Wert vor x Tagen). Gerade letzteres ist sehr interessant und auch von Thomas Stridsman in seinem Buch “Handelssysteme, die wirklich funktionieren” verwendet. Hier im Blog gibt es auch einen Screener hierzu.Wie man sieht ist

Paul Tudor Jones: 21 Trading Regeln

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-05 11:21:02 · Weitere Artikel dieses Blogs

Im Blog von TradingwithRayner gibt es einen Artikel, der die 21 Regeln von Paul Tudor Jones zusammengefasst wiedergibt. Paul Tudor Jones ist ein sehr erfolgreicher Trader und Verwalter von Tudor Funds. Sein Vermögen wird auf $4,6 Mrd. geschätzt. In der Doku “The Trader” kann man ihn erleben und vom ihm lernen, genauso wie im Buch “Magier der Märkte“.“I look for opportunities with tremendously skewed reward–risk opportunities.” Paul Tudor JonesHier könnt ihr den Artikel lesen:?Paul Tudor Jones – 21 Trading Rules That Have Stood the Test of TimeDer Beitrag Paul Tudor Jones: 21 Trading Regeln erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Trend Following von Michael Covel

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-04 18:50:30 · Weitere Artikel dieses Blogs

Dieses Buch ist meine Nummer 1! Es hat mir viele Aha–Effekte und Inspiration gebracht Dieses Buch ist die Nummer eins meiner Top–3 Trading Bücher! “Trend Following”?hat mir so manchen Aha–Effekt gebracht und einen großen Einfluss auf mich ausgeübt, als ich auf der Suche nach meinem Tradingstil im großen Dschungel der Trading–Stile und –Systeme war.Michael Covel ist mit “Trend Following” etwas geglückt, was sonst keinem weiteren Autor geglückt ist: Tiefe Einblicke in die Szene der Trendfolger zu geben und eine Art des Tradings offenzulegen, welche damals noch nicht im Licht der Öffentlichkeit stand. In “Trend Following” erforscht Covel systematisch die verschiedenen Gebiete innerhalb der Trendfolge und das Buch liest sich?fast wie eine Abschlussarbeit an der Universität. Jedoch nicht wissenschaftlich, sondern mit hohem Praxisbezug.Es ist vielmehr ein Buch, welches einem ein Fundament gibt, worauf ein Verständnis für Trading und Trendfolge aufgebaut werden kann.In dem Buch trifft man auf eine Menge erfolgreicher Trendfolger wie z.B. Ed Seykota, Bill Dunn, J. W. Henry, Jerry Parker, Richard Dennis, Richard Donchian, Jesse Livermore u.v.m. Das Buch zeigt die Daten erfolgreicher Trendfolger und erklärt die Denkmuster, die den Erfolg ausmachen. Dann geht “Trend Following” zusätzlich noch auf die Trendfolge–Systeme ein, sowie Risikomanagement und Moneymanagement. Im Anhang findet man sogar ein Beispiel für ein Trendfolge–System.“Trend Following” ist kein Buch, welches einem bei der Suche nach einem fertigen?Trading–System hilft. Es ist vielmehr ein Buch, welches einem ein Fundament gibt, worauf ein Verständnis für Trading und Trendfolge aufgebaut werden kann. Man wird verstehen, wie Trendfolger große Vermögen verdienen und wie es möglich ist, dass man mit Trading–Systemen, die eine geringe Trefferquote haben, Geld verdienen kann. Zudem zeigt es, warum Trendfolger eher Außenseiter sind. Die Reise, auf die Michael Covel den Leser in “Trend Following” mitnimmt ist spannend! Ich habe das Buch bereits mehrmals gelesen und werde es immer wieder tun. Jedes Mal entdecke ich etwas Neues und sei es nur durch die Zitate von bekannten und erfolgreichen Trendfolgern. Mehr Informationen zum Buch:Trend Following. Wie erfolgreiche Trader in Hausse und Baisse Millionen machenvon?Michael CovelSeit 30 Jahren erzielen Trader mit einer Strategie sowohl in Bullen– als auch in Bärenmärkten außerordentliche Gewinne: Trend Following. In diesem Buch trifft der Leser auf die millionenschweren Trader, die sich auf diese Strategie verlassen. Er erfährt, wie er Trend Following auch in seinem Portfolio erfolgreich anwenden kann.Der Beitrag Trend Following von Michael Covel erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Dein Trading–System beantwortet alle Fragen

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-09-02 20:08:50 · Weitere Artikel dieses Blogs

Es gibt Antworten auf alle Fragen, die sich ein Trader vor und nach einem Trade stellt?Hatte ich am Anfang wirklich ein Trading–System? Ich hatte ein paar Regeln, die mehr oder weniger?lose als ein systematisches Vorgehen bezeichnet werden können. Aber war es ein Trading–System? Wohl eher nicht. Dieses und das Verständnis über ein Trading–System haben sich stärker?mit der Zeit herausgebildet. Durch Inspiration, Bücher, Mentoring und Erfahrung bildete sich immer mehr ein klares, systematisches Vorgehen heraus. Dieser Prozess ist für mich noch nicht abgeschlossen, aber mein Trading–System gibt mir Antworten auf meine Fragen.Das Trading–System soll Antworten geben auf die Fragen, die man im Trading beantworten muss. Durch die Struktur und Beantwortung der Fragen gibt das Trading–System dem Trader Sicherheit und es dient zugleich als Schutzpanzer. Für mich beantwortet mein Trading–System folgende Fragen:Was soll ich handeln??Handel ich mit meinem Trading–System Aktien, Indizes, Rohstoffe, Forex oder alles?Wann soll ich handeln??Für mich ist dies eine wichtige Komponente im Trading–System. Wann ist die Zeit, das System einzusetzen? Ich habe zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass mir das Trading–System anzeigt, wann es eingesetzt werden sollte. Im Rahmen meiner Aktienscanner gibt es unterschiede in der Qualität und Quantität der Signale. Dies lässt Rückschlüsse darüber zu, wann man das Trading–System am besten einsetzt.Wie viel Risiko setzte ich pro Trade?ein??Dies ist ein wichtiger Parameter eines Trading–Systems. Es bestimmt, wie viele negative Trades ich in Folge haben kann ohne bankrott zu gehen.Wie viel Risiko setzt ich gesamt ein??Dies ist ein Parameter, der immer wieder unterschätzt wird. Es ist sehr riskant, wenn man viele Positionen gleichzeitig offen hat, die noch alle ein Risiko aufweisen. Das Trading–System muss hierauf eine Antwort geben.Wie groß ist?die maximale Positionsgröße??Auch das ist ein wichtiger Parameter für das Trading–System. Wer mit einem Hebel handelt, kann schnell in große Verluste laufen, wenn der Trade ein Gap über Nacht aufweist und die Position zu groß ist.Wie viele Positionen habe ich maximal offen??Der Trader kann in seinem Trading–System hier eine Grenze festlegen. Das ist aus Risikogründen sinnvoll, aber möglicherweise auch aus administrativen Gründen. Für einige Trader ist es schwierig ein Portfolio von z.B. 30 Werten gleichzeitig zu managen.Wann steige ich ein??Auch hier gibt ein Trading–System Antworten. Der Einsteig sollte präzise bestimmt werden, sodass kein Spielraum besteht.Wann steige ich aus, wenn der Trade nicht nach Plan verläuft??Hierzu muss man sich vor jedem Trade Gedanken machen. Auch hier gibt das Trading–System eine Antwort auf die Frage und legt dieses ohne individuelle Interpretation fest. Man kann sogar mehrere Verfahren haben, wie man aus einem Trade wieder aussteigt (z.B. initialer Stop–Loss, nachgezogener Stop–Loss, zeitlicher Stop–Loss).Wann steige ich aus, wenn der Trade nach Plan verläuft??Gerade dies ist eine Situation, wo man als Trader unter emotionalen Einfluss gerät. Das Trading–System gibt hier eine klar definierte Antwort, die man nur umsetzen muss.Wie steige ich bei unerwarteten Ereignissen aus??Was passiert, wenn eine Übernahme bei einem Unternehmen angekündigt wird? Wird die Position geschlossen oder die halbe Position aufgelöst?Gibt es Fälle, wann man das Trading–System nicht einsetzt??Hier kann man z.B. an Zeiten erhöhter Volatilität denken oder bei Märkte, die einer Kontrolle unterliegen (z.B. beim EUR/CHF Crash). Diese Bedingung sollte vorher festgelegt werden und findet somit Einzug in das Trading–System.Wie man sieht ist das Trading–System für die?Beantwortung der relevanten Fragen wichtig. Es gibt zwei?Gründe hie

Folge deinem Herzen und deiner Intuition

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-08-30 16:50:38 · Weitere Artikel dieses Blogs

Ich habe diese schöne Grafik mit dem Spruch von Steve Jobs bei toptradersunplugged.com gefunden. Die Seite bietet Podcasts mit verschiedenen CTAs und Hedgefund–Managern an.“Habe den Mut deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Sie wissen bereits irgendwie, was du wirklich werden willst” (Steve Jobs) ist ein wunderbarer Spruch, der zum Nachdenken anregt. Viele Menschen sind begeistert von verschiedenen Dingen, aber sie sind gefangen in einer Welt der Zwänge. Seien es familiäre oder gesellschaftliche Zwänge, die sie zurückhalten, z.B. der Wohnort, die Hypothek oder das gesellschaftliche Ansehen. In Wirklichkeit wollen sie etwas Anderes und das Geheimnis ist, dass sie wahrscheinlich dabei sehr erfolgreich wären.Natürlich kann nicht jeder auf der Welt ein Gewinner sein, in dem was sie oder er am liebsten tun möchte. Scheitern gehört dazu. Doch wer etwas nie probiert, der kann auch niemals ein Gewinner sein. Diejenigen, die den Mut aufbringen, ihren Ideen und Eingebunden zu folgen gehört unser Respekt, egal ob sie gewinnen oder verlieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einen kleinen Marktstand hat oder ein großes Unternehmen oder ob man sich als Trader selbstständig macht. Wer unaufhörlich an seinen Zielen arbeitet, wird auch ein erfülltes Leben haben. Das wussten bereits die Römer.Der Beitrag Folge deinem Herzen und deiner Intuition erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

Japanischer Trader macht $34 Millionen während der Abwärtsbewegung

Julian Komar – Trading / Trendfolge / Börse / Politik & more · 2015-08-29 09:52:24 · Weitere Artikel dieses Blogs

Ob die Angaben im Artikel stimmen oder nicht, kann ich nicht bestätigen. Ebenso weiß ich nicht, ob es sich wirklich um einen Daytrader handeln und was der Zweck der Veröffentlichung seiner Story ist. Die Angaben im Artikel lassen nicht darauf schließen. Auch ist wirklich fragwürdig, ob ein richtiges Risikomanagement hinter seinem Trading steckt. Ein Satz wie “With 1,500 contracts at a notional value of about $160,000 each, his bet against the Nikkei was about $240 million.” lässt daran zweifeln. Wie groß müsste das Konto sein, damit man eine so große Position an Future–Kontrakten über Nacht hält? Denn, wie im Artikel zu lesen ist, wurden die Kontrakte über mehrere Tage aufgebaut und somit über Nacht gehalten. Bein einem Gap wäre schnell ein Konto ruiniert.Es gibt aber zwei?interessante Aussagen im Artikel, die ich hier gerne wiedergeben möchte:"’Of course I’m happy about today, but you win some and you lose a lot, too,’ he said, explaining the Greek financial crisis had cost him about $6 million.”?Das Trading–Geschäft hat immer zwei Seiten und Trader sind sich beiden Seiten bewusst. Kleine Verluste sind die Kosten der Gewinne.“When he trades, he tracks volumes and price moves to follow the momentum. For him the basic rule is: ‘Buy stocks that are being bought, and sell stocks that are being sold.’”?Trader halten sich an Fakten, nicht subjektiven Meinungen. Preis und Volumen sind Daten, die unveränderlich sind. Sie achten auf die Bewegungen dieser Daten und benutzen nicht eine Meinung über eine unvorhersehbare Zukunft.Hier könnt ihr den Artikel in voller Länge lesen:?While Many Panicked, Japanese Day Trader Made $34 MillionDer Beitrag Japanischer Trader macht $34 Millionen während der Abwärtsbewegung erschien zuerst auf Julian Komar | Trading Blog.

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